Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 28. Okt 2016, 21:00

eDEVIL hat geschrieben:
Je nach Netzbetreiber dürfte von den Kosten her ein 50A/63A Hausanschluss ohne erhöhte Kosten möglich sein.

Netzbetreiber ist Rheinenergie oder Westnetz (hängen sowieso irgendwie zusammen). Da ist es üblich den Hausanschluss mit 50² Alu zu machen. Ein 100A HAK ist auch Standard. Wird dann meistens mit 63 A abgesichert. Bis 100A ist ohne Mehraufwand möglich. Also alles im grünen Bereich. Am Besten den Hausanschluss in die Garage legen lassen und dort auch den Zählerschrank/HV montieren. Dann braucht man sich über Zuleitung und Absicherung für eine Wallbox auch keine Gedanken machen.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon Bogenfisch » Fr 28. Okt 2016, 21:51

Also, das Vorschlag mit einen Leerrohr ist ja in Theorie nicht falsch, aber....

Ich habe letztes jahr einen Carport gebaut (war einen Bedingung meine Frau dass ich den i3 kaufen durfte) und habe 20 m 5x6 mm NYM-J gelegt. Das Leerrohr geht, aber nur gerade aus. Wenn du irgendwo um die Ecke gehen muss, kannst du es vergessen den Kabel nachträglich durch zu ziehen. Der Kabel ist recht steif. Im Aussenbereich habe ich den Kabel mit einen Leerrohr geschützt. Durch einen 90° Winkel zu ziehen ging nur mit den bogen stück allein, ohne weitere Leerrohr Segmente.

Daher meiner Empfehlung, statt Leerrohr einen kabel Kanal die man komplett öffnen kann, oder gleich den dicken Kabel verlegen lassen.

lg,
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon eDEVIL » Fr 28. Okt 2016, 22:11

ecopowerprofi hat geschrieben:
Am Besten den Hausanschluss in die Garage legen lassen und dort auch den Zählerschrank/HV montieren.
as räumlich und bzgl. Entfernung zur Straße/Stromleitung sinnmacht, wohl die beste option
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon HubertB » Sa 29. Okt 2016, 13:29

Hausanschluss in die Garage ging hier nicht. Angeblich zu klein, der Fluchtraum wäre nicht gegeben.
Bei einer Doppelgarage sollte es gehen.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon Nordlicht » Sa 29. Okt 2016, 13:46

Bogenfisch hat geschrieben:
Wenn du irgendwo um die Ecke gehen muss, kannst du es vergessen den Kabel nachträglich durch zu ziehen. Der Kabel ist recht steif. Im Aussenbereich habe ich den Kabel mit einen Leerrohr geschützt. Durch einen 90° Winkel zu ziehen ging nur mit den bogen stück allein, ohne weitere Leerrohr Segmente.

Daher meiner Empfehlung, statt Leerrohr einen kabel Kanal die man komplett öffnen kann, oder gleich den dicken Kabel verlegen lassen.

lg,

In ein Leerrohr ziehe ich immer zwei, drei stabile Seile ein. Ob man die nun braucht oder nicht ist ja egal.
Außerdem nimmt man auch NIEMALS einen 90°-Bogen. Bitte immer nur 30°-Bögen benutzen, dann klappt es auch mit dem Kabel...
Bei der Installation bei HubertB waren die Seile goldwert!!! Oder Hubert???
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon eDEVIL » Sa 29. Okt 2016, 14:15

Mag ja sein, aber wenn man 5x16 rein legt sind doch alle Eventualitäten abgedeckt. vielleicht noch 1-2 Cat.6 und ein 5x1,5 dazu
Ich denke nicht, dass sich da beim Stromnetz die nächsten 20 jahre lokal etwas ändern wird.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon Karlsson » Sa 29. Okt 2016, 15:32

CEE32 Dose in die Garage. Eigener FI, Leitung mindestens 6mm².

Also das nur fürs Auto. Würde noch ein Kabel für 3 Phasen mit 2,5mm² dazu nehmen, selbst wenn man vorerst nur eine Phase anschließen sollte. Das wäre dann für Licht, Wasserpumpe, Garagentoröffner, Gartengeräte, Fräse, Drehbank, Schweißgerät....was man so in der Garage hat ;)
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 29. Okt 2016, 15:36

HubertB hat geschrieben:
Hausanschluss in die Garage ging hier nicht.

Wer erzählt denn den Quatsch. Da hat so mancher Hausanschlussraum wesentlich weniger Platz als eine Garage. Da gibt es Vorschriften für den Freiraum vor dem HAK und Zählerschrank. Die werden in einer Garage immer eingehalten.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon HubertB » Sa 29. Okt 2016, 16:19

Was Du als Quatsch bezeichnest habe ich vom EVU schriftlich bekommen.
Darum sollte man besser prüfen ob Dein Vorschlag mit der Garage auch umsetzbar ist.
Ich hätte es ja auch lieber einfacher und billiger gehabt. Den HAK kauft man nicht zum Vergnügen.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 29. Okt 2016, 17:19

Ich habe in Köln selbst schon mehrere Objekte (Neubau) gemacht. Da hatte ein HAR nur die Größe von ein mal ein Meter und die anderen waren auch nicht viel größer. Da muss man halt Rheinenergie mal kräftig auf die Füße treten. Stell Deine Anfrage mit Antwort mal hier ein.
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