Hausanschluß für 43KW pimpen

Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Tho » So 12. Apr 2015, 10:36

Hallo Klaus,
das Problem ist, dass man ja nie weiß auf welcher Phase ein einphasiges E-Auto lädt.
Beim i3 weiß ich jetzt auf welcher Phase der mit der EVR3 Box lädt, der ist aber nächstes Wochenende wieder weg. Wenn ein anderes einphasiges an die Drehstromkiste kommt kann es wieder eine andere Phase sein. Bei der Zoe hab ich das Problem nicht, da diese dreiphasig läd.
Ich hoffe aber das es beim Netzbetreiber mit dem neuen Anschluss mal vorwärts geht....

Grüße
Thomas
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Beitragvon akoeni84 » So 12. Apr 2015, 10:53

Halo Tho,

bei einphasigen Verbrauchern (Schaltnetzteile ect.) zeugen auch gern die 3. Harmonische welche sich im Neutralleiter summiert. Der Strom der Grundwelle im Dreiphasensystem kann nicht größer als der Maximalstrom einer Phase.

Möchte man sein Vehicle mit 1x230V/16A laden, hat aber nur 3x400V/3x10A zur Verfügung, dann geht das auch mit einem Transformator...
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Ahvi5aiv » So 12. Apr 2015, 13:25

akoeni84 hat geschrieben:
Möchte man sein Vehicle mit 1x230V/16A laden, hat aber nur 3x400V/3x10A zur Verfügung, dann geht das auch mit einem Transformator...


Na, die kosten aber auch einiges, wenn die 3,6 kW transformieren sollen :roll: Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einen günstigen Trenn-Trafo > 1kW, am liebsten Schutzisoliert. Die sind schon nicht günstig. 3,6kW... :?: Und dann noch das Gewicht... Für zu Hause ok, aber zum Transport im Kofferraum wohl eher ungeeignet.
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon akoeni84 » Mo 13. Apr 2015, 09:05

Ahvi5aiv hat geschrieben:
akoeni84 hat geschrieben:
Möchte man sein Vehicle mit 1x230V/16A laden, hat aber nur 3x400V/3x10A zur Verfügung, dann geht das auch mit einem Transformator...


Na, die kosten aber auch einiges, wenn die 3,6 kW transformieren sollen :roll: Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einen günstigen Trenn-Trafo > 1kW, am liebsten Schutzisoliert. Die sind schon nicht günstig. 3,6kW... :?: Und dann noch das Gewicht... Für zu Hause ok, aber zum Transport im Kofferraum wohl eher ungeeignet.


Dem möchte ich auch gar nicht widersprechen, wobei ich einen Trafo auch nicht zum spazieren fahren gedacht hatte.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann läd Tho ein Auto dreihphasig und eins einphasig, wobei er nur einen Anschluss von 3x35A hat. So sind bei voller Ladung auf einer Phase 32A....wenn man möchte könnte man das optimieren mit einem Trafo und die einphasige Ladelast auf alle drei Phasen aufteilen. Zugegeben ist der Trafo mit etwa 400-440€ nicht billig, aber die Änderung des Hausanschlusses könnte teuerer sein. Es kommt halt immer auf die Ausgangssituation an und welche Möglichkeiten man hat - vorausgesetzt man kennt auch alle Möglichkeiten :)
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Turbothomas » Di 14. Apr 2015, 14:24

Syna von 63A auf 100A: 1.900€ inkl. Märchensteuer (Max-Preis)
Ciao
Thomas
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Ahvi5aiv » So 19. Apr 2015, 22:51

akoeni84 hat geschrieben:
Zugegeben ist der Trafo mit etwa 400-440€ nicht billig

Ups, das ist aber günstig. Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Und das für wieviel kW?

akoeni84 hat geschrieben:
die einphasige Ladelast auf alle drei Phasen aufteilen.

Wie soll das gehen? Man kann aus 3~ Wechselstrom mit allen 3 Phasen nur dann 1~ Wechseltrom machen, wenn man einen passenden Umformer hat, der entsprechend Geld kostet.
Man kann höchstens einen Trafo zwischen L1 und L2 hängen und hätte dann bei SQRT(3) * x A zur Verfügung. Das wären also bei 400 V und 10 A auf der Primärseite immerhin schon mal 230 V und 17 A auf der Sekundärseite.
Hmm, bei 16A, also einem 11kW Anschluß, könnte man immerhin 27 A raus ziehen, was dann 6,3 kW wären.
Das wäre doch die günstige Lösung, trotz 11kW Anschluss doch fast den 6,6 kW Leaf mit 90% zu laden. Das wäre zwar nicht doppelt so schnell, aber immerhin.
Schade nur, das die Dinger so viel wiegen. Aber Stationär wäre es sinnvoll, wenn nicht mehr zur Verfügung steht.

PS: Nur weil es technisch geht, muss es nicht heißen, das man es auch machen darf ;-)
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon akoeni84 » Mo 20. Apr 2015, 10:51

Ahvi5aiv hat geschrieben:
akoeni84 hat geschrieben:
Zugegeben ist der Trafo mit etwa 400-440€ nicht billig

Ups, das ist aber günstig. Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Und das für wieviel kW?

akoeni84 hat geschrieben:
die einphasige Ladelast auf alle drei Phasen aufteilen.

Wie soll das gehen? Man kann aus 3~ Wechselstrom mit allen 3 Phasen nur dann 1~ Wechseltrom machen, wenn man einen passenden Umformer hat, der entsprechend Geld kostet.
Man kann höchstens einen Trafo zwischen L1 und L2 hängen und hätte dann bei SQRT(3) * x A zur Verfügung. Das wären also bei 400 V und 10 A auf der Primärseite immerhin schon mal 230 V und 17 A auf der Sekundärseite.
Hmm, bei 16A, also einem 11kW Anschluß, könnte man immerhin 27 A raus ziehen, was dann 6,3 kW wären.
Das wäre doch die günstige Lösung, trotz 11kW Anschluss doch fast den 6,6 kW Leaf mit 90% zu laden. Das wäre zwar nicht doppelt so schnell, aber immerhin.


Nun, es kommt immer darauf an, was man hat und was man braucht.
Die Preisangabe bezog sich auf einen Trafo mit 230V/16A (3,7kW) am Ausgang (Eingang 3x400V), wobei die Phasenströme am Eingang bei ca 6 A liegen. Man könnte so ein Teil ebenso mit 32A (7,3kW) am Ausgang auslegen - kommt gewichtsmäßig am Ende auf etwa 90kg. Als Netztrafo würde man mit Erdung dann normal mit FI hantieren können, ein Trenntrafo würde keinen FI erfordern und eine Erdung ausschließen. Hat man genug "Bums" auf der Leitung, dann braucht man das nicht. Hat man eine tolle Mietwohnung und eine Absicherung mit 25A, dann kann das unter Umständen knapp werden, wenn Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd am werkeln sind. Für einen einphasigen Trafo zwischen zwei Phasen hat man dann den Faktor SQRT(3) - geht natürlich auch, wenn man es braucht und das so reicht.
Ahvi5aiv hat geschrieben:
Schade nur, das die Dinger so viel wiegen. Aber Stationär wäre es sinnvoll, wenn nicht mehr zur Verfügung steht.

Es war meinerseits auch nie die Rede davon das spazieren zu fahren :)

Ahvi5aiv hat geschrieben:
PS: Nur weil es technisch geht, muss es nicht heißen, das man es auch machen darf ;-)

Es geht und man darf, wenn man befähigt ist sich an elektrischen Anlagen zu vergreifen bzw. es ein (Netz-)Gerät mit Stecker ist, welches man als Leihe bedienen kann.
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Tho » Sa 25. Apr 2015, 22:03

So, mein Angebot vom Energieversorger ist da.
Ich bekomme für 950 EUR 3x100A neu gelegt bis Anschlusskasten am Strommast in meinem Garten.
Anschlusskasten bis Zählerplatz kommt noch hinzu, das macht dann mein Elektriker.
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Berndte » Sa 25. Apr 2015, 22:13

Das schreit ja dann nach einer Kombilösung: Typ2 mit einmal 43kW Kabel und noch eine 22kW Dose ;)
Mit den 100A für nen Tausender ist das echt ein guter Preis.
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Re: Hausanschluß für 43KW pimpen

Beitragvon Ahvi5aiv » Sa 9. Mai 2015, 14:20

akoeni84 hat geschrieben:
Zugegeben ist der Trafo mit etwa 400-440€ nicht billig, aber die Änderung des Hausanschlusses könnte teuerer sein.


Wo hattest Du Ihn für 440 € angeboten bekommen? Bin gerade auf der Suche nach einem Trafo wobei ich aber immer 8kVA Dauerlast angebe um ein wenig Reserve zu haben (cos phi von 0.8).

[Edit:] Vergiss es, ich hätte kurz zu Ende lesen sollen, das es nur ein kleinerer war.

Cheers…
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