Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon m.baumgaertner » Mi 17. Jan 2018, 11:02

Der Hausanschluss ist eine Graue Box, in die das Erdkabel von draußen in das Haus eingeführt wird. Da klebt bei mir ein Netze-BW sticker drauf. Dort ist auch eine Absicherung drin und dies hat eine gewisse Kapazität bzw Leistungsfähigkeit. Von dort geht es weiter zum Sicherungskasten, in dem der Zähler, die Sicherungen, FI Schutz und Stromverteilung untergebracht sind.

Ich habe mich entschieden für die Wallbox einen zweiten, separaten Zähler zu verwenden, der als abschaltbare Last gehandhabt wird. Dieser zweite Zähler ist direkt an der Hausanschluss Box angeschlossen (hat einen eigenen Zählerschrank, etc.).... Davon hatte ich jetzt berichtet.

Wer seine Wallbox an seinen bereits bestehenden Zähler hängt hat ein etwas anderes Vorgehen. Die Genehmigung dürfte jedoch genauso schnell gehen.
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Major Tom » Mi 17. Jan 2018, 11:04

zweiten, separaten Zähler

Ok, die Info hatte mir gefehlt. Danke.
ciao
Tom
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Pablito » Sa 20. Jan 2018, 07:51

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Beiträge.

Der Elektriker war inzwischen da, hat die Panzersicherung geöffnet und den Anschluss überprüft. Mein Anschluss »kann« demnach 63A, muss also nicht verstärkt werden. Das war vorher nicht klar und konnte auch von der EnBW - warum auch immer - nicht aus der Ferne beantwortet werden. (?)

Jetzt hat der Elektrofachbetrieb die EnBW wegen der Zustimmung zur »Ladestation« für die ZOE kontaktiert.

Wenn die Zustimmung erteilt ist, wird mir der Elektriker eine Extraleitung (inkl. FI und Leitungsschutz) vom Zählerkasten (im Keller) zur (separat stehenden) Garage legen, die dort mit einem CEE-Stecker (32A, rot) abschließt. Dort möchte ich künftig mein Auto vorrangig aufladen.

Auf eine feste Wallbox will ich zugunsten einer mobilen Lösung verzichten. In der engeren Wall sind: NRGkick, Juice Booster 2 und der go-e Charger.

Ich werde nach Abschluss der Maßnahme berichten, wie es gelaufen ist und was der »Spaß« gekostet hat. ;)

Schöne Grüße,

Pablito
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon DiLeGreen » Sa 20. Jan 2018, 10:48

Na das klingt doch super.
Jetzt nur noch drauf achten dass der Elektriker keinen Klingeldraht für die Leitung zur CEE-Dose verlegt, sondern ein Kabel mit passendem Querschnitt für die hohe Dauerlast. Nicht dass du mit den Verlusten im Kabel den Boden heizt ;-)
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Pablito » Mo 22. Jan 2018, 19:09

DiLeGreen hat geschrieben:
...
Jetzt nur noch drauf achten dass der Elektriker keinen Klingeldraht für die Leitung zur CEE-Dose verlegt, sondern ein Kabel mit passendem Querschnitt für die hohe Dauerlast. Nicht dass du mit den Verlusten im Kabel den Boden heizt ;-)


Er ist der »Elektriker meines Vertrauens«. Aber mir (als altem 68er) ist natürlich noch die alte, Lenin zugeschriebene Parole geläufig: »Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.« Werde also genau hinschauen, was er da für »Strippen« zieht ... ;)

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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Pablito » Mo 26. Feb 2018, 19:02

Hallo zusammen,

erst heute kam der Anruf meines Elektrikers, dass die EnBW ihr Okay für mein Vorhaben gegeben hat. Sein Antrag war - statt nach Heilbronn - nach Karlsruhe zur Zentrale geleitet worden und dort wochenlang liegengeblieben. Servicewüste Deutschland, the never ending story. Also Tipp: Wenn sich zwischendurch nichts tut: beim Energieversorger nachfragen!

Jetzt soll's aber dann ganz fix gehen. Wahrscheinlich nächste, spätestens übernächste Woche Verlegung einer 22 kW-Leitung mit CEE 32A-Dose ... Bin gespannt ...

Bis dahin und schöne Grüße,

Pablito
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Jeggo » Mo 26. Feb 2018, 20:02

Hallo Paplito,

bei mir ist es zwar nicht liegen geblieben, aber auf dem Postweg verloren gegangen.
Nach einem Anruf mit einem freundlichen Gespräch, lief es dann auch innerhalb weniger Wochen.

Bis bald

Jens
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon wasserkocher » Mo 26. Feb 2018, 20:53

Was macht man eigentlich mit einer Ladebox, die schon seit 2013 in Betrieb ist? Ich habe 2013 beim damaligen Netzbetreiber nachgefragt und die Information bekommen, dass das niemanden interessiert, solange der Hausanschluss das hergibt. Ich lade seitdem mit 22kW.
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon Will_Elektroauto » So 4. Mär 2018, 18:40

wasserkocher hat geschrieben:
Was macht man eigentlich mit einer Ladebox, die schon seit 2013 in Betrieb ist? Ich habe 2013 beim damaligen Netzbetreiber nachgefragt und die Information bekommen, dass das niemanden interessiert, solange der Hausanschluss das hergibt. Ich lade seitdem mit 22kW.


Ich würde da exakt GAR NICHTS machen. Generell: Solange ich mich am HAK nicht zu schaffen mache, und auch nicht am Zähler, und den durchfließenden Strom ordungsgemäß bezahle, ist IMHO alles gut.

Die Meldepflicht für Ladeboxen wird ja offiziell mit Strombelastbarkeit, Netzausbau und trallala begründet..

Verarschen kann ich mich alleine... hat ein doch ganz anderes Ziel:
Spätestens wenn die Elektroautos zur Massenware werden, wird es weniger Benzin/Dieselautos geben. Und was wird dann auch weniger ? Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer!!! Ist doch nur eine Frage der Zeit, daß unsere Chefabzocker in Berlin drauf kommen, daß Autostrom dann gesondert besteuert wird. Praktisch, wenn die Ladeboxen dann schon registriert und bekannt sind. Im Endergebnis wird zu Lasten der Ladeboxbesitzer ein Zusatzzähler installiert (selbsverständlich nur von einem zertifizierten Elektriker, der sich das Zertifikat von jedem Kunden aufs Neue bezahlen lässt..) , und man kann schön nochmal Autostromsteuer ablatzen..

Nee nee, 32 A CEE rot in die Garage und fertig. Auf Nachfrage ist das für die Kreissäge, oder Holzspalter für den Kamin, oder oder.. Sucht Euch was aus..
Daß da auch mal ein JuiceBooster, NRG Kick,E-go drin steckt.. who cares?
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Re: Genehmigung einer Anschlussverstärkung

Beitragvon wasserkocher » So 4. Mär 2018, 19:20

Will_Elektroauto hat geschrieben:
...Ist doch nur eine Frage der Zeit, daß unsere Chefabzocker in Berlin drauf kommen, daß Autostrom dann gesondert besteuert wird. ...


Glaube ich nicht. Erstens wird Strom sowieso schon höher besteuert als Sprit und zweitens könnte man es schwer verhindern, dass man sein Auto über die Haushaltssteckdose lädt.
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