Garage selbst mit Steckdose versorgen

Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon flow2702 » Do 19. Jan 2017, 11:53

AndiH hat geschrieben:
Was du auf keinen Fall machen solltest, ist mit größerem Querschnitt weiter legen als ursprünglich reinkommt.

Wieso das denn nicht?
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon flow2702 » Do 19. Jan 2017, 12:03

MineCooky hat geschrieben:
Richtig, ich will den Smart daran laden. Das Notladekabel ist über und kann bis zu 14A. Damit ist es perfekt für den Smart daheim als festes Kabel. Die Zoe läd standartmäßig mit 11kW wegen des Ladeverlustes. In der Zoe ist ein (extra für die Zoe gekaufter) Ladeziegel vom Smart, weil man den ohne Magnet und extra Dose auf 12A hoch drücken kann und nicht nur mit 8A läd, wie es das Notladekabel der Zoe macht.

Das Notladekabel der Zoe ist also über und daheim bekomm ich auch den Magnet an den richtigen Platz positioniert. Die Zoe-Steckdose konnte ich nirgends finden, darum ging ich davon aus, das es auch andere gibt, die für 14A zugelassen sind, die haben dann halt nicht den Magnet. Den bekomm ich aber auch so an den Stecker das der 14A frei gibt.


Was hängt denn bisher an dem 1p16A-Kreis?
Ich würde da nicht rumfrickeln, sondern - da du ja eh eine Verteilung in der Nähe hast - deine Garage mit einem eigenen Stromkreis ab dem Verteiler, extra abgesichert und optimalerweise auch mit eigenem FI, versorgen. Und dann auch eine vernünftig dimensionierte Leitung verwenden. Alles andere ist irgendwie halbgar.
Allerdings habe ich bei dem, was und wie du so schreibst, auch das Gefühl, du solltest das vielleicht lieber nicht selber machen.

Zur Steckdose noch: Wenn ihr das Zoe-Schukoladekabel habt, dann müsstet ihr doch eigentlich auch die passende Steckdose dazu bekommen haben?
Wenn nicht:
http://www.legrand.com/ecat_export/090472-surface-mounting-socket-green-up-access.html
https://www.amazon.de/Steckdose-Legrand-green-Aufputz-IP66-Mode/dp/B01E7BVR7W
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Do 19. Jan 2017, 12:17

flow2702 hat geschrieben:
Was hängt denn bisher an dem 1p16A-Kreis?


Früher hatte man da den Staubsauger ein gesteckt, mittlerweile gibt's den nur noch, weil's den da schon immer gab.

flow2702 hat geschrieben:
Ich würde da nicht rumfrickeln, sondern - da du ja eh eine Verteilung in der Nähe hast - deine Garage mit einem eigenen Stromkreis ab dem Verteiler, extra abgesichert und optimalerweise auch mit eigenem FI, versorgen. Und dann auch eine vernünftig dimensionierte Leitung verwenden. Alles andere ist irgendwie halbgar.


Ursprünglich hätte ich das auch gemacht, direkt aus dem Kasten raus. Hätte mir eine Phase geholt (wahrscheinlich L2 oder L3) und ne Sicherung dazwischen. Ein Fi ist so weit ich weis noch bei der 'Haupt 32A-Sicherung'. Nachdem ich aber dem Elektriker zu gekuckt hatte, was der da alles eingebaut hatte für den wallconnector hatte ich für mich beschlossen, das ich im Sicherungskasten erst mal nicht rum pfusch. Damit warte ich, bis ich verstanden habe, was der noch alles gemacht hat. Das frag ich ihn bei Gelegenheit mal. Darum bau ich ja auf den ungenutzten Stromkreis, der hat das alles schon.

flow2702 hat geschrieben:
Allerdings habe ich bei dem, was und wie du so schreibst, auch das Gefühl, du solltest das vielleicht lieber nicht selber machen.


Da hast Du nicht unrecht, das habe ich mir jetzt aber in den Kopf gesetzt, dazu informier ich mich jetzt und dann probier ich es mal. Irgendwie muss man ja anfangen. :mrgreen:

flow2702 hat geschrieben:
Zur Steckdose noch: Wenn ihr das Zoe-Schukoladekabel habt, dann müsstet ihr doch eigentlich auch die passende Steckdose dazu bekommen haben?
Wenn nicht:
http://www.legrand.com/ecat_export/090472-surface-mounting-socket-green-up-access.html
https://www.amazon.de/Steckdose-Legrand-green-Aufputz-IP66-Mode/dp/B01E7BVR7W


Ne war nicht dabei, hätte das das bei einer R240 (EZ 12/2015) sein müssen? Dann hark ich da bei unserem Händler nochmal nach

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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon TomTomZoe » Do 19. Jan 2017, 12:37

flow2702 hat geschrieben:
AndiH hat geschrieben:
Was du auf keinen Fall machen solltest, ist mit größerem Querschnitt weiter legen als ursprünglich reinkommt.

Wieso das denn nicht?

Lange Teilabschnitte mit dickerem Kabel (z.B. 4.0 qmm) verringern den Spannungsverlust auf der gesammten Leitung auch dann, wenn ein bestehender kurzer Teilabschnitt einen kleineren Kabelquerschnitt (z.B. 2.5 qmm) hat.
Unbedingt einzuhalten ist immer (und speziell hier), daß der Sicherungsautomat den Strom auf maximal den Wert begrenzt, der als maximal zulässig für das dünnste Kabel in einer Leitung mit verschiedenen Querschnitten installiert ist.

Trotzdem wäre es besser, nach Möglichkeit die komplette Zuleitung mit größerem Querschnitt zu realisieren, aber manchmal geht das halt nicht. In dem Fall kannst Du zwar nicht mit höheren Strömen laden, aber Du hast weniger Spannungsverluste.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon Lokverführer » Do 19. Jan 2017, 12:40

MineCooky hat geschrieben:
Ne war nicht dabei, hätte das das bei einer R240 (EZ 12/2015) sein müssen? Dann hark ich da bei unserem Händler nochmal nach


Ja da gehört zum Standardlieferumfang, das Kabel, die Steckdose, eine Halteplatte und ein kombinierter LSS/RCD (20A/30mA)
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon flow2702 » Do 19. Jan 2017, 12:49

MineCooky hat geschrieben:
Früher hatte man da den Staubsauger ein gesteckt, mittlerweile gibt's den nur noch, weil's den da schon immer gab.
[...]
Ursprünglich hätte ich das auch gemacht, direkt aus dem Kasten raus. Hätte mir eine Phase geholt (wahrscheinlich L2 oder L3) und ne Sicherung dazwischen. Ein Fi ist so weit ich weis noch bei der 'Haupt 32A-Sicherung'. Nachdem ich aber dem Elektriker zu gekuckt hatte, was der da alles eingebaut hatte für den wallconnector hatte ich für mich beschlossen, das ich im Sicherungskasten erst mal nicht rum pfusch. Damit warte ich, bis ich verstanden habe, was der noch alles gemacht hat. Das frag ich ihn bei Gelegenheit mal. Darum bau ich ja auf den ungenutzten Stromkreis, der hat das alles schon.

Wenn ihr den tatsächlich gar nicht mehr braucht, würde ich einfach die existierende Steckdose abbauen (oder auch nicht, du kannst die Leitung ja auch ohne viel Aufwand "ab" dieser Steckdose verlängern, wenn sie "auf dem Weg" liegt) und die Leitung durch eine mit passendem Querschnitt 1:1 ersetzen, bis hin zu deiner neuen Steckdose. Vorausgesetzt, der existierende Stromkreis ist tatsächlich korrekt abgesichert (mach mal ein Foto vom Innenleben deines Verteilers).
Und mess bitte mal die genaue Länge, die die Leitung vom Verteiler zu deiner Ladesteckdose haben wird, dann kann ich dir eine Empfehlung für den Querschnitt geben.

Da hast Du nicht unrecht, das habe ich mir jetzt aber in den Kopf gesetzt, dazu informier ich mich jetzt und dann probier ich es mal. Irgendwie muss man ja anfangen. :mrgreen:

Ist ok, aber versicher dich immer zweimal. Oder dreimal. Und wenn du die Möglichkeit hast und einen kennst, lass am Ende mal nen befreundeten Elektriker drüber schauen.

Ne war nicht dabei, hätte das das bei einer R240 (EZ 12/2015) sein müssen? Dann hark ich da bei unserem Händler nochmal nach

Top, Danke Dir. :thumb:
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Ich denke schon. Meiner ist EZ11/2015, da hat Renault die eigentlich mitgeliefert.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon flow2702 » Do 19. Jan 2017, 12:55

TomTomZoe hat geschrieben:
Lange Teilabschnitte mit dickerem Kabel (z.B. 4.0 qmm) verringern den Spannungsverlust auf der gesammten Leitung auch dann, wenn ein bestehender kurzer Teilabschnitt einen kleineren Kabelquerschnitt (z.B. 2.5 qmm) hat.
Logisch. Auch ein dickes Kabel hat einen Widerstand. Allerdings einen geringeren - d.h. wenn ich eine existierende Leitung verlängere, wird der resultierende Gesamtwiderstand der verlängerten Leitung kleiner, wenn ich mit einer Leitung größeren Querschnitts verlängere, als wenn ich eine mit kleinem Querschnitt nehmen würde.

Unbedingt einzuhalten ist immer (und speziell hier), daß der Sicherungsautomat den Strom auf maximal den Wert begrenzt, der als maximal zulässig für das dünnste Kabel in einer Leitung mit verschiedenen Querschnitten installiert ist.
Auch klar. Das ist aber automatisch der Fall, wenn ich eine bisher (hoffentlich) korrekt abgesicherte Leitung mit einem Stück mit größerem Querschnitt verlängere.

Trotzdem wäre es besser, nach Möglichkeit die komplette Zuleitung mit größerem Querschnitt zu realisieren, aber manchmal geht das halt nicht. In dem Fall kannst Du zwar nicht mit höheren Strömen laden, aber Du hast weniger Spannungsverluste.
Genau, so würde ich es auch machen.
Allerdings spricht aus Sicherheitsgründen oder auch vorschriftentechnisch nichts gegen eine Verlängerung mit einem größeren Querschnitt. Wenn schon Verlängerung, dann so.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Do 19. Jan 2017, 13:36

flow2702 hat geschrieben:
mess bitte mal die genaue Länge, die die Leitung vom Verteiler zu deiner Ladesteckdose haben wird, dann kann ich dir eine Empfehlung für den Querschnitt geben.


Ich komm auf 35Meter
Früher 451er ED (Schnarchlader, >166.666km), nun ein 453er ED(EQ) mit 22kW-Lader.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon energieingenieur » Do 19. Jan 2017, 13:40

MineCooky hat geschrieben:
flow2702 hat geschrieben:
Allerdings habe ich bei dem, was und wie du so schreibst, auch das Gefühl, du solltest das vielleicht lieber nicht selber machen.


Da hast Du nicht unrecht, das habe ich mir jetzt aber in den Kopf gesetzt, dazu informier ich mich jetzt und dann probier ich es mal. Irgendwie muss man ja anfangen. :mrgreen:


Aus deinen Äußerungen entnehme ich, dass du noch kein ausreichendes Fachwissen für eine elektrische Leitungsverlegung hast. Mit etwas Grundwissen bekommt man sicherlich eine Schukodose "irgendwie" angeschlossen, aber wenn wir hier von der Ladung mehrerer elektrischer Fahrzeuge und dem auftrennen bestehender Leitungen reden, ist das sicherlich nicht das beste Projekt, um erste eigene Erfahrungen zu sammeln. Wenn da was nicht passt, kann der Schuss ganz gewaltig nach hinten losgehen. Insbesondere bei der Dauerbelastung durch die Fahrzeugladung genügt hier bereits eine nicht fest genug angezogene Schraube an den Leiterklemmen und plötzlich schmorrt der Kunststoff.

Lass das bitte von einem Fachmann machen! Vll. kannst du in Absprache mit ihm die Leitungen vorab selbst verlegen und vll. erklärt er dir auch etwas genauer, was er tut, aber dann kannst du dir am Ende sicher sein, dass das vernünftig funktioniert und das jeder deiner Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten die Anlage ohne Risiko benutzen kann.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon AndiH » Do 19. Jan 2017, 13:41

flow2702 hat geschrieben:
AndiH hat geschrieben:
Was du auf keinen Fall machen solltest, ist mit größerem Querschnitt weiter legen als ursprünglich reinkommt.

Wieso das denn nicht?


Es erzeugt am Abnahmepunkt den Eindruck von höherer Strombelastbarkeit als tatsächlich gegeben ist. Wenn man den E-Herd mit 2,5qmm anschließen soll und sowas schaut aus der Wand raus kontrolliert keiner die Strecke ob nochmal 1,5qmm dazwischen ist, wenn nur 1,5qmm aus der Wand rausschaut wird halt die ganze Strecke überprüft ob man das trotzdem machen kann.
Wie gesagt man *kann* es machen, schön ist es nicht.

Gruß

Andi
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