Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an


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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon Misterdublex » Di 10. Okt 2017, 08:22



Das ist aber ein mächtiger Aufpreis.
Unser Bauträger nimmt für 1x CEE rot 16 A (Garage) und 1x CEE blau 16 A (Außenstellplatz) nur 800 € mehr. Zzgl. günstiger Wallbox + Volvo-Ladekabel 900 €, also 1700 €. Geht also wesentlich günstiger.
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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon Spaßbremse » Di 10. Okt 2017, 08:29

Die wollen/müssen halt Geld verdienen. Ich finde es gut.
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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon €mobil » Di 10. Okt 2017, 08:36

Misterdublex hat geschrieben:
Geht also wesentlich günstiger.


Es geht immer günstiger... :roll:
Hier ist doch wichtig, dass es langsam in den unterschiedlichen Köpfen von Entscheidungsträgern ankommt!
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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon Poolcrack » Di 10. Okt 2017, 09:20

Dass die Wohnungen dort teuer sind, kann ich verstehen. Aber dass ein TG-Stellplatz 35.000 € kosten soll? :shock: Meiner hat '99 25.000 DM gekostet hier im Stuttgarter Speckgürtel mit direktem S-Bahnanschluss (ohne Umsteigen nach Stuttgart) und Autobahnnähe, trotzdem ruhig (Lärmschutzwand). Sind dort die TG-Stellplätze gefließt oder gar mit Marmor ausgelegt?
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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon Lotzekov » Di 10. Okt 2017, 09:27

Waren, Dienstleistungen, Immobilien, Grundstücke - alles wird nicht für den realen Gegenwert verkauft, sondern für genau den Preis, den genügend Menschen bereit sind, zu zahlen.

Warum kostet eine Immobilie an einem Ort 1 Mio, an einem anderen Ort 20km entfernt aber nur 250 t€?
Location? Nein, nur indirekt. Weil Menschen bereit sind, für diese Immobilie an diesem Ort so viel zu bezahlen.
Das kann an der Location, an Mangel bzw. großer Nachfrage, oder etwas anderem liegen.

Der Preis ist nicht der Wert eines Gegenstands, sondern der Wert, der es Menschen wert ist.

Wenn er da so viel dafür verlangen kann – dann macht er es auch.

So funktioniert die Welt.
– Der obige Post kann Spuren von Ironie und/oder Sarkasmus enthalten –

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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon Misterdublex » Di 10. Okt 2017, 09:31

Poolcrack hat geschrieben:
Dass die Wohnungen dort teuer sind, kann ich verstehen. Aber dass ein TG-Stellplatz 35.000 € kosten soll? :shock: Meiner hat '99 25.000 DM gekostet hier im Stuttgarter Speckgürtel mit direktem S-Bahnanschluss (ohne Umsteigen nach Stuttgart) und Autobahnnähe, trotzdem ruhig (Lärmschutzwand). Sind dort die TG-Stellplätze gefließt oder gar mit Marmor ausgelegt?


Ähnlich hohe TG-Stellplatzpreise habe ich auch schon bei uns im Essener Süden gesehen.

@€mobil: Klar ist es schön, dass E-Mobilität auch bei den Bauträgern ankommt. Aber bei den Preisen verschreckt das eher, nach dem Motto "Wusste ich es doch, E-Mobilität ist teuer"!
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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon eDEVIL » Di 10. Okt 2017, 09:50

Poolcrack hat geschrieben:
Dass die Wohnungen dort teuer sind, kann ich verstehen. Aber dass ein TG-Stellplatz 35.000 € kosten soll? :shock: Meiner hat '99 25.000 DM gekostet ...

Merkst Du was? Das ist 18 Jahre her.
Da wo große PArplatznot herrscht, wird jmd. auch mehr für eine TG-Platz ausgeben...
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Elektromobilität kommt langsam bei den Bauträgern an

Beitragvon TeeKay » Di 10. Okt 2017, 13:51

Das Problem ist eher, dass die Tiefgaragen soviel kosten und die Bauträger gezwungen werden, sie zu bauen. In Frankfurt kenn ich mehrere Parkhäuser inkl. dem bei meiner Wohnung, bei dem zwangsweise zu viele Plätze gebaut wurden. Die sind auch in Frankfurt niemals kostendeckend zu betreiben. Die Bauträger müssten weit unter Baukosten verkaufen, um sie alle loszuwerden. Um nicht die Preise zu verderben, gehen die Bauträger aber auch nicht auf ein realistisches Preisniveau runter.

Bestandsstellplätze habe ich 20 Stück in Berlin für 9.500 Euro gekauft - das ist der Marktpreis. Weitere 30 wären erhältlich gewesen. Ein Haus weiter im Neubau sollen die Stellplätze 25.000 Euro kosten.
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