Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW?

Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon stromer » Di 2. Sep 2014, 19:30

Wenn der FI fliegt hat das einen Grund und dann sollte nicht so einfach wieder eingeschaltet werden. In dem ganzen Jahr, in dem ich meinen 43 kW-Ladepunkt öffentlich bereitgestellt habe, kam es, trotz häufiger Nutzung zu keiner Abschaltung.
Der Glaube, daß Sicherungen frei zugänglich sein müssen stammt aus der Zeit, als man noch überwiegend mit Bastlerlösungen unterwegs war und schon mal vergessen hat, die Ladestärke den Möglichkeiten des Ladepunktes anzupassen.
Der Vorteil von Typ2 ist ja gerade, daß Bedienungsfehler weitgehend vermieden werden.
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Berndte » Di 2. Sep 2014, 20:24

Techniker kommen? Ich wohne da ;)
Das einzige was im Haus fliegen kann ist der 63A SLS Schalter.
Im Haus kommt nur noch ein 63A Hauptschalter, der Rest kommt in die Säule und ist öffentlich zugänglich.

Vorplanung:
- FI (ob einfach mit 63/0,3A oder unbedingt Typ B weiss ich noch nicht)
- 32A und 16A CEE Rot mit Neozed Sicherungen
- CEE Blau und Schuko auch noch
- festes 43kW Typ2 Kabel mit 3m

Das ganze muss optisch auch nicht so auffällig sein.
wahrscheinlich hinter einer Holztür und die Elektrik im Feuchtraumverteiler
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Robi » Di 2. Sep 2014, 20:57

Ok, der Techniker ist vor Ort. Noch besser. :D
Bitte einen FI Typ B einbauen. Ist beim laden der Zoe an drei Phasen vorgeschrieben. Und bitte 30 mA Auslösung nicht 0,3 A. ;)

Gruß Dirk
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Itzi » Di 2. Sep 2014, 21:02

Im Prinzip is nix dabei sowas zu bauen. Hausanschluss mit 43 kW ist außerordentlich selten - solltest Du nutzen!

Kostenschätzung:
- Steuergerät is das gleiche
- Schütz ist ein kleinwenig teurer
- Bei der Leistung würde ich auch die Überwachung des Schütz (auf kleben geblieben Kontakte) vorsehen -> Zeitrelais & Arbeitsstromauslöser zusätzlich
- Kabel 5x16² mit Typ2 Ladekupplung kostet ungefähr 500
- FI Typ B ist gerade auch bei der Leistung ein Kostenfaktor. In Ö. ist zumindest die Nennstromvorsicherbarkeit ein Thema - da musst Du das Ding wenns blöd läuft um 2 Nummern größer dimensionieren (absoluter Schwachsinn).
- Das Geld für das Kupfer (Zuleitung) würde ich als Wertanlage betrachten! :)
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Sep 2014, 21:04

Berndte hat geschrieben:
- FI (ob einfach mit 63/0,3A oder unbedingt Typ B weiss ich noch nicht)

Typ B sollte es schon sein. Mit etwas Zeit und Glück findet man die bezahlbar (<200EUR) in der Bucht.
Einen 0,3er sehe ich nur als allpoligen Abschalter an :twisted: :geek:
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.
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon mark32 » Mi 3. Sep 2014, 12:35

Itzi hat geschrieben:
Im Prinzip is nix dabei sowas zu bauen. Hausanschluss mit 43 kW ist außerordentlich selten - solltest Du nutzen!

Der Hausanschluß mit 43kW ist hier im Norden Deutschlands Standard bei Einfamilienhäusern 8-)
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Hasi16 » Do 4. Sep 2014, 16:36

mark32 hat geschrieben:
Der Hausanschluß mit 43kW ist hier im Norden Deutschlands Standard bei Einfamilienhäusern 8-)

Da eine Wallbox einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 1 hat und somit kann dann aber nichts anderes mehr angeschlossen werden?! Und Hausanschlüsse über 43 kW sind eine Seltenheit (zu mindestens im EWE-Gebiet).

Zum Thema FI Typ B: Es ist nicht nur schön/besser, sondern man muss einen Typ B nehmen, wenn man dreiphasig laden will und nicht ausschließen kann, dass glatte Gleichströme entstehen. Und wenn man einen Zoe kauft, dann braucht man einen teuren Typ B-Schutzschalter. Bei einphasigen Lademöglichkeiten braucht man nur einen Typ A-FI.
Zudem muss man den Netzbetreiber fragen, ob der Anschluss von so einer Wallbox (>= 22 kW) klar geht. Kommt mir nicht so vor, ob das jeder weiß.
Und ein Elektriker wird so was nur mit schriftlicher Genehmigung des EVU machen.

Ich hoffe ja, dass das bei Berndte klappt, aber wenn er den Preis für einen "großen" Typ B-FI sieht, der auch 64 Ampere kann... :shock:

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon rolandk » Do 4. Sep 2014, 16:55

Hasi16 hat geschrieben:
Zudem muss man den Netzbetreiber fragen, ob der Anschluss von so einer Wallbox (>= 22 kW) klar geht. Kommt mir nicht so vor, ob das jeder weiß.


Gibt's dafür 'ne Quelle?

Gruß
Roland
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Hasi16 » Do 4. Sep 2014, 17:00

rolandk hat geschrieben:
Hasi16 hat geschrieben:
Zudem muss man den Netzbetreiber fragen, ob der Anschluss von so einer Wallbox (>= 22 kW) klar geht. Kommt mir nicht so vor, ob das jeder weiß.

Gibt's dafür 'ne Quelle?

Sorry! Ab >12 kW!
Leider schon älter, die aktuellen TABs bekommt man ja nicht so leicht:
http://www.bdew.de/internet.nsf/id/A2A0475F2FAE8F44C12578300047C92F/$file/TAB_2007_Ausgabe%202011.pdf
Seite 24

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Eigene Lademöglichkeit anbieten... 22kW oder gleich 43kW

Beitragvon Robi » Do 4. Sep 2014, 18:07

Hallo, ich kann nur über Hamburg, sprich Vattenfall sprechen.
Mein Hausanschluss hat 3 x 63 A. Technisch ist hier nicht mehr möglich da der Zähler nur 44 KW kann. Gem. Vattenfall ist es aber kein Problem 44 KW aus dem Netz zu nehmen. Die Reglung das man Geräte größer 12 KW Anschlußwert Anmelden muste ist Geschichte. Mein Bezirksmeister sagte nur: Anschließen und Laden. ;)
Aber Fragen beim EVU kann nicht schaden.

Aber nun mal so nebenbei. Ich bestelle einen Hausanschuß mit 44 KW Anschlusswert. Wozu, wenn ich die Leistung nicht kurzfristig (denn das Laden des Zoe dauert ja nur max. 30 min - danach regelt er zurück) abrufen darf.


Gruss Dirk
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