Bundestagspetition wegen Superchargern

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon cpeter » Di 30. Jan 2018, 19:18

mweisEl hat geschrieben:
Seit wann können Plug-In Hybride per CCS laden?

Der Mitsubishi Outlander PHEV kann heute schon mit CHAdeMO schnellgeladen werden, weitere PHEVs mit Schnelladefunktionalität (dann eben auch CCS) werden folgen, wenn die elektrischen Reichweiten der Plug-Ins steigen.
Seit 01/2017 Nissan Leaf Tekna 30 kWh mit 6,6 kW AC Lader
cpeter
 
Beiträge: 1418
Registriert: Mo 5. Sep 2016, 11:08

Anzeige

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon cpeter » Di 30. Jan 2018, 19:31

ecopowerprofi hat geschrieben:
Ich bin ein paar mal zu einer SC Ladestation gefahren, wenn ich mal in der Nähe war nur mal um zu schauen wie es da aussieht. Jedes mal ist da gähnende Leere oder höchsten 1 Fahrzeug lädt dann.

Ja, aktuell sind die SuC meist nicht am Anschlag (obwohl mir da vielleicht die Wiener Kollegen widersprechen für den SuC im 23. Bezirk). Auf Autobahnraststätten und anderen zentralen Tankstellen, bei denen es auch SuCs gibt sehe ich während ich lade trotzdem mehrere Teslas kommen, aufladen und wieder fahren.

Aber eigentlich reden wir ja von der Zukunft und der Plan von Tesla ist, dass in 1 - 2 Jahren mit dem Model 3 die Anzahl der Tesla Fahrzeuge vervielfacht werden. Dann sollte es deutlich mehr Modelle 3 geben als alle bisher ausgelieferten S und X zusammen. Darum wurde und wird weltweit das SuC Netzwerk mit Hochdruck ausgebaut - auch in Europa.
Seit 01/2017 Nissan Leaf Tekna 30 kWh mit 6,6 kW AC Lader
cpeter
 
Beiträge: 1418
Registriert: Mo 5. Sep 2016, 11:08

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon Nordstromer » Di 30. Jan 2018, 19:32

Poolcrack hat geschrieben:
Ich bin nicht der Meinung, dass Tesla allein zum Aufbau der Infrastruktur verdonnert werden soll mit einem Ladestandard, den sie momentan gar nicht unterstützen. Vor allem wenn gleichzeitig alle anderen Hersteller nichts tun müssen.



Tesla muss auch nicht und wurde auch zu keinem Aufbau verdonnert.
:!: Support your local hero!!! Autohaus Bopp & Siems. :!:
Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D
Nordstromer
 
Beiträge: 1994
Registriert: Do 4. Aug 2016, 08:14

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon Themse » Di 30. Jan 2018, 19:37

Hab grad auch die Petition unterschrieben.

Ich finde, dass hier einmal wieder ein unliebsamer Konkurrent ins Abseits reguliert werden soll !

Das kann nicht der Sinn von Politik sein :-(
Sion reserviert am10.9.2017
Themse
 
Beiträge: 423
Registriert: Mi 8. Jun 2016, 12:34
Wohnort: Balingen

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon Nordstromer » Di 30. Jan 2018, 19:40

Ob es überhaupt 4-stellig wird? Daran kann man auch sehen wie stark BEV im öffentlichen Bewusstsein angekommen sind. 99% dürfte die Problematik nicht mal klar sein. Das es am Ende 50.000 Unterschriften werden bezweifle ich sehr.
:!: Support your local hero!!! Autohaus Bopp & Siems. :!:
Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D
Nordstromer
 
Beiträge: 1994
Registriert: Do 4. Aug 2016, 08:14

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon TeeKay » Di 30. Jan 2018, 20:33

mweisEl hat geschrieben:
Ist ja der Wahnsinn. Anbinden ans Hubject kostet ein paar Euro, kein Vergleich mit den Millionen Euro die Tesla aus der 40% Förderung für CCS-kompatible und LSV-konforme Anschlüsse inkl. des Netzanschluss ausschöpfen könnte.

Sie wollen aber nicht. Denn es geht Tesla und den Teslafahreren einzig und alleine darum dass sie ihr elitäres, nur für sie selber nutzbare Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum weiter ausgebaut haben wollen.

Es ist sogar noch krasser. Mit einer Öffnung etablierten Standards gegenüber hätte sich Tesla an den EU-Projekten beteiligen können, die 50% Förderung brachten. Und sie hätten bei einer Umstellung 2013/2014 den SLAM-Topf leeren können, die bei einer Vorbereitung der Ladepunkt-Netzanbindung auf 175kW 75% (!) der Baukosten gefördert hätten.

Im Rahmen der EU-Projekte wäre es vermutlich auch einfacher gewesen, Standorte zu finden. In Polen stellt sich Tesla ja seit Jahren denkbar... ungeschickt ... an, während Greenway für ihr EU-Projekt offenbar mühelos binnen 12 Monaten autobahnnahe Standorte (teils sogar direkt an der Autobahn) im ganzen Land fand. Warum auch sollte ein Standortbesitzer im Jahr 2017/2018 seinen Standort einem Hersteller exklusiv geben, wenn in 3 Jahren die Autos von 20 anderen Herstellern Lademöglichkeiten suchen werden?
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 12537
Registriert: Di 15. Okt 2013, 11:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon PeterinDdorf » Di 30. Jan 2018, 20:54

In der Ladesäulenverordnung heißt es doch (aus Wikipedia):

In der Verordnung werden ausschließlich öffentlich zugängliche Ladepunkte reguliert. "Ladepunkte sind öffentlich, wenn sich der dazugehörige Parkplatz entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privaten Grund befindet und von einem unbestimmten Personenkreis befahren werden kann."

Von einem unbestimmten Personenkreis kann man doch spätestens dann nicht mehr reden, wenn Tesla Schilder aufstellt "Nur für Tesla-Fahrzeuge". Falls so, hätte die Ladesäulenverordnung hier keine Gültigkeit, oder?
PeterinDdorf
 

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon Helfried » Di 30. Jan 2018, 20:56

Tesla-Fahrer sind kein bestimmter Personenkreis. Ein solcher wären beispielsweise Mitarbeiter der Firma, der der Parkplatz gehört.
Helfried
 
Beiträge: 7993
Registriert: So 7. Aug 2016, 18:26

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon PeterinDdorf » Di 30. Jan 2018, 21:01

Ich meine schon, dass die Teslafahrer mit ihrer Ladekarte einen bestimmten Personenkreis darstellen. Sie sind dann ja namentlich bekannt.
PeterinDdorf
 

Re: Bundestagspetition wegen Superchargern

Beitragvon PeterinDdorf » Di 30. Jan 2018, 21:07

Ich meine, das Hauptmerkmal eines bestimmten Personenkreises ist, dass die Mitglieder bzw. Nutzer namentlich bekannt sind.

Weiss jemand, ob die Grundstücke der Supercharger öffentlich sind? Oder gepachtet? Könnte Tesla den Zugang versperren?
PeterinDdorf
 

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Private Lade-Infrastruktur

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste