Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Fr 13. Apr 2018, 00:03

Also ich sehe trotzdem keinen grund den Leuten 11kw Lader zu verbieten man kann das Ladeverhalten einfach durch variabel Stromtarife steuern. Und wenn in einer Wohnanlage fast alle ein Elektroauto fahren währe auch genug bereitschaft da für eine u.u notwendige Anschlusserweiterung oder Lastmanagement die Kosten zu tragen.
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Beitragvon winwou » Fr 13. Apr 2018, 04:29

kub0815 hat geschrieben:
Also ich sehe trotzdem keinen grund den Leuten 11kw Lader zu verbieten

Warum muss man in 3 Std. die Menge laden, die man auch in 9 Std. laden könnte. Das Auto steht doch sowieso die ganze Nacht rum. Zur Erinnerung: 90% der Zeit steht das Auto. Eigentlich ist es kein "Fahrzeug" sondern ein "Parkzeug".
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Fr 13. Apr 2018, 07:16

winwou hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Also ich sehe trotzdem keinen grund den Leuten 11kw Lader zu verbieten

Warum muss man in 3 Std. die Menge laden, die man auch in 9 Std. laden könnte. Das Auto steht doch sowieso die ganze Nacht rum. Zur Erinnerung: 90% der Zeit steht das Auto. Eigentlich ist es kein "Fahrzeug" sondern ein "Parkzeug".

Weil das Auto das kann.....und meine Schwiegermutter zu Besuch kommt und ich möglichst weit weg will.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Fr 13. Apr 2018, 07:23

@kub0815 ne verbieten wre der falsche Ansatz, aber wenn man die Kosten gegenüber stellt, wird bei vielen der Bedarf "ganz plötzlich" sinken. Mir würde es genügen, dass ich für die vielelicht 10 Tage im Jahr, wo ich mehr Power brauche diese dann direkt am Ort abrufen kann.

Je anch entwicklung des MArktes kanne saber sein, dass eine 22kW Box mit integriertem FI-B und LAstmanagementfähigkeit dann keine 500 EUR mehr kostet und die 3,7er dann eben 300 EUR. 200 EUR wäre mir das schon wert diese "Speedoption" zu haben. man brauch es nicht oft, aber wenn mane s braucht, ist man sehr glücklich darüber, wenn man es hat und in momenten sehr knapper Zeit dann nicht noch irgendwo zu aldne fahrne muss, sodbnern lieebr niochmal duscht und einen Happen ist.

Aktuell werden die Mehrkosten aber erheblich höher liegen
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon winwou » Fr 13. Apr 2018, 08:17

kub0815 hat geschrieben:
und meine Schwiegermutter zu Besuch kommt und ich möglichst weit weg will.

Sehr gut, dass Argument lasse ich gelten. :prost:

eDEVIL hat geschrieben:
200 EUR wäre mir das schon wert diese "Speedoption" zu haben.

Es geht nicht um die 200€ Mehrkosten. Wenn der Hausanschluss es nicht her gibt, ein Lastmanagement teuer wird, weil die verschiedene Modelle der WB angesteuert werden müssen, dann sind es nicht nur ein paar mehr Euronen sondern es gibt auch technische Schranken wie fehlende Netzkapazität usw.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon Super-E » Fr 13. Apr 2018, 08:39

Es gibt da sicherlich zahlreiche Möglichkeiten und es ist von der jeweiligen Situation abhängig. Wenn der Hausanschluss es hergibt einige der Plätze mit höherer Leistung auszurüsten kann man die ja auch versteigern. Wenn der Bedarf dann so hoch ist kann man das Geld für einen Ausbau hernehmen.

Ich fürchte nur, dass einige Stromversorger da zukünftig in einigen Fällen etwas zickig werden, denn obwohl das natürlich technisch kein Problem ist, sind da unter Umständen einiges an Investitionen auf Verteilnetzebene notwendig. da muss man erst wieder den Bund anbetteln und dafür muss erst ein Problem entstehen und das kostet Zeit... (ich hoffe ich sehe das zu schwarz)
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Fr 13. Apr 2018, 10:09

Mit 16A und "nur" einphasigem Laden = 3,6 kW bin ich zu Hause bis auf ein Mal mit dem Leaf immer klar gekommen, das eine Mal habe ich ihn dann an eine 32A-Säule gestellt. Seitdem an der Autobahn (bei mir A2) in alle Richtungen in weniger als 20 Kilometer Entfernung DC-Lader stehen, ist das überhaupt kein Thema mehr.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Fr 13. Apr 2018, 10:09

Die Zuleitungen könnte man vielleicht so dimensionieren, dass in Zukunft die parkenden E-Mobile auch das Netz stabilisieren können (V2G), d.h. Leitungsquerschnitte die für mindestens 3*32A an jedem Parkplatz ausreichen.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon E-lmo » Fr 13. Apr 2018, 10:20

Wie wäre es, wenn alle Wallboxen grundsätzlich 3phasig angeschlossen werden, aber standardmäßig nur einphasig laden.
Mit einem Schlüsselschalter könnte man an jeder Box die dreiphasige Ladung aktivieren. Diesen bekommt man vom Hausmeister zur Miete, oder wird kostenlos unter den Mietern weitergegeben. Je nach Leistungsreserve des Hausaschlusses kann der Hausmeister maximal 3....X ausgeben.
Diese Art von Lastmanagement kann fast jeder Elektriker aufbauen und bräuchte dafür auch keinen Master in Steuerungstechnik und vor Allem keine Software.
Man sollte lediglich Manipulationen von findigen Mietern ahnden oder gleich ausschließen können.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Fr 13. Apr 2018, 10:21

Ich denke das so ziemlich jeder mit 3,6kw klarkommt. Allerdings würde ich eine verkabelung auf jedenfall 3phasig machen bzw. haben wollen. Weil es den Anschluss selber gleichmässiger belastet.

Mann könnte ja auch die 11kw boxen für das erste 6A einstellen das sie nur mit 4,2kw laden. Dann wenn man sieht das nix passiert kann man langsam hochgehen.
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