Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon ecopowerprofi » So 28. Jan 2018, 16:58

TeeKay hat geschrieben:
..... Geh zu Renault, lass das BMS-Update machen und du wirst feststellen, dass du 100% hast.

Nur dumm das die bei Renault gerade vor zwei Wochen das ganze Zeug bei dem einen auf den neuesten Stand gebracht haben und trotzdem hat der nur 85%.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon TeeKay » So 28. Jan 2018, 17:01

Dass ausgerechnet du der erste in Europa sein sollst, bei dem dann sogar noch 2 Fahrzeuge nach so wenig Fahrleistung eine solche Degradation zeigen, verwundert mich. Und dann auch noch in einer Zeit, in der alle anderen mit dem gleichen Kapazitätsverlust nach einem Softwareupdate wieder die volle Kapazität haben. Meine Verwunderung siehst du sicher ein. Vielleicht hat man die BMS-Updates doch nicht gemacht oder nicht so, wie es nötig gewesen wäre?

Edit: Ach bei dir sind ja sogar 3 Fahrzeuge betroffen. Astrophysiker können sicher die Wahrscheinlichkeit für eine solche Zusammenrottung von Zufällen berechnen.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon ecopowerprofi » So 28. Jan 2018, 17:02

Biobauer hat geschrieben:
Eine Wallbox, die AC 11 kW nur laden kann und das abhängig von der PV Stromerzeugung gesteuert, kostet auch schon 2000 €.

Bei uns ab ca. 600€.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon ecopowerprofi » So 28. Jan 2018, 17:06

TeeKay hat geschrieben:
Meine Verwunderung siehst du sicher ein. Vielleicht hat man die BMS-Updates doch nicht gemacht oder nicht so, wie es nötig gewesen wäre?

Deine Verwunderung kann ich verstehen aber kannst mir glauben, wenn die was machen möchte ich aus Eigenintresse schon wissen was die machen. Mit dem Techniker rede ich auch aus anderen Gründen des öffteren und ich habe nicht den Eindruck, dass der nicht weiß was er tun.

PS: Das betroffene Fahrzeug hat den Renault Motor mit dem 22 kW Lader.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon paxxi » So 28. Jan 2018, 17:16

Jedes (modernere) E-Auto hat doch sowieso einen 3-phasigen Wechselrichter für den Motor an Bord. Das kann doch technisch nicht so schwer sein, den einspeise-tauglich zu machen. Vermutlich macht Sono genau das für den Typ2-Ausgang. Der Rest ist ein bisschen Software.

Wenn Kunden, Hersteller und Netzbetreiber nur wollten....
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon ecopowerprofi » So 28. Jan 2018, 17:31

paxxi hat geschrieben:
Netzbetreiber nur wollten....

Warum sollte gerade die wollen ?????
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon iOnier » So 28. Jan 2018, 17:34

Es ist wahrscheinlich genau so wie mit dem dreiphasigen Laden mit hoher Leistung. Schafft nur die ZOE mit dem Conti-Lader indem die Induktivität der Motorwicklungen ausgenutzt wird. Sprich man wird zusätzliche Spulen benötigen (bei permanenterregten Motoren) oder wahrscheinlich Patente von Continental tangieren (sprich es würden Lizenzgebühren fällig).
Gruß
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon iOnier » So 28. Jan 2018, 17:38

ecopowerprofi hat geschrieben:
Warum sollte gerade die wollen ?????

Weil sie an Stabilität interessiert sein sollten. Dass konventionelle Kraftwerksbetreiber kein Interesse daran haben kann ich hingegen verstehen. Wie sehr die allerdings mit den Netzbetreibern vermengeliert sind und auf diese Einfluss nehmen kann ich nicht beurteilen ...
Zuletzt geändert von iOnier am So 28. Jan 2018, 18:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon TeeKay » So 28. Jan 2018, 17:41

paxxi hat geschrieben:
Jedes (modernere) E-Auto hat doch sowieso einen 3-phasigen Wechselrichter für den Motor an Bord. Das kann doch technisch nicht so schwer sein, den einspeise-tauglich zu machen.

Der Motor stellt aber höchstwahrscheinlich deutlich geringere Anforderungen an die Qualität des Wechselrichter-Ergebnisses als das Netz. Welche Auswirkungen der Zoe-Motor schon ladend auf das Netz hat, ist ja bekannt. Wenn der jetzt auch noch einspeisen würde...
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon bm3 » So 28. Jan 2018, 17:59

Das ist nur eine Frage wie es umgesetzt wird, in der Zoe bisher eher nicht optimal. Die Hersteller haben bisher überwiegend entschieden die Motorcontroller-Elektronik nicht für sowas zu nutzen. Bedeutet aber nichts, weil die es bisher auch noch nicht geschafft haben mal V2G oder V2H anzubieten . Dass es geht haben Firmen wie beispielsweise AC-Propulsion schon vor sehr langer Zeit demonstriert. Einen Wechselrichter-Zweig mit etwa 3 kW Maximalleistung extra noch einzubauen um eine bidirektionales Ladegerät zu realisieren ist jetzt aber auch nicht so aufwändig, bekommt man ja in bestimmten Autos schon geliefert, beispielsweise im Mitsubishi Outlander PHEV. Das kann der Kunde bestimmt noch bezahlen.
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