Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Hinundher » So 28. Jan 2018, 10:57

Guten Morgen
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private-ladeinfrastruktur/batterie-des-bev-als-speicher-fuer-zuhause-nutzen-t29568.html#p679011

ja geht, wenn du die "Anforderung " noch weiter reduzierst , auf max 150 Watt kannst die 12 Volt Batterie belasten , der DC Wandler gleicht die Verluste aus der HV Batterie aus !

Mit dem soo gewonnenem eigenem Netzstrom eine "Insel" im Haus/Wohnung angeschlossen , Fertig :thumb:

Lg.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Biobauer » So 28. Jan 2018, 11:10

ecopowerprofi hat geschrieben:

Wenn man Geld direkt verbrennen will, kann man es machen.


Ein grosses "Hauskraftwerk" von E3/DC oder Sonnen kostet genausoviel wie ein Sion von Sono, nur hat der die dreifache Speicherkapazität, 1.2 kWP PV verbaut und kann auch noch rumfahren.

Geld verbrennt man mit Hausspeichern und nicht mit bidirektionelen Autos.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Biobauer » So 28. Jan 2018, 11:15

Themse hat geschrieben:
Allerdings ist dies in Deutschland noch nicht zulässig.


Dazu hätte ich gerne eine seriöse Quelle, in dem verlinkten Papier geht es um V2G, also die Rückspeisung ins Netz und selbst da sehe ich keine Hürden, Eine PV Anlage speist auch ins Netz und der Netzbetreiber kann physikalisch kaum feststellen ob der Strom vom Dach oder aus dem Auto stammt.

Folgene Info von der Seite meines Netzbetreibers schliesst ausdrückliche EV mit ein:
https://www.ednetze.de/fileadmin/ednetze/PDF/Kunde/Einspeiser/Anschlussbedingungen/NS_Erzeugungsanlagen/Speichersysteme_Okt_2016.pdf
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Biobauer » So 28. Jan 2018, 11:27

Skrollan hat geschrieben:
Es ergibt auch aus einem aneren Grund keinen Sinn. Nachts ist die Netzlast niedrig und der Anteil der erneuerbaren Energien im Netz schnellt nach oben. In diesem Zeitraum sollte ein E-Auto laden und nicht entladen werden.

Das stimmt so nicht, schau Dir mal auf https://www.smard.de/blueprint/servlet/page/home/marktdaten/ einen typischen Lastverlauf jetzt in der Winterzeit an. Der Bedarf ist von 8 -20 Uhr hoch, Sonne scheint nur von 10-15 Uhr.

Es macht also Sinn aus einem (Auto-) Speicher am frühen Morgen und am frühen Abend das Hausnetz zu unterstützen und in der Sonnenzeit zu laden. Es würde auch Sinn machen zu Zeiten des Überangebotes, nachts zwischen 2-4 Uhr das Auto zu laden, nur dazu fehlen momentan flexible Tarife, die werden mit dem Smartmeter Rollout und passenden Gateways erst möglich und kommen demnächst.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon TeeKay » So 28. Jan 2018, 11:39

Biobauer hat geschrieben:
Ein grosses "Hauskraftwerk" von E3/DC oder Sonnen kostet genausoviel wie ein Sion von Sono, nur hat der die dreifache Speicherkapazität, 1.2 kWP PV verbaut und kann auch noch rumfahren.

Geld verbrennt man mit Hausspeichern und nicht mit bidirektionelen Autos.

Den E3DC Speicher gibts aber schon, Sion ist nur ne fixe Idee von ein paar jungen Menschen ohne Geld. Im Übrigen ist der E3DC Speicher auf viele Zyklen ausgelegt, der Speicher im eventuell irgendwann mal erscheinenden Sion wird auf hohe Energie- und Leistungsdichte und vermutlich Temperaturresistenz optimiert sein. Im Auto braucht niemand 10.000 Zyklen - im Hausbereich schon. Am Ende wird also der E3DC Speicher günstiger sein, während du beim V2G-Sion schon 3x die Batterie tauschen musstest.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon ecopowerprofi » So 28. Jan 2018, 11:54

Hinundher hat geschrieben:
der DC Wandler gleicht die Verluste aus der HV Batterie aus !

Mit nichten. Wird das Auto ausgeschaltet, dann auch der 12 V Lader damit der Stromverbrauch auf ein Minimum reduziert wird.

iOnier hat geschrieben:
Was kostet dedizierter Hausspeicher aktuell pro kWh?

Der reine Akku kostet bei uns so ab ca. 2500,-€ für 10 kWh Nutzkapazität.

iOnier hat geschrieben:
Die Zellen in meinem BEV halten laut Datenblatt 5.500 Vollzyklen aus (bis 80% der Nennkapazität erreicht sind)

Der Akkus unserer drei ZOE liegen jetzt schon bei 80 bis 85% bei ca. 35.000 km (ist ja egal da Mietakku, gibt dann bald einen neuen). Die mögliche Zyklenzahl wird weiter reduziert werden, wenn die Akkukapazität steigt. Beim LEAF und ZOE wird ja im gleichen Volumen inzwischen die doppelte Kapa untergebracht und das geht nur, wenn die Zyklenzahl geringer wird. Ist auch egal da bei doppelter Kapa nur die halbe Zyklenzahl benötigt wird.

Biobauer hat geschrieben:
Der Bedarf ist von 8 -20 Uhr hoch, Sonne scheint nur von 10-15 Uhr.

Nur das die Sonne im Winter nur 10% der Sommerleistung liefert. Das was da erzeugt wird geht sofort für den Hausverbrauch drauf. Da bleibt zum Akku-Laden nix übrig. Aktuell hat der Dez. 2017 und Jan. 2018 bei uns nur ca. 10 Sonnenstunden gebracht.

TeeKay hat geschrieben:
Am Ende wird also der E3DC Speicher günstiger sein

Unser Speicher ist von Anfang an günstiger. ;)
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Biobauer » So 28. Jan 2018, 12:17

TeeKay hat geschrieben:
Im Auto braucht niemand 10.000 Zyklen - im Hausbereich schon. Am Ende wird also der E3DC Speicher günstiger sein, während du beim V2G-Sion schon 3x die Batterie tauschen musstest.


Warum setzt Daimler wohl Smart Akkus VOR der Auslieferung zur Netzstabiliserung ein, wenn das die Zyklen reduziert und abgeblich der Batterie so schadet?
https://www.electrive.net/2017/10/05/1-000-smart-batterien-dienen-als-batteriespeicher/
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon m.baumgaertner » So 28. Jan 2018, 12:17

Biobauer hat geschrieben:
Geld verbrennt man mit Hausspeichern und nicht mit bidirektionelen Autos.


Sehe ich genauso!

Und eigentlich müsste die Autoindustrie hier aktiv pushen (egal wie sinnvoll V2G ist) denn sie können prima einen Zusatznutzen verkaufen ohne groß am Auto zusätzlich investieren zu müssen.

Ein eigenständiger Speicher Hersteller für Hauslösungen kommt am Ende noch auf die Idee auch Ersatzakku für Autos anzubieten... Will man das riskieren?
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Biobauer » So 28. Jan 2018, 12:19

ecopowerprofi hat geschrieben:
Unser Speicher ist von Anfang an günstiger. ;)


40 kw im Sion kosten 4000 Euro, da kommst Du mit deiner Bleitechnik aus dem vorletzten Jahrhundert auch nicht mit
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

Beitragvon Hinundher » So 28. Jan 2018, 12:23

ecopowerprofi hat geschrieben:
Hinundher schreibt : der DC Wandler gleicht die Verluste aus der HV Batterie aus !
Mit nichten. Wird das Auto ausgeschaltet, dann auch der 12 V Lader damit der Stromverbrauch auf ein Minimum reduziert


Stimmt , ich hab gerade eine Testreihe am iOn durchgeführt , der steht "voll" seit zwei Tagen ;)

Die Versorgungsbatterie hat 12,6 Volt .
Eingeschaltet , Radio und 12 Volt Dose sinkt die Spannung auf 12,3 Volt .
Nach weiterem drehen , jetzt ist auch die Beleuchtung an 11.6 Volt,
noch eine Drehung des Startschlüssels es leuchtet Ready auf nun sind alle Systame aktiv auch der DcDc Wandler , an der Versorgungsbatterie stehen nun 14,49 Volt DC zur Verfügung :thumb:

20180128_104803.jpg


Mit dieser Stellung ist es möglich per Inverter , die " Insel" ( vom Netz getrennte Teile des Hauses/Wohnung) mit Energie aus dem Elektroauto zu versorgen ;) , mit Maß und Ziel jederzeit möglich 8-)

Lg.
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