Auto laden im Mehrparteienhaus?

Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon nk70wien » So 2. Jun 2013, 10:01

golfsierra hat geschrieben:
Bei mir ist der Verteiler im Keller ... von dort muss ich nur en paar Meter zu meinem Stellplatz ... Die anderen Eigentümer können da gar kein Problem haben da sie ja nicht mit Gebühren belastet werden. Aufpassen muss man auf den ANSCHLUSSWERT der Wohnung. Meine ist mit 25A abgesichert ... 11kW daher kein Problem ... Wollte ich mehr muss ich auf 35A oder 40A aufstocken. Da muss dann der Energieversorger feststellen ob dies ohne weitere bauliche Maßnahmen überhaupt möglich ist. Und dann kostet es natürlich noch extra Geld ... Von 25A auf 35A müsste ich um die 850€ einmalig zahlen auf 40A gar über 2500€!
Daher bleibe ich bei 11kW und gut ist's ... FI Typ B, LS und Kabel verlegen kostet dann noch ca. 650€ die mein Elektriker bekommt ...


Wenn du von den max. 25 Ampere deiner Wonung 16A für den ZOE abziehst, bleiben maximal 9 Ampere pro Phase für deine Verbraucher im Haus.
Nimm mal ein simples Energiesparmeßgerät und häng es zwischen Waschmaschine und Steckdose oder Geschirrspüler und Steckdose. Diese Meßgeräte können auch den Spitzenwert ermitteln.

Meine Waschmaschine hat z.B. einen Spitzenwert von 12 Ampere. Würde der Zoe geladen werden und gleichzeitig die WAMA diesen Spitzenwert erreichen, würde die 25 Ampere-Sicherung dieser Phase mit sicherheit fallen.

Grüße
Norbert
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon golfsierra » So 2. Jun 2013, 10:04

@nk70wien mein ZoeZE wird in der Nacht geladen ... Da sollte das kein Problem sein ... Und ERHÖHEN kann ich ja immer noch ... Sehe halt nicht ein der LinzAG jetzt schon 900€ in den Rachen zu werfen ... Weil ÄNDERN müssen die eh nix (außer eben die Hauptsicherungen upzugraden) ... Die Dimensionierung der Hauszuleitung ist nämlich eh entsprechend gut ...
S 70D
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon stephan0h » So 2. Jun 2013, 17:07

Erstmal danke für die vielen Antworten!
Ich bin Eigentümer, der Zählerkasten befindet sich nicht im Keller sondern irgendwo im Stiegenhaus und ich hab' sogar Wohnungsstrom im Kellerabteil, welches sich ein Stockwerk über dem Parkdeck befindet - allerdings ziemlich weit entfernt von meinem Stellplatz. Hab' die Situation sogar einem örtlichen Elektriker gezeigt, der hat aber eher viele Probleme gesehen von Wegen "die Wand ist zu dick", "die Strecke so lang". Arbeitskosten hat er mir grob kalkuliert ab 1000€, "wenn's überhaupt geht". Meine Überlegung ist nun, von der Hausverwaltung wenn möglich Gebäudepläne zu bekommen, um vielleicht doch einen Weg zu finden, das Kabel ohne allzu grosse Eingriffe zu legen ...
Danke für den Hinweis auf den benötigten Ladestrom bzw. Anschlusswert! Ich sollte wohl mal rausfinden, was für eine Leistung überhaupt bei meinem Kelleranschluss verfügbar ist ...
Ach ja, die Frage nach dem Fahrzeug: ich hätte an einen Renault Twizy - oder vielleicht sogar Zoe gedacht.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Frank » So 2. Jun 2013, 17:55

stephan0h hat geschrieben:
...und ich hab' sogar Wohnungsstrom im Kellerabteil, welches sich ein Stockwerk über dem Parkdeck befindet - allerdings ziemlich weit entfernt von meinem Stellplatz.

Wenn unter Deinem Keller auch Stellplätze sind, dann sprich doch mal mit den Stellplatzinhabern unter Deinem Kellerbereich. Vielleicht ist einer bereit den Platz mit Dir zu tauschen. Dann hast Du evtl nur ein Loch in die Decke zu bohren.
Wenn der Kellerraum eine eigene Sicherung hat, sollte das reichen um auch noch den Twizy zu laden, beim Zoe kann das schon knapp werden wenn nur ein 3x1,5² zum Keller liegt.
Ist nur Licht im Keller oder sind dort noch andere elektrische Verbraucher, z. B. eine Kühltruhe?

Gruß Frank
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Kelomat » Mo 3. Jun 2013, 23:14

Notfalls musst du dich halt mit einem Notladekabel mit 8 oder 10A Ladestrom begnügen. Das Auto wird über Nacht auch voll, da ist halt die Frage ob dir das reicht.

Wenn das die Ladevariante wäre kann man über einen Zwischenzähler für den Ladekabelanschluss nachdenken und mit dem Gemeinschaftsstrom abrechnen. Aber hier lauern leider meistens die größten Probleme (wie schon von STEN angesprochen) aber wahrscheinlich die günstigste Variante.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon dkt » So 9. Jun 2013, 09:17

Das Thema, Häuser und Gemeinschftsgarage wird noch ein großes Thema. Denn schon in den WEGs gibt es zwei Gruppen, die Selbstnutzer und die Mieter. Dann - wie schon erwähnt wurde - ist der Anschlusswert im Haus insgesamt ein Fragezeichen. Also ich glaube - zumindest hier in Deutschland kommt der Gesetzgeber nicht um zwie Gesetze dazu herum:

Einmal muss in den Bauvorschriften, schon geregelt werden, mit welchem Anschlusswert grundsätzlich jeder Tiefgaragenplatz berücksichtigt wird. Dann in einem zweiten Gesetz zur "Förderung der E-Mobilität" müsste der Stellplatznutzer die zwingende Möglichkeit eingeräumt bekommen, über einen "gesicherten" Anschluss" mit eigenr Abrechnung zu verfügen.

An beidem können wir dann in Deutschland sehen, wie ernst es die Regierung mit der E-Mobilität wirklich meint.

Bis jetzt ist da noch nichts passiert, geschweige eine politische Diskussion im Gang!
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Kelomat » Di 11. Jun 2013, 18:49

Die haben ja keine Ahnung wie es in der Paxis aussieht....
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Akku » Di 11. Jun 2013, 20:32

Hallo,

die Frage:

Muss das Kabel zwingend 80 cm tief in die Ere gebuddelt werden oder reichen auch 50 - 60 cm ?
Wie hoch wird der Verlust sein über diese Länge ?
11 kw Box würde der Zoe wie lange laden ?

Gruß und Danke

Akku
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i3 94Ah ab Sept.2016 :mrgreen:
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon CorpSpy » Di 11. Jun 2013, 21:20

60 cm reicht. Bei 5x6 und 11kW hast du kaum Verlust. Ich habs jetzt nicht gerechnet, aber ich denke mal weniger als 1,5%. Ein Zoe lädt bei 11kW in 2-3 Stunden.

Schöne Grüße,
Rainer
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon bm3 » Di 11. Jun 2013, 22:12

ich komme rechnerisch bei 11kW (echtem) Drehstrom auf 0,55% Kabelverluste wenn kein Strom im Neutralleiter fließt. Aber frag mich jetzt bitte nicht ob da einer fließt, dann wäre es jedenfalls mehr.

Viele Grüße:

Klaus

editiert: Na hoffentlich kommt dann nicht bald der Nächste nach dir und gräbt deinen Graben wieder auf und legt sein Kabel noch dazu. :mrgreen:
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