Argumente für Ladesäule in der Firma

Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon fbitc » Mi 25. Sep 2013, 09:01

ZoePionierin hat geschrieben:
Der wird an einer Wallbox geladen. Da ich aber in Mainz und nicht in der Bundeshauptstadt arbeite, reicht mein Ladekabel leider nicht bis dahin :evil:


Oh Schade ;)

Aber das ist ein Punkt zum Einhaken. Wenn es in der "Niederlassung" klappt, dann sollte es doch auch am Hauptsitz in Mainz funktionieren. Dafür zahle ich auch gerne den Rundfunkbeitrag ;) BTW, wer hat den Kangoo angeschafft samt Wallbox? Das müsste doch zum rausfinden sein?
Grüße
Frank

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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Spürmeise » So 20. Okt 2013, 10:23

ZoePionierin hat geschrieben:
So läuft es auch bei mir (Landesverwaltung). Wallbox der Parkraumbewirtschaftung Baden-Württemberg (die auch öffentliche Säulen betreiben und ganz sicher kein Energieversorger sind). Ich zahle pauschal 15 Euro im Monat.

Was steht in der Vereinbarung zu dieser Pauschale denn so drin?
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon ZoePionierin » Do 7. Nov 2013, 21:06

@Spürmeise, naja wenn ich es übertreibe und jeden Tag einen leeren Tesla Model S lade, wird sie gegebenfalls angepasst. ;)

Ich habe nun einen weiteren und wohl letzten Versuch gestartet meinen zweiten Arbeitgeber (eine große Fernsehanstalt auf dem Mainzer Lerchenberg) zu überzeugen eine Ladestelle einzurichten.
Auf der eCarTec habe ich eine 11kW Wallbox von RWE gewonnen und angeboten diese meinem Arbeitgeber zu spenden. Zudem habe ich nochmal um ein persönliches Gespräch gebeten, um eine konstruktive Lösung zu finden und mal die "CC"-Liste etwas ausgeweitet. Mal sehen...
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Spürmeise » Do 7. Nov 2013, 22:46

ZoePionierin hat geschrieben:
@Spürmeise, naja wenn ich es übertreibe und jeden Tag einen leeren Tesla Model S lade, wird sie gegebenfalls angepasst. ;)

klar, aber wie ist denn der ungefähre Wortlaut dieser Vereinbarung derzeit?
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Curio » So 24. Nov 2013, 19:43

Hallo,
habe gerade im Fred "Entwicklung e-Mobilität und zeitliches Raster" hier das Thema "Laden auf der Arbeit" angerissen, aus meiner Sicht ein im Moment enorm wichtiger Schritt für die weitere Verbreitung der e-Mobilität!

Daher sehr spannend hier, wäre in der Tat gut, wenn unsere ZoePIonierin mal die Umrisse der Vereinbarung aus dem Schwabenländle hier kundtun könnte.
@Jana: Es muss ja nicht wörtlich sein, nur was geregelt ist und wie es in der Praxis aussieht...

Hat sonst jemand schon Erfolg bei seinem AG? Ich werde das bei meinem im neuen Jahr angehen, mein e-Flitzer kommt erst im Frühjahr ins Haus...

Was sind die offiziellen Gegenargumente vom AG? Das mit dem Ökostrom-Argument ist ja ein Witz, da sollte sich die Anstalt lieber mal insgesamt schleunigst auf grünen Strom umstellen, aber das bitte nicht vermengen mit der Frage, wie man die Mitarbeiter beim Schritt in die Zukunft der Mobilität unterstützt. Und wenn in Folge dann (hoffentlich nur für eine Übergangszeit) die Mitarbeier e-mobil genauso schlecht fürs Klima sind wie die ganze Anstalt, was solls. Im Verhältnis zum Gesamtverbrauch dürften die paar kWh für die Zoe wohl nicht ins Gewicht fallen. Selbst das CO2 in die Welt pusten ohne Ende, aber den e-mobilen Mitarbeitern vorschreiben, zu 100% emissionsfrei fahren zu müssen...

Das Beispiel des AG, der iPhones oder ähnliches per monatlicher Leasing-Pauschale anbietet zeigt doch in die richtige Richtung.

Und die Kollegen mit ihren benzinvernebelten Sprüchen braucht man gar nicht immer auf dem selben Niveau anzugehen. Der AG kann fördern was er für richtig erachtet. Schon vor der gesetzlichen Nichtraucher-Verordnungen konnte er ja auch auf jeder Etage einen Raucherraum installieren oder die Raucher vor die Tür schicken, weil der das Gebäude für rauchfrei erklärt hat. Da kann man drüber mosern, klar - aber letztlich kann der AG das entscheiden. Es steht ja jedem frei, ein e-Auto zu kaufen und von den Vorteilen zu profitieren.
Und: Wenn der AG mit Benzingutscheinen um sich wirft, dann kann er auch mit e-Lademöglichkeiten werfen... Ok, was sagen jetzt die Fußgänger oder (konventionellen) Radfahrer...
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon midimal » Do 12. Dez 2013, 19:10

Wenn ich Glück habe, steht auf dem Gelände des Arbeitgebers bald eine Kombi-Schnllladesäule mit CCS/CHademo/Typ2 :)
Es ist eine Betriebstankstelle die Außer Sprit Erdgas und LPG anbietet. Hinzu käme dann die Stromtankstelle.

Einzige Bedienung: Die Kosten für die Säule selbst und den Betrieb/Abrechnung trägt der Betreiber (warsch. Vattenfall)

Bin gespannt ob's klappt! :mrgreen:
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon zitic » Do 12. Dez 2013, 21:49

midimal hat geschrieben:
Einzige Bedienung: Die Kosten für die Säule selbst und den Betrieb/Abrechnung trägt der Betreiber (warsch. Vattenfall)

Ach, und der Arbeitgeber beteiligt sich dann mit den 2 m² bei den Parkplätzen um da die Ladesäule hinzustellen. Na, da finden sich bestimmt einige Arbeitgeber. Nur ob Vattenfall das flächendeckend mitmacht ^^
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon energieingenieur » Fr 13. Dez 2013, 00:03

Hat sonst jemand schon Erfolg bei seinem AG? Ich werde das bei meinem im neuen Jahr angehen, mein e-Flitzer kommt erst im Frühjahr ins Haus...


Sagen wir es mal so: Ich bin AG (Nicht KFZ-Gewerbe), Ladestation steht... BHKW+PV machen den Strom... Ich warte nun darauf, dass meine Mitarbeiter endlich E-Fahrzeuge kaufen ;-) Die 2 E-Geschäftswagen (ZOE + Twizy) nutzen sie alle nämlich täglich und mit großer Freude.

Von mir aus dürfte jeder Mitarbeiter kostenlos Laden - wie externe Gäste auch - aber das Problem mit dem geldwerten Vorteil ist leider nicht wegzureden. Wenn bei der Steuerprüfung festegestellt wird, dass einer was bekommt, was der andere nicht bekommt, dann gibt es halt Ärger - auch wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber das okay finden. Und sicher gibt es irgendwann auch Zoff zwischen den Kollegen, wenn irgendwer dann sagt: Der eine bekommt kostenlos Strom für sein Auto - dann will ich auch kostenlos Benzin... Das geht ja schon los, wenn die Nicht-Kaffeetrinker sich darüber aufregen, dass der Kaffee in der Firma kostenfrei ist... - ja, es gibt solche Leute.

Manchmal sind solche Entscheidungen halt auch für Arbeitgeber nicht ganz einfach. Selbst wenn sie ja zum Thema sagen, gibt es halt so Dinge, wie das Finanzamt, die da einen Strich durch die Rechnung machen. Dann sagen sie lieber nein, bevor sie Probleme bekommen.

Ich habe aktuell ehrlich gesagt auch noch keine wirklich gute Lösung gefunden, wie ich Mitarbeitern Strom geben darf, ohne dass es ein großer bürokratischer Aufwand wird. Technisch ist alles fertig. Nur das steuerliche liegt wie ein großer Klotz auf dem ganzen Projekt. Wenn einer eine steuerlich einfache und einwandfreie Lösung hat bitte her damit!

Und Vorweg: Ich würde gerne auch jedem Mitarbeiter ein E-Dienstwagen inkl. freier Privatnutzung zur Verfügung stellen - aber da bremst dann das Investitions-Budget leider doch meine Motivation aus.
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon TeeKay » Fr 13. Dez 2013, 01:03

Es besteht für dich als Zuwendenden die Möglichkeit, Sachbezüge für deine Mitarbeiter pauschal mit 30% zu versteuern. Wenn du also einen separaten Zähler an die zuführende Leitung zu den Mitarbeiter-Ladepunkten hängst und die dort bezogene Energie pauschal mit 30% versteuerst, können die Mitarbeiter unbehelligt laden, soviel sie wollen. Da du die Steuer bezahlst und nicht der Mitarbeiter, muss der Bezug auch nicht für jeden Mitarbeiter separat aufgeschlüsselt werden.

Den betrieblich genutzten Ladepunkt must du dann an eine separate Zuführung anschließen, damit die Energie nicht besteuert wird.

Nachteil: Der 44 Euro Freibetrag für Sachbezüge wird nicht genutzt. Der würde aber ohnehin ab 150kWh pro Monat verfallen. Denn wenn der Sachbezug in einem Monat über 44 Euro liegt, wäre der gesamte Sachbezug ohne Berücksichtigung der 44 Euro Freibeträge zu versteuern.

Der Wert des Sachbezugs sind übrigens nicht deine Gestehungskosten, sondern der ortsübliche Preis für vergleichbare Waren. Du kannst Strom eines wärmegeführten BHKW also nicht mit Wert=0 ansetzen, sondern wirst den Endkundenpreis deines Versorgers als zu versteuernden Wert nehmen müssen.
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Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Kelomat » Sa 14. Dez 2013, 19:30

150kWh das wäre Strom für ca. 1000km im Monat...
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Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

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