ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon INRAOS » Mi 16. Aug 2017, 21:59

BED hat geschrieben:
Bitte auch unbedingt das Behördenversagen der BAFA untersuchen. Die Umsetzung und die Schikanen bei Beantragen der Elektroförderungen sind alleine einen Beitrag wert. Vor allem beim Thema Leasing. Auf Wunsch kann ich Details und Namen und Zitate der Verantwortlichen liefern.


Verstehe ich nicht:

- zum einen hat bei mir (mit Unterstützung des freundlichen BMW Händlers) der BAFA Antrag beim Leasing sofort einwandfrei funktioniert
- zum anderen hat es mit dem Thema hier nichts zu tun, die Reporterin möchte über Ladesäulen und Probleme mit diesen Berichten, und nicht über Preise von KFZ, Bafa Anträge etc

Darum verstehe ich nicht, warum bei einer solchen anfrage so weit vom Thema abgeschweift wird
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Beitragvon Vanellus » Mi 16. Aug 2017, 22:39

Monika Anthes ARD hat geschrieben:
Was meinen Sie ganz grundsätzlich, warum gibt es noch immer so wenige E-Autos in Deutschland? Könnte die Politik mehr für den Ausbau tun und wenn ja, was wäre Ihrer Meinung nach sinnvoll?


Schicken Sie mal undercover eine Redakteurin und lassen Sie sie die 2 Sätze zum Verkäufer sagen:
"Ich interessiere mich für Elektromobilität. Können Sie mich da beraten?"
In 99% der Fälle wird ihr dringend abgeraten werden.
Nur wer entschlossen diese Hürde nimmt, erfährt, dass ... gerade kein Auto lieferbar ist (Opel Ampera e, Hyundai Ioniq).
Zwei wichtige Hürden auf einmal, das wäre doch effektiv.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon BED » Mi 16. Aug 2017, 22:48

INRAOS hat geschrieben:
BED hat geschrieben:
Bitte auch unbedingt das Behördenversagen der BAFA untersuchen. Die Umsetzung und die Schikanen bei Beantragen der Elektroförderungen sind alleine einen Beitrag wert. Vor allem beim Thema Leasing. Auf Wunsch kann ich Details und Namen und Zitate der Verantwortlichen liefern.


Verstehe ich nicht:

- zum einen hat bei mir (mit Unterstützung des freundlichen BMW Händlers) der BAFA Antrag beim Leasing sofort einwandfrei funktioniert
- zum anderen hat es mit dem Thema hier nichts zu tun, die Reporterin möchte über Ladesäulen und Probleme mit diesen Berichten, und nicht über Preise von KFZ, Bafa Anträge etc

Darum verstehe ich nicht, warum bei einer solchen anfrage so weit vom Thema abgeschweift wird


INRAOS hat geschrieben:
...Was meinen Sie ganz grundsätzlich, warum gibt es noch immer so wenige E-Autos in Deutschland? Könnte die Politik mehr für den Ausbau tun und wenn ja, was wäre Ihrer Meinung nach sinnvoll?

Hervorherbung durch mich.

Was gibt es an dieser Fragestellung nicht zu verstehen?

Schön, dass es für Dich mit der Bafa geklapp that. Bei mir nicht, bzw. erst nach mehreren Anläufen. Und wenn man im Forum liest, bin ich nicht der einzige mit Problemen bei der Bafa. Und unabhängig vom Leasing: der ganze Prozess bei der Bafa ist beschissen umgesetzt und kein *normaler* (Verbrenner) Autofahrer möchte sich damit befassen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, gell?
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon bangser » Mi 16. Aug 2017, 23:49

gekfsns hat geschrieben:
Seht Euch die ARD "Reportagen" Mal an und überlegt Euch ob ihr da wirklich weiteres negative Futter liefern wollt.

Hab ich gemacht und liefere einer Redaktion, die den Dobrint massis angeht, gerne Futter.
http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MA ... d=45070214
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon PowerTower » Do 17. Aug 2017, 00:25

Hier ein Beispiel, wie man es richtig machen kann: https://www.lsw.de/aktuelles/presse/det ... obilitaet/

Auch so etwas darf im Bericht gern gezeigt werden. Zwei Ladesäulen stehen schon, für acht weitere ist vorgesorgt. Bedeutet 20 Ladepunkte, die hauptsächlich von den Anwohnern und deren Besuchern genutzt werden können und sollen. Daumen hoch nach Wolfsburg.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon INRAOS » Do 17. Aug 2017, 08:04

BED hat geschrieben:
? Könnte die Politik mehr für den Ausbau tun und wenn ja, was wäre Ihrer Meinung nach sinnvoll?


Darunter verstehe ich leider immer noch, dass uns die gute Frau nach weiteren Anregungen bezüglich dem Ausbau der Ladeinfrastruktur fragt - wie das Wort AUSBAU mir suggerieren will.

Sorry, wenn ich das falsch verstanden habe
BMW i3 BEV 94 Ah seit 29.12.2016. Mittlerweile schon über 27.000 km vollelektrisch gefahren.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Wackelstein » Do 17. Aug 2017, 08:28

Hier wurden ja bereits einige Punkte vorgebracht, ein paar habe ich auch noch beizutragen:
-) Man könnte Firmen fördern auf eigenen Parkplätzen Ladepunkte einzurichten. Sehr viele Pendler könnten dann dort laden und wären nicht mehr auf eigene oder öffentliche Ladepunkte angewiesen. Wie hier bereits oft erwähnt wurde können viele Menschen, die in Städten wohnen einfach nicht privat laden.
Dieses Laden am Firmenparkplatz könnte die Firma als "Zuckerl" für die Mitarbeiter gratis anbieten oder auch mittels Zähler gleich irgendwie abrechnen und vom Lohn abziehen.

-) Bei praktisch allen Berichten zu E-Autos wird erwähnt, dass diese aufgrund des miesen deutschen Strommixes (zu viele Braunkohlekraftwerke) kaum sauberer laufen als Diesel oder Benziner.
Niemals wird dabei erwähnt, dass viele Besitzer von E-Autos auch Ökostrom beziehen (bzw. auf Ökostrom umstellen könnten) und dann ihren Strom mit exakt 0 CO2-Ausstoß hergestellt wird.
Ebenso ist es in anderen Ländern jetzt schon besser, wie bei uns in Österreich. In meinem Bundesland wird bereits jetzt schon ein Großteil des Stroms erneuerbar erzeugt.
http://www.enu.at/geschafft-100-prozent ... m-fuer-noe

-) Der Staat müsste die gewerblichen (!) Anbieter von Ladepunkten zwingen eine einfachere Form der Bezahlung anzubieten. Wenn man irgendwo parkt, kann man über Parkscheinautomaten bequem und überall mit Bargeld, Bankomatkarte oder Kreditkarte bezahlen. Warum zum Geier geht das nicht auch an Ladestationen für E-Autos?
Meine Liebe zu Benzin/Diesel steigt mit dem Quadrat der Entfernung
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Fire » Do 17. Aug 2017, 08:38

BED hat geschrieben:
Mein Nachbar hat mir z.B. erlaubt, meine Ladebox in seiner Garage zu montieren.


Das finde ich ein schönes Beispiel wie es trotzdem klappen kann auch wenn man keinen eigenen elektrifizierten Stellplatz hat.
Ich denke wenn man den Willen hat auf ein Elektroauto umzusteigen dann ist das in den meisten Fällen auch möglich.
Die Schwelle ist aber natürlich deutlich höher als mit eigener Garage.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Poolcrack » Do 17. Aug 2017, 09:01

Ich hatte Glück, denn ich habe von der Eigentümergemeinschaft einer Tiefgarage mit 91 Stellplätzen einen 22 kW Anschluss an meinem TG-Stellplatz genehmigt bekommen. Natürlich auf eigene Kosten und auf meinem Stromzähler. Dazu musste ein 43m langes Kabel verlegt werden, da es nicht klar war ob Haus- und Garagenwand als Doppel- oder Einzelwand vorliegen. So blieb nur der lange Weg übrig, trotzdem mit Hauswandbohrung und Feuerschutzmaßnahmen.

Nachdem ich jetzt schon über 3 Jahre mein Elektroauto habe, sprechen die Nachbarn immer noch von Zukunftstechnologie, echter Wille selbst eine Elektroauto zu kaufen ist immer noch nicht da. Immerhin gab es nie Sicherheits- oder Ästhetikbedenken.

Ich denke Frau Anthes ist über einen Artikel im Magazin Sonne, Wind & Wärme auf uns gestoßen. http://www.sonnewindwaerme.de
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >103.000 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
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Mitglied bei Electrify-BW e.V.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon MineCooky » Do 17. Aug 2017, 09:25

Fire hat geschrieben:
Vielleicht würde es schon helfen wenn die Medien nicht immer nur über die Nachteile der Elektromobilität berichten würden ;)


Auch in meinen Augen die größte Hürde :thumb:
Früher 451er ED (Schnarchlader, >166.666km), nun ein 453er ED(EQ) mit 22kW-Lader.
Electrify-BW e.V. Mitglied

"Aus Gaspedal wird Spaßpedal"
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