ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Karlsson » Mi 16. Aug 2017, 17:50

p.hase hat geschrieben:
da ist sie wieder die GERMAN ANGST.

Mich hindert nicht Angst am Tesla sondern das entsprechende Konto. Und ich habe nicht Angst vorm langsamen Nachladen sondern es nervt mich.
Zoe Q210 seit 06/15, elektrischer Erstwagen mit Langstreckeneignung, großem Kofferraum und AHK für max 20k€ als 2-jähriger mit max 30tkm gesucht
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon kub0815 » Mi 16. Aug 2017, 17:53

p.hase hat geschrieben:
frage an die journalistin: fahren SIE schon elektrisch?


Du musst aber auch mal die Frage lesen.....
Effizienzhaus Plus, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e, nächste Projekte Batteriespeicher
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon wp-qwertz » Mi 16. Aug 2017, 17:53

ich finde es zunächst einmal klasse, dass frau.... von der ard sich hier meldet und anfragt :!:

kann zwar lieder nicht wirklich berichten von problemen bei der bereitstellung einer cee-dose an der hauswand (kann aber noch kommen, da das eichamt auf die thematik aufmerksam geworden ist und schon jemanden aus dem forum hier angeschrieben hat... wo/ wer war das gleich noch?), weiß aber, dass es einige gibt, die probleme haben, wenn sie in eigentums- mietwohnungen in großen häusern leben und es nicht durchbekommen, für ihren PPlatz eine steckdose installieren zu lassen. ist doch hier mal genannt worden.

die politik kann die von meinen vorschreibern genannten dinge tun.
die autowirtschaft allerdings in erster linie :!:

wer erinnerst sich noch an die reportage (ard, wdr...?), in der einer der bmw-emobil-verantwortlichen gesagt hat (sinngemäß): "der i3 kann so teuer sein (muss er lange nicht), weil er von uns, von bmw kommt..."

dann noch: es geht zwar in der reportage um die privaten ladesationen (titel des themas hier). aber eins der HAUPTPROBLEME der eMobilität in D ist das bezahl-/ abrechnungs-chaos der öffentlichen ladestationen.
das ist wie im mittelalter: jeder anbieter braut sein eigenes süppchen und hat dementsprechend seine bezahl- und freischaltkarten auf dem makrt.
wenns keine karte ist, dann eine app.
wenns weder das eine, noch das ander ist, dann eine hotline.
wenns auch das nicht ist, dann QR-code.
und wenn auch der nicht gegeben, dann eine karte an einer rezeption/ bürgerbüro...
oder, oder, oder...

hinzu kommt: fast immer ist vorher unklar, was nachher auf der rechnung steht, weil die ladepreise auf keiner säule genannt ist...

also: emobilität macht spaß :!: aber gerade das laden kann für den einsteiger SEHR abschreckend sein.

viel erfolg bei der reportage und: gut, dass sie sich gemeldet haben. jetzt hoffen wir nur noch, dass sie einiges von uns hier mit aufnehmen und senden.

vg.
werde naturstrom.de kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den wechselbonus.
- Zoe 13.02.2015 - 30.12.2016.
- MX 60er bestellt am 05.09.2016. Ab dem 30.12.2016 unserer.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon pbda » Mi 16. Aug 2017, 17:57

Also zu erst einmal finde ich es super, dass sie sich mit diesem Thema befassen.

Gerne stehe ich auch für ein Interview o.ä. zur Verfügung. Habe erst seit einigen Wochen ein e-Fahrzeug und kann daher als Mieter in einer Mittelgroßen Stadt einiges aus gerade gemachter Erfahrung beitragen.

Eine Diskussion hier finde ich als wenig Zielführend, da das Thema hier im Forum glaube ich schon x mal diskutiert wurde und am Ende nur wieder eine fruchtlose Endlosdiskussion entsteht.
BMW i3 94Ah since 2017-06-21
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Monika Anthes ARD » Mi 16. Aug 2017, 18:26

Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge und die guten Hinweise!

Genau diese Anregungen habe ich mir für die Recherche erhofft.

Ich versuche herauszufinden was Politik und Behörden noch tun könnten, um den Umstieg aufs E-Auto zu erleichtern.
Dazu gab es im Forum ja schon einige spannende Ideen - Danke :-)
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon mp37c4 » Mi 16. Aug 2017, 18:28

Hallo Frau Anthes,

gerne stehen meine Frau (4 Jahre Leaf) und ich (2.5 Jahre Tesla) ihnen Rede und Antwort. Aber wie ein Vorredner es schon ausgedrückt hat, nicht in einem öffentlichen Forum. Kritische Berichte (warum tauscht jemand seinen eigentlich geliebten Leaf zurück in einen Verbrenner?) sind oft nicht gerne gesehen und führen meist zu unsachlichen Äusserungen, einige Ansätze gibt es hier ja auch schon! Also gerne eine Kontaktaufnahem per PN.
Viele Grüsse
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Plan B » Mi 16. Aug 2017, 19:05

Hallo,

Eine Reportage zu diesem Thema finde ich gut, solange sie fair und sachlich bleibt und bei den Zuschauern endlich mal auch die Angst vorm E-Auto genommen wird.

Ich bin ja nicht immer der Meinung von Powertower aber hier gebe ich ihm Recht, dieses Thema ist wirklich ein Problem.

Beispiel aus der eigenen Erfahrung...

Meine Mutter wohnt in Dresden in einer Wohngenosenschaft. Die Häuser sind alle komplett saniert wurden. Der große Innenhof ähnelt schon einem kleinen Park. In diesem befindet sich ein Typischer Garagenhof. Die Garagen sind ideal ausgerichte, Flachdächer ohne verschattung. Also ideal für die Installation einer Solaranlage. Da der Innenhof auch als Parkplatzfür die Autos der Genossenschaft dienen könnte man zum einen Ladesäulen mit Batteriespeicher einrichten und zum anderen könnte die Wohnungsgenossenschaft je auch auf E-Autos umsteigen.
NEIN... es passiert nichts.
Als ich Nachts auf Heimatbesuch fast gestrandet wäre (in Dresden funktionierten mal wieder die Säulen nicht) haben wir vom Balkon über einen kleinen Baum unser E-Auto geladen. Am Morgen, es war noch nicht einmal 8.00 Uhr erfolgte schon der Anruf, das wir sofort das Kabel entfernen müssten da sonst das Haus abbrennen kann.
Mein Auto war noch nicht geladen, aber ich...
Gespräche, ein Angebot für eine Idee in diese Richtung, Aufklärung usw. wurde einfach abgelehnt, man hätte kein Interesse. :twisted: :oops:

Jetzt die andere Seite der Medallie...

In unserer Eigentümergemeinschaft, habe ich einfach die Stellplatznutzer in der TG mit ins Boot genommen. Habe gesagt, Auto aussaugen, E-Bike laden usw. wer möchte einen Anschluss am TG-Platz. Kosten musste natürlich jeder selber zahlen, ich habe nur die Firma gebracht und die kompletten Durchbrüche hergestellt.
Alle waren begeistert und jetzt sind wir für die Zukunft gut aufgestellt.

Gruß Oliver
noch 5 x Superchargerflat und 1000 Euro Ersparnis bei Benutzung des Links...
http://ts.la/oliverherbert3473
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon JuGoing » Mi 16. Aug 2017, 20:08

Sollte es die Reportage ins Programm schaffen, dann bitte hier einen Hinweis einstellen.
10/13 Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West)
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 9,2 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung (80% Autarkie seit Februar)
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon tower27 » Mi 16. Aug 2017, 20:19

Ich finde es auch sehr positiv, denn das Thema ist auch aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt, um die Elektromobilität sachlich zu diskutieren. Ich habe inzwischen sehr viele Gespräche mit Menschen geführt, die mich nach meinen Erfahrungen befragt haben und es kommen fast immer die gleichen Fragen: "Wie ist die Reichweite?" und "Wie kann ich laden?"

Ich lade mein Auto immer wenn ich die Möglichkeit habe und dann macht es extrem viel Spass. Ich vergleiche die Umstellung vom Tanken zum Laden gerne mit der Umstellung des wöchentlichen Ladens eines älteren Handys zum täglichen Laden des Smartphones. Vor einigen Jahren gab es darüber von vielen die Aussage: "ne, ich nehm mir kein Smartphone, der Akku von meinem Nokia hält eine Woche, das brauche ich auch..." und alle haben inzwischen ein Smartphone und laden es einfach häufiger.

Wenn ich nicht eine Wallbox direkt am Stellplatz am Haus hätte, käme leider ein E-Auto nie in Frage. Denn wie soll man , wenn jemand nur auf öffentliche Lade-Infrastruktur "in der Fläche" zugreifen kann, einem Nicht-Enthusiasten ein E-Auto empfehlen?
Dadurch, dass ich allerdings die Wallbox habe, ist es keinerlei Problem das Auto zum Pendeln zu nutzen.... Aber weiter weg fahren geht nicht wegen fehlender bzw. nicht zuverlässiger/einheitlicher Ladeinfrastruktur.

Zu einer Förderung zur Anschaffung von Elektroautos konnte sich die Politik durchringen, warum nicht eine Förderung von Lade-Infrastrukturen anregen oder fordern?
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon bangser » Mi 16. Aug 2017, 20:39

So wie es aussieht, werde ich Frau Anthes mit meiner Suche nach einem Ladeplatz Rede und Antwort stehen. Passt ja auch gut zu dem Artikel in der FAZ. Theorie und Realität.
Wir können den Faden hier ja für Themen nutzen, die ich an "de Frau" bringen sollte.
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