Ladenetzwerk "Schneller laden 2.0" mit 43kW Typ2

Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon ZoePionierin » Mi 2. Jul 2014, 23:10

eDEVIL hat geschrieben:
@ ZoePionierin Hast Du sowas schon mal durchgezogen oder kennst jemanden, der da helfen könnte? Denke aber, das das eher etwas für ein DC-Schnellladenetz wäre, da der Initialaufwand erheblich höher ist. Zudem hemmt der Hang zur Kommerzialität dann auch wieder das freiwillige Engagement

Nein, ich habe so etwas noch nicht gemacht :| Aber wenn ich es durchdenke ist das ein Unternehmen das 100 Prozent Einsatz von zwei oder mehr Leuten braucht. Als berufstätige also nicht zu stemmen :(
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon Jogi » Mi 2. Jul 2014, 23:13

Wie wär's denn, wenn RWE endlich mal seiner "Partner"-Rolle bei Renault gerecht würde?!?

Renault hat sich gegen alle Widerstände und Ratschläge der User dafür entschieden, an der Verbundelung mit RWE festzuhalten, jetzt sollen sie denen auch mit Nachdruck in den A.... treten, daß die Infrastruktur zum Auto passend gemacht wird.

Es kann doch nicht sein, daß die Kunden Geld und Zeit darein investieren, ein Produkt, für das sie Geld bezahlt haben (und kontinuierlich weiter bezahlen, Stichwort Batteriemiete) in privater Eigeninitiative erst vollständig nutzbar machen.

Oder käme jemand auf die Idee, in Eigenregie Mobilfunkmasten aufzustellen, weil die Netzabdeckung nicht flächendeckend gegeben ist? :roll:
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon eDEVIL » Mi 2. Jul 2014, 23:21

Jogi hat geschrieben:
Oder käme jemand auf die Idee, in Eigenregie Mobilfunkmasten aufzustellen, weil die Netzabdeckung nicht flächendeckend gegeben ist? :roll:

Ja, irgendwie "pervers", aber evtl. einfach, erfolgversprechender und mit mehr Freude verbunden... :?

Bei AC hat man wenigstens eine Chance das so zu realisieren. bei DC ist das privat kaum tragbar.

P.S. ein erster Schritt könnte sein, das jeder mal mit offenen Augen unterwegs ist und pot. Standorte ausfindig macht und schon mal vorfühlt. Für den Westlich A10-Ring hätte ich da schon eine Idee (Hornbach Baumarkt nahe einer Abfahrt)
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon rolandk » Mi 2. Jul 2014, 23:24

Ich kann mir nicht vorstellen, das du für 650,- eine Box mit Kabel realisiert bekommst. Und ohne Kabel wirst Du das Problem haben, das die meisten Zoe Fahrer da nur 22kW bekommen, weil das Boardkabel nur max. 32A durch lässt.

Und wenn Du dann noch ein Abrechnungssystem einbinden möchtest, kommt noch mehr dazu.

Ist irgendein Schutz Richtung Fahrzeug vorgesehen?
Das auf den FI TypB verzichtet werden soll, habe ich gesehen. Da geht es dann ja auch noch um Gleichströme vom Fahrzeug weg. Wie sieht es bei Isolationsfehlern auf der AC-Seite aus?
Mich wundert es allerdings, das man einfach so darüber hinweg sieht. Denn bei der E.ON Wallbox wird ganz explizit auf den Einbau gedrängt, und das unabhängig von der bisherigen Hausinstallation. Und das ist ja hier auch vorgesehen.

Ich frage das, weil ich selber beim Bau von Ladeboxen gerne sparen würde. Bei meinem aktuellen Projekt sind 650,- für 43kW aber ganz sicher nicht machbar.

Aber ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon Robert » Do 3. Jul 2014, 05:58

Ich habe bereits einen FI B in die Hausinstallation integriert. Weiters bilde ich mir ein, dass der ZOE schon mal systemrelevante Ströme ins Netz geschickt hat oder schlichtweg durch den Ladebeginn verursachte Stromschwankungen vorhanden waren, da mein PV Wechselrichter genau zu Ladebeginn kurzfristig auf Störung ging.
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon Turbothomas » Do 3. Jul 2014, 06:39

Auch wenn nur Schnellstrecken angesprochen sind, könnte ich mir das auch bei "privat" vorstellen. 43kW-Laden ist einfach Geil.
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon rolandk » Do 3. Jul 2014, 07:24

Wenn ich es richtig verstanden habe, sollten es schon Privatleute sein. Nur eben nahe von Schnellverbindungen. Anders wird es auch sicher nicht gehen.

Andererseits kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Stellt euch vor, man baut das Netz über Bundesstraßen auf. Was kann einem da die künftige Autobahnmaut.....??? jaja, ich weiß, sie soll neutral erhoben werden.... Aber sorry, ich glaub nicht mehr an Osterhasen und Weihnachtsmänner.

Gut wäre es, wenn man da anfangen würde, wo jetzt schon die Versorgung schwierig ist: z.B. Verbindung Magdeburg-Berlin

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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon Wackelstein » Do 3. Jul 2014, 07:25

Eventuell kennt ihr das schon, wurde hier im Forum an anderer Stelle schon erwähnt:

Hier in Niederösterreich gibt's die Firma WEB ( http://www.windenergie.at/ ), einen kleinen Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen. Über eine neue Tochtergesellschaft (ELLA, http://www.ella.at/) bauen sie jetzt in Österreich ein tolles Netz an Ladestationen auf, wie z.B. diese hier:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... se-1/5028/

Chademo, 43kW, CombinedCharging, alles vom Feinsten. Und sie werden ab Herbst eine Bürgerbeteiligung anbieten.

ELLA bietet zur Zeit noch kostenloses Laden an, ab 2015 wird der Strom verkauft. Das ist nur fair und ermöglicht es damit in Zukunft Geld zu verdienen.

Weshalb ich das erwähne?
Von großen - und starren - Anbietern wie RWE erwarte ich nicht viel. Da frisst der bürokratische Overhead zuviel Produktivität auf. Aber kleine- oder mittlere Anbieter könnten in Verbindung mit Bürgerbeteiligung einiges bewegen. Und das wäre ja eigentlich was ihr hier wollt. Als Bürger kann man seinen Beitrag leisten, vielleicht sogar mit etwas Rendite, aber den Rest übernimmt eine Firma.
Wer hier Ökostrom von einem kleinen oder mittelgroßen Anbieter bezieht, der könnte seinen Anbieter doch mal anschreiben und ihn auf dieses neue Geschäftsmodell hinweisen.
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon eDEVIL » Do 3. Jul 2014, 08:10

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Da kann man durchaus parallel fahren. Je mehr Ladepunkte, desto besser.

Stadtwerke ab eine gewissen Größe können da sicher Interesse haben, wenn man das ein bisschen forciert.
Es wird aber weiße Flecken dazwischen geben und dort wird ohne privates Engagement lange nichts passieren...

Die Bundesstraßen würde ich auf jeden Fall nicht außer acht lassen, aber das hängt auch von der Topographie und Streckenführung ab. Im "Flachland" ist eine Bundesstraße da oft eine gute Alternative, wenn es Ortsumgehungen gibt.
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Re: 43kW Drehstromnetz 2.0 von und für Zoe-Fahrer

Beitragvon ePower » Do 3. Jul 2014, 10:38

Die Idee finde ich gut und würde mich auch daran beteiligen. Als Organisationsform in Deutschland wäre eine Genossenschaft eventuell interessant entsprechend den Vorbildern der Energiegenossenschaften.
Persönlich würde ich die Einbeziehung eines bereits vorhandenen/etablierten Betreibers/Diensteanbieters wie z.B. The New Motion bevorzugen.


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