Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Berndte » Di 9. Jun 2015, 21:49

Danke für die Antworten.
So stelle ich mir auch das Miteinander vor!

Kannst du bitte noch meine Frage beantworten, ob der Roadster die Widerstandscodierung des Kabels prüft?
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Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Electrolurch » Di 9. Jun 2015, 22:34

Hallo

Wer einen 43kw Ladehalt anbietet sollte sich schon mal Gedanken über die Selektivität der Sicherungen machen.

Also 63A Typ B Automat dann 70A Vorsicherung über der sowohl der Ladeanschluß als auch der Rest des Hauses läuft.

Der Hausanschluß sollte dann mindestens mit 80A abgesichert sein.

Die Schieflast ist bei korrektem Anschluß kein Problem für andere Geräte.

Die Schieflastdiskussion versteh ich eh nicht die Ladestation wird 3 phasig angeschlossen als keine Schieflast.
Das was das Fahrzeug macht weiß ich als Laie eh nicht.

Von daher bei normale Haus 44kw Ladeleistung nur bei mindestens 125A Absicherung der NH Sicherung.

Wenn ich eine Phase mit 54A belaste dann habe ich gerade mal 8V Spannungsdifferenz zu den unbelasteten Phasen ist kein Problem für alle Geräte.
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Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon rolandk » Di 9. Jun 2015, 22:39

Electrolurch hat geschrieben:
Wenn ich eine Phase mit 54A belaste dann habe ich gerade mal 8V Spannungsdifferenz zu den unbelasteten Phasen ist kein Problem für alle Geräte.


Das gilt vielleicht für Dich, aber längst nicht für alle.

Wenn bei einem Anschluß mit über 230V ein i3 mit 32A lädt, und die unbelasteten Phasen dann auf 200V runter brechen, sieht das aber schon anders aus.

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Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Berndte » Di 9. Jun 2015, 22:43

@electrolurch:
Himmel hilf... Bitte nicht persönlich nehmen, aber wenn man das so liest, dann könnte man denken du bist Maurer!
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Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Electrolurch » So 14. Jun 2015, 03:51

Hallo

Glaubts du ernsthaft sowas nehme ich persönlich

Hab mir vor dem Bauen einfach Gedanken drum gemacht, deshalb ausreichende Querschnitte und Absicherung der Leitungen, sprich 250A Absicherung wäre möglich.

Wer solche Sachen wie Selektivität nicht beachtet steht schnell mit durchgebrannter NH Sicherung da.

Also 43kw mit 70A Hauptsicherung geht nur wenn man alleine wohnt und auch sonst nicht viel hat was dauernd Strom zieht sonst nicht. So eine Station öffentlich zu machen halte ich für nicht sinnvoll

Ich hab sogar hochoffiziell blaue CEE Steckdosen einphasig mit 32 A da die Zivans gerne mal 22A ziehen wegen fehlender PFC sowie eine Phasenüberwachung die verhindert dass zu viel Strom gezogen werden kann.

Wenn die Spannung so wie bei Roland einbricht dann ist was faul entweder zu hoher Widerstand im Nulleiter oder ein großer induktiver Verbraucher in der Nachbarschaft der nicht richtig kompensiert ist, eine andere Ursache wären mehrere einphasige Einspeisungen von Solar Anlagen

Was anderes wäre es wenn er bei 3 phasiger Belastung den gleichen Spannungseinbruch hat, dann ist schlicht das Netz oder die Zuleitung an der Grenze, hätte aber nichts mit einphasiger Belastung zu tun.

Dass ein Ortsnetztrafo auf sowas reagiert halte ich kaum für möglich es sei denn er ist unterdimensioniert

Und bitte nicht mit normalen Multimetern messen, die sind in dem Fall allenfalls Schätzeisen da die meisten keine echte Effektivwertmessung mehr können wenn die Sinusform der Netzspannung nicht mehr sauber ist.
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