Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Re: 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon eW4tler » Di 9. Jun 2015, 12:21


ZOE Life in AzurBlau + 3D Sound + ZE@Interactive
Ladestrategie: an öffentlichen Ladesäulen mit Typ2 und zur Not, mit 22kW-NRGkick überall sonst!
Benutzeravatar
eW4tler
 
Beiträge: 776
Registriert: Mi 5. Mär 2014, 22:33
Wohnort: Krems an der Donau (NÖ)

Anzeige

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon eDEVIL » Di 9. Jun 2015, 13:40

Habe beide ihre Berechtigung . habe mal den Titel etwas ergänzt
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 12097
Registriert: Di 2. Jul 2013, 09:10

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Berndte » Di 9. Jun 2015, 14:25

...Wenn es private Ladesäulenanbieter gibt, die eine 43 kW Leistung zur Verfügung stellen aber keine Tesla Roadster zum Laden möchten, mögen Sie das bitte klar und deutlich in der Ladestellenbeschreibung angeben. Ich werde um diese Kollegen einen weiten Bogen machen, auch mit meinem Model S. Gleichzeitig bitte ich diese Kollegen auch einen Bogen um meine Ladestellen ( CEE 63A mit crOhmbox + passendem Ladekabel ) zu machen...

Genau solche Kommentare kotzen mich an.
Und das von einem Moderator, welche ja eher deeskalieren sollte!
Ich bin der Letzte, der einem Roadster-Fahrer das Laden verweigert, ich möchte aber, dass sich die Roadster-Fahrer der Schieflastproblematik bewusst sind. Und ja, die Probleme können auftreten, aber Diskussionen hierzu führe ich nur mit Fachleuten der Elektro und Netztechnik, nicht mit angegoogeltem Wissen!

Gern kann sich ein Roadster-Fahrer bei mir melden und wir ermitteln bei mir vor Ort, wie man damit in der Praxis umgeht.

Kann man beim Roadster die Leistung am Fahrzeug einstellen?
Oder Regelung nur mittels PWM Signales? Beachtet das Roadster-Ladegerät die Kabelcodierung?

Gruss Bernd

PS: Habe kein TFF Account, deshalb bitte einen Crosslink zu dem Thema setzen.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6070
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon stromer » Di 9. Jun 2015, 14:42

Ich hab mir die Kommentare im TFF-Forum durchgelesen. Meine Ladesäule habe ich privat finanziert und den Strom gebe ich an jeden der kommt und sich an gewisse Regeln hält kostenlos ab. Der Hausanschluß befindet sich allein mit der Ladesäule schon an der Kapazitätsgrenze. Zusätzlich gibt es weitere Drehstromverbraucher wie Heizung, Kompressor usw. . Wenn man dann Kommentare liest, in denen private Anbieter hinstellt werden, als hätten sie etwas gegen Roadsterfahrer, ärgert mich das besonders. Auf Einsicht hoffe ich jedenfalls nicht.
Da ich, und nicht der Ladegast verantwörtlich gegenüber dem EVU bin, werde ich mir etwas einfallen lassen müssen.
Am einfachsten und mit keinerlei Kosten verbunden wäre die Reduzierung der Ladeleistung auf 32A. Damit wäre das Schieflastproblem zwar gelöst, aber das würde allem widersprechen weshalb ich das Ding urspünglich gebaut habe.
Denkbar wäre auch eine Freischaltung nach telefonischer Anfrage, was aber sowohl für mich als auch den Ladegast recht umständlich wäre.
Am sinnvollsten erscheint mir ein Lastabwurf bei einphasigen laden über 32A. Mit zwei Stromwächtern in L1 u. L2 und einem Relais sollte das relativ einfach zu realisieren sein.
2009 Vectrix VX1 / 2011 Nissan Leaf / 2012 Renault Twizy / 2013 Renault Zoe Intens Q210 / 2014 Renault Zoe Intens Q210 / 2015 Renault Zoe Zen Q210 / 2015 Tesla Model S 70D / 2017 Renault Zoe Intens Q90 ZE40 / 2018 Tesla Model 3 / 2018 Microlino
Benutzeravatar
stromer
 
Beiträge: 2338
Registriert: Mi 17. Apr 2013, 09:09
Wohnort: Berghaupten

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon TeeKay » Di 9. Jun 2015, 15:19

Berndte hat geschrieben:
Und ja, die Probleme können auftreten, aber Diskussionen hierzu führe ich nur mit Fachleuten der Elektro und Netztechnik, nicht mit angegoogeltem Wissen!

Hab nur angegoogeltes Wissen, aber vielleicht antwortest du trotzdem. Wie untersuchen wir vor Ort einfach und kostengünstig, ob es bei einphasiger 63A-Ladung Probleme gibt?
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 12533
Registriert: Di 15. Okt 2013, 11:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon TeeKay » Di 9. Jun 2015, 15:47

Trotz der unfreundlichen Erstansprache hat Talkredius nichts dagegen, dass ich seine 43kW Typ2-Lademöglichkeit hier ins Verzeichnis eintrage. Eine Lademöglichkeit, die er selbst mangels Zoe gar nicht nutzen kann, aber dennoch schuf. Also seid lieb zueinander.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 12533
Registriert: Di 15. Okt 2013, 11:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Berndte » Di 9. Jun 2015, 15:58

Thema ist zum Beispiel eine Sternpunktverschiebung am Ortsnetztrafo.
Laienhaft ausgedrückt heisst das dann, dass am N-Leiter nicht mehr das "Nullpotential" vorhanden ist. Die anderen Phasen können auch in ihrer Spannung sehr stark abweichen, nicht nur die Lastphase. An der "überlasteten" Phase kann im Extremfall sogar die Spannung stark ansteigen. Beim Workshop in Erfurt konnte das schon extrem bei nur 32A festgestellt werden. Das kann automatische Abschaltmöglichkeiten dazu bringen den Lasttrenner auszulösen um den Trafo und das Netz zu schützen.

PS: Fachleute rollen bei meinem obigen Text jetzt hoffentlich nicht zu sehr mit den Augen.
Zuletzt geändert von Berndte am Di 9. Jun 2015, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6070
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon TeeKay » Di 9. Jun 2015, 16:07

OK, klingt also so, als ob man das wirklich vorher mal testen sollte, bevor sich ein Roadster drei Stunden dranhängt. Daher die Frage: Wie organisieren wir so einen Vorabtest? Die Roadster grundsätzlich auszuschließen, halte ich für keine gute Idee, da es doch einige potente Roadsterfahrer gibt, die genauso viel Interesse an 63A haben wie wir und helfen können, Standorte zu erschließen.

Da es ja etliche HPC in Europa gibt, scheint es ja nicht grundsätzlich solche Probleme zu geben.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 12533
Registriert: Di 15. Okt 2013, 11:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon rolandk » Di 9. Jun 2015, 16:16

Die wahrscheinlich einfachste Methode wäre es, unter kontrollierter Umgebung (Meßgeräte) eine Ladung zu beginnen. Am Besten in dem man nicht gleich mit voller Power da ran geht, sondern sich langsam steigert. Das Problem ist allerdings, das eine damit gemachte einmalig positiv gemachte Erfahrung keine Aussage über eine zukünftige Zuverlässigkeit bietet.

Und den Zoe kann man zum testen leider nicht nehmen. Auf einer Phase nimmt der maximal 32A.

Roland
Bild
rolandk
 
Beiträge: 4320
Registriert: Sa 21. Sep 2013, 22:10
Wohnort: Dötlingen

Probleme bei 43-kW Ladesäule als HPC-Ersatz ?

Beitragvon Teslarized » Di 9. Jun 2015, 21:12

also, da ich mich als bauer und verwender solch einer 63A-box angesprochen fühle und auch meine beiträge dazu verlinkt/erwähnt werden ... mal bitte langsam mit den pferden.

ja, der roadster kommuniziert normkonform!
ja, er reagiert dabei mustergültig auf gesteuertes lastmanagement. getesten mehrfach an öffentlichen säulen, die lastverteilung bei nutzung von mehreren anschlüssen betreiben!
ja, er fährt die ladeleistung langsam hoch vs. zoe!
ja, man kann die ladeleistung des roadsters in 2A-schritten steuern!
ja, roadsterfahrer sind sich der leistung ihres fahrzeugs und möglicher schäden bewusst (für ausnahmen, die ich nicht kenne, kann ich nix)
ja, wer sich wegen der schieflast unsicher ist, sollte einen freundlichen hinweis anbringen

ja, mit dem update auf roadster3 könnte das schieflast problem aus der welt sein. genaues weiss man aber nicht.

ich kenne jemand der heuer noch eine lösung mittels leistungselektronik realisiert mit der alle 3 phasen für den roadster nutzbar werden.

schönen abend
manfred
Benutzeravatar
Teslarized
 
Beiträge: 124
Registriert: Sa 25. Jan 2014, 15:14
Wohnort: Ösiland

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Private Lade-Infrastruktur

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste