Welchen Plug In kaufen...

Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Hamburger Jung2 » Do 15. Dez 2016, 22:11

Moin,

herrlich, mein alter Beitrag lebt.

Ich habe ja seit gestern einen Opel Ampera. Ob er nun ein EV, PHEV, REEV oder sonst etwas ist, mir egal...
Es gab hier schon einmal einen "Streit" darüber.

Ich sehe das wie zu den Zeiten als ich meinen i3 besessen habe, da gab es auch Diskussionen i3 vs Zoe vs Kia, jeder der sich mit der e Mobilität auseinandersetzt ist mein Freund ;)

Wobei ich ein bis zwei Leute da ausnehme, aber das ist ein anderes Thema.

Man darf auch nie vergessen, dass der Geldbeutel ein Auto vorgibt. Ich für meinen Fall kann mir nur den Ampera leisten, weil ein Tesla zu teuer ist. Und was ich für Bedürfnisse habe und welche Fahrzeuge die erfüllen können, dass weiß ich ja nur zu gut.

Also, bitte Frieden und keinen Streit. Ihr habt alle irgendwie recht :)

Lg HH Jung
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Karlsson » Do 15. Dez 2016, 22:40

Und? Wie isser so?
Hab ja auch überlegt, den als Erstwagen zu nehmen. Ist aber halt leider nicht, was wir brauchen.
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon trischmiw » Do 15. Dez 2016, 23:15

Der Ampera ist einzigartig und einfach der Hammer.
Ich sage es immer wieder: was die Opel Ingenieure da entwickelt haben, ist für mich auch heute noch unerreicht.
Früher dachte ich, es wäre Unsinn und uneffizient, mit dem Verbrenner Strom zu machen und damit den E-Motor zu speisen anstatt direkt die Räder anzutreiben. Seitdem ich ihn habe weiß ich, dass es genau das ist, was ihn so gut macht, weil man immer mit dem Elektrokomfort fährt. Und da er zumindest mal 35 Liter tanken kann und auf Strecke unter 6 Liter verbraucht, kann man ganz entspannt grosse Strecken überwinden.
Das ideale Zusatzauto zu meinen vollelektrischen und vom Fahrkomfort sowieso der Beste von zumindest allen, die ich kenne.
Willi
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Hamburger Jung2 » Do 15. Dez 2016, 23:23

Moin Karlsson,

natürlich kann ich nach einem Tag noch keine objektive Meinung schreiben, die Freude überwiegt da.
Die ersten 400 Kilometer aus Berlin waren aber schon gut.

Nichts gegen meinen Auris Hybriden, aber der Ampera ist (trotz Opel) eine andere Liga.
Das fahren ist ruhiger, entspannter und zügiger. Die elektrische Beschleunigung ist einfach toll. Aber... Wenn man einmal den i3 hatte, dann wirkt es nicht mehr so doll wie beim ersten Umstieg vom Verbrenner.

Ansonsten passen die Sitze, das Bose Soundsystem ist toll und ich mag die Optik sehr gerne. Der Platz reicht, auch für den Hund.
Ich mag das Innendesign auch gerne.

Spontan kann ich aber schon viel negatives schreiben, hat nichts mit dem Fahrzeug zu tun, eher mit den Begleitumständen.

Der Ampera war mein erstes Auto, wo beim Kauf der Tank zu 2/3 voll gewesen ist. Ist das gut? Nein...
Der Ampera war seit 8 Monaten abgemeldet, so alt war auch das Benzin. Bevor man also elektrisch fahren konnte, musste das Benzin verbrannt werden, dann etwa 10 Liter nachkippen.

Nun habe ich also versucht, möglichst wenig sparsam von Berlin nach Hamburg zu fahren. Immer wo es ging 130-140 Km/h, ab und zu den Akku geladen (schön ineffizient) und so einen Verbauch von 7,0 Liter (ziemlich genau 300 Rex Kilometer mit 21 Liter) erreicht. Hatte mich mehr gerechnet (gehofft)...

Aber ab Hamburg konnte ich wieder elektrisch fahren.

Zuhause angekommen, Ladeziegel raus, anschließen ---> Ladeziegel defekt

Also heute alles wieder im "Hybridmodus" gefahren. Morgen kommt ein neuer Ladeziegel, den werde ich dann wohl verkaufen und mir einen hochwertigen Ladeziegel gebraucht kaufen. Der Opel Ziegel, in México gebaut, soll einfach nur Schrott sein und immer wieder kaputt gehen.

Ist zwar mit der acht Jahre Garantie abgedeckt, ich habe trotzdem keine Lust darauf.

Das Licht ist keine Offenbarung (kennt man ja vom Zoe), ansonsten fällt mir nichts ein. Doch, ich freue mich und denke, dass ich den richtigen Schritt gemacht habe.

Und in einem elitären Kreis befinde ich mich auch, denn im Januar 2016 waren gerade mal 1207 Ampera auf deutschen Straßen zugelassen. Man könnte das einen Flop nennen, das sehe zumindest ich so.

Ich weiß nur nicht warum! Opel hat darauf wirklich hingearbeitet. Preis sehr hoch, die Probefahrten 99 Euro statt umsonst.
Dabei war der Ampera seiner Zeit voraus, so wie damals der Audi A2, der 3L Lupo u.v.m

Sorry, abgeschweift :ugeek:

Lg
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Karsten 404E » Fr 16. Dez 2016, 00:45

Auch wenn ich jetzt gleich richtig Dresche beziehe:

Meine Empfehlung zum Kauf eines "Plug In" (was ja der Name des Stranges ist):

Passat GTE.

Ich mache 150km am Tag im Schnitt im Außendienst.
Mal nur 50km aber auch mal 400km am Tag. Und auch 3-4 im Jahr 600km in den Urlaub.
Ich brauche Stauraum für eine Familie und muss auch mal einen Anhänger ziehen.

Und: Abends möchte ich vom letzten Kunden einfach nur nach Hause (Hunger) und vielleicht auch selber meine kleine Tochter ins Bett bringen. Da habe ich keine Bock mehr, noch irgendwo auf der Autobahn noch Strom zu ziehen. Und da habe ich auch keinen Bock, auf einer (endlich mal) leeren Autobahn 120km/h zu fahren.

Ich gebe hier ganz ehrlich zu, dass ich auch gerne schneller fahre, wenn die Piste frei ist.

Kein Thema: In der Stadt und Umland bin ich auf Batterie unterwegs.

Mir ist aber unter den aktuellen Umständen noch ein Auto lieber, wo eine Kupplung die Kurbelwelle mit einem Getriebe (auf der Autobahn: mit hoher Übersetzung) verbindet und man bei Bedarf zügig nach Hause kommt - So wie immer.
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Helfried » Fr 16. Dez 2016, 05:58

Warum empfiehlst Du den Wagen?
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon Priusfahrer » Fr 16. Dez 2016, 07:19

Hamburger Jung2 hat geschrieben:
Ich habe ja seit gestern einen Opel Ampera. Ob er nun ein EV, PHEV, REEV oder sonst etwas ist, mir egal...


Ja mir ist das auch sowas von egal. Ich finde nur die Verdummung von Opel kontraproduktiv. Viele potentielle Käufer kommen sich verar...t vor und nehmen daher vom Kauf Abstand. Das haben die doch nicht nötig, oder?
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon trischmiw » Fr 16. Dez 2016, 08:10

Leute, die sich darüber aufregen, wenn jemand statt PEHV Hybrid oder sonstwas schreibt, regen sich in aller Regel auch darüber auf, wenn jemand statt KWh KW schreibt oder umgekehrt. Nach dem Motto, es hat ja schließlich jeder ein Elektrotechniker zu sein.
Man kann normalerweise aus dem Zusammenhang erkennen, was gemeint ist, aber so manche hier haben wohl einen Dauerfilter gesetzt und sobald jemand einen dieser Begriffe verwendet kriegen die eine Nachricht. Dann wird penibel geprüft und bei eventuellen Fehlern sofort die Keule geschwungen. Naja, wer nichts besseres zu tun hat... :D
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon trischmiw » Fr 16. Dez 2016, 08:17

Um nochmal auf das Thema zurückzukommen:
Ich persönlich würde mir niemals einen Hybriden kaufen, der, wenn die elektrische Reichweite erschöpft ist, dann normal im Verbrennermodus weitermacht. Der Hauptgrund, warum ich seit über 2 Jahren elektrisch fahre ist eindeutig der Komfort, die Kraftentfaltung und Geschmeidigkeit eines Elektromotors als Antrieb.
Aber das kann und sollte ja jeder für sich selber entscheiden.
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Re: Welchen Plug In kaufen...

Beitragvon eDEVIL » Fr 16. Dez 2016, 08:55

Glückwunsch zum Erneuten elektrischen Gleiten. :D

Karsten Passat GTE hat geschrieben:
Mir ist aber unter den aktuellen Umständen noch ein Auto lieber, wo eine Kupplung die Kurbelwelle mit einem Getriebe (auf der Autobahn: mit hoher Übersetzung) verbindet und man bei Bedarf zügig nach Hause kommt - So wie immer.

macht das mehr spaß mit so einer kupplung?? Entscheidend ist doch der Top-Speed.
Ampera ist ja auch kein Rase-Auto

Hat opel ernsthaft für Probefahrten 99 Euro verlangt??? :o :shock:

Die Akkuzellen vom Ampera-E im alten Ampera wäre ne feine Sache. Da gehen bei gleichen platz wohl locker 25 kWh brutto rein.
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