Sinnvolle Leistung Range Extender

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Beitragvon Karlsson » Mo 13. Jul 2015, 19:09

eDEVIL hat geschrieben:
Gäbe es für ZOE einen 10KWel-REX als Option für <2K EUR, würde ich den nehmen.

20kW bitte. Würde ich auch nehmen :D
Und Kaufakku. Mit dem RE würden mir dann auch nutzbare 20kWh reichen.
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Re: Wechsel vom eAuto zum PHEV unmoralisch?

Beitragvon eDEVIL » Mo 13. Jul 2015, 19:23

Wenn der Rex leise genug ist reichen mit auch 5KW. Hauptsache billig :lol:
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Re: Wechsel vom eAuto zum PHEV unmoralisch?

Beitragvon Karlsson » Mo 13. Jul 2015, 19:57

eDEVIL hat geschrieben:
Wenn der Rex leise genug ist reichen mit auch 5KW. Hauptsache billig :lol:

Na, das reicht aber nur um mit Mofas mitzuhalten.
Auch der 10kW reicht halt nicht für BAB Fahrt. Außer vielleicht im Windschatten so gerade eben. Bei 20kW könnte man gut mit 110 mitschwimmen. Also auch bei leerem Akku noch relativ normal dabei sein. Bzw den Akku zumindest zwischen 5% und 10% halten - dann ist genug Puffer auch für etwas Steigung da,
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Re: Wechsel vom eAuto zum PHEV unmoralisch?

Beitragvon Alex1 » Mo 13. Jul 2015, 20:05

eDEVIL hat geschrieben:
Wenn der Rex leise genug ist reichen mit auch 5KW. Hauptsache billig :lol:
Ebend. 5 kW sind ja schon fast 50% der benötigten Antriebsenergie, damit verdoppelt man schon die Reichweite, wenn man ihn gleich anschaltet, wenn man eine weitere Tour vor sich hat.

Oder, mit der Zoe, schaffe ich dann 300 km ohne Lastersurfen :D

20 kW, da brauch ich doch gar keinen Akku mehr? Wozu soll ich einen Rex haben, der mehr als 100% der benötigten Durchschnittsleistung abgibt? :doof:
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Re: Wechsel vom eAuto zum PHEV unmoralisch?

Beitragvon Alex1 » Mo 13. Jul 2015, 20:14

Karlsson, wir gehen wohl von zwei völlig verschiedenen Szenarios aus:

- Ich gehe von einer Strecke von 300 oder 400 km aus, die ich fahren muss, und würde dann eben - wenn es keine Schnellladestation gibt und ich keine Zeit habe - den Rex gleich anstellen. Hilfsweise bräuchte ich ihn, wenn mal wirklich eine Zapfe in der Wüste ausfällt.

- Du gehst offenbar davon aus, dass Du halt fährst und, wenn - plötzlich und unerwartet - der Akku leer ist, den Schalter auf "Reserve" umstellst. So wie früher beim Käfer: Spotz, spotz, Schalter rum, brumm, brumm... :lol: Aber auch dann brauchst Du nur dann die 20 kW, wenn Du weiterfahren willst wie bisher, also ohne angesichts der Ebbe "einen Gang tiefer zu schalten" :D
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Re: Wechsel vom eAuto zum PHEV unmoralisch?

Beitragvon Karlsson » Mo 13. Jul 2015, 21:11

Alex1 hat geschrieben:
Du gehst offenbar davon aus, dass Du halt fährst und, wenn - plötzlich und unerwartet - der Akku leer ist, den Schalter auf "Reserve" umstellst.

Also der Gedanke war schon, dann auch Säulen so anzufahren, dass ich den Akku fast komplett leer fahre - weil man fällt ja nicht so hart wenn es misslingt. Den RE würde ich dann halt nur anschmeißen wollen wenn ich bei 10% SOC merke, dass das nicht mehr passt.
Oder halt doch die 750km Strecke, wo er dann bei 50% SOC auf "hold" stehen würde bis die Akkuladung bis zu den Säulen nach 250km und 500km, wo ich Pause mache, jeweils reicht. Dort würde dann vorzugsweise mit 43kW AC oder 50kW DC geladen werden.
Auf diese Weise müssten >50% der Urlaubsan- und -abreise elektrisch drin sein und sämtliche Fahrten vor Ort auch.

Alex1 hat geschrieben:
Aber auch dann brauchst Du nur dann die 20 kW, wenn Du weiterfahren willst wie bisher, also ohne angesichts der Ebbe "einen Gang tiefer zu schalten" :D

Auf Langstrecke sollen halt 110-120km/h gehen. Und dafür reichen bei leerem Akku auch keine 20kW wenn es auch mal bergauf geht. Also das sehe ich schon eher als knapp bemessen an.
Nur die 110 kW, die VW in den GTE steckt, die brauche ich gewiss nicht.

Aber mit so einem 20kW RE kann ich mir auch ein bezahlbares e-Familienauto der nahen Zukunft vorstellen, solange die Tesla Akkus noch nicht erschwinglich für die Massen sind.
Und das gute daran => das könnte die Massenproduktion und damit den Preisverfall der Zellen deutlich voran treiben.
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Re: Sinnvolle Leistung Range Extender

Beitragvon eDEVIL » Mo 13. Jul 2015, 21:35

Mein Ziel wäre es, möglichst wenig im REX-Betrieb zu verbrauchen bzw. möglichst nichts daon zu hören.
5KW + Boostmode 15KW wären auch eine Option. Boost dann nur, wenn man an der Autobahn strandet und nicht mit 50 km/h dort weiterfahren möchte.

Bei sparsamer langstreckenfahrt auf der AUtobahn schafft man mit den 5KW auch im Winter 2h Fahrt am Stück bei Tempomat 94 km/h
Selbs wenn man den REX nur als Notnagel nutzt, bringt es schon einiges an Zeitersparnis, wenn man den Akku dann geplant auf 1% runter lutscht.

Für 120 km/ Reisegeschwindigkeit ist REX schon wieder zu ineffizient. Da paßt dann ein Konzept wieder bei Outlander PHEV besser, wo man dann auch direkt die Räder antreibt.
Bei nem kleienren Fahrzeug wie dem ZOE könnte man dann mit Heckantrieb-Verbrenner und Frontantrieb eMotor arbeiten.
Der Verbrenner muß dabei nicht all zu viel Leistung haben, wenn der eMotor Geschwindigkeitsänderungen übernimmt. Also eMotor mit 80KW bis 180 km/h ausgelegt und Verbrenner 40KW/54PS und optimaler Arbeitspunkt bei Tempo 130
Im Generatormode dann 3 Arbeitspunkte 10KW / 20 KW und 30KW el. Leistung
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Re: Sinnvolle Leistung Range Extender

Beitragvon Cyberjack » Di 14. Jul 2015, 09:11

Oder wie beim Ampera.

63 kW REX und Voltec Mode 4, hier gelangt Antriebsleistung an die Räder, was dann zu besserem Wirkungsgrad führt.
Wer kein SUV braucht ist hier besser dran da es auch die größere elektrische Reichweite gibt und auch im Winter elektrisch autark (mit Heizung) gefahren werden kann.

M.
--
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Re: Sinnvolle Leistung Range Extender

Beitragvon eDEVIL » Di 14. Jul 2015, 10:32

Bem Voltec ist halt fraglich, ob man da die Kosten in den griff bekommt. Komplexen und kostspieliges System.

Ein Ampera müßte <30K EUR neu kosten, um breite Akzeptanz zu finden.
Als Caravan mit 22KW AC-LAder und mehr Netto-Akkukappa könnte der mich aber auch noch begeistern.
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Re: Sinnvolle Leistung Range Extender

Beitragvon Karlsson » Di 14. Jul 2015, 11:37

Ich fände es sehr charmant wenn der RE eine Option wäre oder ein zusätzlicher Akku an der Stelle eine andere Option. Das geht aber nur als reines Stromerzeuger Modul mit vertretbarem Aufwand.
Natürlich ist der Wirkungsgrad nicht so dolle, aber es soll ja nur ein Notnagel sein und für diesen Fall ist das letzte Prozent nicht entscheidend.

5kW scheint mir zu wenig, weil man damit eben nicht dauerhaft Autobahn fahren kann und der Aufwand wird auch nicht wesentlich geringer sein. Also mit wenig Mehraufwand zu elektrisch 15-20kW hat man deutlich mehr Nutzen.

Den Voltec finde ich schon wieder Overkill mit seinen 3 Kupplungen.

Mitsubishi kommt mit nur einer aus, immer noch charmant einfach und trotzdem guter Wirkungsgrad auf der BAB.
Ob der Mehraufwand gegenüber dem Stromaggregat Sinn macht, hängt von der Anwendung ab. Bei 50% Verbrennerkilometer bestimmt, bei 5% wohl kaum.
Man muss dabei ja auch bedenken, dass das Massenverhältnisse Motor/Fahrzeug dann passen müssen. Beim Stromerzeuger muss nur der Generator angepasst werden, da ist man bzgl Drehzahl und Drehmoment viel flexibler.

Da ich den Verbrenner als Auslaufmodell sehe, würde ich den Aufwand da halt auf wirklich nur das nötigste beschränken.

@eDevil - um nichts davon zu hören, ist mein Gedanke halt, ihn auch möglichst nicht zu benutzen. Es soll eher nur die Rückversicherung sein, um mutiger planen zu können oder weicher zu fallen.
Auch wenn Du ihn dann später hörst - dafür hörst Du am Anfang erstmal nichts, wo die 5kW Version gleich losrödeln müsste.
Die 5kW Version hilft Dir ja auch weniger beim mutigen Planen, weil Du damit gestrandet mit leerem Akku ja auch nicht wirklich weiter fahren kannst. Zumindest nicht, ohne zum Verkehrshindernis zu werden.
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