Polestar 1

Re: Polestar 1

Beitragvon Karlsson » Sa 21. Okt 2017, 12:49

@RudiL
Rudi L hat geschrieben:
Ich finde auch diese Hybridmonster von Porsche und AMG scheisse.

Richtig, weil die nicht elektrisch durch den Alltag kommen, wenn man nicht gerade nur <10km ins Büro hat und selbst dann muss man täglich laden.

Rudi L hat geschrieben:
Die Hybride erreichen diese Verbrauchswerte auch nur auf dem Prüfstand. Ist die Batterie nach wenigen Kilometern leer steigt der Verbrauch.

Dass die Angane ein Mischverbrauch ist, sollte ja nun jedem klar sein.
Rein elektrisch im Alltag heißt aber halt im Alltag 0,0l und das ist doch wohl ziemlich cool.

Mit den unnötig hohen Kosten und dem unnötig hohen Gewicht, gebe ich Dir natürlich recht. Entweder Akku vervierfachen (und dann ohne Verbrenner) oder den Verbrenner vierteln wäre sinnvoller.

Rudi L hat geschrieben:
Diese Vorgaben sind genauso falsch wie ein Hybrid. Weil sie das eigentliche Problem, nämlich den Schadstoffausstoss nicht lösen.

Bei 0,0l im Alltag ist es zumindest für den Alltag gelöst.
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Re: Polestar 1

Beitragvon BurkhardRenk » So 22. Okt 2017, 09:09

Isomeer hat geschrieben:
Rudi L hat geschrieben:
Die Hybride erreichen diese Verbrauchswerte auch nur auf dem Prüfstand. Ist die Batterie nach wenigen Kilometern leer steigt der Verbrauch. Das ist genauso Augenwischerei wie beim Diesel.


Vielleicht ist unser Fahrprofil ja völlig exotisch, aber bei einer elektrischen Reichweite von rund 40km würde unsere Familienkutsche zu 95% elektrisch bewegt. Augenwischerei ist anders.


Bei mir sind es 63%, wer nicht nur reine Langstrecken fährt kommt, der durchschnittliche Fahrer, kommt mit einem PHEV nahe an die NEFZ-Aufteilung ran.
Das Argument mit dem Mehrgewicht eines PHEV zeiht absolut nicht. Eine Batterie, die einen BEV alltagstauglich außerhalb der Großstädte und abseits der Autobahnen macht, also wenigstens 400 km garantiert = 600 km NEFZ, wiegt das Vielfache eines Motors. Allerdings würden 120-150 PS es in diesem Fall auch tun, bei einem PHEV sollte der Verbrenner nicht wesentlich stärker als der E-Motor sein.

Ladeleistung an AC ist wichtiger als Reichweite, denn 22KW AC gibt es nun flächendeckend. Daneben die DC Ladeleistung für die Fernstraßen.
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Re: Polestar 1

Beitragvon Karlsson » So 22. Okt 2017, 11:49

BurkhardRenk hat geschrieben:
Allerdings würden 120-150 PS es in diesem Fall auch tun, bei einem PHEV sollte der Verbrenner nicht wesentlich stärker als der E-Motor sein.

Viel zu groß. Ich hätte gern 50kW. Die reichen dicke für Dauertempo 130 bergauf und bergab (weil Akku wird bei 20% gehalten).
Da reicht ein 3-Zylinder Saugbenziner ohne Kupplung, Turbo oder Getriebe als reiner Generator.
Die Deluxe-Version könnte ja auf der Autobahn noch direkt auf die Räder wirken, wie es beim Outlander gemacht wird. Der braucht dafür nur eine Kupplung und hat einen festen Gang. Nicht dieses ganze aufwändige 8 Gänge + 2 Kupplungen + Direkteinspritzung + Turbolader + Ladeluftkühler + Partikelfilter (weil Direkteinspritzer schafft EU6d nicht ohne) - Gedöns. Das wiegt und kostet und frisst wertvollen Stauraum.
Die e-Reichweite sollte dann allerdings schon eher 300km NEFZ oder 200km WLTP betragen.
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