Warmwasser via PV

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Jogi » So 17. Mär 2013, 19:53

lingley hat geschrieben:
Es reichen momentan bei 5 Personen sogar 200 l, dies hat auch den Vorteil "Legionärsschutz", weil schnellerer Austausch.

...was ja nur dann relevant ist, wenn das Brauchwasser direkt aus dem Speicher entnommen wird.
Erfolgt die Erwärmung über einen Wärmetauscher, können die Legionellen im Speicher wimmeln, das juckt dann kein Schwein.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon lingley » So 17. Mär 2013, 20:06

Ja bei mir der Fall.
WW wird im Speicher vorgehalten und über eine Zirkulationsleitung (leider nötig) verteilt.
Die Gastherme versogt einen Heizkreislauf und den WW-Pumpenkreislauf des VitocellV300(TypEVI) innenbeheizt.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Jogi » So 17. Mär 2013, 20:45

lingley hat geschrieben:

WW wird im Speicher vorgehalten und über eine Zirkulationsleitung (leider nötig) verteilt.

Legionellen sind auch bei täglicher Erwärmung >55°C kein Thema mehr, nur funktioniert das bei größeren Speichern wegen der Schichtung nicht mehr so einfach.

Aber jetzt warte ich mal auf Michael's Moduldaten...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Guy » So 17. Mär 2013, 21:35

lingley hat geschrieben:
da passt später vielleicht mal, wenn ich Bock habe, ein AC-Heizeinsatz (EHE) 2/4/6kW rein.

Du wirst doch einspeisen, oder? So schlecht kann der Wirkungsgrad deiner Therme doch gar nicht sein, dass sich das in den kommenden 20 Jahren rechnet. Dazu kommen ja auch noch die Speicherverluste.

Ohne Wärmepumpe werde ich das nicht tun, leider taucht da bei ebay selten mal eine passende gebrauchte auf und eine neue rechnet sich für einen 2-Personen-Haushalt einfach nicht.
In drei Jahren (die PV wird dann umziehen) wird jedoch Platz auf dem Grundstück frei, dann wäre eine solche Anlage wie Jogi sie betreibt eine Option, dann jedoch eher als Insel mit Wärmepumpe.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon lingley » So 17. Mär 2013, 22:04

Guy hat geschrieben:
Du wirst doch einspeisen, oder? So schlecht kann der Wirkungsgrad deiner Therme doch gar nicht sein, dass sich das in den kommenden 20 Jahren rechnet...

Wobei wir wieder beim "rechnet sich nicht" sind ...
Guy, ich möchte mir nur "eine Option" offen halten - wichtiger sind mir momentan andere Dinge.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Guy » So 17. Mär 2013, 22:13

Klar, hätte ich an deiner Stelle genauso getan. Wobei ich bei Warmwasser relativ frei von Emotionen bin, das muss sich, für mich, schon rechnen. Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass Gas in den nächsten Jahren so teuer wird, dass sich das einfach Verheizen von Strom lohnen wird. Aber so hat ja jeder seine kleinen Projekte, die sich vielleicht nicht rechnen, aber ein gutes Gefühl geben ;)

Bist du denn mittlerweile mit deiner PV schon weiter?
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Michael » So 17. Mär 2013, 22:22

Die Daten lauten
Nennleistung 170W
Nennspannung 36,4V
Nenstrom 4,67A
Leerlaufspannung 43,5V
Kurzschlussstrom 5,2A
72 in Reihe geschaltete Monokristaline Siliziumzellen

Gruß
Michael
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon lingley » So 17. Mär 2013, 22:45

Guy hat geschrieben:
Bist du denn mittlerweile mit deiner PV schon weiter?

Ja, momentan ist wettermäßiger Stillstand. Aber spätestens im April, hoffe ich, bin ich am Netz.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Jogi » So 17. Mär 2013, 22:54

Guy hat geschrieben:
In drei Jahren (die PV wird dann umziehen) wird jedoch Platz auf dem Grundstück frei, dann wäre eine solche Anlage wie Jogi sie betreibt eine Option, dann jedoch eher als Insel mit Wärmepumpe.

Dir ist aber schon klar, welchen Mehraufwand du treiben musst, um mit 'ner Insel eine WP zu betreiben?

Du brauchst 'n Insel-WR, eine Batteriebank und nicht zuletzt die WP selbst.
Das alles kostet erst mal Geld in der Anschaffung, und die Lebensdauer aller dieser Komponenten liegt weit unter der der Module.

Wie ich weiter oben schon sagte, mit "meiner" Lösung hab' ich einmalig die Kosten für ein paar Module mehr (wg. schlechterem Wirkungsgrad), aber dann läuft das System voraussichtlich >30 Jahre, ohne Wartung, ohne Verschleiss.

Rechnen wir mal mit Michael's Beispiel:
4kWp Module incl. Montagematerial á 580,--€, macht 2.320,--€,
zuzüglich Relaisschaltung, ca. 250,--€,
zuzüglich Heizstab, ca. 50,--€
Summa summarum: 2.520,--€
Nehmen wir das als Darlehen zu 5% auf zehn Jahre, kostet das 330,--€ im Jahr, und zwar nur die ersten zehn Jahre, danach kostet es nichts mehr!
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Warmwasser via PV

Beitragvon Jogi » So 17. Mär 2013, 23:26

Michael hat geschrieben:

Nennleistung 170W
Nennspannung 36,4V
Nenstrom 4,67A
Leerlaufspannung 43,5V
Kurzschlussstrom 5,2A
72 in Reihe geschaltete Monokristaline Siliziumzellen

Supi, damit können wir jetzt was anfangen:

6 Module pro String ergeben eine Leerlaufspannung von 261V, das ist völlig unkritisch.
Wirkungsgrad ist im besten Fall ungefähr bei 70%, das führt zu einer Höchstleistung des Strings von 700 Watt.

Mein Vorschlag, sofern du das platzmässig realisieren kannst:
Probier' es mit 4 parallel geschalteten Strings und mach' bei optimaler Einstrahlung ein paar Messungen.
Leerlaufspannung, Arbeitsspannung und Stromstärke.
Sollte alles im unkritischen Bereich bleiben.
Reicht dann das Warmwasser? Ja? --> Nichts mehr verändern.
Für den Fall, dass es nicht reicht, solltest du die Option haben, jeden String um ein Modul zu erweitern, evtl. reicht es, zwei Strings um je ein Modul zu verlängern.

edit:
Anderer Vorschlag:
Ich weiß ja nicht, wie hoch dein WW-Bedarf ist.
Vielleicht reichen auch 2 Strings, aber dann musst du auf einen 1,5kW-Heizstab umsteigen, damit er auf Temperatur kommt.
Das wäre zunächst die billigste Lösung, im Bedarfsfall kann man ja immer noch verdoppeln.


Für das Schalten des DC-Stromes brauchst du unbedingt entweder einen DC-tauglichen Schütz (ist für diese Spannungen und Stromstärken nur schwer zu finden) oder eine Halbleiter-Relais Einheit, bzw. ein Mosfet.

Ich hab' bei mir zwei Halbleiter-Relais' parallel geschaltet, angesteuert werden sie mit 5V von einem kleinen Netzteil über den Original Thermostat- (Bimetall-) Schalter des Heizstabes.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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