VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Solarenergie - Photovoltaik

Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Dr. Wagner » Sa 29. Apr 2017, 23:04

Dann liegen wir aber nicht wirklich viel auseinander.
25k netto sind 30k brutto.
Wenn man nach dem chinesischen Dreisatz die Kosten verdoppelt sind das 60k brutto.
(8,3kWp --> 15,7kWp und 12kWh --> 30kWh)

Das System, das ich habe, kostet ca.65k brutto und kann dafür 30kW-Ausgangsleistung ohne Netzanschluss.
Also sind die Kosten ziemlich vergleichbar

Desweiteren bin ich seit 5 Tagen ohne Netzbezug von extern.

Schönen Gruss,
Joachim Wagner
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon bm3 » Sa 29. Apr 2017, 23:46

Hallo,
Gratuliere zu: "...seit 5 Tagen ohne Netzbezug von extern...". :D
Ich möchte aber auch anmerken, dass die Investitionskosten für so eine Speicherlösung in dieser Größenordnung viele hier unter uns auch gar nicht "stemmen" könnten und Viele die es könnten das auch gar nicht wollen, beziehungsweise andere Prioritäten setzen wollen. Trotzdem meinen Respekt zu dieser Investitionsentscheidung und dem hohen Grad an Autarkie der nun dadurch schon erreicht worden ist hast du.
Allerdings, wenn man es dann mal wirklich professioneller und ernsthafter durchrechnet gegen ein "Nichtstun" und den reinen Netzbezug in den nächsten 20 Jahren, dürfte es sehr eng werden für deine neue Anlage. Das ist dir aber schon eigentlich klar... ? ;) Zinsen für das investierte Kapital müssen zumindest angesetzt werden,auch wenn man es auf seinem Konto liegen hatte könnte es ja, wenn man nicht investiert hätte woanders 20 Jahre lang mit Zinsen angelegt werden. Zu zahlende Kreditzinsen sind noch ein Stück höher anzusetzen.
Dann gibt es auch noch Unsicherheitsfaktoren, vorwiegend bei der Haltbarkeit von Geräten und auch der Haltbarkeit der Akkuzellen.
Seriös betrachtet sollte man z.B. Wechselrichter die permanent in Betrieb sind mit 10 Jahren Lebensdauer ansetzen, danach zumindest die Beschaffung eines Austauschgerätes,wenn nicht Neugerät. Bei den Akkuzellen, naja, wer weiß schon, sie werden wohl mindestens doppelt so lange halten als vergleichbare Bleizellen, das hat sich zwischenzeitlich so verfestigt,. Seriös wäre für Bleizellen eine Kalkulation auf 5 Jahre und hier eine Kalkulation auf 10 Jahre Lebensdauer der Zellen, spätestens dann wären neue Kosten einzukalkulieren oder erhältst du 20 Jahre lang Garantie auf sie ? :o . Wahrscheinlich eher nicht.
Möchte das jetzt hier auch nicht weiter ausführen, läuft aber im Endeffekt darauf hinaus dass du eher ein "Überzeugungstäter" als ein "nüchterner Rechner, auf reine Wirtschaftlichkeit bedacht" bist.
Oder was meinst du dazu ? Liege ich deiner Meinung nach falsch ?

VG:

Klaus

editiert: Bitte berichte unbedingt weiter hier zu den Erfahrungen mit deiner Speicher-Anlage, das Thema ist sehr interessant .
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Greenhorn » So 30. Apr 2017, 14:56

Stimmt, per Dreisatz gerechnet passt das. Ich hatte im Kopf, dass Dein Speicher 30 kWh Brutto hat. Wenn sie netto sind kommt es hin.
Über mehrere Tage ohne Netzbezug ist Klasse. Möchte ich auch erreichen.
Meine kommt wohl 19.05.
Kann ich die erste Etappe nach Salzburg zum ZOE-Treffen mit eigenem Sonnenstrom starten :D
Gruß Bernd
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Dr. Wagner » Mo 1. Mai 2017, 21:11

Hallo Greenhorn,

lass mich mal wissen, wie deine Anlage funktioniert, wenn du diese bekommen hast.

Schönen Gruss,
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon k-siegi » Mo 1. Mai 2017, 21:57

Servus zusammen ! Ich lese gerade , das es keine Speichersysteme zu kaufen gibt , die auch ein E-Auto mit 22Kw laden können.
Ich habe mir selber eine solche Anlage Zusammengestellt und Eingebaut . Da es die benötigten Komponenten ja gibt , kann man sich problemlos eine Anlage nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen.

Meine Inselanlage besteht aus : 4 St. BYD B-Boxen von Fenecon a. 12 Kwh Netto = 48 Kwh
6 St. Studer Batterie-Wechselrichter XTM 4000/48 ( 2St./ Phase = 5 sek. 21Kw -30min. 8 Kw -
Dauerlast 7 Kw ergibt 21 Dauerlast)
Mit 9 XTM 4000/48 währen somit 31,5 Kw Dauerlast möglich . Dazu habe ich noch 4 St. Studer Laderegler für meine derzeit
22Kwp PV .
Die Netztrennung erfolgt mit einem Umschalter von Hand Netz - 0 - Insel.
Für Ertragschwache Zeiten habe ich ein 20Kv Dieselaggregat mit eingebunden das von den XTM 400/48 bei bedarf Automatisch gestartet und gestopt wird . Das Aggregat kann die Batterien Laden und auch in die Insel einspeisen sowie beides auch mischen .

Da ich nicht Einspeise , brauche ich den Netzbezug nur bei Reparaturen oder Wartungsarbeiten an der Inselanlage .

Da bei uns derzeit 3 E - Autos laufen , die zusammen im Jahr ca. 60 000 Km abspulen und fast ausschließlich Zuhause geladen werden , ist auch ein entsprechender Bedarf da .
Der Preis für die Komponenten inkl. Aggregat und Intalations - Material lag bei ca.48 000.-€ Netto ohne PV Module .
Arbeitskosten sind nicht angefallen .
Der Jahresverbrauch ist derzeit bei ca. 19 000 Kwh. Gruß Siegi
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Dr. Wagner » Mo 1. Mai 2017, 23:30

Respekt !!!
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon k-siegi » Di 2. Mai 2017, 10:33

Hallo Dr. Wagner ! Danke - ebenfalls . ;) Gruß Siegi
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Greenhorn » Di 2. Mai 2017, 23:28

Du hast aber auch ein wenig technisches Talent.
Das fehlt mir in dem Bereich ziemlich stark. Daher freue ich mich über fertige Lösungen und tolle Beratung.
Es ist aber immer wieder toll zu sehen was man alles möglich machen kann :thumb:

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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon Dr. Wagner » Mi 3. Mai 2017, 23:19

Hallo Siegie,

ich bin jetzt seit über 7 Tage unabhängig vom Netz. Meine Speichergrösse von 30kWh (in Kombination mit den 15,7kWp) schaffen es auch bei schlechten Wetter, und somit tagsüber weniger direkter Energieerzeugung, die 100%ige Autarkie zu erhalten.

Dies schaffe ich aber nur, weil ich dann eben den i3 weniger zu Hause lade, sondern eher auswärts.
Mich bringt dies auf die Frage, wieviel kWh bräuchte ich dann noch mehr (bei Ausreichender PV-Erzeugung, die ja da ist)?
Statt 30kWh, vielleich 40kWh, oder 50 oder 60?

Du hast 48kWh, wie sieht denn deine Erfahrung damit aus?
Wieviele Tage schaffst du ohne Strom?
Kannst du immer Nachts laden (Schnarchladung) oder auch mal schneller tagsüber?
Oder verzichtest du auch aufs Laden an schlechten Sonnentagen.

Schönen Gruss,
Joachim Wagner
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Re: VIC-Sonnenspeicher: Erfahrungsbericht

Beitragvon k-siegi » Sa 6. Mai 2017, 21:57

Hallo Joachim ! Ich binn erst seit Heute wieder auf Insel , ich nehme gerade die letzten Studer Laderegler in Betrieb .

Ich Beobachte das ab jetzt und werde in ca. einer Woche einen ersten Überblick bekommen .

Heute war ein Herrlicher Sonnentag , am Nachmitteg haben die Laderegler schon abgeregelt ( alle Autos voll und der Speicher voll ) .
Jetzt schaue ich was über Nacht gebraucht wird , ich habe auch den 6Kw Heizstab vom Heizungs-puffer draufgeschaltet .

Morgen weis ich schon etwas mehr . Gruß Siegi
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