TESLA Powerwall - die Revolution ?

Solarenergie - Photovoltaik

Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Robb2066 » Mi 16. Mär 2016, 15:33

michaell hat geschrieben:
@robb...

ja und, noch nie was von Phasensaladierenden Zähler gehört ?

Ebenso gibt es fast keine bezahlbaren dreiphasigen Systeme mit ACCU
oder man ist bereit 5 stellige Summen hinzulegen, dann kann man sogar Notbetrieb realisieren


Nein, von sowas hab ich noch nie etwas gehört...
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Karlsson » Fr 18. Mär 2016, 00:08

e-future hat geschrieben:
Also ehrlich gesagt ist mir Rendite nicht so wichtig.

Ich verzichte auch ganz drauf. Aber eine schwarze Null sollte es dann doch sein - also Rendite Null.

e-future hat geschrieben:
Geld ist für mich zweitrangig. Die ganzen Amortisierungsrechnungen sind eh fragwürdig, letzten Endes geht es darum zu verkaufen und den Leuten das schmackhaft zu machen.

Ich glaube nicht, dass das ein Massenmodell wird, solange man egoistisch gesehen keinerlei Vorteil hat.
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Toumal » Fr 18. Mär 2016, 13:57

Es muss jeder selber wissen ob sich Solarstrom + Powerwall lohnen. Wer meint dass sich das nie amortisiert... naja, auch eine Mindermeinung ist eine Meinung.

Wir haben im Betrieb jetzt insg. 40kWp am Dach, eine Powerwall-installation wuerde sich nicht lohnen da wir 100% des erzeugten Stroms sorfort nutzen. Die Anlage wird sich in ca. 8 Jahren laufzeit amortisieren.

Privat schaut das bei mir schon anders aus: die 6kWh wuerden fast den gesamten Bedarf ueber die Abend/Morgenstunden decken, zumindest im Sommer. Im Winter ist das natuerlich nicht drin, noch dazu heizen wir mit Waermepumpe. Amortisierungszeitraum derzeit ca 10 Jahre.
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Karlsson » Fr 18. Mär 2016, 14:25

Toumal hat geschrieben:
Es muss jeder selber wissen ob sich Solarstrom + Powerwall lohnen. Wer meint dass sich das nie amortisiert... naja, auch eine Mindermeinung ist eine Meinung.

Eine Rechnung ist was anderes als eine Meinung.
Meine Rechnung ergab deutlich über 20 Jahre ohne Zinsen. Und ich zweifle daran, dass die Powerwall überhaupt so lange hält.
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Tho » Fr 18. Mär 2016, 14:31

Toumal hat geschrieben:
Privat schaut das bei mir schon anders aus: die 6kWh wuerden fast den gesamten Bedarf ueber die Abend/Morgenstunden decken, zumindest im Sommer. Im Winter ist das natuerlich nicht drin, noch dazu heizen wir mit Waermepumpe. Amortisierungszeitraum derzeit ca 10 Jahre.

Hast du auch ans Laden des Autos gedacht? ;)
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Toumal » Fr 18. Mär 2016, 21:23

Karlsson hat geschrieben:
Toumal hat geschrieben:
Es muss jeder selber wissen ob sich Solarstrom + Powerwall lohnen. Wer meint dass sich das nie amortisiert... naja, auch eine Mindermeinung ist eine Meinung.

Eine Rechnung ist was anderes als eine Meinung.
Meine Rechnung ergab deutlich über 20 Jahre ohne Zinsen. Und ich zweifle daran, dass die Powerwall überhaupt so lange hält.


Bei allem Respekt Karlsson, du hast auch den Zoe mit einem Handschalter ohne Navi und Klima verglichen weil du dir "nichts anderes kaufen" wuerdest, und hast darauf bestanden dass das ein Vergleich von gleichwertigen Optionen ist. Ich finds ok wenn du sagst dass du Automatik nicht unbedingt brauchst, aber hast nicht eingesehen dass das nicht "gleichwertig" ist. Deswegen bin ich bei deinen Meinungen... etwas skeptisch.

Ich habe derzeit privat ca. 2200 Euro Stromkosten im Jahr. Die 6.5kWp Anlage die derzeit geplant ist wuerde sich - gleicher Strompreis vorausgesetzt - in dem von mir genanntem Zeitraum amortisieren. Ich weiss nicht wie du auf 20 Jahre kommst, kenne aber auch deine Rechnung nicht. Vielleicht stimmt sie fuer dich ja auch.

In der Firma haben wir eine jaehrliche Stromrechnung von weit ueber einer halben Million Euro. Ich darf zwar nicht die genauen Zahlen nennen aber... Solar lohnt sich fuer uns. Und das obwohl uns die Stadt Wien und vorallem Wiener Netze alle moeglichen Steine in den Weg gelegt haben. Uns wurde sogar mit Strafzahlungen gedroht falls wir nicht eine gewisse Mindestmenge abnehmen.

Darum zucke ich auch nur mehr mit den Schultern wenn mir jemand erklaert wie sinnlos das nicht sei. Ist beim Elektroauto aehnlich ;)

Tho hat geschrieben:
Hast du auch ans Laden des Autos gedacht? ;)


Das Auto ist einfach ein Mehrverbrauch. Da ich nicht autark bin und sowieso von einer Stromrechnung von ca. 400 Euro im Jahr ausgehe ist das egal - das sind dann einfach Mehrkosten on top. Deswegen aendert sich der Amortisierungszeitraum nicht.

Uebrigens ist meine Stromrechnung witzigerweise gesunken statt gestiegen. Das liegt u.a. auch an geaenderten Verbrauchssituationen. Man koennte sagen, mein Bruder ist um einiges teurer als so ein Elektroauto :P
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Karlsson » So 20. Mär 2016, 02:10

Toumal hat geschrieben:
Ich habe derzeit privat ca. 2200 Euro Stromkosten im Jahr. Die 6.5kWp Anlage die derzeit geplant ist wuerde sich - gleicher Strompreis vorausgesetzt - in dem von mir genanntem Zeitraum amortisieren. Ich weiss nicht wie du auf 20 Jahre kommst, kenne aber auch deine Rechnung nicht. Vielleicht stimmt sie fuer dich ja auch.

Das Thema ist hier der Akku, nicht PV!
Bei der PV komme ich auf viel bessere Zahlen.

Aber Akku...
7kWh nutzbar
7000€ Kunden Endpreis
0,15€ Differenz Netz zu Einspeisevergütung

macht bei
365 Vollzyklen/a : 18 Jahre
300 Vollzyklen/a: 22 Jahre
250 Vollzyklen/a: 27 Jahre

Da sind aber weder Zinsen noch Wirkungsgrad drin.
Die Anzahl der Vollzyklen hängt halt auch vom Nutzungsverhalten und der PV ab.
Beim Haus mit WP gehe ich eigentlich davon aus, dass der Akku an trüben kalten Wintertagen gar nicht geladen wird, weil die WP alles direkt wegzieht.
Mit diesen Daten kriege ich den Akku einfach nicht schön gerechnet, da ich dem auch keine 20 Jahre Lebensdauer zutraue.

Wenn der Preis sich in etwa halbiert, wird es ziemlich interessant. Mit den Daten oben ist es mehr ein Hobby, das sich nicht selber trägt.
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon e-future » So 20. Mär 2016, 23:57

In der Tat kommen etliche "Aufschläge" oben drauf. Der von Musk beworbene Preis bezieht sich lediglich auf den Großhändlerpreis netto. In D kommen noch die Einfuhrumsatzsteuer sowie der Zoll drauf, ebenso die Frachtgebühren und das, was der Importeur verdienen will. So kommt man realistischerweise auf einen (Netto)Preis von etwa 4500-4600 EUR. Je nach System kommen dann noch weitere Kosten dazu, etwa ein Upgrade des WR, oder wie bei Solaredge ein Modbus Zähler (400 EUR) und eine Steuereinheit, die fast 1000 EUR kostet. Plus die Installationskosten des Solateurs und dann noch die obligatorischen 19% MwSt.; leider geht Vorsteuerabzug nicht, da der Speicher lediglich der Eigenversorgung dient (wobei die Frage nach Einbindung in smart grids mit der Absicht Strom ins Netz einzuspeisen m.E. von den Finanzämtern bisher gar nicht berücksichtigt wurde). Da ist man schnell bei 7000 bis 8000 EUR summa summarum.Nehme ich jetzt mal 8000 Endkundenpreis geteilt durch 7 kW landet man bei 1143 EUR / kW. Da kann man getrost noch etwas zuwarten wie ich meine.
Viele kleine Menschen, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde verändern.
Afrikanisches Sprichwort
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon TimoS. » Mo 21. Mär 2016, 00:52

Was muss ich tun, um selbst Grosshändler zu werden, einen Container voll Powerwalls zu bestellen und sie dann zum Selbstkostenpreis weiter zu geben? Meiner Meinung nach werden sich daran so Einige eine goldene Nase verdienen.
VW e-up! seit Juli 2014; PV-Anlage mit 10kWp seit Juni 2013; Tesla Model ☰ reserviert
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Re: TESLA Powerwall - die Revolution ?

Beitragvon Tho » Mo 21. Mär 2016, 11:59

Dich bei Tesla melden, dafür gabs (gibts?) ein Formular auf der Website.
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