TESLA Powerwall 2

Solarenergie - Photovoltaik

Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon bm3 » Mo 20. Feb 2017, 19:29

Hallo,
die Tesla PW2 hat halt einen Hochvoltausgang für welchen SMA passend den Sunny Boy Storage anbietet. Alle Leistung die der Speicher liefert kommt dann über einen oder mehrere Sunny Boy Storage ins Haus. Deine PV-Wechselrichter haben dann nichts mit der AC-Bereitstellung aus dem Speicher zu tun. SMA präferierte halt schon immer die AC-Kopplung aller Komponenten, die haben nie umgeschwenkt auf DC-Kopplung oder das als eine Alternative angeboten. Meiner Meinung nach im Zusammenspiel mit einem HV-Speicher und eventuell noch einem E-Fahrzeug eine eher unvorteilhafte Lösung. Die AC-Kopplung hat zwar auch ihre Vorteile aber die Nachteile gegenüber DC-Kopplung überwiegen hier meiner Meinung nach. Doch es ist eben so wenn man bei SMA bleiben will.
Du musst dir also mit dieser Lösung mehr Gedanken machen über deine maximale Verbraucherlast und ob du eine oder drei Phasen im Haus benötigst.
Du schreibst es auch schon richtig, du hast eine relativ große PV-Anlage die im Verhältnis zur Last im Haus tagsüber schon einen großen Teil übernehmen kann. Auch an einem dunklen und verregneten Tag im Winterhalbjahr sind da schonmal trotzdem 1kW und mehr an permanenter Generatorleistung noch greifbar. Stellt sich die Frage wozu dann noch der Speicher ? Aber wenn es eher dein Hobby ist.... :lol:
VG:

Klaus
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon TimoS. » Mo 20. Feb 2017, 19:52

Nur zum Verständnis. Bei einer einphasigen Lösung bedeutet das nicht, dass die Verbraucher alle auf dieser einen Phase liegen müssen. Siehe Erklärung hier: https://youtu.be/9mIDjdnJDwE
Im Beispiel ist ein sunny Island verbaut, der mit Batteriespannungen bis zu 63V betrieben werden kann. Funktioniert aber genauso mit dem sunny storage, der für die hohen Batteriespannungen ausgelegt ist.
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon herrmann-s » Mo 20. Feb 2017, 20:23

zunaechst, danke euch beide fuer die klasse erleuterungen.

dann lag ich mit meinen gedankengaengen doch nicht zu verkehrt, aufgrund der pv-groesse, doch eher einen kleineren speicher zu nehmen.
ganz ohne wollte ich nicht, denn das liegt schlicht an meiner "lebensweise" ;)
man sollte in meinem fall sagen, dass ich und meine partnerin selbststaendig sind und beide das glueck haben im eigenen haus den beruf ausueben zu koennen.
dh wir koennen unseren "haushalt" nach der sonneneinstrahlung planen. das spricht natuerlich schon etwas gegen den akku, aber ich wollte einen gewissen nachtpuffer und schlecht-wetter-puffer haben, um moeglichst vom eigenen strom zu leben.
hinzu kommt noch, dass die anlage 2011 ans netz ging und wir fuer den verbrauchten strom noch geld bekommen.
was dann wieder >fuer< den akku spricht. soviel strom koennen wir ab anfang maerz bis ende oktober (ganz grob) kaum verbrauchen tagsueber und waere halt nett, wenn dann der akku vollgeladen werden kann.
naja das wuerde natuerlich fuer mehrere pw2 sprechen, da ja mehr geladen werden muss (= verbraucht), aber die geschichte sollte in einem vernuenftigen finanzrahmen bleiben.
wenn der akku recht klein sein kann, dann kann es natuerlich auch eine andere loesung sein und nicht tesla. nur die knappen 14kwh beeindrucken mich schon fuer den preis.
die elco waermepumpe haut schon ganz schoen zu buche, das waere natuerlich fantastisch, wenn die ueber einen akku oder pvanlage versorgt werden koennte. zur not auch nur teilweise.
was mich nur immer bei telefongespraechen mit e-technikern irritiert ist, dass die irgendwie die falschen fragen stellen, um die akkugroesse zu berechnen.
aber das kann auch nur ein falscher eindruck sein.

.. achso die lueftungsanlage hab ich vergessen. die zieht zwar nicht die welt (stufe 2 50watt) aber ich wuerde die gefuehlsmaessig eher auf stufe 3 laufen lassen wollen dann zieht sie knapp 140w. die laeuft natuerlich auch 24/7
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon Taxi-Stromer » Mo 20. Feb 2017, 21:12

herrmann-s hat geschrieben:
.. achso die lueftungsanlage hab ich vergessen. die zieht zwar nicht die welt (stufe 2 50watt) aber ich wuerde die gefuehlsmaessig eher auf stufe 3 laufen lassen wollen dann zieht sie knapp 140w. die laeuft natuerlich auch 24/7


Also Photovoltaik und Lüftung ist nun wirklich nicht mein absolutes Fachgebiet, aber eine 50 Watt Lüftung ist dir zu wenig? :?

Ich habe mir interessehalber vor einigen Jahren einen Luftkollektor montiert, dessen Lüfter wird von einem Solarpanel gespeist und leistet 20 Watt. Und der bläst schon ganz schön heftig die warme Luft in den Raum!

Soviel CO2 könnt ihr beide doch gar nicht ausatmen daß man das mit 50 Watt ablüften muß.

Oder spürst Du gerne einen Luftzug im Raum.... ;)
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seit 14.08.2018 Leaf Acenta 30 kWh (EZ 07/2016), bisher 6.400 gefahrene Kilometer
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon herrmann-s » Mo 20. Feb 2017, 22:04

ich weiss nicht, ob man einen pc-ventilator mit einer kontrollierten wohnraumlueftung vergleichen kann, die ein ganzes haus umwaelzen muss.
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon Batterie Tom » Fr 24. Feb 2017, 12:37

Ich habe gestern einen Anruf eines Tesla PW 2 Verkäufers aus München erhalten. Dieser hat mir mitgeteilt, dass es die
PW 2 AC einphasig Variante zwar für Deutschland geben wird, aber in Österreich diese Variante - nämlich einphasig - nicht
erlaubt ist und daher in Österreich mal nur die DC Variante angeboten wird, bis es eine dreiphasige AC Variante der PW2 geben wird. Das hat mich verwundert - ich verstehe das nicht, weil einphasig auch Wechslrichter in Österreich auch bis zu 4,6 kW einspeisen dürfen. Das wirft mich zurück. Hätte mir gerne die AC gekauft, weil ich eh schon eine PV Anlage mit Wechselrichter habe und denke, dass ein Tesla Wechselrichter sicher ohne Probleme mit der Tesla Batterie kommuniziert.
Bei der PW 1 mit anderen Wechselrichterherstellern gab es da ja lange Probleme. Das brauche ich nicht.
Schade - jetzt heißt es wieder warten und warten und warten...
Beste Grüße Tom

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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon TimoS. » Fr 24. Feb 2017, 13:34

ich habe das Gefühl, die wissen selbst noch nicht was einphasig, dreiphasig, AC und DC-Variante bedeuten...
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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon Batterie Tom » Fr 24. Feb 2017, 14:24

hmmmm - das wäre nicht so gut ;)
Beste Grüße Tom

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Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon herrmann-s » Di 28. Feb 2017, 18:45

kleines update meinerseits.

nachdem ich mich jetzt doch etwas intensiver mit den heimspeicher-systemen beschaeftigt habe, muss ich den sagenhaften preis der powerwall doch etwas relativieren.
es ist schon richtig, dass die 7000 euro marke nicht schlecht ist fuer knappe 14kwh, aber ;)
aber es ist total relativ was das ganze letztlich komplett kostet. also inklusive einbau usw.
was mir ueberhaupt nicht schmeckt ist das teslauebliche konzept.
ich muss erst meine fast 500 euronen ueberweisen, um dann den fachmann zu bekommen, der sich meine bestehende anlage anschaut.
ich kann natuerlich mein geld sofort zurueck bekommen, wenn irgendwas nicht passen sollte, aber mir ist das zu unsicher und zu "modern."
es gibt noch andere gruende warum ich mich gegen die pw2 entschieden habe.
ich bin nun eher auf das modulare konzept gekommen und werde diesen weg weitergehen.

noch eine doofe frage am schluss...

wenn ich auf eigenverbrauch umstelle, was bekomme ich denn verguetet, wenn ich den ueberschuessigen strom einspeise?
meine anlage ist 33,84 kwp gross und ging 2011 ans netz.

das ganze eeg-deutsch verwirrt mich!
herrmann-s
 

Re: TESLA Powerwall 2

Beitragvon bm3 » Di 28. Feb 2017, 19:01

Hallo,

wenn du die Anlage auf Eigenverbrauch umstellst, ich verstehe das jetzt so dass du im Moment noch Alles einspeist, entfällt natürlich dann für diesen Anteil die EEG-Vergütung.Für den eingespeisten Teil läuft die EEG-Vergütung so weiter wie bisher. Gefördert wird der Eigenverbrauch zwischenzeitlich nicht mehr (außer mit neuem Speicher und der Förderung dafür). Du hast für Eigenverbrauch ohne Speicher lediglich den Vorteil dass du um die etwa 25Cent / kWh für den Strombezug aus dem Netz dann herumkommst.
Das solltest du dann gegen deine Strombezugskosten (auch die Preissteigerungen in der Zukunft) und die Vergütung die du für den eingespeisten Strom momentan erhältst abwägen. Auch gibt es da Obergrenzen für den Eigenverbrauch, wenn die überschritten werden ist dann auf den gesamten Eigenverbrauch noch die EEG-Umlage zu zahlen.

Alle meine Auskünfte hier aber unter Vorbehalt, ich bin da auch nicht soo fit im Thema.

Ich bin ja auch ein Mitglied bei www.photovoltaikforum.com, wie viele hier, eventuell wären deine Fragen dort besser angebracht denn dort sind halt viele Solarteure und andere Kompetenz für PV seit Jahren versammelt.

Viele Grüße:

Klaus
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