Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig !

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon e-future » Do 17. Dez 2015, 23:11

Tho hat geschrieben:
Es bietet einfach nicht die Renditen wie Kohle zu verbrennen oder abgeschriebe KKW weiterzubetreiben. :evil:


ja, im Moment geht das auch nur deshalb, weil sie sich die Bereitstellung vom Siggi haben fürstlich bezahlen lassen. Aber irgendwann ist Schluss damit und dann gehts entweder den Bach runter oder um ein neues Geschäftsmodell.

Außerdem kann man ja auch beides versuchen, jetzt noch kräftig absahnen (finde ich zwar nicht toll) und in Zukunft vorne mit dabei zu sein. Aber da wirken über Jahrzehnte eingeschliffene Mechanismen. Wer mal so einen Strukturwandel in einer Firma mitgemacht hat, weiß, dass das ein ziemlicher Kraftakt ist.
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Zoelibat » So 19. Feb 2017, 17:09

Hat wer in Österreich bereits die Sonnenbatterie Community im Einsatz? Sollen ja 23Cent/kWh sein und es kommen ja noch ca. 11 Cent an Netzkosten obendrauf, wären dann 33Cent/kWh. Ein gewisses Kontingent ist ja kostenlos (bis 5.500kWh, wenn ich es richtig im Kopf habe)
Kann das wer bestätigen?

Was hat die Sonnenbatterie 8/4 oder 8/6 bei euch gekostet?
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-160.html#p842101
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Greenhorn » So 19. Feb 2017, 20:24

Die Flat richtet sich danach, welche Größe dein Speicher bekommt. Je größer je mehr freie kWh bekommst du.
Obergrenze ist bei rund 5.800 kWh.
Für den Zukauf gibt es noch eine Grenze. Bis 2.000 kWh 23 cent und darüber noch mal teurer.
Grundgebühr 19,90 im Monat.
Wichtig: in der kleinsten Variante kann man keinen Strom dazukaufen.

Ich habe jetzt schon 7.700 kWh und es werden mit möglichem zweit EV noch mehr. Daher für mich völlig unrentabel.
Schau auf die Homepage bei Sonnen. Da ist das genau beschrieben. Ich habe die Unterlagen zur Flat gerade geschreddert. Der Speicher wird es aber wohl trotzdem. Lichtblick bietet da auch mittlerweile was an. Habe ich mich aber nich nicht eingelesen.
Gruß Bernd
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Zoelibat » Mo 20. Feb 2017, 07:00

In Österreich sind es anscheinend 5,5Cent/kWh für Bezug und 3,5Cent/kWh für Einlieferung.
Sind gesamt mit Netzkosten um die 16Cent/kWh.
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Turbothomas » Mo 20. Feb 2017, 13:48

Das Geschäftsmodell mit der Sonnenflat taugt nur für kleine Haushalte ohne weitere Speicher. Bin gespannt ob die neue Flat, die im Herbst für eAutos mit Wallbox kommen soll das korrigiert.
Ciao
Thomas
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon solaruser » Mo 20. Feb 2017, 18:12

Hier mal die Sonnenbatterie aus Sicht eines Installateurs:
Ich finde das Konzept sehr gut, da wir damit die Energiewende direkt unterstützen. Im Prinzip ist es nichts anderes als die Möglichkeit das was physikalisch passiert auch abrechnen zu können und noch die Batteriespeicher netzdienlich zu nutzen. Logische Konsequenz ist doch das sobald es sich rechnet (Durchleitungsgebühr + Eng Umlage etc.) endlich der Solarstrom direkt an den Nachbarn verkauft werden kann. Der braucht ja nur ein Smartmeter und wechselt den Versorger.
Mir ist das ganze sehr sympathisch. Und die machen mit dem Konzept wenigstens mal Druck auf die Versorger die in dem Bereich ja nahezu nichts anbieten.
Autark zu sein macht natürlich auch Spaß, aber da braucht man ganz andere Technik und macht es halt nur für sich. (Wir setzten so etwas mit SMA Sunny Island und Victron um)

VG
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Volker.Berlin » Mo 15. Mai 2017, 16:22

Hat denn hier inzwischen irgendjemand Erfahrungen aus erster Hand mit der "Sonnenflat", oder gern auch mit einem anderen Anbieter (Lichtblick?). Netzdienliche Akkus scheinen mir eine sinnvolle Idee, und wenn die Gesetze des Marktes funktionieren würden (was sie im Strommarkt nicht tun), dann wäre das sicher auch für den privaten Nutzer rentabel.

e-future hat geschrieben:
Irgendwie kommt es mir so vor als ob da von einer Abhängigkeit in die nächste gewechselt wird (Stichwort: Softwaregrundgebühr, was bitte ist das denn?) und einer will sich dabei eine goldene Nase verdienen. [...] Warum sehen da die "großen Anbieter" nicht ihre Zukunftstechnologie?

Ich denke, die "Großen" sind mal wieder einfach träge und melken die Kuh, so lange es geht. War doch bei den E-Autos nicht anders, da musste auch Tesla erst beweisen, dass es dort ein Geschäftsmodell gibt. Natürlich muss sich die "Sonnenflat" auch für den Anbieter rechnen, sonst wäre es ja nicht nachhaltig. Wenn das Interesse erst mal groß genug ist, werden die "Großen" schon auf den Trichter kommen, dass sie da auch mal was tun könnten... Und zwar umso schneller, je rentabler das Modell für Sonnen ist!
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon SL4E » Mo 15. Mai 2017, 16:55

Ich habe weniger gute Erfahrungen mit "Sonnen" und auch Senec gemacht. Ich finde die Idee sehr gut und ich wollte die Community mit meinen Speicher unterstützen. Sonnen, wie auch Senec, läßt jedoch nur Leute zu, die entweder ein BHKW haben oder aber die Batterie von denen kauft. Schade ich hätte meine 35kWh netto Batterie gerne zur Verfügung gestellt.
Per Email hieß es erst, alles kein Problem, dann kein Kontakt mehr. Ich habe telefonisch 2x nachgefragt, der zuständige will sich melden. Seit dem Funkstille. Ich hab es jedenfalls aufgegeben. Schade.
Ich habe das Forum verlassen
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Volker.Berlin » Mo 15. Mai 2017, 19:55

Wenn ich die etwas fluffige Website von Sonnen richtig deute, dann zahlt man als ETW-Bewohner ohne eigene PV für einen netzdienlichen Heimakku einmalig 4000 Euro für die Hardware plus 240 Euro p.a. für den Service. Dafür kriegt man bis zu 2200 kWh p.a. "flat" und zahlt ggf. 23 ct für jede weitere kWh. Auf 10 Jahre gerechnet würde ich mit meinen 2600 kWh p.a., die ich bislang von EWS beziehe, ziemlich auf 0 raus kommen, gleichbleibende Stromkreise vorausgesetzt. Je nach dem, wie stark und wie schnell der Strompreis steigt, könnte die Sonnenbatterie am Ende etwas günstiger sein. Die Genugtuung, den großen Stromversorgern den Stinkefinger zu zeigen und zugleich einen kleinen aber wichtigen Baustein für eine dezentrale Stromversorgung und die Integration erneuerbarer Energien beizutragen, gibt es gratis dazu! :)
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Re: Selbstversorger 2.0: Sonnenbatterie RWE/EON überflüssig

Beitragvon Volker.Berlin » Mo 15. Mai 2017, 20:25

Und wenn ich die Website von Lichtblick richtig deute, dann gibt es für Menschen ohne eigene PV oder eigenes BHKW keinen "Schwarmstrom". :cry:
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