PV-Anlage Auslegung

Solarenergie - Photovoltaik

Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon kub0815 » Mo 26. Jun 2017, 15:30

ecopowerprofi hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Wenn die Powerwall2 da ist mit 14kwh und 7000 Euro rechnen ich nochmal nach.

Die Powerwall ist nur der Akku mit BMS. Da fehlt noch der Rest. Ich darf ja keine Eigenwerbung machen, dann schimpfen hier einige aber wenn Du bereit bist ein Tausender mehr auszugeben, dann schick mir ne PN.


Was soll den bei der Powerwall 2 noch fehlen? Das sind WR und sonst alles mit drin.
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon INRAOS » Mo 26. Jun 2017, 15:34

Habe ich denn mit dem Speicher/Akku an der PV-Anlage automatisch eine Notstrom-Versorgung ?

Hatte ich vorher vom Strom über den Wechselrichter auch vermutet, als wir vor 7 Jahren die erste PV-Anlage auf unser Dach gemacht haben. Aber das klappt ja nicht - da der WR nur funktioniert wenn überhaupt Strom von ausserhalb vorhanden ist.

Wir überlegen auch gerade, die restlichen noch vorhandenen nutzbaren Dachflächen unserer Werkstatt weiter mit PV-Modulen auszustatten, und dann ggf auch einen Stromspeicher mit zu installieren (vorhanden: 2 x 30 kW, neu evtl 40 - 60 kW)
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 26. Jun 2017, 17:13

Powerwall kann kein Notrom, nicht in absehbarer Zeit!
Kreisel nur mit zus 12V Einang,
e3dc kann es,
die anderen weiß ich nicht. - meistens eher nicht.
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 26. Jun 2017, 17:55

Bernd_1967 hat geschrieben:
die anderen weiß ich nicht.

Ich darf ja wg. Eigenwerbung nix schreiben. Aber Notstrom für wenige Euronen extra ist ein Verkaufsargument.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon INRAOS » Mo 26. Jun 2017, 20:33

Danke Euch beiden, dann werde ich das bei Angebotseinholung mal mit abfragen
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon sunstegen » Do 29. Jun 2017, 17:29

Möchte hier noch meine Erfahrungen und Überlegungen zum Laden im Haus mit dem Ziel möglichst viel PV-Strom zu nutzen darstellen.
Habe eine 4KWP Anlage die seit 6 Jahren in Betrieb ist und eine Ertrag von 4400-4800 kwh p.a. erzeugt.
Von diesem Ertrag verbrauche ich ca 1000 kwh p.a. im Haushalt das entspricht ca 45%.
Der Tagesertrag bei sonnigem Wetter schwankt zwischen 20-26 kwh wobei die Ertragspitze meistens zwischen Mitte Febrauar und Ende April liegt. Die Stunden Ertragsspitzen liegen zwischen 11-16 Uhr bei max 3,8kwh.
Werde nun den Ioniq (den ich noch nicht habe) wie folgt laden:
Meine Durchschnittsfahrstrecke pro Woche sind ca. 300 km in der Hauptsache Stadt/Landstrassen und Kurzstrecke Autobahn.
Rechne bei diesem Nutzungsprofile mit einer Reichweite von 250-300km mit einer Batterieladung d.h.10-12kwh/100km.
Mit dem mitgelieferten Schukokabel (Ziegel ) der 2,3kwh laden kann (10% Verlust) bekomme ich zwischen 11-16 Uhr ca. 10kwh geladen.
Die Ladezeitraum werde ich am Ioniq einstellen. Somit kann ich an 3 Tagen oder mehr in der Woche die Batterie immer wieder mit eigenem PV-Strom laden und habe auch eine Batterieladung die im Schnitt für mindestens 100km reicht.
Deshalb strebe ich gar nicht an zu Hause möglichst schnell zu laden da der Ertrag einer PV-Anlage (<10kwp) nicht die Power bringt um "nur" mit PV Strom zu laden z.B. max 6,5kw oder höher
Sollte ich unerwartet mal kurzfristig länger Strecken fahren wollen (müssen) gehts auf die Autobahn, wo ich dann mit CCS 50kw (im Moment kostenfrei) laden kann.
Mit dieser Ladestrategie erwarte ich meinen Strombedarf für den Ioniq zwischen Februar und Oktober zu grossen Teilen >80% aus meiner PV-Anlage zu beziehen. Dies ist die Hauptnutzungzeit des Ioniq ca. 12000km von 15000km p.a

Mit dieser Ladestrategie erwarte ich p.a. bei einem Jahresbedarf für den Ioniq von 2000kwh 1600-1800 kwh mit eigenem Strom abzudecken.

Anregung zur weiteren Optimierung sind gewünscht :D

Gruss aus dem Schwarzwald
Am 30.7.2018 war die Übergabe durch Chrissy als 82 Vorbesteller des Nissan Leaf :) :) :) bisher 3560km gefahren Verbrauch
14,2kwh pro 100km :o :o
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon ecopowerprofi » Do 29. Jun 2017, 19:43

sunstegen hat geschrieben:
Mit dem mitgelieferten Schukokabel (Ziegel ) der 2,3kwh laden kann (10% Verlust) bekomme ich zwischen 11-16 Uhr ca. 10kwh geladen.

Da der Ladeziegel kein Leistungs- bzw. Stromregelung hat, würde ich eine WB nehmen mit der man die Ladeleistung dem Solarertrag anpassen kann. Eine geregelte WB mit 3,7 kW wäre für Deine PV genau richtig. Für nähere Information schick ne PN.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon oliver87 » Sa 29. Jul 2017, 20:52

Hi!
Hab mir die fünf Seiten mal durchgelesen, aber leider doch keine Antwort auf mein Problem gefunden. Hier scheinen ja einige sehr versiert zu sein, vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich hab eine kleine PV Anlage auf dem Dach meiner Gartenhütte. Damit betreibe ich einen Kühlschrank und kleine Elektrogeräte. Gespeichert wird in zwei Autobatterien mit insgesamt 165Ah, der (dritte) Wechselrichter tut jetzt seinen Dienst sehr vorbildlich im Gegensatz zu seinen Vorgängern und hält was er verspricht(Kappsäge mit 1,5kW läuft). Jetzt zu meiner Frage: Ich hab vor mir einen A3 e-tron zuzulegen. Natürlich ist meine kleine Anlage keine ernstzunehmende Lösung sondern mehr Spielerei, aber ich fahr nicht viel und komme mit einer Batterieladung aus pro Woche. Die Batterie ist ja recht klein, zieht wohl so 7kW pro Ladevorgang und das Audi Ladegerät lässt sich wohl auf Sparflamme stellen, wobei nur knapp 1400W/6A fließen. Das würde der Wechselrichter packen und -theoretisch- ja auch die Batterie hinsichtlich der Kapazität, scheinbar sind aber Autobatterien (oder nur meine?) dafür gar nicht zu haben. Ein 800W Verbraucher läuft ca. 5min, dann schält der Wechselrichter ab, Batterien leer. Hab ich was falsch angeschlossen, oder überfordert so eine Entnahme eine Autobatterie schlichtweg? Sind ja eher für sehr hohe Ströme im Sekundenbereich ausgelegt, nicht für Dauerlast. Was empfehlt ihr denn als Speicher? Gel? Wie gesagt, ist mehr eine Spielerei, soll keine Alltagslösung sein. Danke im Voraus und Gruß aus Stuttgart (ja deswegen die Anschaffung des e-tron :-D )
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon bm3 » Sa 29. Jul 2017, 21:45

Hallo Oliver,

deine Starterbatterien sind denkbar ungeeignet um regelmäßige Zyklen zu fahren, wahrscheinlich bringen die schon lange nicht mehr die Kapazität die sie ursprünglich mal hatten. Die Degeneration der Batterien geht in so einer Anlage wie deiner recht schnell. Wenn du wirklich ernsthaft deinen Hybrid in Zukunft dauerhaft solar laden willst, musst du wohl Einiges an Geld in die Hand nehmen dafür. Dabei ist anzustreben dass das Auto bei Sonne ausschließlich mit der PV-Modul-Leistung schon über den Wechselrichter geladen werden kann und die Akkus das nur abpuffern müssen. Also entsprechende PV-Anlagenleistung wäre erforderlich und trotzdem auch ein zyklenfester Akku als Puffer, der preislich aber schon deutlich mehr Investitionssumme erfordert als Starterbatterien :lol: . Blei ist eigentlich schon "out" aktuell für sowas, aber gibt es auch zur Not in Blei, beispielsweise Opz-Batterien oder Stapler-Batterien... . Also zyklenfeste Batterien mit dicken Platten. Die sollten auch nicht mehr als um 50% ihrer Kapazität entladen werden damit die Lebensdauer lang bleibt. Höhere Entladungstiefen sind bei Blei recht schädlich für die Lebensdauer.

VG:

Klaus

Eine Frage habe ich an dich als Mod: Du warst hier nicht schonmal unter "oliver44" angemeldet ? Oder doch ?
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon oliver87 » So 30. Jul 2017, 08:11

Danke für die schnelle Antwort. Die ganze Anlage ist erst ein paar Monate alt, hatte erst eine 100Ah, weil die schnell leer war noch die 65Ah, macht aber gefühlt keinen Unterschied. Kleine Verbraucher wie Kühlschrank gehen wunderbar, aber zB ein 350W TV, da geht die Spannung innerhalb einer halben Stunde merklich runter und der Wechselrichter schält ab. Rein rechnerisch ist das aber ja ein Witz, oder ist die Kapazität gar nicht relevant, weil die Grenzen davor gesetzt werden? Ich bin kein Elektriker, hab mir das Ganze angelesen, deshalb kann ich das überhaupt nicht einschätzen. Ich weiß nur was für gewaltige Ströme da zum Teil fließen, hat mich immer dreimal nachrechnen lassen bis ich es geglaubt hab. Das Problem wird doch sein, dass knapp 1400W über 4Std. bereitgestellt werden müssen, oder? Es ist also nicht die absolute "Strommenge" das Problem, sondern das "reinbekommen" in den leeren Akku. Ab welcher Modulgröße würde es denn interessant werden? 4kW? Und was ist die Alternative zu Blei? Lithium? Aber vermutlich teuer...
(zu der oliver44 Frage, nein wüsste ich nicht, die 87 stehen für mein Geburtsjahr, nehm das in der Art immer für Benutzernamen)
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