Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon bm3 » Mi 16. Sep 2015, 11:02

Nichts Neues, das wusste ich schon Maverick78 :lol: , suche mal im PV-Forum nach mir, da findest du mich auch seit über 10 Jahren schon.
Das was du schreibst geht zwar, aber trotzdem nur netzparallel und wenn eine Menge an überschüssiger Energie abgeregelt und damit verschenkt wird.
Es macht auch wirtschaftlich nicht viel Sinn überschüssige Energie abzuregeln. Außerdem sind die meisten Regelungen zur Zeit nicht schnell genug, jedenfalls die die mit Zählern arbeiten haben alle eine deutliche Trägheit beim Regeln mit entsprechenden Überschwingern ins Netz und aus dem Netz.
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon Maverick78 » Mi 16. Sep 2015, 11:17

Das mit dem Überschwingen ist klar, da ja diese Regelung nur nachregeln kann. Deswegen ist auch ein Zähler mit Rücklaufsperre pflicht.
Wirtschaftlich macht es, zumindest in meinem Fall, dennoch keinen Sinn einzuspeisen, da die Einnahme für Einspeisung bei rechnerisch 80-90€ liegen. Das steht dem Kostenaufwand für Gewerbeanmeldung, Steuerberater, Versteuerung des Eigenverbrauches usw gegenüber. Das alles entfällt bei einer 0-Einspeisung ohne EEG Förderung. Hier greifen dafür andere Förderungen wenn man zeitgleich z.b. die Heizung mit einbindet. In Bayern gibt es da aktuell auch Sonderprogramme mit Sonderförderungen zusätzlich zb. zu KfW und Bafa.
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon rolandk » Mi 16. Sep 2015, 11:38

Master One hat geschrieben:
Die Ausrichtung wäre ziemlich exakt nach Süden, auch die Mittagssonne im Winter sollte doch eine Kleinigkeit ausrichten können. Der durchschnittliche monatliche Hausverbrauch lag in den letzten 12 Monaten bei 470 kWh. Das EV könnte im Zeitraum der besten Sonnenausbeute auch praktisch täglich am Kabel hängen, könnte man ja mit Timer immer genau dann laden lassen.

Das hat schon mal was. Bei den Meisten ist es so, das die über Mittag arbeiten, und das Fahrzeug würde dann eben nicht zu Hause angeschlossen sein. Aber letztlich ist bei einem Jahresverbrauch 5640kWh fürs Haus und einer Anlage mit Werten von 2400kWh (wie Herr Fröhlich es darstellt) tatsächlich ähnlich wie bei mir (8200kWh für Haus/Fahrzeug genutzt, 7200kWh produziert). Viel Luft fürs Fahrzeug ist da nicht. Ohne Fahrzeug waren die Werte etwa 1:1 ...

@bm3:
natürlich ist jede PV-Anlage ein Gewinn. Aber man sollte sich nichts vormachen was diese Minianlagen in Bezug auf die Fahrzeugladung bringen. Wenn man z.B. damit einphasig einen Zoe im niedrigen Leistungsbereich lädt geht ein Großteil der PV-Energie in die Ladeverluste rein. Sinnvoll ist da aber etwas anderes.

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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon bm3 » Mi 16. Sep 2015, 11:47

rolandk hat geschrieben:

...@bm3:
natürlich ist jede PV-Anlage ein Gewinn. Aber man sollte sich nichts vormachen was diese Minianlagen in Bezug auf die Fahrzeugladung bringen. Wenn man z.B. damit einphasig einen Zoe im niedrigen Leistungsbereich lädt geht ein Großteil der PV-Energie in die Ladeverluste rein. Sinnvoll ist da aber etwas anderes.

Roland


Da stimme ich dir allerdings zu, schlimm wird es wenn dann noch in einem Hausspeicher gespeichert werden soll und später wieder zum Laden entnommen.Als Ausnahme hier mal "V2G" über den Fahrzeugakku direkt angeführt.
Deshalb sehe ich auch nicht den primären Nutzen im Zusammenhang mit E-Fahrzeugen sondern mit Verbrauchern im Haus und Netzkopplung/Überschusseinspeisung.
Umso kleiner die PV-Anlage ist, umso mehr Anteil am erzeugten PV-Strom kann direkt in den Eigenverbrauch fließen.
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon Datenknecht » Mi 16. Sep 2015, 11:56

Das mit der 0-Einspeisung könnt ihr vermutlich gleich mal vergessen.
Hier geht es um eine kleine PV um Förderbedingungen zu erfüllen. Hier ist immer die "Überschusseinspeisung" notwendig (nix mit Gewerbe oder Steuerberater :roll: , macht das EVU). Zumindest ist mir im privaten Bereich in Österreich nix anderes bekannt.

Wenn über ein E-Auto nachgedacht wird, würde ich auch eher in Richtung 4kWp gehen. Damit könnte man zumindest von Mai bis September einen guten Teil für das E-Auto (sofern Ladung unter Tags möglich) selbst produzieren.
Oder wenn man jetzt wirklich beim Minimum bleiben muss (kostet ja auch was), sollte es so geplant werden, dass eine Erweiterung sehr einfach möglich ist.
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon Maverick78 » Mi 16. Sep 2015, 12:03

Ach stimmt ja, ich hatte nicht gesehen des der TE aus Österreich ist. :oops:
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon AlexDD » Mi 16. Sep 2015, 12:35

Wie viel Strom verbraucht ihr denn im Haus? Was kostet der? Und gibt es in A eine Vergütung für den eingespeisten Strom? Daran würde ich die Größe festmachen, nicht am EV. Ansonsten so groß, wie es der Platz hergibt. Das erste kWp ist bei so einem Projekt immer aufgrund der in jedem Fall anfallenden Arbeiten das teuerste. Weitere sind dann fast geschenkt :)

Alex.
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon eDEVIL » Mi 16. Sep 2015, 13:09

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Naja ! Alibi ? Habe seit 2004 3 kw/p und erzeuge 2400kw im Jahr.
Nachdem meine Jungs aus dem Haus sind, ist das genau die Menge an Strom die ich mit meiner Frau zusammen verbrauche.

Möchtest Du damit andeuten, das Du den Strom aus Deiner 2004er Anlage selbst verbrauchst? :o :shock:
Wurde die irgendwie besonders gefördert? EEG Anlagen aus dieser Zeit produzieren ja erheblich teurer, als aktuelle Bezugsstrompreise.

2KWp sind bei 5,6MWh Jahresverbrauch schon eher Alibi. Kalr ist es in Ö. bzgl. Überschußeinspeisung nicht so kompfortabel, wie in DE, aber pro KWp gerechent sind ~6 KWp meist ne ganze Ecke güsntiger als eine Mini-Anlage.

Was gibt es denn an steuerbaren Verbrauchern? Gibt es einen Pufferspeicher, wo man einen Heizstab einbauen könnte? Abregelung bzw. verschwenken ins Netz sind ja schlechter, als Heizstab. Wärmepumpe wäre besser bzw. eine Kombi aus beidem
Wieviel kostet die kwh Gas?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon Master One » Mi 16. Sep 2015, 21:01

Na da tut sich ja einiges, mindestens genauso aufregend wie die Auswahl des richtigen EVs. ;)

Großen Dank an @black.tom, mit dem ich heute über eine Stunde lang telefoniert habe, das war sehr aufschlussreich. Ein bisschen weiter in die Überschusseinspeisung eingelesen, ein paar Anfragen dazu an die betreffenden Stellen per E-Mail übermittelt, und schon gespannt was uns die beiden Anlagenbauer morgen erzählen werden.

Eine zwanghafte Rücklaufsperre oder andere Maßnahmen zur 0-Einspeisung kommen natürlich nicht in Frage, eher eine Ausbaustufe die weniger als der durchschnittliche Verbrauch liefert, ansonst wäre Überschusseinspeisung auch kein Problem, bringt halt nichts für die paar Cent pro kWh (ausgerechnet jener Stromanbieter, zu dem wir mit Jahresbeginn wechseln wollen, hat keinen eigenen PV-Tarif, argh!). Es soll für uns ein kleiner Einstieg in die PV-Welt sein, eigentlich eine Übergangslösung, da wir in den aktuellen Standort nicht weiter investieren wollen, was wirklich Vernünftiges ist für später angedacht. Ausgehend von der kleinstmöglichen Investition für die Verwirklichung des geschilderten Vorhabens denke ich schon, dass 2-3 kWp erst mal ausreichend sein sollten. Wenn der Preis passt, würde aber auch gegen bis zu 5 kWp nichts sprechen. Mal sehen. ;)
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Re: Kleine PV Anlage speziell für ein EV

Beitragvon DeJay58 » Mi 16. Sep 2015, 23:31

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Naja ! Alibi ?
Habe seit 2004 3 kw/p und erzeuge 2400kw .


Nein hast und tust Du nicht.
Du hast eine 3kWp Anlage und erzeugst 2400kWh im Jahr. vermute ich.

Würde Deine Anlage 2400kW produzieren hättest Du eine 2500kWp oder 2,5MWp Anlage. Darauf wäre ich neidisch!
Video: i3 geht auch quer (neu 2018): https://youtu.be/yZzz71pzOQA


BMW i3 Verbrauch inkl. Ladeverluste:
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