Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlage?

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon bm3 » So 13. Apr 2014, 10:59

Wenig Heizkosten auf Dauer und die Gestaltungsmöglichkeiten dazu beim Bau eines Hauses sind übrigens auch ein Art der Altersvorsorge die der Mietwohnungsbau nicht schafft oder wenn dann nur sehr schleppend.
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon smarted » So 13. Apr 2014, 11:04

Das ist alles richtig, aber wie gesagt...ich würde gern mal sehen, wie eine echte Endabrechnung aussieht. Dabei wäre zu beachten. dass man beim Hausbau nichts selber machen dürfte, wie beim Haus/Wohnung mieten. Denn ansonsten könnte man beim Mieten ja auch in der Zeit arbeiten gehen und wiederrum Geld verdienen, während man am Haus Eigenleistung vollbringt. Ist eine rein wirtschaftliche Betrachtung, frei von Emotionen für oder gegen ein Haus kaufen/bauen.

Ich tendiere fast dazu, dass ist günstiger sein wird, zu mieten. Wie beim Auto.
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon Spüli » So 13. Apr 2014, 11:12

Cavaron hat geschrieben:
Auch würde ich nicht mehr massiv bauen, sondern System Fertighaus oder noch besser Combi-Box

Also das amerikanische Prinzip...Ex-und-Hopp

Ich bin eher für die klassischen Bauweisen, auch bei der Haustechnik.
Auch in Sachen Dämmung wird viel Unfug getrieben. Die letzten paar Millimeter nützen oft nur in der Theorie, oder dem Specht wenn er einzieht. Viel wichtiger sind die persönlichen Gewohnheiten bei der Nutzung. Ein geschickter Grundriss kann mehr Energie sparen als die schönsten Bauteilübergänge. Man soll ja nicht zur Geißel seines eigenen Hauses werden. Ein Eigenheim bietet mehr als nur Wertschöpfung. Im Idealfall auch einen Parkplatz mit Wallbox.

Eine mit einer soliden Finanzierung für ein Eigenheim ist man zwar auf lange Jahre festgenagelt. Aber wenn nicht gerade Scheidung, Hochwasser oder Einflugschneise bevor stehen, ist das immer noch die beste und sicherste Anlagemöglichkeit. Der Verkauf von Immobilien ist natürlich oft eine langfristige Geschichte. Aber fast alle Objekte lassen sich auch in der Vermietung weiter nutzen. Das bringt dann zum Beispiel beim beruflich/familiär bedingten Umzug etwas Flexibilität.

Zur Zeit muß man nur ein wenig auf die Preise achten. In vielen Regionen ist die Situation durch die günstigen Zinsen etwas überreizt. Daher verlangen viele Handwerker und Bauträger deutlich mehr als noch vor 2-3 Jahren. Durch ordentliche Eigenleistungen lässt sich aber auch ein beträchtlicher Teil der Wertschöpfung erziehen.
Bei der Finanzierung sollte man die KfW aber auf jeden Fall im Auge behalten. Die KfW 274 würde ich für die PV immer separat abschließen. So lässt sich aus der PV immer ein Gewinn erzielen, gerade durch die günstige Abschreibung in den ersten Jahren.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Pr ... eubau.html
Gruß Ingo
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon ATLAN » So 13. Apr 2014, 11:33

smarted hat geschrieben:
KNX war auch ein Preistreiber, aber nur, weil Elektriker eigentlich eher Abwehrangebote dazu schreiben. Ich habe später schnell festgestellt, dass ich es selber machen muss und auch die Hardware selber kaufen sollte. So hat man mind. 50% gespart und gerade im Zusammenspiel mit PV, Solarthermie usw. spielt KNX seine Stärken aus. Am Anfang geht auch mit KNX das Licht nur "an" oder "aus". :mrgreen:


+1, DAS kann ich nur unterschreiben... ;)
Erst mit einer Steuerenden Intelligenz am Bus wird's richtig fein, dann ist aber der unterschied fast wie Höhle versus Palast ... :mrgreen:
Im letzten großen Projekt (Luxus-Passiv-EFH) wo ich als Systemintegrator tätig war, sind die Heizkosten dank PV, KNX & Systemintelligenz fast schon nebensächlich, die Wärmepumpe harmoniert mit meiner vorerst eigentlich primitiven Steuerlogik & der PV besser als ich es erwartet hätte. Im jetzigen "Winter" war überhaupt fast kein Netzbezug fürs Heizen / WW nötig, der von 2012-2013 war auch mit sehr geringen Kosten / Monat Heizungsmäßig darstellbar.

Ein privates "Smartgrid" der wichtigsten hausinternen Erzeuger & Verbraucher ist IMHO wärmstens zu empfehlen, vorallem da es schon fertige Lösungen mittlerweile gibt wie zb von SMA. Hier ist dann der Aufwand der Integration fast schon marginal und DIY -Tauglich.

MfG Rudolf
Ab 18-11-2013 Fluence, seit 16-6-2015 MS 85D, seit 16-6-2017 MX 90D :-D Gratis SuC gefällig? :) http://ts.la/rudolf798
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Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlage?

Beitragvon molab » So 13. Apr 2014, 23:04

Habe auch Modell 3 gemacht und bin ganz glücklich damit. Altbau von 1936, original altes Art-Deco, neue Holz-Alu-Fenster, gedämmtes Dach. Aber nur massive Wände und bewusst keine Wärmefassade. Will keine Feuchtigkeit. Statt dessen BHKW. Passt für die 1600 m3 Kubatur (auf 230 m2 WFl) ganz gut.
Ach so: hohe Anfangstilgung mit 6% und 10% Sondertilgung, die ich auch immer gezogen habe. Senkt die Zinsen massiv. Bin praktisch durch damit. Und das Haus ist im Wert gestiegen (Bodenrichtwert um 30% seit 2009).
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon ratzfatz » Mo 14. Apr 2014, 23:42

JanFert hat geschrieben:
Ich möchte bauen, habe kein Geld, kann jedoch eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital erhalten. Gewisse Dinge wie eine Photovoltaikanlage kosten zuerst und zahlen sich dann dreifach aus. Sollte ich so etwas mit finanzieren, um laufende Kosten zu mindern?


Mal ganz abgesehen davon, dass der TS seinen eigenen Faden unbetreut sich selbst überlässt, hat er seine Entscheidung bereits getroffen oder hängt (ohne eigenes Geld) anderen Zielen nach.

Die Kombination der Fragestellung fasziniert mich:

A) Keine Kohle im Beutel
B) Streben nach Abhängigkeitsverhältnis hinsichtlich Subventionierung ohne Erkenntnis hinsichtlich der politischen Entscheidungen aus den letzten Monaten.

Ich kann es verkürzen und sagen, da hat jemand "den Knall nicht gehört" und reitet sich sehenden Auges mit diesem Konzept in die Privatinsolvenz. Beratungsresistenz in Reinkultur.

Ich mag mir nicht vorstellen wollen, was da an familiärer Substanz hintersteckt, an Hoffnung, an Idealen und Erwartungen – die allesamt in nur ein paar wenigen Jahren an der Wand der Realität zerschellen werden. Ein Trauerspiel in spe.

Werter Jan, mein Rat: Lass' es. Keine großen Sprünge mit leerem Beutel. Vermutlich willst du einer "geilen Alten" zeigen, was du auf die Kette kriegst. Und die bringt möglicherweise noch die Kinder aus der ersten Ehe mit, die dich alle ganz toll finden, weil du diesen Schwachsinn ankurbelst, der dich in 5 Jahren an den Rand des Brückengeländers treibt.

DIE ZINSEN WERDEN STEIGEN !!!!
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon Steff » Di 15. Apr 2014, 07:33

Morgen Ratzfatz,

So krass würde ich es nicht ausdrücken. Denn es gibt durchaus einige wo so leben und das auch gut. Aber da ist die Luft dünn und es darf nichts dazwischen kommen. Auch keine andere Lebensziele / Träume.
Alle die nicht mindestens 1/3 an Eigenkapital haben rate ich ab.

Ich verdiene mein Gelb bei einem großen Hausbauer der sich auch Ein und Zweifamilien-Häuser spezialisiert hat. Eigentlich der Wahnsinn was da an Geld, Energie und Ressourcen verschwendet wird. Nur damit jede Familie in ihren eigenen vier Wänden wohnen will.
Wenn man alle Baulücken in Deutschland schließen würde müsste man 10 Jahre kein Neubaugebiet erschließen und da sind die Aufstockungen, Dachgeschossaufbauten und Umbauten noch nicht mitgerechnet. Fast so schlimm wie beim Deutschen liebsten Kind.


ratzfatz hat geschrieben:
Mal ganz abgesehen davon, dass der TS seinen eigenen Faden unbetreut sich selbst überlässt, hat er seine Entscheidung bereits getroffen oder hängt (ohne eigenes Geld) anderen Zielen nach.

Die Kombination der Fragestellung fasziniert mich:

A) Keine Kohle im Beutel
B) Streben nach Abhängigkeitsverhältnis hinsichtlich Subventionierung ohne Erkenntnis hinsichtlich der politischen Entscheidungen aus den letzten Monaten.

Ich kann es verkürzen und sagen, da hat jemand "den Knall nicht gehört" und reitet sich sehenden Auges mit diesem Konzept in die Privatinsolvenz. Beratungsresistenz in Reinkultur.

Ich mag mir nicht vorstellen wollen, was da an familiärer Substanz hintersteckt, an Hoffnung, an Idealen und Erwartungen – die allesamt in nur ein paar wenigen Jahren an der Wand der Realität zerschellen werden. Ein Trauerspiel in spe.

Werter Jan, mein Rat: Lass' es. Keine großen Sprünge mit leerem Beutel. Vermutlich willst du einer "geilen Alten" zeigen, was du auf die Kette kriegst. Und die bringt möglicherweise noch die Kinder aus der ersten Ehe mit, die dich alle ganz toll finden, weil du diesen Schwachsinn ankurbelst, der dich in 5 Jahren an den Rand des Brückengeländers treibt.

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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon smarted » Di 15. Apr 2014, 07:36

Da gebe ich Dir Recht, aber das ist von Stadt zu Stadt usw. anders. Hier werden meist Häuser abgerissen oder Gebiete saniert, das Land wird ein wenig liegengelassen und dann wird das Gebiet neu vergeben.
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon AQQU » Di 15. Apr 2014, 08:09

Cavaron hat geschrieben:
... oder noch besser Combi-Box.


@Cavaron: Wie würdest Du denn bei der Combi-Box den Aussenwandaufbau gestalten, damit es im Haus auch in deutschen Städten mit wenig Elektromobilitätsanteil, dafür vielen Start-Stopp-Dieseln, ruhig ist?
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Re: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital mit Photovoltaikanlag

Beitragvon eDEVIL » Di 15. Apr 2014, 09:27

Würde mich wundern, wenn Du eine Bank findest, die das komplett ohne Eigenkapital zu akzepatblen Zinsen macht. 10% EK sind die Untergrenze und schon sehr grenzwertig. Würde auf jeden Fall auf PV optimieren. Falls es erlaubt ist und zur Straße paßt. 20-30° Pultdach nach Süden mit Trapezblech und voll mit PV belegen. Viele machen den Fehler, das sie erst in teure Dachstein investieren und dann 1-2 jahre später PV drauf setzen, was dann deutlich teurer ist, als wenn man es gleich mit macht.

Ich habe Variante 4.) gewählt: >100 jahre altes Haus, sehr viel Eigenleistung, relativ geringer Kredit für die Hausgröße und sukzessiver Umbau.
Die Kreditrate auf 30 jahre kalkuliert ist inkl. der Nebenkosten geringer als unsere letzte Miete. Wir werden aber Sondertilgen, wenn der Bau weitesgehend fertig ist. aktuell geht überschüssiges Geld direkt in Baumaterial.
2010 dachten wir, das wir auf einem sehr niedrigen Zinsniveau sind. Heute bin ich froh, das wir nur 10 jahre Zinsbindung vereinbart haben.
Was im Nachhinein echt blöd war, sich aus nostaligischen Gründen ein Haus in einem Denkmalgebiet zu kaufen. Das ist nur etwas für Masochisten oder Menschen mit zu viel geld und ohne eigene Wünsche... :cry:
Der steuerliche Vorteil und ein klein wenig ist da nur ein schwacher Trost.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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