Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Bernd_1967 » Di 13. Sep 2016, 12:55

endurance hat geschrieben:
Wenn ich aber gar nichts mit Steuern am Hut habe...
Meine Schlussfolgerung immer selber durchrechnen
- Regelversteuerung
- KUR (das hebt nur die UST auf, EÜR und "Ertragssteuer" bleibt)
- Komplett ohne Finanzamt - ja das sollte gehen, heisst aber auch Einspeisen verboten/technisch verhindern. Muss nicht zwingend eine Inselanlage sein aber den Netzbetreiber zu überzeugen, dass keine Einspeisung vorliegt kann schwierig werden. Mit einem Zweirichtungszähler sollte man es aber nachweisen können.

Machen wir doch mal ein Rechenbeispiel:
10kWp im Süden also 200.000kWh Ertrag in 20Jahren kostet ca. 13k€
12Cent Einspeisung macht bei Volleinspeisung: 24k€ in 20Jahren.
Ich habe aber in der selben Zeit meine Anlage abgeschrieben und zwar mit 13k€. D.h. 11k€ Gewinn gemacht von denen ich 40% ans FA abführe. Das sind 4.4k€.
Also kostet mich die kWh 13+4,4=17,4k€ das durch die produzierten 200.000 -> 9 Cent.
hmm habe hier wohl die UST auf die EInspeisung vergessen also nochmals 19% auf die 24k€ 4,56k€
-> 13+4,4+4,56=21,96 -> 11 cent

Bei 100EV verdiene ich nix kann aber auch nicht abschreiben -> Liebhaberrei also auch kein FA. Dann kosten mich der Spaß
13+19%=15,47k€ dass durch die 200.000 ergibt 8Cent/kWh ok evtl. will der Netzbetreiber die Messstellengebühr aber das wird es nicht groß ändern.

Das sind jetzt zwei Extrembeispiele deswegen ruhig mal den eigenen Fall durchrechnen. Fehler sind nicht ausgeschlossen aber deswegen diskutieren wir hier ja.



Oh, Oh , oh, machst Du Dir die Welt einfach/kompliziert - weiß nicht, Die Sache kannst Du so nicht rechnen.
Bei Volleinspeisung kannst Du nicht sagen, was Dich die KWh rechnet. Du nutzt ja keine einzige.
Bei 100% Eigenverbrauch..... Das geht nicht.


Du musst das so rechnen:
1. rEchnung aufmachen mit z.B. 1000KWh Eigenverbrauch, über 20 Jahre, mit Zusatzkosten (Steuerberater, Versicherung)
2. Rechnung aufmachen mit 2000KWh Eigenverbrauch....
Dann die Differenz betrachten und durch 1000KWh teilen.
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Beitragvon Karlsson » Di 13. Sep 2016, 13:21

Bernd_1967 hat geschrieben:
Ich bin mit meinen Beispielrechnungen extra zum Steuerberater gefahren und hab' mir das bestätigen lassen:
Bei 12,31ct/KWh Einspeisevergütung und 25ct/KWh Brutto bei Netzbezug, kostet die KWh vom Dach:
- 0% Grenzsteuersatz (Schlechtverdiener) 16ct
- 20% Grenzsteuersatz 18ct
- 42% Grenzsteuersatz (Spitzenverdiener) 20 ct.
20% grenzsteuersatz bedeutet: Wenn jemand 1 Euro mehr verdient im Jahr, zahlt der davon 20ct Steuern.

Ähm, dann wird wohl jeder, der sich ein Haus mit PV leisten kann der Definition nach Spitzenverdiener sein.
Die 20 Cent verstehe ich jetzt aber trotzdem noch nicht. Selbst wenn ich auf 12,31Cent noch 42% Steuern zahlen würde, komme ich ja nicht auf 20 Cent. Ich zahle 22,irgendwas Cent für Ökostrom. Wenn mich der eigene PV Strom jetzt echt 20 Cent kosten sollte, nimmt mir das ja jegliche Motivation, auch nur eine Zelle aufs Dach zu nageln :shock:
Da muss doch irgendwie ein Gedankenfehler sein.

Nen Steuerberater hab ich nicht, meine Steuererklärung dauert 45 Minuten und ich hab Steuerklasse 4, also ich bin einer von denen, die den Wohlstand im Lande finanzieren :?

Bernd_1967 hat geschrieben:
Bei 100% Eigenverbrauch..... Das geht nicht.

Die Anlage müsste sehr klein sein.... Viebrock KfW40+ Haus mit popeliger 3kW PV, Wärmepumpe und Tesla Powerwall - könnte da könnte man möglicherweise viel selbst verbrauchen.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Bernd_1967 » Di 13. Sep 2016, 14:15

Tja, da siehste mal: Ohne Steuerberater verstehst Du die Rechnung nicht.... ;-)
Schnellfassung einer Antwort:

(Alle Angaben grundsätzlich / Jahr.) pers. Grenzsteuersatz jeweils (0%/ 20%/ 40%)
Keine Darlehenskosten.


1. Jetzige Situation:
Kosten der Anlage: 14.000 €(netto)= 700 €/a + Steuerberater, Versicherung ca. 900 €/a
Anlage erzeugt 9000KWh/a, Netzbetreiber: ca. 25ct/KWh brutto, Einspeisung 12,31ct/KWh+USt

Fall 1a: Eigenverbrauch 1000 KWh:
=> Einspeisen von 8000 KWh + 984,80 €
Eigenverbrauch nicht mit 21ct/KWh bezahlt + 210 € (Privatentnahme)
Gewinn nach Steuern: 294,00/ 235,20/ 176,40 €
(294= 984+210-900)


Fall 1c: Eigenverbrauch steigt, da durch zus. Elektroauto von 1000KWh auf 3000 KWh erhöht wurde. Gesamt nun 6000KWh/a!
=> Einspeisen von 6000 KWh + 738,60 €
zusätzlich 3000 KWh nicht mit 21ct/KWh bezahlt + 630 €
Gewinn nach Steuern: - 32,00/ - 125,60/ - 219,20 €
Fazit von c gegen a:
2000 KWh Mehr Eigenverbrauch kosten pro KWh: 16,3/ 18,0/ 19,8 ct
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon endurance » Di 13. Sep 2016, 17:02

wie kommst Du auf die -32?
Um mal die gleiche Rechnung zu machen wie im Ersten Fall:
738+630-900=468€
d.h. ich nehme 174 € mehr ein und somit kostet mich jede kWh EV -9 cent (minus also ich gewinne).

Wenn Du dir den EV zu 21 Cent "verkaufst" im Gegensatz zu den 12 Cent Einspeisung muss doch beim Unternehmen (nicht bei Dir als Privatmann) mit mehr EV in der EÜR mehr Gewinn rauskommen.
Du könntest jetzt sagen ich betrachte mal nur die Einspeisung und die entgangenen Einnahmen bei mehr EV dann kommst Du in Deinem Beispiel auf 12cent / kWh.
Warum sollte ich eigentlich 21 Cent ansetzen wenn das FA selber nur 20 nimmt um die EV USt zu berechnen? Ich will doch meinen Gewinn in der EÜR klein halten also setze ich da höchstens die Einspeisevergütung an (zumindest solange wie das FA nicht meckert).
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon OS Electric Drive » Di 13. Sep 2016, 17:39

Man verkauft sich ja den Strom nicht!

In den ersten 5 Jahren führt man die USt ab und zwar die die man an den Versorger zahlt inkl. anteiliger Grundgebühr (ca. 5Ct)
Und als Einnahmen muss man auch die gesparte kWh für den EV ansetzen. Als Ausgaben hat man aber die Abschreibung.

Man muss natürlich USt und EÜR voneinander trennen.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon endurance » Di 13. Sep 2016, 18:18

@Karlsson: die 20cent die ich meinte ist die Annahme des FA was denn eine gesparte (EV) kwh im Bezug kosten würde. Das wird genutzt um die UST auf die Eigenentnahme (EV) zu berechnen (muss man leider seit letzem Jahr). Das muss, nein sollte nicht gleich sein den Kosten pro kWh die ich in der EÜR als Eigenentnahme ansetze.

und doch 100% EV ist natürlich möglich. Ich habe schon 70% mit einem größeren Akku und höherem Stromverbrauch würde ich auch 100% verbrauchen. Man kann auch in der PV Anlage 0% Export einstellen, dann produziert die Anlage einfach weniger um Einspeisung zu vermeiden. Ob das sinnvoll ist, wollte ich hier nicht diskutieren aber machbar ist es.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Bernd_1967 » Di 13. Sep 2016, 22:01

endurance hat geschrieben:
@Karlsson: die 20cent die ich meinte ist die Annahme des FA was denn eine gesparte (EV) kwh im Bezug kosten würde. Das wird genutzt um die UST auf die Eigenentnahme (EV) zu berechnen (muss man leider seit letzem Jahr). Das muss, nein sollte nicht gleich sein den Kosten pro kWh die ich in der EÜR als Eigenentnahme ansetze.

und doch 100% EV ist natürlich möglich. Ich habe schon 70% mit einem größeren Akku und höherem Stromverbrauch würde ich auch 100% verbrauchen. Man kann auch in der PV Anlage 0% Export einstellen, dann produziert die Anlage einfach weniger um Einspeisung zu vermeiden. Ob das sinnvoll ist, wollte ich hier nicht diskutieren aber machbar ist es.



DAs Finanzamt bei uns setzt aber den realen Strompreis an, den ich habe.
Habe das mit den 20ct/KWh aber schon öfters gehört.
DAnn mal sehen, was die am Ende des Jahres rechnen.

Morgen gucke ich mir die Fragen nochmals an und versuche darauf zu antworten, falls ich die Zeit habe.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Karlsson » Di 13. Sep 2016, 22:33

Ok, ich sehe ich muss mich da noch umfangreich mit beschäftigen.
Im Hinterkopf hab ich da noch einen Unterschied, ob man die Kleinuntermehmerregelung gewählt hab oder nicht.
Und dann war da noch was mit Drosselung auf 70% der Peakleistung, die maximal eingespeist werden darf. Wenn ich aber nun mehr als 70% der max Leistung erzeuge und die Leistung >70% im Speicherakku puffere oder das E-Auto lade oder die Waschmaschine damit betreibe, müsste das dann doch wirklich gratis Strom sein....oder?
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Bernd_1967 » Di 13. Sep 2016, 23:07

Karlsson hat geschrieben:
Ok, ich sehe ich muss mich da noch umfangreich mit beschäftigen.
Im Hinterkopf hab ich da noch einen Unterschied, ob man die Kleinuntermehmerregelung gewählt hab oder nicht.
Und dann war da noch was mit Drosselung auf 70% der Peakleistung, die maximal eingespeist werden darf. Wenn ich aber nun mehr als 70% der max Leistung erzeuge und die Leistung >70% im Speicherakku puffere oder das E-Auto lade oder die Waschmaschine damit betreibe, müsste das dann doch wirklich gratis Strom sein....oder?


Schätze, dass das keine 100KWh im Jahr sind, über die wir da sprechen.
Lohnt sich das Denken nicht.....
Nein, der Strom ist nicht gratis. Du musst die gesparten ca. 20ct/KWh versteuern. Bei 20% Grenzsteuersatz kostet Dich das also 4ct/KWh (netto). Wenn Du Spitzenverdiener bist sogar über 8ct/KWh.
Nur der sozial schwache, der keine Steuern zahlt, bekommt den Strom geschenkt :-)
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Bernd_1967 » Di 13. Sep 2016, 23:22

endurance hat geschrieben:
wie kommst Du auf die -32?
Um mal die gleiche Rechnung zu machen wie im Ersten Fall:
738+630-900=468€
d.h. ich nehme 174 € mehr ein und somit kostet mich jede kWh EV -9 cent (minus also ich gewinne).

Wenn Du dir den EV zu 21 Cent "verkaufst" im Gegensatz zu den 12 Cent Einspeisung muss doch beim Unternehmen (nicht bei Dir als Privatmann) mit mehr EV in der EÜR mehr Gewinn rauskommen.
Du könntest jetzt sagen ich betrachte mal nur die Einspeisung und die entgangenen Einnahmen bei mehr EV dann kommst Du in Deinem Beispiel auf 12cent / kWh.
Warum sollte ich eigentlich 21 Cent ansetzen wenn das FA selber nur 20 nimmt um die EV USt zu berechnen? Ich will doch meinen Gewinn in der EÜR klein halten also setze ich da höchstens die Einspeisevergütung an (zumindest solange wie das FA nicht meckert).


So hab's mir noch mal angeschaut:
Wenn Du zusätzlich 2000 KWh mit dem E-Auto verbrauchst, hast Du zwar 468€ gewinn, Du musst aber 2000KWh*25ct/KWh=500€ aus dem Netz ziehen. Bei der Rechnerei oben wurden erstmal 2000KWh zus. aus dem Netz in die PV-Anlage mathematisch verschoben. Und 500-468=32.


Etwas einfacher (Niedrigstverdiener, Grenzsteuersatz 0%):

Wenn Du eine KWh aus der PV-Anlage weniger einspeisen tust, hast Du 12,31ct Verlust.
Wenn Du diese KWh selbst verbrauchst, und ja nicht aus dem Netz ziehen musstest, machst Du ca. 20ct (netto) Gewinn
Dein Gewinn vor Steuern ist also ca. 8ct. Je nach Steuersatz bleiben Dir dann 8ct oder weniger/KWh.
Das heißt, Du hast privat max. 8ct mehr auf dem Konto.
Also kostet Dich die KWh nicht z.B. 25ct (Brutto), sondern nur noch 17ct. Jawohl , so viel !!!
Und je mehr STeuern Du zahlen muss, desto höher ist Dein Verlust, desto teurer wird die KWh aus der PV-Anlage.
Und wenn Dein Strompreis nicht 25ct , sondern 30ct/KWh ist, kommen nochmals 1-2 ct/KWh dazu.

Pi * Daumen kann man sagen , dass die KWh aus der PV-Anlage 20ct kostet und nicht 8 oder 12ct !!! - Leider!

Ich habe alles Mögliche (Autarkie, Batterien) durchgerechnet und es wird nicht günstiger.

Trotzdem macht die PV-Anlage Sinn. Man tut was für die Umwelt und hat nach 20 Jahren noch ein paar Tausend Euros verdient und dann ist die Anlage ja noch nicht kaputt.
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