Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 21:26

Also hier dann einmal der kleine Test. Erstes Bild, Licht und TV plus Grundstrom, also Fritzbox, Netzteile usw.
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Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 21:27

Zweites Bild, andere Phase in der Küche. Der Wasserkocher kommt hinzu.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 21:29

Drittes Bild, Wasserkocher plus Doppeltoaster auf gleicher Phase in der Küche.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 21:31

Viertes Bild, nur der Wasserkocher. Das auf einer Phase nur 1000 Watt geliefert werden, kann ich irgendwie nicht erkennen.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Do 27. Jul 2017, 23:22

Du hast das Prinzip nicht verstanden. Im Netzparallelbetrieb arbeitet das System phasensaldierend. D.h. es wird immer nur die Summe der drei Phasen verglichen und aus geregelt. Nie die einzelne Phase. Deine Bilder zeigen auch nur die Summe aller drei Phasen. Wie viel auf jeder Phase geliefert oder bezogen wird geht daraus nicht hervor. Daher ist ein dreiphasigen Batterie-WR genauso gut oder schlecht wie ein einphasiger. Nur im Notstrombetrieb hat der einphasiger WR Vorteile gegenüber dem dreiphasigen. Im Notstrombetrieb werden aller drei Phasen vom Netz getrennt und parallel geschaltet. Dann können auch Verbraucher wie z.B. der Wasserkocher mit 1,5 bzw. 2 kW vom einphasigen WR versorgt werden, da dieser bis zu 3 kW Dauerleistung zur Verfügung stellen kann. Ein dreiphasiger WR mit 3 kW stellt nur 1000W pro Phase im Notstrombetrieb zur Verfügung und schaltet beim Einschalten des Wasserkochers wg. Überlastung der Phase ab.

Diese Problematik wird von e3dc und alle anderen Herstellern mit einem 3phasigen Batterie-WR verschwiegen. Der Notstrombetrieb ist bei diesen Systemen nmM eine Vera..ung. Ich rüste gerade wieder bei einem Kunden den Notstrombetrieb mit einem einphasigen Batterie-WR nach. Zur Erinnerung: alle Haushaltsgeräte sind nur einphasig. Der dreiphasige Batterie-WR ist daher unnütz.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 23:27

Hm, nur wird ja jetzt auch fast kein zusätzlicher Strom aus dem Netz gezogen, wenn ich unter den 3000 Watt bleibe. Und bei der Netztrennung soll sich das dann ändern? Ok, ich werde es dann bei Gelegenheit noch einmal im Notstrombetrieb testen.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Do 27. Jul 2017, 23:34

Schalte aber bitte beim dem Test alle sensiblen Geräte wie PCs vorher aus damit die keinen Schaden nehmen können und nehme einen Heizlüfter der garantiert 2 kW zieht.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon bm3 » Do 27. Jul 2017, 23:45

Nochmal hier zum Prinzip, der Vorteil ist, dass die Stromzähler der Netzbetreiber im Allgemeinen alle drei Phasen miteinander saldieren und nur die Summe ausweisen. Wenn man aber einen 3-phasigen Wechselrichter mit je 1000VA oder auch Watt pro Phase hat, ist bei jeder Phase und 1000Watt Verbrauch im Haus auch schon Schluss mit lustig und der direkten Eigennutzung des selbst erzeugten Stromes. Alles was Geräte dann mehr als 1000 Watt auf einer Phase ziehen muss bereits physikalisch unterstützend aus dem Netz kommen. Im Ausgleich dafür mag der Wechselrichter nun auf den anderen beiden Phasen zwar mehr ins Netz einspeisen, da im Haus gerade auf diesen beiden Phasen kaum etwas verbraucht wird, aber physikalisch ist jede Phase für sich zu sehen. der Zähler des Netzbetreibers saldiert selbsredend und zeigt dann an dass in Summe mehr eingespeist wird als verbraucht, aber eben nicht auf die einzelne Phase bezogen, da sieht es dann ziemlich durchmischt aus.
Sowas hat man allerdings bei einer einphasigen Einspeisung und Hausversorgung nicht, da entspricht die Anzeige von Verbrauch/Einspeisung/PV-Erzeugung auch exakt der physikalischen Realität wie sie sich im Netz wiederfindet.Dessen sollte man sich so jedenfalls einfach nur bewusst sein.

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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon kub0815 » Fr 28. Jul 2017, 06:57

ecopowerprofi hat geschrieben:
Diese Problematik wird von e3dc und alle anderen Herstellern mit einem 3phasigen Batterie-WR verschwiegen. Der Notstrombetrieb ist bei diesen Systemen nmM eine Vera..ung. Ich rüste gerade wieder bei einem Kunden den Notstrombetrieb mit einem einphasigen Batterie-WR nach. Zur Erinnerung: alle Haushaltsgeräte sind nur einphasig. Der dreiphasige Batterie-WR ist daher unnütz.


Wie machst du das mit dem Umbau an drehstrmgeräten? Werden die dann mit einem Schütz bei notbetrieb vor dem einschalten geschützt?
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 28. Jul 2017, 08:40

Beim Notbetrieb muss das Netz abgetrennt werden. Die Trennung bei ev. vorhandene Drehstromverbrauchern wird an der Stelle gemacht wo diese Verbraucher dann außen vor bleiben. Diese Verbraucher sind dann auch meistens leistungsmäßig so groß, sodass diese von einem Batterie-WR mit vielleicht nur 3 kW bzw. kVA eh nicht versorgt werden können. Letztens in einem Haus mit 8 WE eine Notstromversorgung installiert da hatte der Aufzug nur einen Anschluss von 230V / 16A. Selbst der kleinste Batterie-WR mit 3 kW von SMA liefern in der Spitze 11 kW. Das war mehr als ausreichend für den Aufzug. Im normalen Haushalt gibt es so gut wie keine Drehstromverbraucher. Selbst der E-Herd funktioniert auf eine Phase. Man muss ja auch im Notstrombetrieb nicht gleichzeitig den Kuchen Backen, ein 4-Gänge Menü kochen, die Waschmaschine anschmeißen und sich ein Kaffee kochen.
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