Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 6. Sep 2017, 08:13

Zu den schwarzen Modulen. Unsere sind auf der Rückseite weiß, weil das einen geringfügig höheren Wirkungsgrad hat.
Das sieht man auch nicht, trotz doppelter "Verlattung".
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Sep 2017, 09:59

aus größerer entfernung geht es, aber für die 5Wp mehr oder weniger würde ich keinen Kompromiss bei der Optik eingehen.
Wennman so eine aufwändigere Dahcform wählt, scheint es ja nicht nur um ökonomie zu gehen.

@Solarmobil Verein ja, kommt auf den VNB an. Könnte allerdings Avacon sein, mit dnene ich nicht gerade gute Erfahrungen gemahct habe bzw. mein bruder.

Tho hat geschrieben:
Mono und Poly ist ne Glaubensfrage. :lol:


Gibt halt leider wenige stylische Poly. Meine Trina 240 Wp Poly all black waren eine Sonderserie. Sieht trotz blauen zellen sehr gut aus.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon berndine1 » Mi 6. Sep 2017, 10:28

Wenn die Anlage nicht als Liebhaberei anerkannt ist aber ich KUR mache, muss ich doch auch nur 1x jährlich abrechnen oder?

Mein Dach wird 15° (ziemlich gut) Südausrichtung als Pultdach. Ich bekomme voraussichtlich 52 - 60 Module darauf als Indach Lösung.

Axsun AX M-54 3.2 premium sol
Monokristallin, Nennleistung 250Wp

Demnach ca. 13 kWp + kleines Dach mit ca. 3 kWp

Der neue Leaf wird eventuell sehr interessant, da er wohl auch als Hausspeicher Bidirektional dienen kann.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Sep 2017, 10:51

berndine1 hat geschrieben:
Wenn die Anlage nicht als Liebhaberei anerkannt ist aber ich KUR mache, muss ich doch auch nur 1x jährlich abrechnen oder? .

Das mit der Liebhaberei verstehe ich nicht. Liebhaberei heißt doch, dass man es gerae nicht steuerlich geltend machen kann!?
15°Südausrichtung als Pultdach. Ich bekomme voraussichtlich 52 - 60 Module darauf als Indach Lösung.

52 Module sind bei den 54 zellern Optimal. 2 Strings a 26 Module.

Axsun AX M-54 3.2 premium sol Monokristallin, Nennleistung 250Wp Demnach ca. 13 kWp + kleines Dach mit ca. 3 kWp

Stylische Module. 13+3 kWp würe ich nur mit DC-Seitigem Speicher machen. EEG-Umlage auf Eigenverbrauch wäre für mich ein NoGo.
man könnte halt auch zwei anlagen a 8 kwp draus machen 8-) Oder 40 Module anmelden und en Rest als Insel betreiben.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Tho » Mi 6. Sep 2017, 11:12

Liebhaberei heißt keine Gewinnerzielungsabsicht, also kein Gewerbe.
Dann gibts noch die Kleinunternehmerregelung, wenn man zwar eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgt aber keine Vorsteuer zieht.
Oder eben das ganz normale Gewerbe mit Vorsteuerabzug.
Zwischen den beiden letzten kann man nach x Jahren wechseln. Ins erste Fällt man eigentlich nur wenn man ein Scheingewerbe zum Vorsteuerwiederholen betreibt.
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon berndine1 » Mi 6. Sep 2017, 11:18

man könnte halt auch zwei anlagen a 8 kwp draus machen 8-) Oder 40 Module anmelden und en Rest als Insel betreiben.[/quote]

Das wird wohl am Ende die Lösung sein. EEG Umlage auf Eigenverbrauch geht gar nicht! Also entweder 2x8 kWp. Die Sache mit der Insel musst du mir noch erklären. Benötige ich da nciht 2 getrennte Stromkreise? Das wäre natürlich auch noch interessant. Kühlschrank, Ofen usw. an die Batterie.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon berndine1 » Mi 6. Sep 2017, 11:20

berndine1 hat geschrieben:
man könnte halt auch zwei anlagen a 8 kwp draus machen 8-) Oder 40 Module anmelden und en Rest als Insel betreiben.


Das wird wohl am Ende die Lösung sein. EEG Umlage auf Eigenverbrauch geht gar nicht! Also entweder 2x8 kWp. Die Sache mit der Insel musst du mir noch erklären. Benötige ich da nciht 2 getrennte Stromkreise? Das wäre natürlich auch noch interessant. Kühlschrank, Ofen usw. an die Batterie.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Sep 2017, 11:39

Solarmobil Verein hat geschrieben:
Wie wahrscheinlich ist es denn, daß du (Karlsson) über 10MWh Eigenverbrauch kommst?
Einfach mal mit dem EVU reden.

Eigenverbrauch vom PV-Strom? So viel erzeugt die Anlage ja gar nicht bei ca 7 - 8.5kW Peak.
Das Haus ist ein KfW55 mit Lüftungsanlage und Sole-WP. Ich glaube nicht, dass wir auf einen so hohen Verbrauch kommen. Allerdings werden unsere Autos langristig beide elektrisch fahren und dann werden wir das vielleicht schon erreichen.

Die Sunpower Module hat auch Viebrock (nein, mit denen bauen wir nicht), die wollte da 2.700€/kW Peak für die Erweiterung der im Standard vorgesehenen 2kW Peak Anlage haben :shock:

eDEVIL hat geschrieben:
70% macht aufs jahr gerechnet <5% aus

Auch bei voller Südausrichtung und 45° Dachneigung? Ich dachte das wäre dann mehr.
Wenn der Mehraufwand nicht groß ist, würde ich das schon gern mitnehmen. Selbst unser jetziger 22kWh Zoe ist damit ja schon ein passender Verbraucher (hatte oft gelesen, dass zB die Waschmaschine nicht hilft, das zu nutzen, weil der die zu kurz heizt).

eDEVIL hat geschrieben:
Wie ist Du denn auf so ein haus gekommen? Hoffe das die Dachziegel dann wenigstens recht dunkel sind.

Na das ist halt unsere Vorstellung von einem schönen Haus :)

Dach und Fenster werden wie bei diesem Haus aussehen. Möglicherweise wird es auch genau der Stein. Ist hier ein anderes Modell, unser Giebel ist kleiner, das Haus insgesamt aber größer.

Muster.jpg


Optisch würden sich die schwarzen da ja ganz gut machen.

eDEVIL hat geschrieben:
52 Module sind bei den 54 zellern Optimal. 2 Strings a 26 Module.

Hier würden wie gesagt ca 24-30 Module rauf passen. 30 wären es wenn ich unten noch eine Reihe unter kriege, das wird mit den Abständen oben zum Schornstein und unten zur Dachrinne aber knapp. Und sonst nur die beiden Module bei Schornstein weglassen möchte ich nicht, es soll symmetrisch werden.
Wegen der 7kW Grente könnte es dann bei der 24 Zellen Variante anscheinend ja evtl Sinn machen, nicht die höchste Leistung bei den Modulen zu nehmen, um unter 7kW zu bleiben?
Sind die 7kW auf die Anlage bezogen, oder komme ich mit späteren Erweiterungen dann eh drüber?
Habe ich damit dann aber nicht so auch gleich so eine schicke Visualisierung? :)

Solarmobil Verein hat geschrieben:
- Ich bin Angestellter und sonst kein Unternehmer.
- Daher habe ich sofort die KUR gewählt.
- Die PV-Anlage inkl. Speicher (geht nur, wenn er gleichzeitig als eine Gesamtanlage installiert wird) wurde als sog. "Liebhaberei" anerkannt, weil ich mit der Einspeisevergütung den Invest nicht herausbekomme.
...

Klingt nach meinem Beispiel. Also Angestellter und unter 17,5k€ Erträge im Jahr. Zur KUR habe ich bislang gelesen, dass das in diesem Fall wohl sinnvoller sein soll (hab ich jetzt einfach mal so hingenommen). Das heißt bei allem, was mit der PV zu tun hat, kann ich die Nettopreise für mich annehmen, muss es wahrscheinlich nur beim Kauf bis zur nächsten Steuererklärung einmal vorstrecken.
Ich hatte allerdings schon vermutet, dass sich die Anlage rechnet. Allerdings erst nach >10 ....15 Jahren. Das ist dann trotzdem noch Liebhaberei?

Solarmobil Verein hat geschrieben:
100% Eigenfinanzierung (kein Kredit oder so).

Jein. Ich hab das Geld zwar als Eigenkapital, hab aber natürlich auf dem Haus noch Schulden und könnte die auch einfach abtragen. Sind allerdings <2% Zinsen :)

Solarmobil Verein hat geschrieben:
2. Welche Kosten habe ich insgesamt nach 20 Jahren, wenn ich die PV-Anlage habe?
=> Invest + Kosten Reststrombezug an EVU - Einspeisevergütung - Steuererstattung wegen Abschreibung.

Geht da nicht noch weiteres ab? Ich dachte da werden noch Steuern auf den eingespeisten Strom fällig.

eDEVIL hat geschrieben:
10mm abstand ist etwas wneig. Gine nur mit einlgesystem, was sehr stylisch ist, aber auch wieder extra kostet.

Ok, gucke ich mir mal an. Ich musste halt beim CAD Modell halt nur irgendwas annehmen.

eDEVIL hat geschrieben:
Ist ein Carport o.ä. geplant, wo noch Module drauf passen?

Ja, ca 9x6 Meter, westlich vom Haus mit ca 4m Abstand.
Könnte man natürlich auch drüber nachdenken. Ich wollte eigentlich erstmal ans Haus und ggf später noch auf dem Carport erweitern, falls meine Frau nicht vorher das Dach begrünt hat bevor wieder Geld für Gedanken an sowas da ist.

eDEVIL hat geschrieben:
Entweder einen string mit 22 von den 295ern z.B. an FRONIUS Symo Hybrid 5.0-3-S oder ohne Speicheroption den FRONIUS Symo 6.0-3-M oder wenn der Preis das wichtigste ist eher ein StecaGrid 5503

Von einem Speicher wollte ich zunächst Abstand nehmen. Der wird auf jeden Fall nachgerüstet, aber erst wenn der Speicher für sich eine positive Rendite hat oder sich zumindest selbst trägt. Ich denke zur Zeit ist es für mich sinnvoller, dieses Geld in die PV zu stecken und noch eine etwas höhere Einspeisevergütung mitzunehmen, bevor es gar nix mehr gibt :?
Später wird das mit 2 E-Autos und größerem Speicher auch vielleicht noch mehr bringen.

eDEVIL hat geschrieben:
Zur besseren ausnutzung der Dachflächen könntest Du auch mal mit 48 zellern rechnen. Die sind nicht ganz so hoch. Das passen dann wahrscheinlich vier reihen z.B. scöne Aleo S75
https://www.photovoltaikforum.com/datab ... y&id=97436

Danke, schaue ich mir mal an.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon berndine1 » Mi 6. Sep 2017, 11:59

Du musst natürlich Einkommenssteuer bezahlen auf den Gewinn. Bei Liebhaberei hast du ja keinen Gewinn. Demnach auch keine Est. Dafür kann rückwirkend die MwSt. zurückgefordert werden. Zumindest habe ich das so gelesen. Demnach NICHT mit Netto-Preisen rechnen.

Kennt sich jmd. mit Statik aus? Ich möchte den Dachstuhl (Kaltdach) gerne perfekt für die PV-Module auslegen. 1,5 m² wiegen ca 16 kg. Da ist ein normales Ziegeldach deutlich schwerer.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Sep 2017, 12:27

Karlsson hat geschrieben:
Von einem Speicher wollte ich zunächst Abstand nehmen. Der wird auf jeden Fall nachgerüstet, aber erst wenn der Speicher für sich eine positive Rendite hat oder sich zumindest selbst trägt.

Der Fronius wäre ja nur ein Speicherfähiger Wechselrichter. ist halt gut, wenn mand as gleich mit einplant, da man ja sonst wieder einen Speicher it WR nehmen muss, der aus DC AC macht.

Auch bei voller Südausrichtung und 45° Dachneigung? Ich dachte das wäre dann mehr.
Wenn der Mehraufwand nicht groß ist, würde ich das schon gern mitnehmen.

je, bei Ost-West-Dach verliert man übers jahr überhaupt nichts.
Du könntest natülrich auch einen gröeßren WR nehmen und das s.g. "70% weich amchen d.h. durch messung vor dem VNB-Zähler wird nie mehr als 70% eingespeist d.h. ggf. abregelung falls kein verbrauch im haus passiert.

22 Modul weil bei den heckert 60 zellern bei 1000V max. Stringspannung mehr nicht gehen. 24 wäre ineffizient, weil es dann2x12 verschaltet werden müsste. 30=2x15 ist auch nicht os gut. Vor allem wenn man auch noch Verschattungen hat.

Nimmt doch 2x295 fürs hauptdach d.h. 6,49 Kwp und später eine Westanlage auf dem Carport dazu. Würde die Dahcneigung aber bei min 20° einplanen, damit Schnee abrutschen kann. Ich habe zwei ausrichtungen und dahcneigungen 25° und 12° und da merkt man schon einen deutlichen unterschied.
Auf 9x6m bekommt man ganz locker weitere 6,49 kWp unter. Am besten die gleichen Module. Dann hat man im falle eines defektes austauschmodule. Auf dem Flachen dach kann man da auch gg. andere nehmen, wenn es keine passenden mehr geben sollte.
Min 1 Jahr warten sonst zählt es als eine Anlage.
Wie weit sind im Süden und west die Nachbarhäuser weg?

Welchesrichter kann man auch gleich ein gröe0ßres Modell nhemen statt dem 6er dann eben einen 10er FRONIUS Symo 10.0-3-M der dann auch für die Gesamanlage groß genug ist.
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