Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Di 25. Jul 2017, 13:38

Ich sehe es immer noch völlig anders. Unser Hauskraftwerk von e3dc macht genau das, was es soll und das perfekt. Auf die Kiste gibt es 10 Jahr Vollgarantie, heißt, 10 stressfrei Jahre. Es sind aber auch 10 Jahre, in denen ich diesen wunderbaren Puffer von 13,8 KWh nutzen kann, um den Sonnenstrom vom Dach zu glätten. In diesem Jahr kamen bis jetzt 4500 KWh vom Dach und dank des Speichers konnte der größte Teil davon selber genutzt werden. Ohne Speicher geht das natürlich nicht und man muss seinen Strom billig verramschen. Eine Solaranlage ohne Speicher ist nur halb gedacht, da bin ich mir sehr sicher. Für die Berechnung des Stroms setze ich allerdings auch fiktiv 28 Cent pro Kilowatt an, denn die Kosten hätte ich ja auch ohne Anlage. Und warum e3dc? Ganz einfach, die Garantieleistung ist super, das System ist dreiphasig, inclusive Notstromfunktion, wenn das Netz weg sein sollte und es ist völlig stressfrei, jedenfalls bis jetzt. :)
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Karlsson » Mi 26. Jul 2017, 19:05

Was kostet das Gerät und wie viel mehr Eigennutzung kriegt man dadurch hin?
Bisher sahen die Rechnungen eigentlich alle negativ aus.
Ich will da nicht unbedingt mit reich werden, aber es wäre das unterste Minium, dass der Speicher sich selbst trägt.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 09:18

Eine erschöpfende Aussage kann ich erst dann geben, wenn die Investition wieder eingespielt ist. Alles andere ist nur eine Prognose. Aber das hier sind die aktuellen Werte. Der Akku hat uns wieder wunderbar über den Abend und durch die Nacht gebracht. Draußen ist es noch sehr trübe und wolkig, er wird aber gerade wieder gefüllt, also Strom, den ich nicht günstig abgeben muss, sondern später nutzen kann. Zur Zeit wird deutlich mehr Strom produziert, als wir brauchen. So gehen oft täglich über 50 KWh ins Netz. Das soll sich dann aber bald mit dem E Auto ändern, was zu weiteren Kostenersparungen führt. Ich berechne den von uns verbrauchten Strom mit 28 Cent und der monatlich anfallende Betrag kommt dann auf das extra angelegte Solarkonto, auf das auch der Betrag fließt, den der Versorger für meine Lieferungen zahlt. Was das Ausfallrisiko betrifft, so ist die Anlage durch die Hersteller von Hauskraftwerk und Modulen abgedeckt, beim Hauskraftwerk von e3dc mit einer Vollgarantie, auch auf die Akkus. Der Solarteur hatte mit e3dc noch nie Stress und ich hoffe, es bleibt auch so. Nur, wie schon geschrieben, was am Ende bleibt, bzw. wann sich die Anlage bezahlt gemacht hat, weiß ich erst dann, wenn es so weit ist. Seit Januar hat sie aber 4554 KW Strom vom Dach geholt, sind 1275 Euro. Das stimmt natürlich nicht wirklich, denn vom Versorger bekomme ich ja nur 12 Cent für den Kilowatt. Deshalb lohnt eben auch ein Akku und ein zweiter Akku auf Rädern in der Garage, denn der Strom aus dem Akku verdrängt den Fremdstrom vom Versorger und der ins Auto gefüllte Strom wird dann sogar noch vergoldet, wenn man ihn mit den Kosten von Treibstoff gleichsetzt. Am Ende kommt es eben immer darauf an, was hinten heraus kommt. :) Es gibt auch noch Verluste, denn nicht der ganze Strom vom Dach kommt aus der Steckdose. Man merkt es auch denn das Hauskraftwerk produziert auch Abwärme. Ist das aber in einem Haus wirklich ein Verlust? Im Sommer schon, aber im Winter? Wenn im nächsten Jahr feste Zahlen vorliegen, jetzt noch mit der Erweiterung der Solarfläche, dann werde ich einmal versuchen, Kosten, Gewinn und Verlusten einzufangen. Aber meine ersten Erfahrungen zeigen mir sehr deutlich, dass es mehr als gut klappt. :) Ich kann nur jedem raten, der sich mir einer eigenen Solaranlage beschäftigt, guckt Euch e3dc an. Es ist Wechselrichter, Steuerung, Ladegerät, Akku, Software zur Überwachung, Notstromfähigkeit auf 3 Phasen, alles in einer Kiste und das mit 10 Jahren Garantie. Die aktuellen Preise kenne ich nicht, zumal es je nach Speichergröße von bis Preise gibt. Und jetzt gibt es ja auch den Quattroporte, ein Gerät, das man dann je nach Bedarf weiter aufrüsten kann. Würde ich heute kaufen, wäre das wohl meine Wahl. Aber mein S 10 ist auch klasse. Er hat nur zwei Nachteile. Die maximale Entladung aus den Akkus ist auf 3000 Watt begrenzt, heißt, selbst wenn er mit 13,8 KWh gefüllt ist, muss man Fremdstrom kaufen, wenn Staubsauger, Wasserkocher und Herd an sind. Außerdem lässt sich der Akku noch nicht erweitern. Aber demnächst soll da was kommen. 20 KWh in den Dunkelmonaten fände ich da schon ganz gut. :)
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Do 27. Jul 2017, 12:06

Jan hat geschrieben:
Notstromfähigkeit auf 3 Phasen

Alle Geräte im Haushalt können 1-phasig betrieben werden. Sogar der der E-Herd.

Jan hat geschrieben:
Die maximale Entladung aus den Akkus ist auf 3000 Watt begrenzt, heißt, selbst wenn er mit 13,8 KWh gefüllt ist, muss man Fremdstrom kaufen, wenn Staubsauger, Wasserkocher und Herd an sind.

Die 3000 W verteilen sich auf 3 Phasen. Somit 1000 W pro Phase. Ein Staubsauger verbraucht schon bis 1500 W. Eine Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler bis 2000 W. Alles was über 1000 W je Phase ist führt im Notstrombetrieb zum Abschalten. Das ist der Nachteil einer 3-phasigen Notstromversorgung im Haushalt. Der von uns verwendete SMA-Batterie-WR liefert im Notstrombetrieb 1-phasig in der Spitze 11 kW bei 3000 W Nennleistung. Daher wird bei unseren Anlagen im Notstrombetrieb auf 1-phasig umgeschaltet.

Jan hat geschrieben:
20 KWh in den Dunkelmonaten fände ich da schon ganz gut

Die Batteriekapazität sollte immer dem Tagesbedarf entsprechen. Kapazitäten kleiner 10 kW sind daher raus geschmissenes Geld.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon SL4E » Do 27. Jul 2017, 12:13

+1 Sag ich auch immer. Batteriekapazität mindestens PV x 2 und mindestens 1x Tagesverbrauch. Entsprechend muss dann die Anlagengröße angepasst werden. Ich bin sogar bei 2x Tagesverbrauch inkl EV Laden.
BTW können die SunnyIsland von SMA auch 3 phasig, als Master-Slave Verbund. Jedoch wird das ganze recht kostspielig. Als Notstromlösung reicht 1-phasig, beim e-Herd muss man aber auf die Verkabelung achten, sonst ist der N mal schnell überlastet.

Bei mir fallen meinen Brunnenpumpe, Kreissäge und Holzspalter aus im Notstrombetrieb, weil die Drehstrom brauchen. Aber ich glaub damit kann ich leben sollte es mal einen Stromausfall geben.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 12:24

Die 3000 Watt aus dem Akku werden beim Hauskraftwerk von e3dc auf drei Phasen verteilt? Bist Du da sicher? Ich werde heute Abend, wenn die Sonne gerade wo anders ist, mal nachsehen, ob das stimmt.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Karlsson » Do 27. Jul 2017, 13:33

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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Do 27. Jul 2017, 14:18

Jan hat geschrieben:
Die 3000 Watt aus dem Akku werden beim Hauskraftwerk von e3dc auf drei Phasen verteilt? Bist Du da sicher?

Ja, denn ich schrieb:
ecopowerprofi hat geschrieben:
Alles was über 1000 W je Phase ist führt im Notstrombetrieb zum Abschalten.

Im Normalbetrieb wird nur mit der Summe über die drei Phasen gearbeitet. Im Notstrombetrieb geht das wg dem fehlenden Netz nicht. Da muss jede Phase einzeln betrachtet werden.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon Jan » Do 27. Jul 2017, 14:31

Ja, ok, ich habe zum Glück noch nie den Notstrom gebraucht. Was mich allerdings nervt, wenn man am Abend mehr als 3000 Watt benötigt und auch mehr Saft im Akku ist, kann man ihn nicht nutzen. Auf der anderen Seite dient es natürlich der Akku Schonung. Im Quattroporte ist diese Begrenzung dann allerdings auch Geschichte.

https://www.e3dc.com/fileadmin/mediacen ... oporte.pdf
Zuletzt geändert von Jan am Do 27. Jul 2017, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zu Photovoltaik im eigenen Haus

Beitragvon ecopowerprofi » Do 27. Jul 2017, 16:12

3 kW sind für einen 13,8 kWh Akku nur Peanuts. Die Begrenzung liegt nur beim WR. Der kann max. 3 kW.
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