Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Beitragvon Gerhard, OA » So 14. Okt 2018, 22:48

Der Zähler misst Netzbezug + Eigenverbrauch. Ob der Eigenverbrauch in der Batterie zwischengespeichert wurde, interessiert den Zähler nicht. D.h., alle Umwandlungsverluste (Batterie rein, Batterie raus) gehen von der Freimenge ab. Macht sich z.B. so bemerkbar, dass in der Nacht, wenn die Wärmepumpe läuft (tagsüber ist es so warm dass sie abschaltet), auf dem Zähler kaum was zu sehen ist. Aber wenn dann die Photovoltaik anspringt und erst mal die Batterie lädt, dann geht auch der Zähler hoch. Siehe pdf, nach meinem Verständnis geht das daraus auch hervor. Die Batterie speist eine winzige Menge zurück (sonnenMeter Consumption 2.8.0), das wird von der Einspeisung abgezogen. Waren 1,25 kWh in ca. 6 Wochen.

Vielleicht solltest du auf die neuen Zähler und die 0,25 Cent/kWh verzichten ... (je nachdem worauf es dir ankommt)

Eine Abrechnung habe ich natürlich noch keine, abgebucht wurde auch noch nicht. Ich habe aber die letzte Zeit die Zählerstände mitgeschrieben, werde das gelegentlich auswerten.
Dateianhänge
Auslesen der sonnenFlat-Zähler.pdf
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Beitragvon Gerhard, OA » Mo 15. Okt 2018, 07:55

RudiRatlos hat geschrieben:
Bisher hat nur die Avacon den alten Einrichtungs-Zähler gegen einen neuen Zweirichtungs-Zähler getauscht, aber es wurden noch keine weiteren Zähler von Sonnen eingebaut. Auf meine Nachfrage, wann das denn endlich passieren würde, sagte man mir, dass das nicht überall gehe, sondern wohl nur im Netz von Tennet.


Verstehe ich nach wie vor nicht. Was hat der Übertragungsnetzbetreiber mit deinen Zählern zu tun? Auf der Karte sind in allen Regionen (Übertragungsnetzen) Installationen, besonders dicht im Südwesten bei TransnetBW, aber auch bei den anderen beiden. Die müssen ja zumindest die Zähler installiert haben, ob mit oder ohne Viertelcent-Geschichte. Frag doch mal einen von denen.

Die Einschränkung auf Tennet stand mal für Redispatch auf der sonnen-Seite. Hab ich gerade nicht gefunden, aber es gibt einige Presseerklärungen dazu z.B. https://sonnen.de/presse/europaweit-ers ... nd-sonnen/

Nachdem das ein Pilotprojekt bis zum 2. Quartal 2018 sein sollte, gibt es das im Moment möglicherweise auch nicht. Sonnen wird schon posaunen und trompeten, wenn's richtig losgeht.
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Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Beitragvon Gerhard, OA » Mo 15. Okt 2018, 22:02

RudiRatlos hat geschrieben:
Hat eigentlich schon jemand Erfahrung mit der Umsatzsteuer (bzw. -Voranmeldung) und der FlatRate?
Wenn ich unter 6750 kWh/a bleibe, kostet mich der Strom ja 0 €/kWh. Kann ich die unentgeltliche Wertabgabe dann auch mit 0 €/kWh angeben (= Kosten beim Stromanbieters)?
Oder muss ich die Community-Gebühr von 19,99 €/Monat mit berücksichtigen? Das macht bei ca. 8000 kWh/a ja auch nur 3 ct/kWh aus.


Sonnen hat mittlerweile Beiträge zum Thema

https://sonnen.de/haeufig-gestellte-fra ... onnenflat/
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Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Beitragvon Wurm15 » Do 6. Dez 2018, 16:43

Habe seit einigen Monaten meine Solaranlage und Sonnen-Batterie ( 6 kWh ) in Betrieb.

In meinen monatlichen Bilanzen faellt auf, dass ich von der in die Batterie geladenen Leistung
nur 75-80 % bei der Entladung zurück erhalten kann. Die Verluste liegen über meinen Erwartungen.

Nach Auskunft von Sonnen sei dies normal. Wer hat eigene Erfahrung damit?
Wie sehen die aus?
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Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Beitragvon RudiRatlos » Fr 7. Dez 2018, 15:37

Ich habe meine Anlage (10 kWp mit 10 kWh Sonnen-Batterie) seit März dieses Jahres in Betrieb. Aus den Download-Daten der (nicht geeichten) internen Zähler ergibt sich bei mir für die 9 Monate von März bis November Folgendes:

Produktion: 7900 kWh; davon wurden 5154 kWh eingespeist, 1613 kWh zum Laden der Batterie verwendet und die verbleibenden 1133 kWh direkt verbraucht.
Verbrauch: Neben dem o.g. Direktverbrauch habe ich noch 1900 kWh aus dem Netz bezogen und 1328 kWh aus der Batterie wieder entnommen.

Danach ergibt sich (ähnlich wie bei Wurm15), dass ich auch nur ca. 82% des hineingesteckten Stroms auch später wieder nutzen konnte.

Ich habe übrigens vor kurzem gesehen, daß meine Batterie zu fast 100% aufgeladen wurde, als es schon stockdunkel war (also keine PV möglich) - also durch Netzbezug. Solange ich im Flat-Bereich bleibe ist mir das ja eigentlich egal, aber wenn ich darüber liegen sollte, würde es mich schon stören, dass die Batterie durch Netzbezug aufgeladen wird und ich die Ladeverluste zahlen soll.

Aus den Prospekten habe ich entnommen, dass Sonnen (wie mein vorheriger Stromversorger auch) mit mir die Versorgung meiner Verbrauchsstellen im Haus abrechnet. Bei meinem vorherigen Stromversorger erfolgte dies über den einen Stromzähler und bei Sonnen über deren Zählerkonzept (bis 6750 kWh durch die Flatrate, darüber hinaus zu dem vereinbarten Tarif). Da die Batterie definitiv nicht zu meinen Verbrauchern gehört, erwarte ich also schon von Sonnen, dass nur die aus der Batterie entnommene Strommenge gegen die Flatrate gerechnet wird und nicht die in die Batterie eingespeiste Menge. Mal sehen, was die erste Abrechnung ergibt.
Ioniq Premium Marina Blue.
9,9 kWp mit 10 kWh Sonnen-Batterie + -Community mit 6750 kWh Flat
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Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Beitragvon c2j2 » Fr 7. Dez 2018, 16:20

RudiRatlos hat geschrieben:
Ich habe übrigens vor kurzem gesehen, daß meine Batterie zu fast 100% aufgeladen wurde, als es schon stockdunkel war (also keine PV möglich) - also durch Netzbezug.

Hatte ich (keine Sonnenflat, nur 5kWp PV und 6kWh Batterie) noch nie gesehen. Vielleicht wirklich eine Puffer-Eigenschaft der Flat, macht ja auch Sinn, überflüssigen Strom irgendwo unterzubringen.
Seit 12. Oktober mit einem roten Leaf im Bodenseeraum unterwegs, tankt an der PV-Anlage mit 5kWp auf dem Hausdach (Fronius Symo, sonnen batterie, go-e Charger gesteuert über FHEM) oder Naturstrom...
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