Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon Alex1 » Fr 25. Dez 2015, 23:50

@Spark-Ed: Es laufen schon Projekte über stationäre Akkus im GW-Bereich. Mit eAuto-Akkus, die die 75% SOH erreicht haben oder über RedoxFlow.

Außerdem will Wattenfall riesige Heißwasserspeicher bauen, die überflüssigen Ökostrom puffern. Suboptimal natürlich, wenn hochwertigste Energie (Storm) in die Niedrigstwertige (Wärme) umgewandelt wird.

Besser wäre dann noch Wind- oder Solargas. 30% Abwärme, die kann man ja eh als Wärme nutzen, aber ein verlustfrei speicherbares Produkt.

Mit all diesen Speichern lässt sich die Netzsicherheit gut darstellen. Und das Industrieunternehmen ein paar Stunden mal ihre Großverbraucher abstellen, ist nichts Neues. Ist alles eine Preisfrage, Spitzenstrom ist sehr, sehr teuer.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon PeaG » Fr 25. Dez 2015, 23:52

bm3 hat geschrieben:
PeaG hat geschrieben:
...Außerdem habe ich auch noch niemanden im Wald angetroffen der AKTIV Bäume pflanzt, alles wird der Natur überlassen.


Du machst Witze oder ? Spreche mal mit irgend einem Förster und frage ihn mal wieviel Setzlinge er etwa in seinem Bezirk in diesem Jahr neu einsetzen lies. :lol:
Ich sage ja, da erfährt man recht Interessantes.

Wirst lachen ich hatte schon eine Audienz bei unserem "Bezirksförster".
Von Wiederaufforstung war keine Rede.
Eher das früher eine Fläche kahl gerodet wurde und man es heutzutage bei einzelnen Bäumen "zuschlägt" und die Natur bei der Wiederaufforstung mithilft.
Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache; mir kommt es genau andersrum vor: Es werden einzelne Bäume stehen gelassen.
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon bm3 » Fr 25. Dez 2015, 23:52

Alex1 hat geschrieben:
...Klar, die Nürnberger Waldgesetze hatten damals einen Anfang gemacht. Aber die reine volumenmäßige Nachhaltigkeit ist etwas Anderes als ein wirklich naturnaher Wald.

Was wir haben, sind reine Holzplantagen. Zwar nicht mehr Monokulturen wie noch vor gar nicht so langer Zeit, aber es geht nur um die Baumvielfalt wegen der Resistenz gegen Schädlinge und Klimakapriolen. Die sonstige Artenvielfalt ist wesentlich geringer als in einem richtigen Wald, also einem Ur- oder Bannwald.

Aber in Deutschland haben wir nicht einmal halb so viel Naturschutzgebiete wie Verkehrsflächen :roll:

PS: Der Raubbau aus Profitgier wird von wem bezahlt? Richtig, von uns, die wir Holzpellets kaufen. Die kommen genau aus diesem Raubbau, unsere Waldflächen reichen schon lange nicht mehr aus. Wir verursachen also den Raubbau!



Tut mir leid Alex, aber da kann ich dir leider nicht folgen,
die Wälder die wir heute haben bestehen meist so wie sie heute bestückt sind schon mehrere hundert Jahre lang,bestückt auch mit regionalen Baumarten, freilich sind es keine natürlich gewachsenen Wälder so wie vor ein paar tausend Jahren,spätestens die Römer haben als sie hier waren schon mächtig etwas abgeholzt, auch andere Volksstämme, aber da hast du auch etwas weltfremde Ansichten.
Wald hat auch noch eine wichtige oft unterschätzte Funktion nicht nur als Langzeit-CO2-Speicher sondern als Wasserspeicher und Filter und verhindert Bodenerosion.
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon Alex1 » Fr 25. Dez 2015, 23:53

bm3 hat geschrieben:
Spreche mal mit irgend einem Förster und frage ihn mal wieviel Setzlinge er etwa in seinem Bezirk in diesem Jahr neu einsetzen lies. :lol:
Ich sage ja, da erfährt man recht Interessantes.
Klar, aber das ist immer noch eine Holzplantage und meilenweit entfernt von einem echten naturnahen Wald.
Die Nachhaltigkeit ist nur aufs Volumen bezogen.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon spark-ed » Fr 25. Dez 2015, 23:55

Alex1 hat geschrieben:
PS: Der Raubbau aus Profitgier wird von wem bezahlt? Richtig, von uns, die wir Holzpellets kaufen. Die kommen genau aus diesem Raubbau, unsere Waldflächen reichen schon lange nicht mehr aus. Wir verursachen also den Raubbau!

100%ig widersprechen kann ich dir nicht.
Man muss sich aber im Klaren, sein, dass Holz als Energieträger die mit Abstand niedrigste Wertschöpfung darstellt. Auch wenn zeitweise sog. Kurzumtriebsplantagen (wo Weichhölzer als Energieholz angebaut werden) in der Diskussion waren. Der Waldbauer wird normalerweise das Bestreben haben möglichst viel werhaltiges Nutzholz zu produzieren.
Energieholz ist dabei nur ein unvermeidliches "Abfallprodukt".

Alex1 hat geschrieben:
Und das Industrieunternehmen ein paar Stunden mal ihre Großverbraucher abstellen, ist nichts Neues. Ist alles eine Preisfrage, Spitzenstrom ist sehr, sehr teuer.

Spitzenlastmanagement berücksichtigt leider nicht die Verfügbarkeit von Strom.
Was ich meine, ist ein flexibler Strompreis der zeitaktuell überhöht an den Börsenpreis, besser noch an anfallenden regen. Strom angepasst wird.
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon PeaG » Fr 25. Dez 2015, 23:58

Alex1 hat geschrieben:
Klar, aber das ist immer noch eine Holzplantage und meilenweit entfernt von einem echten naturnahen Wald.
Die Nachhaltigkeit ist nur aufs Volumen bezogen.

Genau so habe ich das in meinem "Vieraugengespräch" auch verstanden.
Hier werden Bäume gefällt, dort hinten können Sie nachwachsen.
(An Steigungen und Ecken, wo eh niemand ran kommt?!)
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon bm3 » Sa 26. Dez 2015, 00:00

Alex1 hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
Spreche mal mit irgend einem Förster und frage ihn mal wieviel Setzlinge er etwa in seinem Bezirk in diesem Jahr neu einsetzen lies. :lol:
Ich sage ja, da erfährt man recht Interessantes.
Klar, aber das ist immer noch eine Holzplantage und meilenweit entfernt von einem echten naturnahen Wald.
Die Nachhaltigkeit ist nur aufs Volumen bezogen.


Ich schreibe ja, hier liegst du meiner Meinung nach mit deinen Ansichten echt weltfremd daneben. Wenn es mal hier in der Gegend richtigen Naturwald gab dann hast du und ich ihn nicht mehr gesehen, nicht unser Großvater und auch nicht unser Ur-Ur-Großvater.
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon bm3 » Sa 26. Dez 2015, 00:03

PeaG hat geschrieben:
...
Genau so habe ich das in meinem "Vieraugengespräch" auch verstanden.
Hier werden Bäume gefällt, dort hinten können Sie nachwachsen.
(An Steigungen und Ecken, wo eh niemand ran kommt?!)



Ach, das ist einfach nur Quatsch was du hier schreibst, solltest doch vielleicht mehr im Wald sein. :lol:
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon PeaG » Sa 26. Dez 2015, 00:05

bm3 hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
Spreche mal mit irgend einem Förster und frage ihn mal wieviel Setzlinge er etwa in seinem Bezirk in diesem Jahr neu einsetzen lies. :lol:
Ich sage ja, da erfährt man recht Interessantes.
Klar, aber das ist immer noch eine Holzplantage und meilenweit entfernt von einem echten naturnahen Wald.
Die Nachhaltigkeit ist nur aufs Volumen bezogen.


Ich schreibe ja, hier liegst du meiner Meinung nach mit deinen Ansichten echt weltfremd daneben. Wenn es mal hier in der Gegend richtigen Naturwald gab dann hast du und ich ihn nicht mehr gesehen, nicht unser Großvater und auch nicht unser Ur-Ur-Großvater.

Ich wohne schon seit ca. 40 Jahren in Waldnähe.
Hab als Kind viel im Wald gespielt; früher kam ich an bekannten Stellen nicht mal rein, so dicht war er.
Heute kann ich dort durch den Wald blicken und sehe ggü. das Tageslicht.
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Re: Eigenverbrauch und Speicher - Eine Zukunft ohne EEG ?

Beitragvon bm3 » Sa 26. Dez 2015, 00:09

Da fallen mir noch ein paar andere Gründe ein warum das so wie von dir beschrieben ist, das führt hier aber zu weit.
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