Welches E-Bike?

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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon motoqtreiber » Fr 20. Nov 2015, 23:53

Karlsson hat geschrieben:
motoqtreiber hat geschrieben:
Egal, was du nimmst, nimm ein fahrrad mit Bosch Motor. Die haben Power, wo du sie brauchst: am Berg, im Gelände.

Da scheiden sich die Geister. Einige sagen auch er ist recht teuer im Betrieb (Service) und nicht gerade leise.


motoqtreiber hat geschrieben:
Oder warte 2 Jahre und nimm den brose Antrieb. Der könnt auch gut werden.

Soweit ich weiß, gibts den schon zu kaufen. Soll sehr leise sein.


Ich habe 3 Bosch Bikes verschiedener Marken, das erste bei Markteinführung . Was soll da teuer sein? Bisherige Wartungskosten: 0€
Bisherige Probleme: 0
Ja, der Motor ist hörbar. Warum sollte das stören?


Die ersten Brose Bikes haben 2 Probleme: Der Akku ist (bei Bulls zumindest) fest eingebaut und die Software ist noch nicht so feinfühlig wie Bosch.
Die angekündigte 2. Generation soll beide Probleme gelöst haben.
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Karlsson » Sa 21. Nov 2015, 19:26

motoqtreiber hat geschrieben:
Ich habe 3 Bosch Bikes verschiedener Marken, das erste bei Markteinführung . Was soll da teuer sein? Bisherige Wartungskosten: 0€

Ich meine es ging darum, dass man kaum was selbst machen kann und natürlich den systembedingt höheren Ketten- und Ritzelverschleiß gegenüber Nabenmotoren. Einige Vielfahrer schwören auf Nabenmotoren mit Direktläufer, da am robustesten und mit Sinuscontroller absolut leise.
Die echte Instanz dazu: http://www.pedelecforum.de/forum/index.php
Und das Wiki zum Bosch: http://www.pedelecforum.de/wiki/doku.php?id=e-motor:bosch

motoqtreiber hat geschrieben:
Ja, der Motor ist hörbar. Warum sollte das stören?

Ist die Frage ernst gemeint? :lol:


Zum Selbstbau - ich hab mir 2009 dieses Stevens S6 gekauft
100_0458.JPG


Und da rein einen Bafang BPM Heckmotor gebaut in Kombi mit 52V/12Ah Lifepo. Das fährt dann ca 38km/h, gemessene Stromaufnahme bis 900W.
100_1241.JPG


Für die Alltagstauglichkeit kamen Schutzbleche und Licht dran
IMG_1561.JPG
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Karlsson » Sa 21. Nov 2015, 19:28

Aber mit den dicken Schlappen sah das noch nicht so gut aus, Straßenbereifung war zweckmäßiger und LED Licht auch schicker

IMG_4087.JPG


Ist eigentlich kein Hexenwerk und hat Spass gemacht. Ich hab das damals selbst gebaut, weil das Angebot an fertigen Pedelecs noch dürftig war. Oder sie waren sehr teuer.
Heute sieht das durchaus besser aus.
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Hamburger Jung » Mi 10. Feb 2016, 00:29

Ich fahre ein Bulls e45.

Der Heckmotor ist super und die Kraftentfaltung toll. Ich fahre damit bei guten Wetter 27 Kilometer zum Dienst, Abends wieder zurück. Durch den großen Akku mit 21,6 ah ist das auch kein Problem.

Ich würde immer einen Heckmotor vorziehen, da dort der Kettenverschleiss deutlich geringer ist. Außerdem ist es leiser.
Leider ist das Bulls e45 mit 4299 Euro teuer, aber billig kauft man zwei Mal.

Lg
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon wp-qwertz » Mi 10. Feb 2016, 09:05

habe auch heckmotor und genieße es. allerdings ein bausatz aus Österreich. so konnte mein händler mir ein "normales" rad, das den anforderungen eines eBikes entspricht, umbauen.
werde kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon motoqtreiber » Di 23. Feb 2016, 22:22

Bin ein Bionix (KTM) gefahren:
Beim Antreten nix, dann kommt der Motor und dann schiebt er noch weiter, wenn du mit treten aufgehört hast.
Sehr unnatürlich. Wenn jemand sagt, Pedelec wäre nix, ist er vermutlich sowas gefahren.

Panasonic: 0 Power am Berg.


Vorteil Mittelmotor:
Der Motor profitiert von Wirkungsgrad der Schaltung
Fährt sich natürlicher.
Gewicht optimal verteilt
Gefederte Masse
Habe noch die ersten Ketten.
Ciao,
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Volker.Berlin » Di 23. Feb 2016, 22:48

Keine persönliche Empfehlung (da keine persönliche Erfahrung), aber Rimac baut auch ein e-Bike. Ist bestimmt ein richtig fetziges Teil! 8)
http://www.rimac-automobili.com/greyp-b ... p-bikes-43
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Re: AW: Welches E-Bike?

Beitragvon ganderpe » Sa 27. Feb 2016, 16:41

meine frau hat seit eineinhalb jahren ein rad mit bosch mittelmotor, ich habe seit 1 jahr eines (wheeler) mit bionx hinterrad motor. wir kaufen jetzt ein neues für meine frau. sie will auch eines mit bionx motor.
beim bosch motor sind die kunststoffzahnräder ein nogo, nach der garantiezeit fangen sie an zu harzen. den bionx motor hört man nicht. im hügeligen gelände ist die rekuperation, welche nur mit bionx funktioniert, von vorteil.
unsere meinung

@motoqtreiber
das ansprechverhalten beim bionx bezüglich unterstützungsintensität und zeit ist einstellbar
Zuletzt geändert von ganderpe am Sa 27. Feb 2016, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Lokverführer » Sa 27. Feb 2016, 17:47

Im wirklich hügeligen Gelände ist der BionX jedenfalls ein No-go weil er bei niedrigen Drehzahlen (niedrige Geschwindigkeit bergauf) überhitzt.

Bosch zeigt sich mit seinen Antrieben bislang sehr kulant. Bei den Classic-Systemen hat man vor etwa einem Jahr erkannt, dass es beim bislang verwendeten Fett im Getriebe zu Problemen kommen kann. Bosch tauscht diese Motoren - auch nach Ablauf der Garantiezeit - bis Ende 2016 kostenlos aus, sofern der Kunde dies möchte.
Bei den neueren Active-/Performance-Line-Systemen sind solche Probleme bislang nicht bekannt.
Was mir auch sehr gut gefällt ist das Nyon-Display, quasi ein erweiterter Fahrradcomputer mit dem sich viele Informationen darstellen lassen (Leistung, Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Drehmoment, Höhe, Herzfrequenz mittels Bluetooth-Gurt etc), weiterhin ist eine Navigation integriert.

Nachteilig am Bosch könnte man die hohen Preise für Akkus sehen. Bosch verwendet einen CAN-Bus zwischen allen Komponenten, für die Active-/Performance-Line ist dieser bislang wohl noch nicht geknackt und man ist auf die Original Bosch Akkus angewiesen, für Classic gibt es mittlerweile auch Nachbauten (allerdings zweifelhafter Qualität).
Bosch weigert sich außerdem beharrlich Ersatzteile für den Motor zu verkaufen. Dieser wird grundsätzlich nur ausgetauscht, nach der Garantie ggf. sehr hohe Preise dafür.
Und ja: Man bekommt in bestimmten, extremen Situationen das große Zahnrad im Classic-Motor kaputt. Das passiert z.B. wenn ein sehr hohes Drehmoment anliegt, das Hinterrad durchgeht und sich dann plötzlich auf griffigem Boden fängt. Könnte z.B. passieren wenn man Treppen hoch oder runter fährt.
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Re: Welches E-Bike?

Beitragvon Karlsson » Sa 27. Feb 2016, 20:20

Dass Radnabenmotoren immer überhitzen würden, ist aber auch ein Mythos. Bin mit dem Bafang BPM 600 Höhenmeten im Sommer im Taunus hoch auf den großen Feldberg. Der Motor hatte da nicht ansatzweise Hitzeprobleme. Der Controller war halt etwas warm, weil er damals noch in einer Textiltasche steckte und nicht richtig Luft bekam. Später an der freien Luft montiert war das auch gegessen.
Und den Motor hab ich mit 53V bestromt. Bzw Ladeendspannung des Akkus war ca 58V. Gemessene Leistungsaufnahme >900W.

Beknackt finde ich beim Heckmotor halt die Notwendigkeit der Kettenschaltung. Eine offen laufende Kette ist für mich technischer Murks.
Mein Kollege findet das hätte sich halt bewährt und er findet es normal, dass er sich täglich um die Kette kümmert :shock:
Also der gute hat 10km zur Arbeit und fährt ganzjährig Rad - ist also enorm leidensfähig. Aber sich ständig um so ne blöde Kette kümmern zu müssen, sehe ich nicht ein.
Eine Kette ist eine schöne Sache - im geschlossenen Kasten, wo sie vor Dreck geschützt läuft. Am besten im Ölbad.
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