Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

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Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon wp-qwertz » Do 11. Aug 2016, 10:32

moin moin,

mal ne frage: ich weiß, dass es eBikes gibt, die ein netzteil haben, bei dem sie eintellen können, ob der akku schnell, oder langsam geladen werden soll.

was macht die schnellladefähigkeit aus?
- etwas im netzteil/ das netzteil?
oder
- der akku?
oder
- in beiden eine komponente?

frage, weil wir einen akku/ netzteil habe, das nur langsam laden kann. jetzt könnten wir aber - wenn eben möglich - ein netzteil gebrauchen, dass unseren akku schnellladen kann, wenns eben geht...

bin gespannt.
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Re: was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Helfried » Do 11. Aug 2016, 10:33

E-Bikes sind meistens nur deshalb nicht schnellladefähig, weil die Hersteller beim Ladegerät (Preis und Gewicht) geizen. Die meisten Zellen könnten schon deutlich schneller geladen werden.

Manche E-Bikes haben auch den umschaltbaren Langsamlademodus nur deshalb, damit das Ladegerät keine Geräusche (Ventilator) von sich gibt, was im Hotel, Schlafzimmer oder im Restaurant wichtig sein kann.
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Helfried » Do 11. Aug 2016, 11:46

Dass die im E-Bike-Sektor großteils etwas altertümliche Ladetechnik nicht immer viel mit Logik zu tun hat, sieht man an solchen Dingen wie:

Bei meinem E-Bike wird das Ladegerät(!) per Gebläse gekühlt, bei meinem Rasenmäher sinnvollerweise lieber der Akku (abhängig von seiner Temperatur).
Das Ladegerät vom E-Bike hat 1(!) Lampe und 1 Knopf, das Ladegerät vom Modellflugzeug hat einen Computerbildschirm mit Dutzenden Konfigurationsparametern.

Wie soll man mit 1 Lampe die Ladegeschwindigkeit, Spannung etc. einstellen?
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Karlsson » Do 11. Aug 2016, 13:18

Helfried hat geschrieben:
altertümliche Ladetechnik

Na dafür hatte mein Pedelec 2010 aber schon einen aktiven Ladungsausgleich statt eines billigen bleeding BMS. Das haben wohl die wenigsten E-Autos.

Es scheitert an Ladegerät und teils auch BMS. Mein BMS kann zB nur mit 2A laden (12Ah Zellen). Mein Ladegerät kommt dafür auch ohne Lüfter aus.
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon wp-qwertz » Do 11. Aug 2016, 17:58

und was macht nun ein ladegerät schnellladefähig? :D ist ja interessant, was ihr hier besprecht, hilft mir aber nicht weiter. in diesem sinne hoffe ich auf hilfreiche antworten :D
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Helfried » Do 11. Aug 2016, 18:02

wp-qwertz hat geschrieben:
und was macht nun ein ladegerät schnellladefähig?

Ach so, du meinst das Ladegerät! In der Überschrift steht ja was von Akku.

Also ein starkes Ladegerät braucht ein starkes Netzteil, eine gute Kühlung, starke Feldeffekttransistoren und dicke Kabel. Das kommt bei Radfahrern dann nicht so gut an, wenn es ein recht klobiges Gehäuse hat und schwer ist, da viele E-Bike-Fahrer mit dem Ladegerät spazieren fahren, da ihre Akkus nur 50 bis 100 Kilometer halten (in der Ebene).

Gevifte E-Biker haben nun mehrere Ladegeräte unterschiedlichen Gewichts, das bedingt aber unter Umständen, dass man zuerst das Ladeprotokoll knacken muss, da die Protokolle natürlich Firmengeheimnis sind.

Und starke Ladegeräte sind viel teurer als schwache.
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Karlsson » Do 11. Aug 2016, 18:54

wp-qwertz hat geschrieben:
und was macht nun ein ladegerät schnellladefähig? :D

Die Nennleistung.
Warum fragst Du sowas triviales?
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon wp-qwertz » Do 11. Aug 2016, 19:27

Karlsson hat geschrieben:
wp-qwertz hat geschrieben:
und was macht nun ein ladegerät schnellladefähig? :D

Die Nennleistung.
Warum fragst Du sowas triviales?


weil ich doof bin, was soetwas betrifft :D :!:
wenn du mir jettz schreibst, die nennleistung macht es schnellladefähig, dann verstehe ich eben nix.

könnte ich euch den akku nennen, den wir haben und ihr habt dann ein ladegerät, das deisen akku schnell laden kann? so etwas brauche ich :lol: :!:

also,so einen akku haben wir und hierfür wäre es prima ein ladegrät zu haben, das diesen schnell vollknallt :!:
http://www.ebay.de/itm/Trinkflaschenakk ... SwZVlXo4Ef
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Mei » Do 11. Aug 2016, 19:48

wp-qwertz hat geschrieben:
....
also,so einen akku haben wir und hierfür wäre es prima ein ladegrät zu haben, das diesen schnell vollknallt :!:
http://www.ebay.de/itm/Trinkflaschenakk ... SwZVlXo4Ef


Die verwendeten Zellen sind in der Regel nur für 1A ausgelegt.
Dein Akku hat 4 Zellen parallel, also 4A Ladestrom.
Damit sind es aber noch immer 3,5 Stunden.
Auf weniger als 2 Stunden kommste auch nicht, selbst wenn du den Ladestrom verdoppelst.
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Re: Was macht ein eBike-Akku schnellladefähig?

Beitragvon Mei » Do 11. Aug 2016, 19:50

Helfried hat geschrieben:
....Gevifte E-Biker haben nun mehrere Ladegeräte unterschiedlichen Gewichts,


Naja,
eher grosse Akkus.
Ich hab nen 1000Wh Akku der für die Alpen herhalten muss.

das bedingt aber unter Umständen, dass man zuerst das Ladeprotokoll knacken muss, da die Protokolle natürlich Firmengeheimnis sind....


Laden ist in der Regel kein Problem.
Es gibt eben keine echten Schnelllader, weil es keine Pedelec Akkus gibt, die eine schnellere Ladung verkraften.
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