Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

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Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon ChrisZero » So 5. Apr 2015, 13:44

Falls es jemanden interessiert- ich habe mal nach 80000km einen Kostenvergleich mit unseren damaligen Verbrennen angestellt.

Unsere Stinker damals waren ein Honda FRV cdti und eine Mercedes A-klasse 160cdi. Beide mit hohem Ausstattungsniveau un d auch mit vergleichbarer Motorleistung mit unseren aktuellen EV-Pendants.
Unsere aktuellen EVs sind ein Chevy Volt und ein C-Zero.

Ersparnis Wartung: 500,-
Ersparnis versicherung: 2000,- (hauptsächlich motobez. Vers.St.)
Ersparnis Kraftstoff: 5500,-

Ich habe die Beträge auf volle Hunderter auf- und abgerundet.
Bei unseren Verbrennern waren in den letzten beiden Jahren auch noch 3 Reparaturen für insgesamt 4500,- nötig, die beiden EVs liefen bisher Problem- und Pannenfrei.

Da wir uns den Volt für die weiten Strecken teilen und dadurch auch an diesen Tagen einen Teil damit auch elektrisch zurücklegen, konnten wir unseren Kraftstoffbedarf für 80000km von 5700l Diesel auf 850l Super des Rex ohne nennenswerte Einbußen in unserer Mobilität reduzieren.

Grüße Chris

Bei den kraftstoffkosten habe ich für den Strom 7 cent/kWh gerechnet. Das ist die Einspeisevergütung, die ich bei nichtverbrauch bekommen wuerde. Ich kann zwar großteils tagsüber "gratis" laden, muss aber auch hin und wieder auswärts oder nachts kostenpflichtig aufladen.
C-Zero 2012-2016
Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 150k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)
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Beitragvon Zoelibat » So 5. Apr 2015, 17:02

ChrisZero hat geschrieben:
Bei den kraftstoffkosten habe ich für den Strom 7 cent/kWh gerechnet. Das ist die Einspeisevergütung, die ich bei nichtverbrauch bekommen wuerde. Ich kann zwar großteils tagsüber "gratis" laden, muss aber auch hin und wieder auswärts oder nachts kostenpflichtig aufladen.

Sehr interessant die Aufstellung. Hier müssen aber auf jeden Fall die Errichtungskosten der PV-Anlage hineingerechnet werden.
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon ChrisZero » So 5. Apr 2015, 19:33

Die 6000,-, die ich dafür bezahlt habe, Habe ich sonst für unnötige Extras meiner Autos ausgegeben. Nun kann ich mit dem erzeugten Strom mein Haus heizen, Auto fahren und die sonstigen Verbraucher betreiben. Da sich die Anlage aber hauptsächlich über die verminderte Stromrechnung bezahlt, habe ich beim verfahrenen Strom die 7 Cent angenommen, obwohl ich im Jahresschnitt sicher weniger für die kWh bezahle.

Gruß chris
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon redvienna » So 5. Apr 2015, 20:19

Wobei der Vergleich ein wenig hinkt.

Neue Verbrenner haben üblicherweise auch nicht diese Anzahl von Reparaturen.

Aber die Hersteller sprechen von 30-40% Ersparnis bei der Wartung. (und Reparatur ?)
Zuletzt geändert von redvienna am So 5. Apr 2015, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon Karlsson » So 5. Apr 2015, 20:43

Richtig interessant wird es erst wenn Du den Wertverlust mit einrechnest.

Nebenbei bemerkt scheinen mir Deine vorherigen Verbrenner sehr durstig gewesen zu sein mit 7,1 l Diesel im Schnitt. Das sollte auch mit 2 Litern weniger gehen beim Diesel.

Reparaturen beim Diesel können natürlich immer mal richtig Löcher in die Kasse reissen. Ist auch Glück oder Pech dabei. Ich hatte auch schon für 3000€ Pech. Waren über 8 Jahre aber trotzdem keine 10% der Gesamtkosten und ändert am Gesamtergebnis weniger als zunächst vermutet.
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon redvienna » So 5. Apr 2015, 20:46

Wobei ich vermute, dass es wahrscheinlicher ist bei einem Verbrenner mit dem Antrieb ein Pech zu haben.

Bei E-Auto ist der einzige richtige Schwachpunkt die Batterie - jedoch erst nach Ablauf der Garantie. ;)
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon stromr » So 5. Apr 2015, 22:40

Da bin ich schon gespannt, ob es wirklich nur die Batterie ist. Bei der Photovoltaik geht man ja davon aus, dass der Wechselrichter während der 20 jährigen Planungszeit mindestens einmal erneuert werden muss. Sowas ähnliches hat man im Auto ja auch. Gut, das wären dann immer noch 10 Jahre, also in etwa die Lebensdauer eines KFZs, aber das muss sich erst mal heraus stellen, wie gut die KFZ-Industrie da ist.

Frohe Ostern wünscht
Michael
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon ChrisZero » So 5. Apr 2015, 23:39

Vor 17 Jahren haben mir viele meiner Freunde von einer Wärmepumpenheizung dringend abgeraten, da neue unerprobte Technik, viele Gaerten nachträglich nochmal aufgetragen werden mussten und einige damit nicht mal ihre Häuser warm bekamen.
Nachdem ich mich umfassend erkundigt hatte, habe ich bestellt und bereue nach all der Zeit die Entscheidung keineswegs.
Beim umstieg auf EV war es noch schlimmer- sogar nachdem ich nun 2 Jahre problemlos damit rumfahre, höre ich immer noch im Chor: sowas kann man doch nicht kaufen, ueberhaupt nicht ausgereift, viel zu teuer, keine Lademöglichkeiten und viel zu geringe Reichweite....

Die unzähligen medialen "Nadelstiche" hinterlassen einfach ihre Spuren, da kann ich denen erzaehlen, was ich will.

Ich koennte mir auf alle Faelle keinen stinker im alltagsgebrauch mehr vorstellen und obwohl wir hier in der ladewueste leben und ich im Außendienst tätig bin, freue ich mich auf den Tausch des Volt auf den model3 in ca 3 Jahren.

@karlsson: Der Verbrauch istv ganzjahresschnitt und mein Außendienst erfordert oft sehr kurze Einzelfahrten, was dem Diesel gar nicht gefiehl und dem EV nun schnuppe ist.
Und im Wertverlust schlage ich mit meinen EVS die damaligen Verbrenner genauso.
Beispiel C- zero, gekauft 2012 für 19000,- neu, heute 2015 wuerde ich so ca 10000 dafür bekommen. Wie kommst da da auf die Idee, dass der Benz das schlagen konnte??

Grüße Chris
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon Karlsson » Mo 6. Apr 2015, 00:35

9000 in nur 3 Jahren finde ich halt sehr viel, gerade für die Kategorie Drilling. Schau, ich habe für mein Auto vor 8 Jahren nur 8500 bezahlt und es ist heute noch ca 2000 wert.
Der Wertverlust tut halt in der Regel am meisten weh, wenn es nicht gerade eine Endverbraucherkiste ist.
Drum schaue ich mehr nach günstigen Modellen und kaufe auch die nicht neu, sondern eher zum halben Preis.
Beim E-Auto kommen jetzt langsam erst die ersten in interessante Preisbereiche. Weil 9000 Wertverlust in 3 Jahren ist mir einfach zu krass, da muss ich dann halt noch warten.
Aber etwas so edles wie den Ampera kann man dann auch halt nicht fahren. Muss ja jeder selbst wissen, was ihm sein Auto wert ist.

Vielleicht auch einfach anderer Lebensabschnitt. Vor 17 Jahren war ich Schüler und brauchte mich noch nicht mit Wärmepumpen beschäftigen. Aber dafür sind die Dinger jetzt marktreif und absolut attraktiv bis ich zum Bauherren werde.
Und wenn die eigene Garage mit Strom dann endlich vorhanden ist, sieht's mit dem E-Auto auch besser aus als bei Dir 2012.

Kurzstrecken und Stadtverkehr habe ich seit meinem Umzug auch viel mit dem Diesel und das mag der gar nicht.
Mein mittlerer Verbrauch ist dadurch von 5,1 auf 5,25 gestiegen. Sind aber aber lange Vollgasstrecken mit 6 Litern mit drin. Eine 7 vor dem Komma hatte ich auf 160tkm noch nie, Maximum war 6,9. Minimum 3,7. Baujahr 2004. Daher finde ich über 7 einfach ziemlich viel.

Wie auch immer, auch bei uns soll ja in den nächsten Jahren zumindest ein E-Auto angeschafft werden.
Dass das dann billiger fährt als unsere heutigen beiden Kleinwagen bezweifle ich aber sehr, obwohl Steuer, Versicherung, Wartung und Energiekosten geringer ausfallen werden. Der Anschaffungspreis ist dafür deutlich höher bzw evtl kommt noch Akkumiete hinzu.
Mit Glück läuft es bei langer Haltedauer auf Gleichstand hinaus. Zu schlagen sind <20 Cent/km TCO. Und das ist schon eine ordentliche Hausnummer trotz mancher Reparatur. Wenn der Wertverlust schon auf 11 Cent/km kommt und Akkumiete nochmal 5,5 und Strom noch 4,5...sind die 20 schon überschritten.
Und da war noch gar keine Versicherung, Wartung etc dabei.
Also richtig gute Werte kriegt man eh nur mit geringem Wertverlust hin. Entweder ewig lang die Kiste fahren oder richtig billig einkaufen oder besser noch beides.
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon ChrisZero » Mo 6. Apr 2015, 08:26

Dass bei einem gebrauchten der Wertverlust geringer ausfällt, als bei einem Neuwagen, is ja klar. Wenn man aber so vergleicht, kann man sich das ganze von vornherein sparen.
Ich habe bei meinen Berechnungen festgestellt, dass der Wertverlust fast identisch mit vergleichbaren Verbrennern verläuft und habe diesen somit nicht miteinbezogen.
Ich kann dir auch sagen, dass wir im Haushalt vor unseren neuen EVs erst einen einzigen Neuwagen gekauft hatten. Meist waren es junge gebrauchte oder Vorführer.
Und beim Kauf des Volt war mir klar, dass ich dieses auto ein paar Jahre später um einiges günstiger bekommen könnte, ich bin aber trotzdem froh, diesen gekauft zu haben.
Da ja nicht nur ich allein in der Familie autofahre, sondern auch meine Frau, waere ein rein elektrischer Haushalt 2012/2013 einfach nicht möglich gewesen.
Ich liebe das elektrische fahren und geniesse jeden km - davor war es nur noch eine laestige (berufliche) Notwendigkeit

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