Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon Karlsson » So 27. Dez 2015, 11:41

eDEVIL hat geschrieben:
Das mit den Vergleich,was man sonst gekauft hätte,ist dann aber sehr subjektiv.
Würde ich das mit meinem ehen. Galaxy Benziner vergleichen,müsste ich auch bei eAuto fahrweise schon 10 l/100 km ansetzen

Trotzdem ist das ja Deine Ausgangsbasis.
Und nur weil man alle Kosten verglichen hat, muss man ja auch nicht das billigste nehmen.
In eine persönliche Kosten/Nutzen Rechnung gehört ja auch das Bauchgefühl mit rein. Am Zoe hab ich nun viel mehr Freude als an einem neuen Diesel, drum ist mir das auch mehr wert.
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Beitragvon redvienna » So 27. Dez 2015, 11:49

Das ist ja auch genau der Punkt.

Ein E-Auto kann man mit einem Diesel niemals vergleichen. (Leise 4-Zylinder Motoren kenne ich überhaupt nicht !)

Motorisch liegen da Welten dazwischen.

;)
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon Karlsson » So 27. Dez 2015, 13:23

Wenn der ruhige Motorlauf für Dich ein solches must-have ist, dass Du Verbrenner nur noch mit 12 Zylindern fahren würdest, dann kannst Du mit einem E-Auto sicherlich viel sparen.
Muss halt jeder seine Prioritäten setzen.
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon redvienna » So 27. Dez 2015, 13:27

Also ein Dieselfan war ich noch nie.

:)
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon ChrisZero » So 27. Dez 2015, 15:43

Karlsson hat geschrieben:
eDEVIL hat geschrieben:
Das mit den Vergleich,was man sonst gekauft hätte,ist dann aber sehr subjektiv.
Würde ich das mit meinem ehen. Galaxy Benziner vergleichen,müsste ich auch bei eAuto fahrweise schon 10 l/100 km ansetzen

Trotzdem ist das ja Deine Ausgangsbasis.
Und nur weil man alle Kosten verglichen hat, muss man ja auch nicht das billigste nehmen.
In eine persönliche Kosten/Nutzen Rechnung gehört ja auch das Bauchgefühl mit rein. Am Zoe hab ich nun viel mehr Freude als an einem neuen Diesel, drum ist mir das auch mehr wert.


+1 !!!!

Obwohl ich das bei meiner Analyse ebenfalls außen vor gelassen habe, ist das mit dem "Bauchgefühl" natürlich ein sehr wesentlicher Punkt...überhaupt bei mir, da ich unsere beiden Autos beruflich und privat täglich nutze.

falls du dich erinnerst, habe ich anfangs mal geschrieben, dass ich den Wertverfall nicht berücksichtigt habe, da dieser meines Erachtens bei EVS und Stinker ziemlich ähnlich verläuft. Nun sieht es anhand deines eigenen Vergleichs ja scheinbar auch bei dir selbst so aus. das bewegt sich bei beiden Autos bei dir bei 10000,-

Was ich aber beim überfliegen Deiner zahlen mal rausgelesen habe, ist, dass der Betrieb eines EVS in Ö deutlich günstiger ist, wie bei Euch Germanen.
der Strom ist bei uns deutlich günstiger, die Versicherung ebenfalls (zumindest der unterschied zum Verbrenner).

Zum wertverlust/-Erhalt eines betagten EVS kann ich nun Auch wieder etwas berichten:
Nachdem unser mei ja so ängstlich im Bezug auf unsere Akkus ist, gibt's hier wieder interessante Neuigkeiten aus unserem Fuhrpark. Mein Paps bekam kürzlich das Angebot eines Bekannten, ihm ein EV aufzurüsten, da ihm seine 200km-RW zu wenig war. er hat ihm seinen Berlingo geschlachtet, weiterverkauft und ratet mal, was als einziges ins neue Auto umgebaut wurde....der AKKU. Der elektrische Fiat Fiorino ( aus einer dänischen Flotte) bekam 6 identische Zellen zusätzlich eingebaut und kommt nun bis zu 250km weit (in der praxis).
Da der Akku bereits 5 Jahre in seinem Berlingo gewerkelt hat und nun im nächsten EV weiterlebt, kann man die Verschwörungstheorien und Ängste im Bezug auf EV-Akkus vielleicht mal überdenken und neu bewerten.

Gruss Chris

PS: Sämtliche Zellen wurden natürlich vor der " Transplantation" auf ihre Einzelleistung getestet und für geeignet befunden.
Letzte Woche bin ich selbst mit dem Wagen eine Fahrt von 170km bei 0 Grad gefahren, 100km davon AB mit Tempo 100. Am Ende hatte der Akku immer noch 10% Kapazität.
C-Zero 2012-2016
Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 150k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)
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Re: Kostenanalyse nach 80000km e-Mobilitaet

Beitragvon Karlsson » So 27. Dez 2015, 23:59

ChrisZero hat geschrieben:
+1 !!!!
Obwohl ich das bei meiner Analyse ebenfalls außen vor gelassen habe, ist das mit dem "Bauchgefühl" natürlich ein sehr wesentlicher Punkt...

Es ist halt schwer monetär zu bewerten und ich denke mir da kein Konstrukt aus, um das Bauchgefühl in Euros umzurechnen. Die Rechnung ist eigentlich mehr nur der Check,ob die Kosten noch im Rahmen bleiben. Das sollte beim Zoe wohl gegeben sein.

Ich denke meine Mutter wird auch nächstes Jahr einen Smart ED kaufen und eine ihrer Freundinnen legt sich gerade einen Zoe zu. Die müssen beide nicht den Euro zweimal umdrehen, da ist Elektro vielleicht auch das neue Premium.

ChrisZero hat geschrieben:
falls du dich erinnerst, habe ich anfangs mal geschrieben, dass ich den Wertverfall nicht berücksichtigt habe, da dieser meines Erachtens bei EVS und Stinker ziemlich ähnlich verläuft. Nun sieht es anhand deines eigenen Vergleichs ja scheinbar auch bei dir selbst so aus. das bewegt sich bei beiden Autos bei dir bei 10000,-

Hm, das ist ganz schwer zu sagen. Im ersten Ansatz würde ich mal sagen das läuft prozentual gleich und damit wäre der Zoe beim Wertverlust teurer.
Es kann aber auch sein, dass die Preise stark verfallen weil bald neue E-Autos mit viel mehr Reichweite kommen. Möglicherweise beflügelt das aber auch die Emobilität und damit zieht auch die Nachfrage nach gebrauchten E-Autos im unteren Preissegment wieder an. Es hängt auch sicher davon ab, wie Renault zukünftig mit der Akkumiete verfährt. Also ob es da dann auch irgendwann Kaufakkus gibt oder vielleicht die Miete gesenkt wird. Sollte Renault dagegen die Miete noch anheben, wird das Auto deutlich schwieriger zu verkaufen sein.
Von daher ist da noch vieles Vorstellbar.

Auch frage ich mich, wie das mit den Reparaturen im Alter aussehen mag. So ein Zoe ist verglichen mit einem Verbrenner ja ein ziemlicher Exot. Zwar grundsätzlich einfacher ald ein Diesel, aber es gibt viel weniger Leute, die kompetent Fehler finden können. Vielleicht gibt es aber auch gar nichts zu finden.
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