Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Jogobo » Di 12. Sep 2017, 09:04

TomTomZoe hat geschrieben:
Wenn laut meinem lokalen Opel Agenten das Opel Werk die Vorgaben bezüglich Probefahrtdauer und Kilometerbegrenzung macht, weil Showroom- und Probefahrtwagen Eigentum vom Opel Werk sind und bleiben, wieso kommen dann in der Praxis unterschiedliche Probefahrtdauern (2h - 2 Tage) mit/ohne Kilometerbegrenzung heraus? Ignorieren einige Agenten die Vorgabe, oder gibt es doch keine Vorgaben von Opel? :evil:

Es hat schon bei jemandem hier im Forum zu Erheiterung geführt... Es macht einen Unterschied, ob man als Großkunde mit entsprechender Fahrzeugflotte bei Opel vorspricht oder als "Normalo" zum Händler geht. Deshalb ist "mein" Ampera-e auch gerade auf dem Schiff von Amerika nach Europa und soll Anfang Oktober ankommen. Mitte bis Ende Oktober erfolgt dann die Zulassung.
Hyundai Ioniq Style in Marina Blue bestellt am 21.04.2017, Abholung: 15.11.2017
Opel Ampera-e (keine First Edition) voraussichtlich Ende Oktober 2017 November 2017 Februar 2018
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Jogobo » Di 12. Sep 2017, 10:27

Wie angekündigt, hier eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen und Eindrücke von einem Wochenende "Ampera-e". Vorab: Alles, was ich hier schreibe, ist meine subjektive Sicht und Erfahrung, geprägt und gefärbt durch meine ganz persönliche Erwartungshaltung und meine persönlichen Vorlieben in Bezug auf das Auto fahren.

Ich hatte die Gelegenheit, in der Zeit vom 08. - 11.09. einen Ampera-e in der Standardausstattung zu testen. Ich habe an dem Wochenende knapp 500 km zurückgelegt und viele Alltagssituationen ausprobieren können.

Meckerecke
Aus meiner Sicht ist der Ampera-e nahezu komplett ausgestattet. Leider zeigt die Ausstattung einige Schwächen, über die Opel nochmal nachdenken sollte.
  • Das Infotainment Display ist für meinen Geschmack zu flach eingebaut, so dass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Ablesbarkeit nicht immer gegeben ist
  • Der Lichtsensor, der für den automatischen Tag/Nacht Wechsel des Displaydesigns zuständig ist, reagiert zu übereifrig (man fährt durch ein Waldstück und das Display wechselt in den Nachtmodus)
  • Warum ein klassischer Automatik Wahlhebel?
  • Die Vordersitze sind für meinen Geschmack (187 cm, 90 kg) etwas schmal ausgefallen, die Neigung der Kopfstützen zu weit nach vorne gerichtet. Trotzdem ist der Sitzkomfort nach kurzer Eingewöhnung auch auf längeren Strecken gut.
  • Warum ist der Tempomat nicht adaptiv? So ist er bei den ständig wechselnden Verhältnissen auf den Autobahnen in Ballungsräumen eher eine Gefahr als eine Hilfe.
  • Wer hat sich bei GM gedacht, Apple Car Play oder Android Auto könnte ein vollwertiger Ersatz für ein eingebautes Navigationssystem sein? Glücklicherweise funktioniert mein Tomtom Go 6200 im Ampera-e.
  • Bisher dachte ich, die Positionierung des Ladeanschlusses ist egal, man parkt halt so, dass das Kabel reicht. Mittlerweile halte ich vorne oder hinten mittig für die optimale Position
  • Die Klimaautomatik geht ziemlich "brachial" zu Werke. Aber da gibt es noch ein paar Konfigurationsmöglichkeiten, die ich nicht ausprobiert habe.

Fahreigenschaften
Erst mal "HUI". Ist das ein GTE? Wie der Ampera-e nach vorne hechtet, das ist schon beeindruckend. Überholvorgänge auf der Autobahn mit Beschleunigung von 80 auf 120 oder mehr... War da nicht gerade noch ein LKW? Der Durchzug im ganzen, aber leider auf 150 km/h begrenzten, Geschwindigkeitsbereich ist auf Sportwagenniveau.
Der Ampera-e liegt "satt" auf der Straße, obwohl man selbst eher hoch sitzt. Der tiefe Schwerpunkt durch die in der Bodengruppe verbaute Batterie macht sich äußerst positiv bemerkbar. Kein Schaukeln, keine großartige Seitenneigung bei schnellen Kurvenfahrten.
In der Stadt gewöhnt man sich sehr schnell an das One-Pedal-Driving und gewöhnt sich dadurch auch ein sehr vorausschauendes Fahren an. Schließlich ist die Bremswirkung, wenn man das Gaspedal ganz los lässt, recht heftig und teilweise unerwartet und unangenehm für die Passagiere. Trotzdem ist die Bremswirkung insgesamt degressiv, so das sportliches Auffahren auf den Vordermann an der Ampel zu einem Risiko wird, dass von den Assistenzsystemen entsprechend quittiert wird. Es dauert eine Weile, bis man mit einem Pedal sanft auf ein stehendes Hindernis zurollen kann und sanft in sicherem Abstand vor dem Hindernis stehen bleibt.
Gar nicht erschlossen hat sich mir der Sinn und Zweck des Rekuperationshebels am Lenkrad. Alles, was ich damit erreiche, habe ich beim One-Pedal-Driving sowieso schon. Und in "D" Modus erreiche ich die Funktion des Lenkradhebels durch entsprechende Betätigung des Bremspedals.
Auf der Autobahn sollte man die Finger (oder besser den Fuß) vom "L" Modus lassen. Wenn man nicht daran denkt, dann gerät das Gas wegnehmen zu einem doch eher heftigen Bremsvorgang, der den Hintermann schon mal in Verlegenheit bringen kann.

Raumgefühl
Das Raumangebot in der Fahrgastzelle ist für diese Fahrzeugklasse schon fast überwältigend. Nach einer Mercede E-Klasse ist der Ampera-e das zweite Fahrzeug, in dem ich den Fahrersitz nicht ganz nach hinten schieben muss. Trotzdem hätte man dem Ampera-e ein paar Zentimeter mehr Breite gönnen können. Das Anschnallen auf dem Fahrer- und Beifahrersitz war für mich doch schon ein bisschen fummelig.
Drei Erwachsene, nicht allzu große Menschen haben auf der Rückbank zwar Platz, aber der mittlere Sitz gerät auf langer Strecke doch eher zu einer Notlösung. Die gegenüber der ersten Reihe etwas erhöhte Sitzposition gewährt den Mitfahrern in Fond aber einen guten Ausblick nach vorne auf die Straße. Die Beinfreiheit in der zweiten Reihe dürfte auch in der Oberklasse nur schwer zu erreichen sein.
Der Kofferraum erscheint mir für den Alltag ausreichend groß. Urlaubsfahrten mit vier Personen könnten etwas schwierig werden, wenn man mit sperrigen Hartschalenkoffern verreisen möchte. Hier könnten weiche und flexible Reisetaschen das Gepäckproblem lösen. Wie man aber bei vollem Kofferraum an den unter dem Ladeboden verstauten Ladeziegel kommen soll und warum man kein gut erreichbares Staufach für das optional erhältliche Typ2 Ladekabel vorgesehen hat, bleibt ein Geheimnis.

Effizienz
Ich habe das Fahrzeug übernommen mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 18,2 kWh auf 100 km laut Bordcomputer. Trotz vieler Spielereien und dem damit verbundenen Fahrspaß habe ich das Fahrzeug mit 17,6 kWh auf 100 km bewegt. Ich denke, wenn man erst mal genug hat vom ständig sportlichen Beschleunigen, dann sind Verbräuche von 15 bis 16 kWh auf 100 km realistisch. Damit kommt man in die Nähe von 400 km Reichweite mit einer Akkuladung. Alles unter 15 kWh wird wohl zu einer sportlichen Herausforderung werden.
Überhaupt nicht effizient scheint mir die Klimaautomatik zu sein. Teilweise konnte ich im Stillstand beobachten, dass der Verbrauch bei bis zu 6 kWh lag. Die manuelle Einstellung konnte den angezeigten Wert sofort auf 1-3 kWh senken.
Die Ladeleistung an einem 50 kW CCS Schnelllader lag bei gut über 40 kWh, an einer 22 kW Typ2 Ladestation bei immerhin knapp 7 kWh.

Assistenzsysteme
Die Abstands- und Kollisionswarnung warnt frühzeitig optisch durch ein grünes bzw. orangenes Fahrzeugsymbol im Fahrerdisplay. Wenn das nicht mehr reicht, kommen rot blinkende LEDs und ein akustisches Signal dazu. Allerdings habe ich mich nicht getraut, es zu einem automatischen Bremseingriff kommen zu lassen. Das sollen lieber die Testmagazine auf abgesperrten Strecken machen.

Der Spurhalteassistent auf der Autobahn gibt einen deutlich spürbaren Lenkwiderstand, wenn man versucht, einen Fahrstreifenwechsel ohne Blinken durchzuführen. Die Annäherung an die linke oder rechte Fahrbahnmarkierung wird sanft korrigiert. Allerdings war immer wieder zu beobachten, dass das Assistenzsymbol im Fahrerdisplay verschwand, der Spurhalteassistent also mangels Erkennung der Markierungen inaktiv war.

Regen- und Lichtsensor arbeiten unauffällig.

Das automatische Einparken funktioniert, scheint aber keine konstanten Ergebnisse zu liefern. Ich bin zwei Mal dieselbe Parklücke angefahren. Das erste Mal stand der Ampera-e ca. 10 cm vom Bordstein entfernt perfekt in der Parklücke. Bei zweiten Mal meinte der Parkassistent, mit einem Abstand von 30+ cm ebenfalls einen guten Job gemacht zu haben.

Die Rückfahrkamera zeigt sowohl tagsüber als auch nachts ein gutes Bild der Umgebung. Die eingeblendeten Hilfslinien würde ich mir besser farblich abgestuft wünschen. Dunkles orange und rot für die letzte horizontale Linie lassen sich nicht wirklich gut unterscheiden. Gut, dass es zusätzlich noch akustische Rückmeldungen gibt.


Fazit
Ich habe den Ampera-e als alltagstaugliches E-Fahrzeug kennen gelernt. Die Fahrleistungen haben mich beeindruckt und bei manch anderem für Verblüffung gesorgt. Das Platzangebot für eine Familie ist gut und der Komfort ausreichend.
Könnte ich das Fahrzeug frei gestalten, würde ich sicher das eine oder andere verändern. Aber das Gesamtpaket stimmt für meinen Geschmack. Angesichts der (zum Teil nicht verfügbaren) Konkurrenz steht der Preis des Ampera-e in einer richtigen Relation.
Was bleibt, ist die Neugier auf die veränderte Ausstattung der "First Edition" und die Vorfreude auf die Zulassung Ende Oktober.


/Edit: "/" aus "kW/h" verkauft
Zuletzt geändert von Jogobo am Di 12. Sep 2017, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon TomTomZoe » Di 12. Sep 2017, 10:44

Danke Dir für den schönen Bericht :)
Eine Anmerkung muß jedoch noch sein ;): Ich kaufe Dir alle "/" ab. Verbrauch wird in kWh angegeben! Die Angabe kW/h gibt es nicht :klugs:
Zuletzt geändert von TomTomZoe am Di 12. Sep 2017, 10:46, insgesamt 1-mal geändert.
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 48t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
Ab 09.02.2018 AMP+-ERA-e 8-)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-16,9kWh/100km (Sommer-Winter)
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Jogobo » Di 12. Sep 2017, 10:46

Ich mach Dir einen guten Preis. Bei der Menge gibt es Rabatt :P
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon TomTomZoe » Di 12. Sep 2017, 10:52

Warum nur eine konventionelle Klimaanlage verbaut wurde und keine mit Wärmepumpe? Der Unterschied im Energieverbrauch ist ja immens. Aber scheinbar meint GM der Akku ist sooo groß, da spielen die paar kWh Mehrverbauch der Klima keine Rolle :lol:. (Ich bin mir nicht sicher aber ich meine das Model S, eben auch mit einem vergleichsweisen riesigem Akku, hat auch keine Wärmepumpe).

Die tatsächliche Ladeleistung bzw. die Stromstärke, ist die im Fahrzeug ablesbar oder hast Du die an der Ladesäule abgelesen? Das waren kaum mehr wie 40kW? :roll:
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Fire » Di 12. Sep 2017, 11:49

Hat der Ampera-E keinen Eco Modus für die Klimaanlage?

Mein alter Ampera steht immer auf Eco und das reicht sogar im Sommer bei 30°.
Meist stelle ich gegenüber der Automatik sogar noch etwas das Gebläse zurück.
Dabei ist der Zusatzverbrauch so gering dass selbst mit meinem kleinen 10kWh Akku keine Reduktion der Reichweite spürbar ist.

Auch die Momentanverbrauchsanzeige geht im Leerlauf maximal von 0.5kW auf 1kW hoch, meist aber noch nicht mal das.

Ich bin schon viele Autos aller Preisklassen gefahren, ich finde die Klimaanlage im alten Ampera davon aber die angenehmste von allen da sie ausreichend kühlt ohne dass es von irgendwo allzu stark bläst. Einzig eine Düse in der Mitte dürfte man nach meinem Geschmack noch ein paar Zentimeter weiter nach oben stellen können.
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Jogobo » Di 12. Sep 2017, 12:37

Fire hat geschrieben:
Hat der Ampera-E keinen Eco Modus für die Klimaanlage?

Keinen offensichtlichen. Ich habe erst nach der Rückgabe des Fahrzeugs erfahren, dass es im sogenannten "Personalisierungsmenü" die Möglichkeit gibt, das Verhalten der Klimaautomatik über wenige Parameter zu modifizieren. Wie das im Detail aussieht und was es bringt, werde ich wohl erst nächstes Jahr im Mai herausfinden. Ende Oktober dürfte die Zeit für eine aktive Kühlung des Innenraums definitiv vorbei sein.
Dass es effizienter geht, zeigt ja der manuelle Eingriff in die Klimasteuerung. Wenn man die Automatik dazu überreden kann, sich ähnlich zurückhaltend zu verhalten, wäre schon viel gewonnen. Auf der anderen Seite spricht ein spontaner Abfall der Restreichweite von 290 auf 271 km nach Einschalten der Klimaautomatik ebenfalls eine deutliche Sprache.
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Priusfahrer » Di 12. Sep 2017, 14:38

Jogobo hat geschrieben:
Auf der anderen Seite spricht ein spontaner Abfall der Restreichweite von 290 auf 271 km nach Einschalten der Klimaautomatik ebenfalls eine deutliche Sprache.


Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die tatsächliche Reichweite ebenso absinkt. Bei mir reicht das Einschalten der Lüftung ohne Klimakompressor, dass die Reichweitenanzeige 5-10% verliert. Das Einschalten des Kompressors hingegen verändert die angezeigte Reichweite hingegen nicht. Da ist irgendwas falsch programmiert.

Im Normalfall verbrauch die Klima so zwischen 300-500 Watt. Kostet also etwa 2-3km Reichweite je Betriebsstunde. Auf die knapp 300km gerechnet, sollten also bestenfalls 10-15km fehlen, je nach Durchschnittsgeschwindigkeit. Außer im reinen Stadtverkehr mit 30km/h Schnitt kommt das mit den knapp 20km fast hin.
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Jogobo » Di 12. Sep 2017, 15:01

Priusfahrer hat geschrieben:
Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die tatsächliche Reichweite ebenso absinkt. Bei mir reicht das Einschalten der Lüftung ohne Klimakompressor, dass die Reichweitenanzeige 5-10% verliert. Das Einschalten des Kompressors hingegen verändert die angezeigte Reichweite hingegen nicht. Da ist irgendwas falsch programmiert.

Das war beim Ampera-e eben anders. Die manuelle Betätigung der Lüftung hat sich überhaupt nicht ausgewirkt. Ein Druck auf die "Heat/AC" Taste hat 20 km Reichweite gekostet. Ebenso eine Aktivierung der Klimaautomatik.
Wie da nun genau gerechnet wird, kann ich nicht sagen. Die Faktoren, die Einfluss auf den Verbrauch der Klimatisierung haben, sind aber vielfältig. Und da ist es mir lieber, die Berechnung geht vom "Worst Case" aus, als dass ich 10 km vor dem Ziel ohne Saft liegen bleibe.
Nehmen wir theoretische 15 kWh auf 100 km für den Antrieb, dann heißt das 4 Stunden fahren. 4 Stunden fahren heißt bei 500 Wh für Klima 2 kWh, was ca. 13 km weniger Reichweite entspricht.
Bei aktuellen Temperaturen gehe ich aber davon aus, dass sich die Prognose auf die energieintensivere Heizung bezog und durchaus zutreffend war.
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Re: Opel AMPERA-e: Erfahrungsberichte, Bildersammlung(en)

Beitragvon Asteroid » Mi 13. Sep 2017, 06:32

Michel-2014 hat geschrieben:
Bei Tempo 40 ! Also normal werden es dann 380 KM ;-)

Nach (fast immer) gemütliches Fahren und abgeschaltete Klima sah die Prognose bei mir so aus
IMG_20170912_180501_274.jpg
Reichweite nach Volladung
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