DC-Schnellladen Vergleich

Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon IO43 » Fr 12. Jan 2018, 13:15

Klar, da könnten wir uns gerne treffen.
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon harlem24 » Fr 12. Jan 2018, 13:16

@TomTomZoe

Dann brauche ich aber keinen 60kWh Akku, dann reicht auch nen e-Golf oder halt der Ioniq.
Gruß

CHris

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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon TomTomZoe » Fr 12. Jan 2018, 13:21

Mit dem 60kWh Akku kann man im Winter-Sommer 300-400km am Stück bis zum Ziel fahren ohne nachzuladen.
Oder man fährt 150-200km bis zum Ziel ohne nachladen unterwegs oder vorort und kommt dieselbe Strecke wieder ohne nachladen nachhause.
Hier sehe ich hauptsächlich den Zeitvorteil (0min für Ladevorgang unterwegs), aber auch den Ladekostenvorteil (zuhause für nur 23ct/kWh laden) eines großen (damit aber auch teureren) Akkus.
08/2016-02/2018 Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-17,2kWh/100km (Sommer-Winter)
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Bild
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon mdm1266 » Fr 12. Jan 2018, 13:57

IO43 hat geschrieben:
Und er hat bei seiner Annahme vergessen, dass der Ioniq auch 70kW laden kann, d.h. in 20 Minuten lädt er 20kWh.
Und wieviele von diesen "ü50"kW Ladestationen gibt es so? Ich habe bis heute noch keine angefahren.
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon mdm1266 » Fr 12. Jan 2018, 13:59

TomTomZoe hat geschrieben:
Mit dem 60kWh Akku kann man im Winter-Sommer 300-400km am Stück bis zum Ziel fahren ohne nachzuladen.
Oder man fährt 150-200km bis zum Ziel ohne nachladen unterwegs oder vorort und kommt dieselbe Strecke wieder ohne nachladen nachhause.
Hier sehe ich hauptsächlich den Zeitvorteil (0min für Ladevorgang unterwegs), aber auch den Ladekostenvorteil (zuhause für nur 23ct/kWh laden) eines großen (damit aber auch teureren) Akkus.


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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon harlem24 » Fr 12. Jan 2018, 14:03

mdm1266 hat geschrieben:
IO43 hat geschrieben:
Und er hat bei seiner Annahme vergessen, dass der Ioniq auch 70kW laden kann, d.h. in 20 Minuten lädt er 20kWh.
Und wieviele von diesen "ü50"kW Ladestationen gibt es so? Ich habe bis heute noch keine angefahren.


Alle kommenden Triples müßen mindestens 100kW haben, sonst bekommen sie keine Förderung.
Von daher wird die Verbreitung spätestens ab der zweiten Förderrunde sprunghaft steigen.
Also zumindest in Deutschland.
Wie es in der Schweiz aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Gruß

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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon mdm1266 » Fr 12. Jan 2018, 14:45

Egal wie es einige hier drehen und wenden wollen. Der Opel Ampera-e wird die 800km Strecke auf jeden Fall mit zwei Stopps schaffen (im Sommer eventuell sogar mit einem Stopp) und genau so sicher ist es, dass der Ioniq Electric 4 Stopps brauchen wird. Das ist keine Annahme und da kann man nichts schönrechnen, sondern es ist Fakt.

Ob nun der Ioniq noch ein wenig schneller wie die Herstellerangaben laden kann, spielt keine Rolle. Die wenigen Minuten die dadurch noch eingespart werden könnten, werden wieder verbraucht für das Aufsuchen von zwei zusätzlichen Ladestationen (abbremsen, herumkurven, parken, eventuell warten bis frei ist, Kabel einstecken, bezahlen, wegfahren und wieder beschleunigen).

Auch für Langstrecken bis 800km ist der Opel Ampera-e die bessere Lösung. Wer fährt am Tag schon mehr?
Zuletzt geändert von mdm1266 am Fr 12. Jan 2018, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon AbRiNgOi » Fr 12. Jan 2018, 14:48

Schnellladen zu vergleichen ist immer schwierig. Einen Wert zu haben, den man vergleichen kann wäre aber trotzdem gut. Diese theoretisch maximale Reisegeschwindigkeit wenn der Schnelllader an der richtigen Stelle steht und die Zufahrt keine Zeit kostet wäre ein guter Wert zum Vergleichen. Die Reichweite eines Fahrzeuges selber ist ein anderer Wert, der aber in seiner Wertigkeit stark von den jeweiligen Einsatzgebieten ankommt. Wer wegen hoher Reichweite gar nicht laden muss, wird natürlich die hohe Reichweite nehmen und nicht den Wagen mit der höheren theoretischen Reisegeschwindigkeit.

Um die theoretische höchste Reisegeschwindigkeit zu ermitteln muss man sein Fahrzeug aber gut kennen. Es gilt die Fahrgeschwindigkeit gegenüber der Ladegeschwindigkeit zu optimieren und den maximalen Ladezustand kennen, ab dem ein weiteres Laden nur unnötig Zeit kostet. Ein Test könnte so aussehen:

An einer für dieses Fahrzeug optimalen Ladestelle wird das Fahrzeug zur Vorbereitung auf genau den Ladeszustand gebracht der als optimaler Ladezustand für das Unterwegs laden gilt. Also der Punkt, wo die Erfahrung zeigt, länger stehen hält nur auf. Wir nennen diesen Ladezustand SOC_opt. (Wichtig: das Fahrzeug beginnt den Test nicht voll aufgeladen sondern mit SOC_opt)

Dann beginnt die Zeit zu laufen, das Fahrzeug fährt nun auf einen Rundkurs der so eben wie möglich sein sollte und so lange dauert bis der Akku so weit entleert wurde wie man normalerweise fahren würde (5-10% SOC). Die Geschwindigkeit wird so gewählt dass die schnellste Reisezeit erreicht wird. Zurück am der Ladestelle wird das Fahrzeug angehängt und wieder auf SOC_Opt geladen. Wenn dieser erreicht ist, wird die Zeitmessung gestoppt, die gefahrenen Kilometer aufgenommen.

Nun könnte man verschiedenen Fahrzeuge vergleichen: Maximale theoretische Reisegeschwindigkeit, Reichweite für maximale Reisegeschwindigkeit, optimale Fahrgeschwindigkeit.

Ich würde mich für diese drei Werte für alle Fahrzeuge interessieren, nicht theoretisch sondern tatsächlich gefahren. Das können aber nur die Fahrer dieser Fahrzeuge selber machen, weil man dazu schon einige Erfahrung braucht.
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon Helfried » Fr 12. Jan 2018, 14:55

Der dickere Akku vom Opel kostet aber auch eine Stange mehr Geld und Gewicht. Es überrascht mich jetzt nicht sehr, dass man damit weiter fahren kann.
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Re: DC-Schnellladen Vergleich

Beitragvon mdm1266 » Fr 12. Jan 2018, 15:00

mdm1266 hat geschrieben:
Egal wie es einige hier drehen und wenden wollen. Der Opel Ampera-e wird die 800km Strecke auf jeden Fall mit zwei Stopps schaffen (im Sommer eventuell sogar mit einem Stopp) und genau so sicher ist es, dass der Ioniq Electric 4 Stopps brauchen wird. Das ist keine Annahme und da kann man nichts schönrechnen, sondern es ist Fakt.

Ob nun der Ioniq noch ein wenig schneller wie die Herstellerangaben laden kann, spielt keine Rolle. Die wenigen Minuten die dadurch noch eingespart werden könnten, werden wieder verbraucht für das Aufsuchen von zwei zusätzlichen Ladestationen (abbremsen, herumkurven, parken, eventuell warten bis frei ist, Kabel einstecken, bezahlen, wegfahren und wieder beschleunigen).

Auch für Langstrecken bis 800km ist der Opel Ampera-e die bessere Lösung. Wer fährt am Tag schon mehr?


Beim Ampera-e habe ich sogar noch flexibel die Wahl, wo genau ich laden möchte. Ich könnte so die durchschnittliche Ladegeschwindigkeit von 34.6kWh/h sogar noch erhöhen, indem ich nur bis maximal 65% SOC lade. Diese Freiheit habe ich immer noch bei 2 Stopps. Wo hingegen der Hyundai bis 80%SOC laden muss und auch die 4 Stopps gegeben sind.
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