Sterben für die Reichweite?

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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Alex1 » Di 13. Feb 2018, 22:36

Oha, 50% längerer Bremsweg für den Sattelschlepper!

Sicherheitshalber haben die erst gar keinen Lkw mit Anhänger getestet...
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Alex1 » Di 13. Feb 2018, 22:52

Wiese hat geschrieben:
Sorry, Alex, Du bist auch relativ Ahnungslos.
Na klar doch! Siehe Ritas Post: 50% längerer Bremsweg für den Lkw. Aber das ist ja eine ADAC-Studie, also sicher gaaanz falsch :roll: :lol:
Ob die Räder am Anhänger/Auflieger oder der Zugmaschine sind spielt absolut keine Rolle. Sie tragen alle die gleiche Last, die Zwillingsbereifte Achse der ZM etwas mehr. Sie bremsen alle! Sie haben alle ABS. Ohne ABS schaffen es die Bremsscheiben sogar die Räder eines voll beladenen Sattelzugs zum Blockieren zu bringen. Das war mit Trommelbremsen kaum denkbar, aber die heutigen Scheibenbremsen packen richtig brutal und schlagartig zu, wie beim PKW.
Genau richtig! Und produzieren damit einen 50% längeren Bremsweg als ein Pkw.
Es geht auch gar nicht darum, wie schnell ein LKW bremst, es geht hier doch darum, was passiert, wenn ein LKW steht, oder nur noch mit 30 km/h schleicht, und der Nächste mit 80 reinknallt.
Nein, darum geht es eben gerade nicht! Ich weiß nicht, was Du MEINST, es geht darum, was Du SCHRUBST. Und Du SCHRUBST vom WINDSCHATTEN, eben NICHT von einem stehenden Lkw!

DAS IST EIN VÖLLIG ANDERES SZENARIO!
Also so gut wie gar nicht bremst! Das Argument, dass 500 m Abstand da keinen Unterschied machen ist völlig falsch gedacht. Bei 50 m Abstand merkt der hintere LKW sofort, wenn der vordere bremst. Bei 500 m Abstand, bei dem man sich relativ sicher fühlt, wenn man dazwischen fährt, bemerkt der Fahrer die geringere Geschwindigkeit des Vorausfahrenden eventuell viel zu spät, und das ergibt dann diese schweren Auffahrunfälle.
Windschatten ist aber eben NICHT hinter einem 30-km/h-Laster herzufahren oder hinter einem STEHENDEN Lkw zu stehen. Du verwechselst da was. Hoffentlich nicht absichtlich.
Euren Kommentaren zu Folge habt Ihr das nicht verstanden. Aber das müsst Ihr auch nicht. Glaubt nur weiterhin an Eure Gefühle und falschen Vorstellungen.
Ich habe meine Sichtweisen detailliert dargelegt und alles sauber begründet. Von Dir kamen nur Meldungen von Unfällen, die mit dem Thema nichts zu tun haben.
Mir wird das hier jetzt zu albern, es ist jedem selbst überlassen wie er Auto fährt.
Das war mit Sicherheit auch der letzte thread, den ich hier erstelle. Ich mach mich doch hier nicht zum Affen.
Sorry, aber Du hast Dich in diesem Fred in Widersprüche verwickelt, die man von Dir sonst nicht kennt. Ich lese sonst immer gerne Deine durchdachten Kommentare :D
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon iOnier » Di 13. Feb 2018, 22:57

Alex1 hat geschrieben:
Windschattenfahren ist IMMER Mitschwimmen im Verkehr. Per definitionem. Und - wie gesagt - all die aufgezählten Unfälle waren NICHT Windschattenfahrer, sondern Unfälle am STAUENDE.

Und wo landet man, wenn man bei dichten Verkehr (linke bzw. mittlere Spur voll => man kann nicht nach links ausscheren) im Windschatten eines LKW fährt und samt diesem ein Stauende erreicht?

Eben. Am Stauende stehend. Auf der rechten Spur, hinter einem LKW.
Gruß
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Alex1 » Di 13. Feb 2018, 23:28

iOnier hat geschrieben:
Und wo landet man, wenn man bei dichten Verkehr (linke bzw. mittlere Spur voll => man kann nicht nach links ausscheren) im Windschatten eines LKW fährt und samt diesem ein Stauende erreicht?

Eben. Am Stauende stehend. Auf der rechten Spur, hinter einem LKW.
Und das hat was mit dem Windschattenfahren zu tun? Wenn Du das ernst meinen würdest, müsstest Du fordern, überhaupt nicht mehr auf der rechten Spur zu fahren, nicht wahr?
Herzliche Grüße
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Schüddi » Mi 14. Feb 2018, 00:50

Wenn ein Windschattenfahrer auf das selbe Stauende trifft wie der Windschattenspender sind beide tot.
Kannst du das auch weg diskutieren? Wenn ja - ich habe duzende Zeitungsausschnitte die alles wiederlegen was du sagen möchtest. Ist das wirklich eine Diskussion die du eingehen möchtest Alex1?
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon kriton » Mi 14. Feb 2018, 01:06

Ich bin schon häufig Windschatten gefahren, auch nicht immer mit dem notwendigen Abstand. Ich habe auch schon einmal gesehen, dass ein LKW einen PKW auf ein anderes Fahrzeug geschoben hatte. Dazu hatte ich mich als Zeuge gemeldet und vor Gericht ausgesagt, weil m.E. der LKW-Fahrer schuld war. Aber dies miteinander zu verbinden, halte ich für abwegig.
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Wiese » Mi 14. Feb 2018, 08:12

Alex1 hat geschrieben:
was Du SCHRUBST. Und Du SCHRUBST vom WINDSCHATTEN :D


:clap: :hurra: :wand:

ich schreibe, ich schrieb, ich habe geschrieben
du schreibst, du schriebst, du hast geschrieben

Ich habe nicht geschrubst, was auch immer das sein mag.

Ansonsten danke ich Dir für den Beweis, dass Du nichts kappiert hast. Im Übrigen hat auch ein Zattelzug einen Anhänger, einen Sattelanhänger! Darfst es gerne in der StVZU nachschlagen. Das Wort "Zug" deutet ja schon darauf hin, dass das Fahrzeug einen Anhänger, also ein hinter einem Motorwagen mitgeführtes Fahrzeug zieht.
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Nordstromer » Mi 14. Feb 2018, 09:32

Alex1 hat geschrieben:
Und das hat was mit dem Windschattenfahren zu tun? Wenn Du das ernst meinen würdest, müsstest Du fordern, überhaupt nicht mehr auf der rechten Spur zu fahren, nicht wahr?


In letzter Konsequenz liefe es darauf hinaus. Rechts zu gefährlich fahr mal lieber links. Aus der Praxis kann ich das für mich in keinster Weise bestätigen. Wenn rechts eine gewaltige Kolonne LKW unterwegs ist fahre ich kurzfristig auch links. Aber so wie es geht wieder rechts.
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Nordstromer » Mi 14. Feb 2018, 09:33

IO43 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:
Wer es nicht heiß mag sollte einfach nicht in die Küche gehen.


Bist Du wahnsinnig, viel zu gefährlich! :o

Wer die Gefahr sucht geht in die Küche :lol:
Welt.de


:lol:
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Re: Sterben für die Reichweite?

Beitragvon Nordstromer » Mi 14. Feb 2018, 09:35

Wiese hat geschrieben:
Es geht auch gar nicht darum, wie schnell ein LKW bremst, es geht hier doch darum, was passiert, wenn ein LKW steht, oder nur noch mit 30 km/h schleicht, und der Nächste mit 80 reinknallt. Also so gut wie gar nicht bremst! Das Argument, dass 500 m Abstand da keinen Unterschied machen ist völlig falsch gedacht. Bei 50 m Abstand merkt der hintere LKW sofort, wenn der vordere bremst. Bei 500 m Abstand, bei dem man sich relativ sicher fühlt, wenn man dazwischen fährt, bemerkt der Fahrer die geringere Geschwindigkeit des Vorausfahrenden eventuell viel zu spät, und das ergibt dann diese schweren Auffahrunfälle.


Ich sag nur adaptiver Tempomat.
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