Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Alex1 » Fr 14. Sep 2018, 20:26

c2j2 hat geschrieben:
Lies Deine Aufgabe nochmal...

Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk
Oh Gott, nein, ein peinlicher Vertipper... :oops:

Aber 1+1 kann ja auch 1 geben bei kleinen 1 und großen 1... :lol:
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Alex
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Alex1 » Fr 14. Sep 2018, 20:38

PV7KWp hat geschrieben:
Joe-Hotzi hat geschrieben:
Das ist schlicht falsch.
Eben nicht, rechne doch mal ausnahmsweise. Ich komme auf ca. 170g/a NOx+SO2 lt. Strommix von 2016 u. DC-Schnelladung, nur durchs Rumstehen!

Sowas ist peinlich, zumal wenn man den, der mit der Emission der selben Giftgasmenge seine durchschnittliche Jahresfahrleistung abspult, als Verpester bezeichnet!
Du bemühst auf unfaire Weise irrelevante Vergleiche und meinst, wir merken das nicht. Das sind billige Strohmänner.

Wer hatte denn behauptet, dass Gasverpester nennenswert SOx ausstoßen? Billige Täuschungsmanöver.

Das ist auf der Ebene von fettfreiem Tabak, alkoholfreier Milch und nikotinfreiem Whiskey. Plumper Versuch.
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon PV7KWp » Fr 14. Sep 2018, 21:22

Alex1 hat geschrieben:
Wer hatte denn behauptet, dass Gasverpester nennenswert SOx ausstoßen?

O.K. Ich lasse mich mal auf dein Niveau herab. Ich behaupte, ein in der Garage rumstehender Kohleindirektverbrenner der Marke Tesla produziert mehr Giftgas im Jahr als ein CNG-Verpester der Marke Skoda beim Fahren der durchschnittlichen Jahresfahrleistung!

Ob das für den einzelnen relevant ist, ist eine andere Frage.
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Alex1 » Fr 14. Sep 2018, 21:43

Wau, sooo tief ist hier noch niemand gestiegen.

Schaun mer mal:

- Ich hatte geschrieben, dass das NOx und der Feinstaub, den die Kohledreckschleudern (noch) emittieren, in den Städten - also da, wo die Menschen leben - kein Problem für die dort lebenden Menschen sind. Dagegen blödelst Du an?
- Ich hatte geschrieben, dass ein Vergleich BEV vs Gasfahrzeuge insofern völlig irrelevant ist. Dagegen blödelst Du an?
- Ich hatte geschrieben, dass Gasfahrzeuge heute zu fast 100 % fossil angetrieben werden, was zu 100 % abzulehnen ist. Dagegen blödelst Du an?
- Ich hatte geschrieben, dass die gesamte Agrarfläche Deutschlands nicht für die deutschen Autos reicht. Dagegen blödelst Du an?
- Ich hatte geschrieben, dass Deine tolle Bioenergie trotz miesen Potenzials riesige Mengen an Dünger und Pestiziden für ihre Monokulturen braucht. Dagegen blödelst Du an?

Du wedelst hier mit irrelevanten Whatabouts wie der letzte Winkeladvokat, der einen Serienmörder verteidigt.
Herzliche Grüße
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon PV7KWp » Fr 14. Sep 2018, 22:29

Alex1 hat geschrieben:
- Ich hatte geschrieben, dass das NOx und der Feinstaub, den die Kohledreckschleudern (noch) emittieren, in den Städten - also da, wo die Menschen leben - kein Problem für die dort lebenden Menschen sind. Dagegen blödelst Du an?

Ich schrieb dir, daß diese Gase Vorläufergase für sekundären Feinstaub sind, welcher ein Problem für die dort lebenden Menschen sein könnte. Irrelevant?

Noch schlimmer ist, daß für den Braunkohleabbau ganze Dörfer inkl. historischer Gebäude (z.B. Kirchen) platt gemacht werden und Menschen ihre Heimat verlieren.

Ein Beispiel von vielen:
https://www.youtube.com/watch?v=7WPG-2X2gBg

Nach dem Schliessen des Tagebaus verbleiben dann Seen mit pH0 Wasser. Mach mal einen Ausflug dahin. Strom zum Tanken gibt es da genug. Oder das leckere, verockerte Oberflächenwasser in der Lausitz. An manchen Tagen kannst du sogar den sekundären Feinstaub sehen.
Zuletzt geändert von PV7KWp am Fr 14. Sep 2018, 22:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Hunsrücker » Fr 14. Sep 2018, 22:31

Das pro oder contra E Autos können wir uns eigentlich schenken.
Das EU Parlament hat ausnahmsweise mal was richtig gemacht und die zukünftigen CO2 Vorgaben so eng gestaltet, sodass nicht mal die Erdgasautos ansatzweise eine Chance haben diese zu erfüllen.
Aber Leute kauft euch noch Verbrenner und redet euch die Welt schön, Irgend ein Depp muss ja den Autokonzernen den Umstieg auf die E Mobilität finanzieren. Und am besten die strahlend sauberen Diesel kaufen, sodass es noch mehr Fahrverbote wegen schlechter Luft gibt, dann kommt man gut durch die Innenstadt und findet schnell einen Parkplatz.

Schöne neue Welt!

Und jetzt schließt endlich diesen Thread, der Drops ist gelutscht.
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Joe-Hotzi » Fr 14. Sep 2018, 22:52

PV7KWp hat geschrieben:
Ich komme auf ca. 170g/a NOx+SO2 lt. Strommix von 2016 u. DC-Schnelladung, nur durchs Rumstehen!
Sowas ist peinlich, ...

Ja, so etwas zu behaupten ist peinlich!

PV7KWp hat geschrieben:
Und ein Messwert ist z.B. der standby-Verlust deines Teslas, der bei ca. 27W liegt! Sowas bildet bei mir eine Meinung!

Ja, auch ich habe einmal gelesen, dass bei frühen Tesla Model S ein hoher StandBy-Verbrauch bemängelt wurde. Ich habe aber auch gelesen, dass dies mit einem SoftwareUpdate deutlich verbessert wurde, weil mehr elektronische Komponenten in den Tiefschlaf geschickt werden.

Aber sicher ist es ein fairer Vergleich, wenn Du irgendeine unbelegte Zahl der derzeit größten E-Oberklasse-Limousine mit der derzeit am stärksten ausgebauten Online-Vernetzung einfach mal ansetzt (Quellen bringst Du ja für Deine Zahlen nicht und die Quellen, die Du verlinkst, sagen nicht das aus, was Du behauptest) und diesen Wert für alle E-Autos verallgemeinerst.
Um die Sache komplett irrelevant zu machen nimmst Du als Vergleichsfahrzeug bitte was?!?

Einen Skoda ... - nur welchen?!?

Kleinwagen Škoda Citigo G-TEC (hoffentlich nicht) oder Škoda Octavia G-TEC - Mittelklasse-Limousine
PV7KWp hat geschrieben:
Dagegen z.B. Skoda CNG (Messwerte):
HC: 13 mg/km
CO: 91 mg/km
NOx: 10 mg/km
SO2 (errechnet): 0,7 mg/km

So so - Messwerte, aber ohne CO2. Also schon mal nur reine Verbrauchswerte (Tank-to-Wheel). Das CNG muss aber auch irgendwie hergestellt /transportiert und komprimiert werden - sogar unter Einsatz von Strom bspw. für Pumpen und Kompressoren ... :roll:

Jetzt nimm also Deinen CNG-Skoda, rechne die Erdgasbereitstellung noch dazu und vergleiche ihn mit einem aktuellen EV seiner Klasse - Hyundai Ioniq electric? Der hat ganz sicher keine 27W StandBy-Verluste, Nissan Leaf II ?!?
Auch beim Tesla Model3 dürfte der StandBy-Verbrauch eher irrelevant sein.
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Fr 14. Sep 2018, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Joe-Hotzi » Fr 14. Sep 2018, 23:02

PV7KWp hat geschrieben:
Noch schlimmer ist, daß für den Braunkohleabbau ganze Dörfer inkl. historischer Gebäude (z.B. Kirchen) platt gemacht werden und Menschen ihre Heimat verlieren. ...

Da hast Du sowas von Recht!

Die größte Sauerei ist dabei, dass wir den Großteil dieses Dreckstromes gar nicht benötigen, sondern ins Ausland exportieren! Die meisten der BKKW laufen doch nur, weil die alten abgeschriebenen Dreckdinger den Betreibern noch Gewinne einspielen und die Politik versagt hat.
1809_Stromaustauschsalden-bis-2017_Statistica.jpg

Kannst ja mal spaßenshalber die 55TWh Exportüberschuss bei der CO2-Emission rausrechnen - das wird sicher lustig. Bevor Du mir jetzt unterstellen willst, ich wolle Deutschland deindustrialisieren, schaue bitte einmal bis 2002 - da waren wir noch NettoStomImporteur. Wir waren also wirklich auf fremden Strom angewiesen und keinen hat dies damals gestört - auch unsere Industrie nicht ...
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon PV7KWp » Fr 14. Sep 2018, 23:06

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Ich habe aber auch gelesen, dass dies mit einem SoftwareUpdate deutlich verbessert wurde, weil mehr elektronische Komponenten in den Tiefschlaf geschickt werden.

Ist nach dem Update. Im TFF gibt es sogar einen Freak, der seine Felgen abtapet, um den standby-Verlust von 50-70km pro Woche beim Fahren durch den verbesserten Luftwiderstand teilweise zu kompensieren.


Joe-Hotzi hat geschrieben:
Kleinwagen Škoda Citigo G-TEC (hoffentlich nicht) oder Škoda Octavia G-TEC

Da du den link scheinbar überlesen hast: https://www.adac.de/infotestrat/tests/e ... TEC+Style+
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Re: Die häufigsten Gegenargumente gegen E-Autos

Beitragvon Elektrolurch » Fr 14. Sep 2018, 23:07

PV7KWp hat geschrieben:
Noch schlimmer ist, daß für den Braunkohleabbau ganze Dörfer inkl. historischer Gebäude (z.B. Kirchen) platt gemacht werden und Menschen ihre Heimat verlieren. Nach dem Schliessen des Tagebaus verbleiben dann Seen mit pH0 Wasser. Irrelevant?

Natürlich nicht. Aber die Schlussfolgerung daraus kann nur sein, den Strommix immer grüner zu machen und die Dreckschleudern möglichst bald abzuschalten - und nicht, weiterhin Verbrenner zu propagieren.

Mit E-Autos hat das alles ja nur insofern zu tun, als dass diese eben etwas größere Stromverbraucher sind als das, was man sonst so im Haushalt hat. Aber Strom brauchen eben nicht nur diese. Immer wieder seltsam, dass alle für alles Mögliche Strom verbrauchen, aber beim BEV plötzlich anfangen, pingelig zu werden. Da soll dann sofort alles 100% grün sein. Warum nicht schon bei Waschmaschine und Trockner?

Und es kann so einfach sein. Augen auf bei der Wahl des Stromanbieters.

Also wennschon nachdenken, dann richtig.
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