Der Öko fährt Diesel?

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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon motion » Di 20. Feb 2018, 21:57

Karlsson hat geschrieben:
Kann einer bitte mal die Gasdiskussion abtrennen?
Interessiert hier nicht.

@alle
Bitte nicht mehr den Troll füttern, das führt zu nichts.


Bist wieder auf der Ignore. Dein Diesel Euro 6 Kombi interessiert auch niemanden.
Du bist wirklich unerträglich furchtbar. Ich mache wenigstens Vorschläge, die effektiv zur Luftreinhaltung beitragen. Aber das verstehst du nicht. Du kennst nur schwarz/weiß. Und alle anderen, die nicht deine Meinung teilen, sind Trolle. Gesamtkonzept und so, du hast noch keins vorgelegt!
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon tomas-b » Di 20. Feb 2018, 23:14

motion hat geschrieben:
...
Du bist wirklich unerträglich furchtbar. Ich mache wenigstens Vorschläge, die effektiv zur Luftreinhaltung beitragen.

Nein, du müllst alles mit deinem Gas voll, das finde ich mittlerweile auch ziemlich furchtbar...


motion hat geschrieben:
...
Aber das verstehst du nicht. Du kennst nur schwarz/weiß.
...

Das ist bei dir nicht viel anders, in nahezu jedem Thread kommst du mit deinem Gas um die Ecke, egal wie oft dir vorgerechnet wird, wie ineffizient das Ganze ist. Das wird von dir absolut ignoriert, zwei Beiträge später kaust du wieder alles von vorn durch... Du verstehst es also auch nicht (oder willst es nicht)...


motion hat geschrieben:
...
Und alle anderen, die nicht deine Meinung teilen, sind Trolle. Gesamtkonzept und so, du hast noch keins vorgelegt!

Und auch bei dir werden alle, die nicht deiner Meinung sind, sich aber die Mühe machen, dir nach jedem deiner Gas-Beiträge zu erklären, dass du einen Denkfehler in deiner Logik hast, als furchtbar, unerträglich und uneinsichtig abgestempelt. Also worüber beschwerst du dich?
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon Wiese » Di 20. Feb 2018, 23:21

motion hat geschrieben:
Gemeint waren die Leerfahrten, welche dazu dienen Lagerkosten zu vermeiden.
Natürlich muss auch ein entladener LKW auch zurückkommen.


Die Logik dahinter erschließt sich mir nicht.
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon motion » Mi 21. Feb 2018, 01:09

Warum?

@tomas-b

Gerne kannst du mich auf die Ignore setze, das ist mir egal.

In jedem Thread ist stark übertrieben, das entspricht nicht der Wahrheit. Und effizienter ist CNG/LNG als Diesel oder Benzin allemal. Wenn du dich informiert hättest, wüsstest du das auch. Karlsson vergreift sich öfters mal im Ton, ich habe wirklich alles immer mit Fakten belegt, er weiß alles besser.
Warum teilen denn unabhängige Fachleute meine Meinung?

Klar, das ist ein Elektroforum. Deswegen schreibe ich davon nur, wenn Verbrennungsmotoren als Vergleich herangezogen werden, so wie in diesem Thread. Und ein Verbrennungsmotor kann nicht nur Diesel und Benzin verbrennen, sondern auch Gas.
Und wenn du das Ganze mal im Zusammenhang betrachten würdest, würdest du festellten, dass wir diesen Kraftstoff als Übergangslösung brauchen, um möglichst schnell eine bessere Luftreihaltung zu haben. Zumal es wirtschaftlich ist. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir allein in Deutschland 42 Millionen PKW haben.

Ich frage dich. Geht es dir nur um den elektrischen Antrieb aus Prinzip, oder um eine erfolgreiche Mobilitätswende, bei der wir schnell und wirtschaftlich eine merklich bessere Luftreinhaltung haben und weniger CO2 emittieren?
Und ich schreibe von einer mittelfristigen Übergangslösung. Ich bin 100% pro Elektro, aber diese Antriebsart muss halt ergänzt werden.

Bitte, wo liegt mein Denkfehler? Da bin ich gespannt.
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon Wiese » Mi 21. Feb 2018, 08:05

@motion
Ich möchte nicht weiter auf den Leerfahrten von LKW herumreiten, denn das passt hier nicht her. Warum Leerfahrten die Lagerkosten reduzieren erschließt sich mir nicht. Lagerkosten werden durch die just-in-time-Lieferungen vermieden, und das bedeutet, dass der LKW etwas anliefert und nicht leer fährt. Wir haben diese Lieferungen schon für Daimler gemacht und haben Material angeliefert, und Ersatzteile für ein Außenlager wieder mitgenommen, und wenns nur leere Gitterboxen waren. Also nix mit Leerfahrt.

Zu Deinem Gas-Thema noch ein Wort: Ja, Gas ist besser als Spritt. Wir können aber ohne eine Übergangslösung, die den Aufbau einer Gas-Infrastruktur notwendig machen würde, direkt zum elektrischen Antrieb wechseln. In 20 Jahren können alle 40 Millionen PKW in Deutschland ohne Abgase fahren. Die Infrastruktur dafür befindet sich bereits im Aufbau. Auch ein Gas-Auto braucht Motorenöl, Ölfilter, Luftfilter, Schaltgetriebe, Kupplung, Lichtmaschine, Anlasser ... Das alles entfällt beim E-Motor. Wir haben nicht nur keine Abgase, wir haben auch keine regelmäßig anfallenden Abfälle die entsorgt werden müssen. Ein E-Auto produziert auch kaum Bremsenabrieb, also auch hier wieder weniger Feinstaub. Für das Gasauto bleibt also nur der recht geringe Vorteil der ungiftigeren Abgase. Das lohnt sich definitiv nicht.
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon tomas-b » Mi 21. Feb 2018, 08:30

motion hat geschrieben:
Warum?

@tomas-b

Gerne kannst du mich auf die Ignore setze, das ist mir egal.

Nein, bei mir kommt keiner auf Ignore...


motion hat geschrieben:
...
Warum teilen denn unabhängige Fachleute meine Meinung?
...

Weil diese Fachleute entweder nicht unabhängig sind oder keine Ahnung vom Autobauen haben...


motion hat geschrieben:
...
Und wenn du das Ganze mal im Zusammenhang betrachten würdest, würdest du festellten, dass wir diesen Kraftstoff als Übergangslösung brauchen, um möglichst schnell eine bessere Luftreihaltung zu haben. Zumal es wirtschaftlich ist. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir allein in Deutschland 42 Millionen PKW haben.
...

Ich betrachte schon das Ganze. Abgesehen vom der schlechten Effizienz, die dir schon mehrfach erklärt wurde, ist das halt eine Sackgasse, die im schlimmsten Fall die E-Mobilität extrem ausbremst.
Der Entwicklungszyklus einer Fahrzeuggeneration dauert in der Regel zwischen 5 ... 7 Jahre, das ist unausweichlich, da ein Großteil der Zeit in Zulassung und Fahrzeugtests stecken. In diesen 5 ... 7 Jahren sind Tausende Fahrzeugentwickler gebunden und betreiben keine Weiterentwicklung an den wirklich sinnvollen Fahrzeugkonzepten.
Und das Ganze dann nur für eine Übergangslösung? Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Autohersteller sich dann damit zufrieden geben, anschließend nur 5 Jahre lang diese Fahrzeuge zu verkaufen? Die werden dann von Politik und Lobby für die nächsten 20 Jahre zum Mindeststandard erklärt (damit die Entwicklungskosten wieder eingespielt werden) und bremsen somit die Weiterentwicklung der E-Mobilität.
Gleichzeitig werden Millionen in eine neue Gas-Infrastruktur versenkt, die man besser in Ladestationen gesteckt hätte...

motion hat geschrieben:
...
Ich frage dich. Geht es dir nur um den elektrischen Antrieb aus Prinzip, oder um eine erfolgreiche Mobilitätswende, bei der wir schnell und wirtschaftlich eine merklich bessere Luftreinhaltung haben und weniger CO2 emittieren?
Und ich schreibe von einer mittelfristigen Übergangslösung. Ich bin 100% pro Elektro, aber diese Antriebsart muss halt ergänzt werden.
...

Bei der Autoindustrie gibt es kein mittelfristig. Technologien, die entwickelt wurden, werden solange es geht, ausgequetscht, selbst wenn es bereits bessere Alternativen gibt. Deshalb darf man diesen unsinnigen Umweg über das Gas nicht gehen. Weil es dann die nächsten 50 Jahre keine Energie- und Verkehrswende gibt. Weil dann nämlich alles schön beim Alten bleibt...

motion hat geschrieben:
...
Bitte, wo liegt mein Denkfehler? Da bin ich gespannt.

Dein Denkfehler liegt darin, dass du glaubst, dass die Fahrzeughersteller bereit sind, für eine Übergangstechnologie Geld zu investieren.
Ich sage dir: Wenn sie es schaffen, Gas als Heilsbringer durchzudrücken, dann nicht nur "mittelfristig". Dann erzeugen unsere Fahrzeuge auch in 50 oder 100 Jahren noch lokale Abgase. Woher ich das weiß? Zufällig arbeite ich in der Produktentwicklung eines großen Zulieferers und sehe, wie lange die Entwicklungs- Produktlaufzeiten sind...
Dein gewünschter Umweg mag sich lokalpolitisch gut und logisch anhören, aber er betrachtet nicht die notwendigen Vorleistungen der Autobauer. Die sie halt nur aufbringen, wenn sie die Technik dann auch extrem lange verkaufen können und dürfen...
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 21. Feb 2018, 10:19

motion hat geschrieben:
Ja genau, bleib bei der Wahrheit. Und rechne ma den Kohleanteil ein, samt der Vorkette. Das hat nämlich noch niemand gemacht, also die Vorkette der Kohlekraft mit einzubeziehen. :)


Die Vorkette des Erdgases + Verdichtung aber auch nicht.
Und: Was kann das Elektrofahrzeug für die deutsche Kohlestrompolitik? Unabhängig vom Antriebskonzept der Zukunft kann Deutschland mit dieser Politik sein Klimaziel nicht erreichen. Das muss weg, mit oder ohne Elektrofahrzeug.

Du möchtest Überbrücken, bis der Strom sauber ist und die Batterietechnologie fertig. Es tut mir Leid das zu sagen, aber das ist ein reine deutsches Problem. Und wenn die Deutschen da nicht weiter kommen, werdet ihr in der Automobiltechnologie abgehängt. Die Welt wartet nicht auf den Ausstieg der Deutschen aus der Kohlekraft, die Welt wartet nicht auf den Einstieg der Deutschen in die Batterietechnologie. Wenn Du zum Abwarten eine Übergangstechnologie forderst, bis Deutschland bereit ist seine Hausaufgaben zu machen, hat sich die Welt weiter gedreht und die Technologieführer in der Automobilindustrie ist wo anders. Niemand wird den Deutschen die Gas Fahrzeuge abkaufen, Deutschland wird mit 20% CO2 Einsparung mit den Gasfahrzueugen das Klimaziel nicht erreichen und es wird Fahrverbote geben, oder Strafzahlungen.
Ich habe schon die Berichte der Gasmotoren bei den Wiener Linien verlinkt. (Egal ob Autogas oder Erdgas, wobei ich mir nicht vorstellen kann das Wien auf die Busse immer Erdgas drauf geschrieben hat wenn diese mit Autogas fahren...), Das Erdgas hatte seine Zeit, aber die ist vorbei. Hut ab vor jedem, der statt einem Diesel einen Erdgaswagen gefahren ist. (Habe selber zwei im Freundeskreis, und dessen Kroatienreisen sind fast so spannend wie mit Strom)

Das Problem ist schon beschrieben worden, Deutschland hat ein Problem mit der Investition in Technologien und Bestandswerten. (Dieseltechnik, Dieselwerke, Kohlekraftwerke), diese Investitionen wollen die Investoren zurück. Um so wichtiger ist es, die nächsten Investitionen auf die Richtige Technologie zu setzen. Übergang kann ein Hybride sein, aber nicht eine völlig andere Infrastruktur und Technologie.

Und: JA, das Gasauto ist der beste Verbrenner, aber das Bessere ist der Tod des Guten :)
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
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Re: Der Öko fährt Diesel?

Beitragvon Achenar » Fr 2. Mär 2018, 21:56

Ich würde mich durchaus als „Öko“ bezeichnen, fahre seit über 40 Jahren Fahrrad in Städten und ärgere mich genau so lange über Verbrenner-Abgase. Fortschritte der Motortechnik wurden regelmäßig durch zunehmende PKW-Zahlen, mehr Fahrten, höhere Fahrzeuggewichte und und und... konterkariert.

Trotzdem haben wir uns den Luxus eines Familienautos geleistet, die letzten 10 Jahre ein Focus-Diesel 1,6 TDI mit Partikelfilter, den wir nach der VCD-Liste ausgesucht haben. Die Vorstellung der ZOE ZE40 war für uns dann das endgültige Absprungsignal.

Die Verbrenner-Ära ist Vergangenheit, sowohl aus Klima- als auch aus gesundheitlichen Gründen. Ich denke, wir werden uns noch wundern, wie schnell sich der Wechsel zur Mobilität mit regenerativen Energien vollziehen wird. Der Einstieg der Chinesen bei Volvo und Daimler ist eines der vielen Signale.

Trotzdem ist die Öko-Diskussion damit noch lange nicht abgeschlossen... :D
Gruß Achenar

ZOE INTENS ZE40 Juli 2017 (einziges Familienauto)
Heim: CEE32, naturstrom
Mobil: NRGKick 7,5m, Bluetooth
PV 3,5 kWpeak auf DHH
Jetzt muss nur noch das Erdgas weg :mrgreen:
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