Alzheimer und kein Ärztliches Fahrverbot bekommen?

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Re: Alzheimer und kein Ärztliches Fahrverbot bekommen?

Beitragvon ChrisB » Do 17. Mai 2018, 08:51

Einfach bei begründetem* Verdacht die 110 anrufen. Im Zweifel muss dann die Fahreignung nachgewiesen werden. Aus meiner Sicht hat das auch nichts mit Denunziantentum oder so zu tun. Autofahren ist schon gefährlich genug. Wir brauchen 90-Jährige mit Morphin-Pflaster genauso wenig im Straßenverkehr wie die ganzen rücksichtslosen Trockennasenaffen, die meinen, sie seien auf der Rennstrecke.

* Damit meine ich sehr auffälliges Fahrverhalten oder wenn bekannt ist, dass derjenige aufgrund seiner Medikation _auf keinen Fall_ fahren dürfte, er es aber trotzdem macht usw.
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Re: Alzheimer und kein Ärztliches Fahrverbot bekommen?

Beitragvon Rudi L » Do 17. Mai 2018, 19:34

Denunziantentum ist das nicht, bei einem Besoffenen würde ich das auch machen. Bei einem Alzheimer hätte ich dennoch Gewissensbisse, zumal ich ihn und seine Geschichte ja kennen muss. Warum ich ein schlechtes Gewissen hätte kann ich jetzt nicht begründen.
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Re: Alzheimer und kein Ärztliches Fahrverbot bekommen?

Beitragvon OlafSt » Do 17. Mai 2018, 21:33

Denunzieren ist das auch nicht. Denunziation ist es, wenn man selbst einen persönlichen Vorteil hat - oder dem denunzierten schadet.

Beides ist nicht der Fall, wenn man einen Alkoholiker, von harten Drogen abhängigen oder eben geistig schwer angeschlagenen Autofahrer von der Straße holt.
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