Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon kub0815 » Sa 18. Nov 2017, 01:05

So wie ich gelesen habe hat er aber keinen Neubau! Karlson
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Beitragvon kub0815 » Sa 18. Nov 2017, 01:09

eDEVIL hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Aber dafür können wir die ebenfalls geplante PV Anlage auch zum heizen benutzen und würden mit der Anlage ein Mehrfaches des benötigten Heizsstromes zumindest bilanziell erzeugen.

Wird es doch ein Pultdach und 25 kWp PV oder wie willst Du Strom zu Heizen üebr haben? Im Winter geht der PV-Strom auch so schon für den rest drauf.


Eigentlich sollte doch die Devise sein das man aufs Dach installieren was geht....
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon Ilchi » Sa 18. Nov 2017, 07:59

Ich möchte hier noch eine Luftwärmepumpe einbringen. Beim richtigen Haus, also wirklich geringer Wärmebedarf, ist diese meines Erachtens auch eine sehr gute Idee. Wir brauchen zusammen mit einer PV-Anlage für ein 150 m² Haus (KFW 40) im Jahr 180 Euro für Warmwasser und Heizung. Eine Solepumpe wäre sicherlich ein wenig effektiver. Bei den Gesamtkosten wird sich der Mehraufwand aber niemals rechnen...
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon eDEVIL » Sa 18. Nov 2017, 11:34

@kub0815 Nicht jeder sieht es ein, dass er für seinen selbst produzeirten Strom auch noch EEG-Umlage abdrücken soll. Zudem machen einem da ja Bauvorschriften einem oft einen Strich durch die Rechnung.
Mit einem Carport cann man da evtl. noch etwas mehr installieren, wenn die Bebauung nicht so eng ist und man nicht zu viele Schatten hat.
Der 3,3 kwp PV-Carport von meinem Bruder wäre ohne selbstmontage und ein bischen Sponsoring durch mich nicht wirtschaftloch gewesen. So waren die Baukosten gegenüber dem eigentlich geforderten begrünten Flachdach nicht soviel höher und es produziert grünen Strom.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon Karlsson » Sa 18. Nov 2017, 11:47

eDEVIL hat geschrieben:
Wird es doch ein Pultdach und 25 kWp PV oder wie willst Du Strom zu Heizen über haben? Im Winter geht der PV-Strom auch so schon für den rest drauf.

Der Heizstrombedarf für das ganze Jahr liegt bei 1500kWh. Da reicht auch eine 6kWp Anlage auf dem durch den Südgiebel nur teils nutzbaren Süddach bereits aus. Dass das im Winter nicht so ist - klar. Deshalb schrieb ich ja auch "bilanziell".

kub0815 hat geschrieben:
Eigentlich sollte doch die Devise sein das man aufs Dach installieren was geht....

Gehen würde auf dem Dach ca 8kWh. Über 10kWp werde ich nicht wegen EEG Umlage installieren, würde aber später gern das gleiche noch mal auf dem Carport installieren.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon motion » Sa 18. Nov 2017, 11:52

Zur Eisspeicherheizung. Ein Hype ist das nicht wirklich, weil es gute Gründe für diese Technik gibt. Im Gegensatz zu Erdwärmesonde erreicht mal viel eher einen guten Wirkungsgrad, sodass sich diese Technik auch für Häuser ohne Fußbodenheizung und besonders guter Isolierung eignet. Außerdem entfallen die aufwendigen Bohrungen, welche nicht überall möglich sind.

Bild Dazu benötigt man natürlich noch die Solarthermie mit dem das Eis aufgetaut wird. Die Pumpe braucht man logischerweiße auch, diese muss aber nicht so leistungfähig ausgelegt sein, wie bei einer Grundwasser-Erdbohrung. Ein weiterer Vorteil.

@bm3

Ich denke du machst es dir da etwas einfach, weil du die persönlichen und gebäudespezifischen Gegebenheiten nicht kennst. Mir ging es vor allem um die Materialkosten.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon Karlsson » Sa 18. Nov 2017, 12:07

motion hat geschrieben:
Im Gegensatz zu Erdwärmesonde erreicht mal viel eher einen guten Wirkungsgrad, sodass sich diese Technik auch für Häuser ohne Fußbodenheizung und besonders guter Isolierung eignet. Außerdem entfallen die aufwendigen Bohrungen, welche nicht überall möglich sind.

Äh, dafür hast Du aber den abschreckenden Trümmer auf dem Bild.... ich kenne ja Dein Anwesen nicht, ich möchte das aber nicht noch irgendwo auf dem Grunstück unterbringen müssen. Mit dem Bild sollte ja auch klar sein, wo die Kosten hingehen.
Warum sollte der Wirkungsgrad beim Eisspeicher denn so groß sein? Da musst Du unter 0°C abkühlen, während die Sole auf ca 10-13°C läuft.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon eDEVIL » Sa 18. Nov 2017, 12:10

Beim Einspeicher fand ich ein Konept für den Neubau noch am besten, wo der anstatt der Bdoenplatte installiert wird und man somit die Kosten für die Bodenplatte einspart. Weiß aber grad nicht wie der hieß.
Hab ich mal auf den BErliner Energietagen gesehen. Dürfe schon min 5 Jahre her sein.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon Karlsson » Sa 18. Nov 2017, 12:40

eDEVIL hat geschrieben:
Beim Einspeicher fand ich ein Konept für den Neubau noch am besten, wo der anstatt der Bdoenplatte installiert wird und man somit die Kosten für die Bodenplatte einspart.

Never! Wenn ich an die Mehrkosten durch unseren wässrigen Untergrund denke, will ich mir so ein Risiko unterm Fundament nicht ans Bein binden, sondern würde das auf jeden Fall getrennt vom übrigen Haus haben wollen.
Das müsste hier auch komplett als weiße Wanne ausgeführt werden.
Mein Kollege hatte erwogen, mit Keller zu bauen. Hätte 78.000€ extra gekostet. Erdarbeiten sind teuer.
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Re: Alternative Heizungsmethoden - So teuer!

Beitragvon J_W » Sa 18. Nov 2017, 12:42

eDEVIL hat geschrieben:
Beim Einspeicher fand ich ein Konept für den Neubau noch am besten, wo der anstatt der Bdoenplatte installiert wird und man somit die Kosten für die Bodenplatte einspart. Weiß aber grad nicht wie der hieß.
Hab ich mal auf den BErliner Energietagen gesehen. Dürfe schon min 5 Jahre her sein.


Du meinst bestimmt den Etank
http://www.etank.de/wp-content/uploads/ ... 6-2013.pdf
Im Neubau geht eh sehr viel, Problem sind die vielen Bestandsgebäude, die höhere Vorlauftemperaturen benötigen
Als Nachfolger für die Brennwerttechnik wird sicherlich die Gaswärmepumpe im Bestand eine Rolle spielen.
Die setzt halt vom Wirkungsgrad noch einen drauf und kann hohe Vorlauftemperaturen.Z.B
https://www.robur-gmbh.de/warmepumpe/ga ... hauser_k18

Für die Ölumsteiger (vorhandener Lagerraum) ist auch der Pelletkessel immer eine Alternative (in Kombi mit Solarthermie gibtś aktuell in NRW größer 10.000€
Zuschuß.), bleiben aber auch noch 20k auf dem Deckel. (oder die abgespeckte Variante Pelletofen im Wohnzimmer mit Anbindung der Heizkörper)

Oder bei hohem Wärmebedarf kann auch eine KWK Lösung (BHKW / Brennstoffzelle ) die Alternative sein. Es gibt halt nicht DIE Heizung für Alle. Wir bauen sehr viel offene Systeme wie z.B von der Firma Solvis ein. Da kann man flexibel jederzeit weitere Energieträger ergänzen und kombinieren ohne sich festlegen zu müssen. Wer hat schon die Glaskugel?

Hier ein netter Werbefilm
https://www.youtube.com/watch?v=7Nj26ICCBJY&sns=em

Joerg
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