Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Firmenwagen, daher Ladung am Arbeitsplatz
4
4%
Firmenwagen, aber Ladung daheim oder öffentlich
2
2%
Firmenwagen, bin eigener Chef und lade wie es passt
14
13%
Privatwagen, Ladung beim Arbeitgeber (kostenlos)
20
19%
Privatwagen, Ladung beim Arbeitgeber (Pauschale)
8
8%
Privatwagen, Ladung beim Arbeitgeber (Abrechnung nach kWh)
6
6%
Privatwagen, Ladung beim Arbeitgeber möglich, wird aber nicht in Anspruch genommen
5
5%
Privatwagen, kein Ladung beim Arbeitgeber möglich
41
39%
Privatwagen, kein Arbeitgeber (kein Arbeitsverhältnis bei zB Rentner)
2
2%
Trift nichts auf mich zu (bitte als Antwort beschreiben)
2
2%
 
Abstimmungen insgesamt : 104

Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon Maverick78 » Mo 20. Jul 2015, 10:10

Trotz 60kWp PV Anlage auf dem Dach, wurde der Vorschlag von der Gebäudeverwaltung abgelehnt. Aufgrund der desolaten Parkplatzsituation will man keine Parkplätze "reservieren".

Diese Situation könnte deutlich entschärft werden, wenn im (fast) leer stehenden (!) und nicht mehr genutzten Parkhaus der Uni Erlangen gegenüber, die Stellplätze vermietet werden dürften. Leider darf eine Uni aus gesetzlichen Gründen keine Parkplätze fremd vermieten :?:
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Beitragvon HubertB » Mo 20. Jul 2015, 12:02

Derzeit ist laden beim AG nicht erlaubt, hab ich so angegeben.
Es gibt aber eine Initiative vom Personalrat die Möglichkeit zu schaffen. Vertreter vom örtlichen EVU waren zu einem Ortstermin da und waren sehr interessiert uns Lademöglichkeiten hinzustellen (Säule 2*22kW öffentlich zugänglich, Wallbox 11kW für Mitarbeiter im Parkdeck). Betreiber wäre das EVU, damit wären alle Haftungs- und Steuerprobleme umschifft.
Nun warten wir auf die Entscheidung der Geschäftsleitung.
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon eDEVIL » Mo 20. Jul 2015, 12:06

Maverick78 hat geschrieben:
Diese Situation könnte deutlich entschärft werden, wenn im (fast) leer stehenden (!) und nicht mehr genutzten Parkhaus der Uni Erlangen gegenüber, die Stellplätze vermietet werden dürften. Leider darf eine Uni aus gesetzlichen Gründen keine Parkplätze fremd vermieten :?:

Wie wärs mit nem Studi-Projekt. untersuchen des Ladeverhalten von..."
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon i3Prinz » Mo 20. Jul 2015, 12:09

Spürmeise hat geschrieben:
Das war eine aktuelle Gesetzesinititive des Bundesrates...


Stimmt, hab mich verschrieben, ich meinte Bundesrat...
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon mutle » Mo 20. Jul 2015, 12:32

Trift nichts auf mich zu: Privatwagen und arbeite aus dem Home-Office, da mein Arbeitgeber auf der anderen Seite der Welt sitzt.
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 20. Jul 2015, 13:06

Das kann ich leider nicht in einem Satz zusammenfassen, mal langsam:

1.) Unsere Firma im Herzen von Wien betreibt eine Gemeinschaftsgarage zusammen mit einer anderen Firma (Post). Dort zahle ich entweder 50€ im Monat oder 4,5€ pro Tag alleine fürs parken. Im 2. Stockwerk, eigentlich im Bereich der Post, steht eine Ladestelle, 4 x CEE16 blau, mit Münzeinwurf. 2€ pro Ladung. Na ja, mein Fahrrad würde ich nicht anstecken, aber ab 15kWh rechnet sich das. Von der Post habe ich dort noch kein priv. E-Fahrzeug gesehen, von uns gibts einen Twizzy und meine ZOE, welche manchmal dort stehen. Wenn ich die 25km von zu Hause komme, dann ist zu wenig Platz im Akku als das sich die 2€ auszahlen würden. Wenn ich aber in der Früh von irgendwo her komme, also leer gefahren bin, dann sieht man mich schon mal dort.
2.) Direkt am Werksgelände steht eine 2*Typ2 Säule, verwendbar mit der deutschen EMiS Karte, die bekommt aber kein Österreicher. Aber man kann sich im Falle einer Dienstreise (oder im Notfall) die Karte beim Portier ausborgen. Nach dem Laden muss die Säule aber geräumt werden. raus auf die Straße (Kurzparkzone Wien, max 2 Stunden) oder in die Garage, siehe oben.
.) In den Hallen der Versuchsfahrzeuge stehen manch Ladestationen für Testzwecke, (Chademo, Schuko...) Wenn man da also die Entwickler gut kennt... (Natürlich steht dann immer die Androhung im Raum, dass mit Deinem Fahrzeug Versuche gemacht werden.... :lol: )

Also jetzt der Versuch die Frage auf einen Satz runter zu brechen: Ja, ich kann bei meinem Arbeitgeber laden, ob es für mich Sinn macht, bleibt aber dahingestellt. Da ich die Lademöglichkeit nicht in Anspruch nehme, war die Antwort einfach, ansonsten würde die Abrechnungsart pro Ladung fehlen, oder Im Notfall...
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon Solarstromer » Mo 20. Jul 2015, 15:09

Ich kann nicht bei meinem Brötchengeber laden, ich habe aber auch keinen Bedarf daran. Falls in seltenen Fällen doch mal eine Ladung notwendig wäre, hätte in der fußläufigen Umgebung mehrere öffentliche Ladestationen. Die erste ist rund 500m von meinem Büro entfernt und kostenlos.
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon Nichtraucher » Mo 20. Jul 2015, 15:35

Kann beim Arbeitgeber derzeit noch kostenlos laden. Lade aber nicht täglich (fahre normalerweise mit der Bahn zur Arbeit), sondern nur ca. alle 2 Wochen und habe daher keinen festen Parkplatz. Ich lade dann geduldet an Ladesäulen für die Poolfahrzeuge und die Lieferfahrzeuge der Büroboten.
Von den mehr als 4000 Mitarbeitern bin ich meines Wissens der Einzige mit einem eigenen Elektroauto. Im Pool haben wir einen i3, einen Prius Plug-In und eine S-Klasse mit PHEV. Die Büroboten fahren VW Caddys.

Für Mitarbeiter die täglich mit dem Auto kommen, werden jetzt nach Bedarf Ladeboxen mit Abrechnungsmöglichkeit in der Tiefgarage installiert. Mittelfristig wird dann auch abgerechnet werden, aktuell fehlt meines Wissens noch die durchgängige Infrastruktur.
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon biker4fun » Mo 20. Jul 2015, 16:18

ge7 hat geschrieben:
Ich würde es bezüglich meines Arbeitsgeber so sagen: Sie sind stets bemüht und haben immer ein offenes Ohr für die Belange Ihrer Mitarbeiter. Die Hoffnung, in absehbarer Zeit eine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber zu erhalten hab ich aber aufgegeben. Stichworte wie, "kein Bedarf, zu teuer, Geldwerter Vorteil, Gleichbehandlung, wir verhandeln noch, da muss erst der richtige Anbieter mit dem richtigen Geschäftmodell kommen..." sind immer mal zu hören. Es gibt wenige Standorte, wo man mit dem Aufbau von RWE Ladesäulen beginnt. Vielleicht bin ich bloß zu ungeduldig. Antriebsstrangkomponenten für Elektroautos bauen sie immerhin auch schon. :roll:


Das gleiche in "Grün" bei meinem Arbeitgeber (öffentliche Verwaltung).
Dazu kommen noch die Argumente: müssen erst mal Haushaltsmittel bereitgestellt werden (kann dauern, wenn überhazpt). Dann muss erst mal mit dem Vermieter der Tiefgarage abgeklärt werden, Feuerschutzbestimmungen etc.). Dann solche "Ängste" wie, wieso bekomme ich eine Parkplatz zum Laden (Neidfaktor) - was ich ja gar nicht will, Zustimmung des Personalrats notwendig, usw. usw.. Veranschlagte Kosten, was ich gehört habe ca. 30.000 Euro für eine Ladesäule (keine näheren Details bekannt).
Ich weiss beim besten Willen nicht, wie dieser Betrag zustande kommen soll. Habe auch nicht mehr nachgefragt. Egal, ich habe es aufgegeben...
Es ist wie immer: wo ein Wille ist, ist ein Weg, wo kein Wille ist, gibt das auch in 20 Jahren nichts. Und das im rot-grünen Rheinland-Pfalz. Au weia... kann ich nur sagen.
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Re: Wer kann bei seinem Arbeitgeber laden?

Beitragvon i_Peter » Di 21. Jul 2015, 15:11

Mein AG hat eigentlich an allen Standorten Lademöglichkeiten für Mitarbeiter, meist 2x22kW-Typ2+Schuko. Zumindest an den Standorten, die ich kenne. Mitarbeiter dürfen dazu das Firmengelände befahren. Sonst sind die Mitarbeiterparkplätze etwas weiter außerhalb. Die Säulen können mit eigener RFID frei geschaltet werden, Abrechnung so günstig wie Nachtstrom übers Gehalt. Die Ladesäulen stehen meist an prominenter Stelle vor dem Eingang des Hauptgebäude bzw. in Sichtweite der Kantine, besser geht es eigentlich nicht. Dadurch immer Gesprächsthema (...kriegst Du den Strom umsonst ?).
Weitere Ladepunkte auf den Mitarbeiterparkplätzen sind im Gespräch. Bin damit erst einmal zufrieden.
:)
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