Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon umrath » Fr 17. Mär 2017, 12:31

Das ist aber bidirektional: Von dem Ausbau der Infrastruktur profitieren auch alle anderen Stromkonsumenten.
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon bm3 » Fr 17. Mär 2017, 12:45

Bei den hier so oft gewünschten Schnelladern mit bis zu 150kW müssen aber schon neue Kabel verlegt werden, nicht
nur das, größere Schnelllade-Standorte haben meist einen neuen 20kV-Trafo installiert bekommen.
Nicht desto trotz sind Leute die noch auf die Wasserstoffwirtschaft fürs Auto setzen wollen, in Kenntnis der Fakten dazu, die ja allgemein bekannt sind, meiner Meinung nach ziemlich krank oder eben nur an Geschäften interessiert.

VG:

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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon umrath » Fr 17. Mär 2017, 13:07

Ich gehe davon aus, dass wir ohnehin in großem Maßstab in die Infrastruktur investieren müssen, da ich keinen Sinn darin sehe, alle Autos auf Elektromobilität umzustellen aber gleichzeitig weiter Öl und Gas zur Heizung und Warmwassergewinnung zu verballern. Auch hier sehe ich (langfristig) keine Alternative zum Umstieg auf elektrisch betriebene Geräte - und das benötigt natürlich eine erhebliche Investition in die Infrastruktur.

Die Umbaumaßnahmen für E-Mobilität sind da nur ein weiterer Baustein.
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon Alex1 » Fr 17. Mär 2017, 13:30

Ich stell mir grad die Bedenkenträger vor, die so fürchterbar vor den eAuto-Bränden Angst haben, wenn man denen mit Wasserstoff kommt :roll: :lol: Das ist aber noch das geringste Problem.

Der Hauptpunkt ist doch der lächerlich geringe Wirkungsgrad. Mehr als 50% Zykluswirkungsgrad gibt´s nicht. Das ist ein absolute ko-Kriterium.

Die einzige Zukunft für Wasserstoff ist der Einsatz als "Windgas" für die saisonale Speicherung und Nutzung im vorhandenen Erdgasnetz.

Alles Andere ist nur mutwilliges Abschöpfen von Fördermillionen. Hier eher Fördermilliarden :roll:

Die eMobilität ist inzwischen völlig massentauglich, da tut das krampfhafte Suchen nach einer pseudo-Alternative nicht Not. Interessant, dass das aus der selben Ecke kommt wie der erbitterte Widerstand gegen die eMobilität.
Herzliche Grüße
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 17. Mär 2017, 15:01

Wenn man demnächst keine Mineralölprodukte mehr verkaufen kann, versucht man es halt mit H2.

Wie hat ein MA eines Schweizer Unternehmens vor über 100 Jahren mal gesagt: Wenn man kein Markt für ein Produkt hat. dann muss man den halt schaffen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon gekfsns » Fr 17. Mär 2017, 21:32

Ich halte H2 als Energiespeicher für's Auto etwas anspruchsvoll, der Stoff diffundiert, nach meinem Wissen, viel zu leicht. Unter Laborbedingungen ist H2 bestimmt toll, aber es gibt so viele Chaoten die da rumpfuschen werden sobald mal mehrere Millionen Fahrzeuge unterwegs sind.
https://www.heise.de/forum/Technology-Review/Kommentare/Eines-der-klimafeindlichsten-Autos-ueberhaupt/Weitere-Argumente-gegen-Wasserstoff/posting-2148274/show/
VW hat ja selbst simples einfache Erdgastechnologie nicht ohne Schwerverletzte hin bekommen, und das vermutlich nur weil man paar Cent an vernünftigen Tanks sparen wollte.
Meiner Meinung nach würde das besser funktionieren wenn man es in einen besser handhabbaren Stoff umwandelt, gab es nicht schon Brennstoffzellen die man mit anderen Gasen betreiben konnte die man aus H2 herstellte ? Toll wäre ja eine gefahrlose und umweltfreundliche Flüssigkeit, gewonnen aus Windstrom, die man schnell in den Tank reinschüttet und dann per Brennstoffzelle Strom für den Elektromotor erzeugt.
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 17. Mär 2017, 21:42

Es gibt keinen Stoff mit der man diffusionsdichte H2-Behälter herstellen kann. Man kann nur durch ausreichende Wandstärken die Diffusion begrenzen.
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon Mei » Sa 18. Mär 2017, 21:19

ecopowerprofi hat geschrieben:
Es gibt keinen Stoff mit der man diffusionsdichte H2-Behälter herstellen kann. Man kann nur durch ausreichende Wandstärken die Diffusion begrenzen.


Fahrzeuge sollen ja auch bewegt werden ;)
Und wenn die bewegt werden, dann ist der Verlust auch nicht so hoch.
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 18. Mär 2017, 22:38

Ich weiß nicht ob es so lustig ist, wenn am nächsten Tag der Tank leer ist auch wenn das Auto gar nicht gefahren wurde. :shock:
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau

Beitragvon Mei » So 19. Mär 2017, 08:15

so schnell geht es nun wieder auch nicht.
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