warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon Alex1 » Do 12. Nov 2015, 23:39

Wiki spricht:
Das CHAdeMO-Protokoll ist mittlerweile auch international im Rahmen der ISO-Normung als Gleichstromladestandard anerkannt: so wurde das Protokoll in die Normen ISO/IEC 61851-23 und ISO/IEC 61851-24 aufgenommen.[3][4]
Über 50 kW soll ja eh nur DC gehen. Aber das geht ja wohl auch mit Typ 2.

Auf Dauer - das wurde ja hier schon so oft diskutiert - sollte wohl die Gleichrichtung ausschließlich an den Säulen stattfinden.

Obwohl die Zoe ja wohl keinen extra Gleichrichter braucht, da sie die Motorsteuerung dafür "muss"braucht. Können das Andere wohl nicht?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon DCKA » Fr 13. Nov 2015, 01:33

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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon Elektrolurch » Fr 13. Nov 2015, 07:06

Die neuen Crowdfunding-Boxen von Berndte können die 43kW entweder voll auf den Typ2-Anschluss legen oder zu je 22kW auf Typ2 und CEE aufteilen. Warum können das die 2x22kW-Säulen nicht? Es laden ja nicht immer 2 Fahrzeuge gleichzeitig.
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon ElektroAutoPionier » Fr 13. Nov 2015, 07:52

Elektrolurch hat geschrieben:
Die neuen Crowdfunding-Boxen von Berndte können die 43kW entweder voll auf den Typ2-Anschluss legen oder zu je 22kW auf Typ2 und CEE aufteilen. Warum können das die 2x22kW-Säulen nicht? Es laden ja nicht immer 2 Fahrzeuge gleichzeitig.

Weil doch für 43 KW ein festes Kabel angeschlagen sein muss. Dann müsste doch die Säule ganz anders konstruiert sein. Ich kenne auch keine Typ2-Dosen, die 43 KW können.
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon wp-qwertz » Fr 13. Nov 2015, 08:10

ich hatte heute folgende idee:
wenn die säulen alle 2x22kW können, bräuchten wir hier eine bastel-truppe, die y-typ2-kabel für uns herstellen.
damit kann ich dann an einer säule mich 2x anstöpseln (wenn denn frei, was ja i.d.r. der fall ist (bisher)) und habe so 43kW

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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon m.k » Fr 13. Nov 2015, 08:20

DCKA hat geschrieben:


Das ist ein 22kW und ein 43kW Anschluss ;)
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon Elektrofix » Fr 13. Nov 2015, 08:24

wp-qwertz hat geschrieben:
… eine bastel-truppe, die y-typ2-kabel für uns herstellen.
damit kann ich dann an einer säule mich 2x anstöpseln (wenn denn frei, was ja i.d.r. der fall ist (bisher)) und habe so 43kW
Coole Idee, mal mich gleiche an's basteln machen, hat noch jemand einwenig Alu für mich für die Sicherungen :mrgreen:


PS: :klugs: VORSICHT die letzten Artikel enthalten Tips, die nicht zur Nachahmung geeignet sind.
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon lamouette » Fr 13. Nov 2015, 08:39

wp-qwertz hat geschrieben:
ich hatte heute folgende idee:
wenn die säulen alle 2x22kW können, bräuchten wir hier eine bastel-truppe, die y-typ2-kabel für uns herstellen.
damit kann ich dann an einer säule mich 2x anstöpseln (wenn denn frei, was ja i.d.r. der fall ist (bisher)) und habe so 43kW

DAS IST DOCH DIE LÖSUNG :D


Du bist nicht der erste, der diese Idee hat. Ich hab mal jemand getroffen, der sich so ein Y-Kabel (2x 22kW auf einmal 43 kW) gebastelt hat.
So ein Konstrukt ist natürlich hochgradig unzulässig. Und es funktioniert auch nicht, weil die beiden 22kW-Dosen zwei getrennte FIs haben. Der Ladestrom verteilt sich nicht 100prozentig symmetrisch auf die beiden FIs und das führt dazu, das sofort einer der beiden FIs rausfliegt. ( Bei den Sicherungen wärs genauso, aber die reagieren träger.)
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon wp-qwertz » Fr 13. Nov 2015, 08:45

fi´s sind eben spielverderber :D schade...
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Re: warum in D fast ausschließlich 22kW typ2 säulen?

Beitragvon PowerTower » Fr 13. Nov 2015, 08:49

Und das PWM Signal ist trotzdem auf 32 A eingestellt.

@ElektroAutoPionier, es gibt keine Pflicht ein festes Kabel bei 43 kW zu nehmen. Von crOhm gibt es eine 43 kW Box mit Steckdose und auch Bernd hat letztens so eine Ladesäule errichtet. Allerdings hat kaum jemand das entsprechende Kabel und der Aufwand bei Umsetzung mit Steckdose ist deutlich größer. Es werden zwei bzw. drei Sicherheitskreise benötigt, je nachdem ob 20 A Kabel zugelassen werden sollen oder nicht.

Ich persönlich sehe die 22 kW Ladestationen als solide Grundversorgung. Daran können alle Elektrofahrzeuge der letzten 100 Jahre laden, wenn auch teilweise mit Adapter. Sie sind kostengünstig zu realisieren und normalerweise zuverlässig, wenn man auf komplizierte Freischaltung verzichtet. Im Stadtgebiet keine schlechte Wahl. Würde man nur Schnelllader installieren, wären die Gemeinden pleite und man würde Interessenkonflikte bei den Nutzern schaffen.
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