Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon R3dL4x » Do 7. Dez 2017, 14:24

Hat von euch jemand einen Erfahrungswert, mit welchem Ladekabel man auf deutschen Autobahnen (besonders Tank&Rast) die größere Chance hat, eine freie Ladesäule zu finden? Ist eher der Typ2 oder CCS Lader belegt?

Ich überlege momentan, einen i3 oder ZOE zuzulegen. Diese verwenden ja CCS bzw. Typ2. Es wäre gut zu wissen , mit welchem Auto ich auf der Autobahn weniger Probleme haben werde, eine freie Säule zu finden.
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Beitragvon HubertB » Do 7. Dez 2017, 14:59

Eine statistisch valide Aussage wird Dir hier niemand machen können.
CCS ist im kommen, die Zahl der Fahrzeuge steigt.
Andererseits gibt es viele Zoe und ich hatte auch schon den Fall dass die AC Seite durch einen Plugin blockiert war der dort mit 3,7 kW nuckelte.
Ich denke derzeit ist die Situation recht ausgewogen.
Bei CCS ist die Chance etwas höher dass der Ladevorgang relativ bald fertig ist. Das wird sich mit größeren Batterien aber auch erledigen.
Mit einem neueren i3 kannst Du wenigstens mit 11kW laden wenn die AC Seite frei ist.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon biker4fun » Do 7. Dez 2017, 15:01

Darauf wirst du wohl keine Antwort bekommen. Glaskugel...
Aber nur zur Klarstellung. Mit dem i3 kannst du auch mit Typ 2 laden. Falls 3-Phasenlader verbaut, mit 11 kwh. Dauert halt länger als mit CCS. Zoe kann nur Typ 2.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon Misterdublex » Do 7. Dez 2017, 15:32

Die Gefahr, dass der Typ 2 64 A-Lader an der Autobahn belegt ist und du mit der ZOE nicht laden kannst ist durchaus real.
In den vergangenen 12 Monaten bin ich etwa 10x mit einem Chademo o. CCS schnellladefähigen CarSharingwagen 400 km/d gefahren. Dabei nutzte ich oft einen Triplelader. Zweimal war der Typ 2 am Triplelader durch einen Plug-In belegt.

Weiterhin solltest du berücksichtigen, dass zunehmend Triplelader nur noch 3x32 A AC an Typ2 anbieten. Mit CCS sind es 125 A DC.
D.h. selbst mit einer ZOE Q90, die mehr als die 3x32 A abnehmen könnte, müsstest du dort länger stehen als ein i3.
Der wiederum könnte bei belegtem CCS immerhin noch am Typ2 3x16 A AC nutzen. Die ZOE hat keine Alternative.

Außerdem scheint mir der i3 auch wesentlich hochwertiger verarbeitet als die ZOE.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon Zoe1114 » Do 7. Dez 2017, 15:46

Andererseits gibt es auch Argumente für die Zoe.
Wenn eine Ladestation defekt ist und man auf Plan B, die nächstmögliche Ladestation ausweichen muss, ist man mit AC oft besser dran.
Und DC ist an kostenpflichtigen Ladesäulen oft (deutlich) teurer als AC.
Eigentlich sollte man ein E-Auto danach aussuchen, ob es insgesamt für einem passt.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon GcAsk » Do 7. Dez 2017, 15:48

Der Vorteil am BMW i3, Hyunday IONIQ, etc. ist, dass die sowohl an CCS, als auch an AC laden können (also Typ2 normal). Zwar langsam, aber immerhin.
Sprich: Kommst Du mit einer Zoe an einer belegten Säule an, kannst Du nix machen - musst warten, bis sie frei ist, bis dahin kein einziger Kilometer geladen. Beim IONIQ oder so kannst Du an CCS laden - oder wenn belegt, halt auch an Typ2 AC, bis der CCS Anschluss dann frei wird. Er lädt zwar dann nicht schnell, aber immerhin lädt er etwas.

Die Entscheidung muss man aber eher so treffen: Was ist in der alltäglichen Praxis besser: Eine Zoe, die wirklich überall eigentlich recht schnell voll ist (da 3 phasig laden möglich ist) - oder ein IONIQ, der zwar extrem schnell an CCS voll wird, aber nur extrem langsam an AC laden kann (da nur 1 phasig laden möglich ist). Beim BMW i3 ist der Nachteil mit dem 11kW, wenn verfügbar, gar nicht mal so groß. Also eine Entscheidung, die Du treffen musst.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon Misterdublex » Do 7. Dez 2017, 16:41

Zoe1114 hat geschrieben:
Andererseits gibt es auch Argumente für die Zoe.
Wenn eine Ladestation defekt ist und man auf Plan B, die nächstmögliche Ladestation ausweichen muss, ist man mit AC oft besser dran.
Und DC ist an kostenpflichtigen Ladesäulen oft (deutlich) teurer als AC.
Eigentlich sollte man ein E-Auto danach aussuchen, ob es insgesamt für einem passt.


Also DC-Schnelllader sind gar nicht teuer. Bei allego zahle ich umgerechnet von Minuten zu kWh etwa 16 Cent/kWh an CCS.
Man muss nur die günstigen Anbieter kennen. ;-)
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon Tigger » Do 7. Dez 2017, 16:46

Misterdublex hat geschrieben:
Man muss nur die günstigen Anbieter kennen. ;-)

Wer A sagt muss auch B sagen...
Lass' Dir die Würmer doch nicht aus der Nase ziehen...
Würde mich aber trotz allem interessieren, wie man bei allego für 16 Cent/kWh an Strom kommt... ;-)
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon GcAsk » Do 7. Dez 2017, 17:00

Also zumindest hier im Raum Frankfurt sind allego doch gerade die teuersten Säulen, bei denen man auch gerne mal 70ct oder so pro KWh lässt.
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Re: Verfügbarkeit von Ladesäulen an deutschen Autobahnen

Beitragvon Misterdublex » Do 7. Dez 2017, 17:29

Tigger hat geschrieben:
Misterdublex hat geschrieben:
Man muss nur die günstigen Anbieter kennen. ;-)

Wer A sagt muss auch B sagen...
Lass' Dir die Würmer doch nicht aus der Nase ziehen...
Würde mich aber trotz allem interessieren, wie man bei allego für 16 Cent/kWh an Strom kommt... ;-)


Prepaid-Karte von swisscharge.ch.

Da kostet CCS/Chademo bei allego lediglich 6,20 €/h.

Voraussetzung ist allerdings ein Aufladen der PrePaid-Karte über eine Kreditkarte und Abbuchung in CHF. Das kostet bei mir maximal 2 € Auslandsgebühr und die werden sogar wieder Rückerstattet.

Ein Spottpreis ist das. Mit meinem e-Golf der maximal 40 kW an CCS zieht ist das wahrscheinlich sogar noch teuer. Ein IONIQ, Leaf oder SoulEV sollte da noch günstiger an Strom kommen.
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