TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon TeeKay » Fr 30. Dez 2016, 12:08

Ob die LSV überhaupt rechtskonform ist, wurde noch nicht gerichtlich geprüft, ist aber zweifelhaft. Un
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon HubertB » Fr 30. Dez 2016, 14:00

wwuno hat geschrieben:
Typ 2 Stecker, aber keine Typ 2 Dose. Was machen dann NISSAN, KIA, MITSUBISHI und PEUGEOT mit ihrer Typ 1-Dose. Die werden doch dann dort beim Laden "diskriminiert".


Diskriminiert werden sie ja auch ganz offiziell, auf Betreiben des Wirtschaftsministeriums.
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Die LSV 1 hat mit Diskriminierungsfreiheit nichts am Hut, das Thema kommt erst mit der LSV 2.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon SaschaG » Fr 30. Dez 2016, 14:27

Wieso haben eigentlich die genannten Automarken andere Ladedosen?
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon harlem24 » Fr 30. Dez 2016, 14:47

Weil die Autos alle schon älter sind und noch eine amerikanischen Typ1-Steckdose haben.
Diese Fahrzeuge werden aber über kurz oder lang in Europa aussterben, weil seit September bei Neufahrzeugen die Typ2-Steckdose vorgeschrieben ist.
Würde mich nicht wundern, wenn Nissan auch auf Typ2 umschwenkt und dadurch die Auslieferungen verzögert werden.
Gruß

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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon SaschaG » Fr 30. Dez 2016, 15:11

Okay. Wieder was gelernt.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon mweisEl » Fr 30. Dez 2016, 15:20

wwuno hat geschrieben:
M.E wir diese GRATIS-Preispolitik daher den Ausbau der Ladeinfrastruktur eher ausbremsen statt fördern. Damit ist dann niemand gedient.


Es ist ja alles andere als gratis für den Betrieber, weil er den Strom an die Tesla-Fahrer ja verschenken muss. Für die ca. 400 € die Tesla so "verschenkt" (wobei das nur ein Marketinginstrument für elitäre Tesla-Kunden ist), können in 5 Jahren (ca. Betriebsdauer) gerade einmal zwanzig Tesla Model S/X ingesamt vollgeladen werden. Sollten also mehr als fünf Tesla Model S/X pro Jahr vorbei kommen zum Laden, wird es teurer für den Betreiber, als wenn er gleich in eine diskriminierungsfreien Ladebox investiert hätte.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon pjw » Fr 30. Dez 2016, 18:57

mweisEl hat geschrieben:
. Sollten also mehr als fünf Tesla Model S/X pro Jahr vorbei kommen zum Laden, wird es teurer für den Betreiber, als wenn er gleich in eine diskriminierungsfreien Ladebox investiert hätte.


Die Stromkosten bleiben doch gleich, egal welche Box.
Also hat der Betreiber einem Anreiz bei der Installation.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon TeeKay » Fr 30. Dez 2016, 19:07

Außerdem verschenkt Tesla den FI Typ B auch noch mit, der kostet allein 250-300 Euro. Also sind wir schon bei 900 Euro pro Box. Offensichtlich ist das ja für hunderte Betreiber ausreichend attraktiv. Bisher haben sie ja keine Wallboxen für 900 Euro montiert, sondern gewartet, bis Tesla was zu verschenken hat.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon Tho » Fr 30. Dez 2016, 23:53

wwuno hat geschrieben:
Typ 2 Stecker, aber keine Typ 2 Dose. Was machen dann NISSAN, KIA, MITSUBISHI und PEUGEOT mit ihrer Typ 1-Dose. Die werden doch dann dort beim Laden "diskriminiert".
Ich nehme mal an, daß Eure Energiegenossenschaft auch per Satzung gezwungen ist kostendeckend zu investieren u. Ihr deshalb weder Eure Ladestationen, noch den abgegebenen Ladestrom verschenken könnt. Genau dieses Vorgehen gehört aber zur Marketingstrategie von TESLA. Im Klartext ist das nichts anderes als Preisdumping, - über Verluste finanziert.
Nachhaltigkeit geht da m.E. anders. Deshalb sollte dieses Vorgehen von Kommunen, die sich ja sebst aus Steuermitteln finanzieren nicht auch noch unterstützt werden.

Ja, wir müssen als Genossenschaft nicht nur kostendeckend, sondern auch Gewinnorientiert arbeiten, da wir das eingesetzte Kapital der Mitglieder verzinsen.
Aus diesem Grund wählen wir für unsere Ladestationen preiswerte Hardware und Installationsorte.

Tesla hat bei den DeCs ein anderes Geschäftsmodell, sie sehen die Ladeinfrastruktur als Grundlage ihres Geschäfts und investieren deshalb in die Wallboxen (und FI).
Dass der abgegebe Strom immer kostenlos sein muss stimmt allerdings nicht, dem Betreiber steht es frei eine Ladebühr zu verlagen. So fordert z.B. des Kempinski in DD pro Ladevorgang 10 EUR, das Hotel in König Albert in Bad Elster 30EUR.
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Re: TESLA-Destinationcharger und öffentliches Laden

Beitragvon harlem24 » Sa 31. Dez 2016, 00:03

Außerdem muss der Strom an einem DeC nicht kostenlos sein.
Der Eigentümer ist frei zu entscheiden, ob er was nimmt.
Viele Hotels verbinden es mit den Parkgebühren oder nehmen von normalen Ladegästen Geld.
Es steht übrigens immer dabei, wie man sich verhalten soll.
Gruß

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